An das Mädel vom Imbiss neulich

Vor ein paar Wochen stand ich mit dem Auto vor der Garage und räumte das Interieur des Kofferraums aus um ein Fahrrad dort reinpacken zu können. Steffi hatte nämlich ein Fahrrad zu viel und durch eine Kollegin wusste ich, dass man das beim Martinshof in Bremen abgeben, also spenden kann. Die reparieren auch Fahrräder sehr günstig, aber in diesem Falle wollten wir das los werden.

Also packte ich das Verdeck aus dem Auto. Auf diesem Verdeck ist ein wunderschöner schwarz-gelber Schal drapiert, der auf englisch bekundet, dass der BVB niemals alleine seinen Weg gehen wird.

Während ich da so am Muddeln bin, kommt ein junges hübsches Mädel aus dem Imbiss und macht sich am Motorroller, der vor dem Imbiss parkte, zu schaffen. Ich kann nicht ganz verhehlen, dass mein Blick sich auf das weibliche Geschöpf richtete und ich so bei mir dachte: „Hübsches Mädel“.

Als ich wieder aus der Garage kam, sprach mich das Mädel sogar an. Wann hat man(n) das schon mal, dass man von jungen hübschen Mädels angesprochen wird?

M: Den Schal würde ich auch in der Garage verstecken.

I: Hmm, ist ja nicht so, dass man sich als Dortmunder derzeit verstecken müsste.

M: Ich bin Schalke-Fan.

Nichts gegen eine direkte Art, aber in dem Moment verflog jegliche Attraktivität der jungen Dame, während sie den Helm aufsetzte und mit dem Roller davon brauste.

Diesem Mädchen möchte ich folgendes sagen:

Derbysieger!

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Düstere Fundstücke (KW 35)

Streng genommen einen Tag in Verzug, aber da ich den lieben langen Abend bei meinen Eltern zugange war, möge man mir die Verspätung verzeihen.

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beissende fische

oder

beißende fische türkei

Geht doch! Von wegen, Deutschland wird immer dümmer. Wenn man es den Menschen vernünftig erklärt, dann lernen sie auch schreiben. 😉

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thilo sarrazin buch

Nuff said!

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diktator magath und die blauen rebellen

Auch dazu wurde schon genug gesagt. Aber gerne verweise ich hier noch mal auf den Boykottaufruf der schwatz-gelben zum diesjährigen Derby in Gelsenkirchen.

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stefan dany

Der ist gestern gerade noch so reingerutscht. Richtig müsste es ja heißen: steffi dany, matthias dany oder breiti dany. Aber stefan dany ist auch okay, denke ich. 😉

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Außerdem vergeht fast kein Tag, wo nicht über google hier mit den Stichworten Junggesellenabschied – Bauschaum – tödlich – amputiert auf dem Blog gelandet wird. Jedoch ist es schön zu sehen, dass bevor solche Geschichten einfach geglaubt und weitererzählt werden, erstmal über google der Wahrheitsgehalt solcher Nachrichten geprüft wird.

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Was ich loswerden will (51)

Die Revolution ist machbar

Jochen Hoff verlinkt bei Duckhome eine Dokumentation, die auf arte lief. Titel: Revolution – Eine Gebrauchsanleitung.

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The Story of Cosmetics

Peter weist auf ein Video von Annie Leonard hin, die mir schon das Wassertrinken aus Einwegflaschen austrieb. Dazu gibt es noch ein Möchtegernkritisches Video, dass auf Schwächen des anderen Videos hinweist.

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Die Psychotricks der Hartz-IV-Parteien

Holdger Platta geht in einem Gastbeitrag beim Spiegelfechter auf die Wortspielereien der politischen Elite ein. Und bemerkt, dass deren Worttricks nichts mit einem Spiel gemein haben.

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Wir machen uns die Welt wie sie uns gefällt

Stefan Sasse zeigt im Oeffinger Freidenker, was von deutschen Wirtschaftsprofessoren zu halten ist, wenn sie in Lohn und Brot der INSM stehen.

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I-Apps deutscher Verlage

Thomas Knüwer berichtet in seinem Blog „Indiskretion Ehrensache“ aus seiner Schulzeit und vergleicht die Pausenspiele mit den Gebahren deutscher Verlagshäuser.

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Schule ist tatsächlich scheiße

Jan schreibt in seinem Zementblog über die Richtungsvorgabe in deutschen Schulen, die Schüler auf das Arbeitsleben vorzubereiten, statt sie zu mündigen und informierten Bürgern zu „machen“.

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Stell Dir vor, es ist Derby und keiner geht hin!

Und zu guter Letzt noch der Aufruf zum Boykott bei schwatz-gelb. Kein Boykott um die Blauen zu ärgern, sondern sich gegen übertriebene Ticketpreise zu wehren.

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Derby am Freitag

Am Freitag startet das heißersehnte Derby gegen die blauen und die BILD hat sich bereits rechtzeitig in Stellung gebracht. Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zum Trotz hat sie dem Dortmunder Jung Kevin Großkreutz einen Fragebogen unter die Nase gehalten, den er pflichtbewusst ausgefüllt hat. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte, so wie es immer ein Fehler ist, wenn man mit der BILD kommuniziert.

Dabei ist „Jeder nur ein Großkreutz“

Aber wehe, es geht um die Pressefreiheit, da kennt die abartigste Postille aus dem Springerkonzern keinen Spaß. Dabei lässt mich die BILD jedesmal zweifelnd über den fünften Artikel des Grundgesetzes nachdenken. Manche können einfach nicht mit der ihnen gegebenen Freiheit umgehen und erreichen damit nur eine „verwirbelte Verantwortung“.

Ich war noch nie ein Freund der übertriebenen Rivalität zwischen den blauen und den schwatz-gelben. Aber es hat ja auch schon lange keinen Toten mehr gegeben. Und das wäre doch mal wieder was richtig tolles für das Blatt, das nicht mal für die Arschbacken gut genug ist. Und wenn man seinen Teil dazu beitragen kann, warum nicht? Am Ende waren es eh wieder die dummen Fußballfans, die sich von Deutschlands unseriösestem Blatt haben aufhetzen lassen.

Aber dafür ist BILDs Sportteil auch immer so gut informiert. Kein Wunder, wenn man die Nachrichten selber macht.

Wenigstens ist es schön zu wissen, dass die Fanclubs sich Mühe geben, dass es zu einem friedlichen Derby wird. Aber die machen auch kein Geld mit Schreckensnachrichten. Die machen nur Geld mit den Mitgliedsbeiträgen gesunder Mitglieder…

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