Der Haken

Ein richtig schöner Abend gestern, im Kreise meiner Familie. Das Essen hat geschmeckt, die Gespräche liefen auch gut. Es war einfach ein wunderschönes Wiedersehen.

Leider hatte der Abend dann doch einen negativen Haken. Kaum das der Besuch weg war und ich am PC saß, musste ich lesen, dass Adam „MCA“ Yauch seinem Krebsleiden erlegen ist. Mit 47 Jahren! Meine Gedanken sind gerade bei seiner Familie und Freunden, die viel zu früh einen Verlust beklagen müssen. Scheiß Krebs!

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The Kraken is released

Das folgende Bild dümpelt schon wieder etwas länger in meinen Lesezeichen rum:

(Via Chris und reddit)

Sowas nennt man wohl ein Oligopol…

Die Übersicht ist sehr amerikanisch geprägt. Firmen wie Dr. Oetker, heristo oder Beiersdorf fehlen leider.

Und wem die Überschrift nichts sagt…klickst Du Dich hier schlau!

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Besuchszeit

Wenn alles gut gelaufen ist, dann sitzen wir jetzt am reich gedeckten Tisch und verzehren Teile eines Hähnchens, welches kurz zuvor noch in Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Oliven und Orangen gebadet hat.

Viel wichtiger als das was auf dem Tisch ist, sind jedoch die Personen, die um den Tisch herum sitzen. Denn nicht nur meine Eltern, denen ich das Gericht schon vor laaaaanger Zeit versprochen habe, sind anwesend. Nein, auch meine Cousine aus Amerika ist zu Besuch. Mitgebracht hat sie ihre Tochter Alisa und beide ihre Partner. Auf diesen Besuch freue ich mich schon richtig lange! Aber sowas von! 🙂

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Zuverlässig

Letzte Woche waren Steffi und ich bei einem Arbeitskollegen, genauer gesagt, einem meiner zwei „Meister“ aus der Ausbildung. Der wurde vor einem Jahr Vater eines Sohnes und rief mich kurz vor der Geburt von Nicolas an, um mir mitzuteilen, dass wenn wir Klamotten bräuchten, wir sie gerne von ihm haben könnten. Das passte ganz gut, weil sein Sohn auch im März geboren ist, und man größentechnisch die passenden Klamotten für die Jahreszeiten bekommen konnte.

Letzten Dienstag waren wir also da und staubten für kleines Geld ordentlich(e) Klamotten ab. Steffi nahm noch einen Tragegurt für die ersten Monate mit, damit sie beim Einkaufen nicht den großen Maxi-Cosi schleppen muss. Und der sollte noch am selben Tag zum Einsatz kommen.

Nach zwei schönen Stunden mit Kaffee, Kuchen und Unterhaltung fuhren wir wieder Richtung Heimat. Einen kurzen Abstecher bei dm wollten wir noch machen, da wir nach wochenlanger Testphase uns für ein Babypulver entschieden haben. Es war nicht allzu teuer, klumpte nicht und schien den Kleinen auch gut zu sättigen. Und es wirbt mit Bio auf der Verpackung. Vor allem aber haben wir die Inhaltsstoffe sehr genau verglichen und das Pulver war der beste Kompromiss.
Jedenfalls hüpfte ich bei dm rein, versorgte mich mit dem Pulver und hüpfte wieder raus und rein ins Auto. Schlüssel umgedreht und…nichts. Also rein gar nichts! Kein Anlasser, kein Birnchen das brennt. Nüscht! Das ganze noch mal wiederholen, gerne auch mit ohne Verbrauchern. Ergebnis: Dasselbe. 😦
Flugs den Motorraum gelüftet und wissend hingeschaut ohne zu wissen, was man damit bezwecken will. Außer etwas zeitlichen Aufschub, um das Schlüsseldrehspiel noch mal zu spielen. Leider habe ich wieder verloren. Also aussteigen, Sachen schnappen und nach Hause laufen. Aber den Maxi-Cosi unterm Arm? Das könnte zum eher nicht so populären Gorilla-Look führen, was wir unseren Armen nicht antun wollten. Doch hey! Wir hatten doch den neuen Tragegurt dabei. Also gleich mal ausprobieren. Manchmal muss man zu etwas gezwungen werden. 😉

Auf dem Weg nach Hause kommt man am Autohaus Engelbart vorbei, wo ich vor über sieben Jahren meinen lieben Toyota gekauft habe, und der mich bis zu diesem Tag nicht im Stich gelassen hatte. Wir kehrten dort ein um unser Leid zu klagen. Dort stellte man uns einen Mechaniker zur Seite, der mich zurück zu meinem Auto brachte, während Steffi das schöne Wetter und den Tragegurt genoss und nach Hause spazierte.
Beim Auto angekommen, machte der Autoflüsterer auch das Schlüsselspiel und bestätigte die Vermutung, die im Autohaus schon verlautet wurde: Die Batterie.
Selbige wurde also ausgetauscht und ich und mein Auto wieder auf die Gemeinheit losgelassen. 🙂

Womit für mich klar ist: Nicht mein Auto, sondern die Batterie hat mich im Stich gelassen!
Und der Tragegurt war neben der Batterie die sinnvollste Anschaffung des Tages.

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Ein Jahr ist schnell vorüber…

und da kein Regen fällt*, werte ich das mal als Zeichen für ein gutes Jahr, dass Steffi und ich mit dem heutigen Tag verheiratet sind.

Ein schönes Jahr, dass mit einem wunderschönen Urlaub nach Amerika begann und mit dem Geschenk des Lebens zuende ging. Und ich habe fast keine Sekunde bereut, diese Frau geheiratet zu haben.
Da wir zwei Hochzeitstage haben, konnten wir es flexibel handhaben, wann wir Essen gehen. Wir haben uns für gestern entschieden, weil Steffi heute bei ihrer Schwester war. Gegessen haben wir im Innside, dass zufällig auch im Cityfortwo-Heft vorhanden war.
Reserviert hatten wir ein paar Tage vorher, aber das war nicht nötig, denn wir hatten freie Platzwahl. Worauf wir bei der Reservierung aufmerksam gemacht wurden, war die kleine Karte, die am Sonntag Abend zur Verfügung steht. Kein Problem, da werden wir schon was finden. Was wir dann schnell herausgefunden haben, war der Umstand, dass die Speisekarte, die online zu besichtigen ist, von der Karte, die man dann in den Händen hält, stark abweicht. Um es mal vorsichtig zu formulieren. Die kleine Karte war dann eine Seite aus der Speisekarte, was kein Problem ist, wenn da nicht Bratwurstschnecke, Labskaus und Knipp als erstes gestanden hätte. Das hatte sich Steffi etwas anders vorgestellt und wenn sie gesagt hätte, „wir gehen ins El Mundo“, dann hätte ich das verstanden.
Wir blieben aber sitzen und entschieden uns für den Holzhafen-Burger (ich) und dem Putenbaguette. Und bereuten es überhaupt nicht, dageblieben zu sein. Das Essen passte perfekt zum Hochzeitstag, bzw. den auf die Hochzeit folgenden Flitterwochen. 😉

In der Zwischenzeit kämpfte mein Vater mit den Tücken der modernen Technik, hier in Form des Cooltwister, der dafür sorgt, dass abgekochtes Wasser abgekühlt wird, damit Babys nicht so lange auf ihr Fläschchen warten müssen. Sein Enkel ist aber nicht verhungert und schlief bei unserer Rückkehr friedlich in seinem Arm. Und weil er sich so lieb verhalten hat, durfte er es sich noch im Bett seiner Erzeuger gemütlich machen und mit seinen Eltern den Tatort schauen. Der gestern pünktlich zum 31. Geburtstag der Einstürzenden Neubauten als musikalische Untermalung Arbeiten von Rudolf Moser enthielt. Und die war besonders stimmungsvoll, wie ich fand. Und besonders interessant für Sash: Die Handlung spielt im Berliner Taxi-Umfeld. Naja…der Ermordete war Taxi-Unternehmer…

* Wer das Lied von der Münchener Freiheit kennt, weiß was gemeint ist. Wer es nicht kennt:

Solange man Träume noch leben kann

Gerüchteküche

Vor einigen Wochen schrieb ich bei den „Düsteren Fundstücken„, dass das Restaurant „Rosengarten“ in Roffhausen wegen Renovierung geschlossen wäre und ich Bescheid gebe, wenn es wieder geöffnet hat.

Nun brachen die Suchanfragen nicht ab, teilweise verbunden mit anderen Worten, wie „Rattenfleisch“ und so. Das veranlasste mich, am letzten Wochenende mal wieder bei meiner Schwägerin nachzuhaken.
(Zum Verständnis: Durch die Entfernung zwischen Delmenhorst und Friesland kriege ich nicht alles mit und frage dann bei der Familie meiner Frau nach den örtlichen Gegebenheiten. Das heißt nicht, dass in diesem Falle meine Schwägerin im betreffenden Restaurant angestellt ist, sondern auch nur das weiß, was in der örtlichen Presse steht oder sie durch „hörensagen“ rangetragen bekommt.)

Auf jeden Fall fragte ich halt nach, und sie erzählte mir, dass es wohl doch nicht nur eine Renovierung wäre, die das Restaurant veranlasst hat, die Türen dichtzumachen, sondern es wohl auch wegen unsauberer Zustände wäre. Mehr weiß sie nicht. Folglich weiß ich auch nicht mehr. An Gerüchten, dort wären Ratten im Keller gefunden worden und diese wären statt irgendwelchem Fleisch dort angeboten worden, möchte ich mich nicht beteiligen!

Was ich kann ist vergleichen. Und wenn ich das mongolische Restaurant „Rosengarten“ mit dem „Grill & Wok Paradies“ in Bookholzberg vergleiche, dann kann ich sagen,

– dass beide sehr lecker sind (oder waren)

– dass ich keine geschmacklichen Unterschiede beim Fleisch feststellen konnte (es sei denn, beide bieten Rattenfleisch an…)

– dass es Unterschiede beim Bedienungspersonal gibt, aber eben nicht beim Essen.

So viel dazu. Sollte es wieder aufmachen, versuche ich da mal vorbeizuschauen und werde dann berichten.

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Urlaub (letzter Teil)

Nachdem wir durch die „national befreite Zone“ aka Sächsische Schweiz gefahren (auch im Sinne von Gefahr…) sind und den Schlenker über Rathen getan hatten, mussten wir erst ganz nach Dresden wieder zurück, um über die Autobahn Richtung Berlin fahren zu können. Steffi war vom Vortag noch reichlich erschöpft und schlief, während ich schöne touristische Highlights nicht anfahren konnte, weil sie schlief. Wie z.B. den Lausitzring.

Dafür kamen wir bereits gegen halb drei in Prieros an. Kurz vorm Ortsausgangsschild wurde rechts abgebogen, durch ein Wohngebiet gefahren und dann wieder rechts abgebogen. Über eine Brücke an einer kleinen Bootswerft vorbei und in den Wald hinein. Dort nach ein paar hundert Metern dann links auf einen Feldweg und noch tiefer in den Wald. Der Weg schlängelte sich durch den Wald und dieser wurde immer dichter. Plötzlich tauchte ein kleiner Schuppen auf und der Weg war mit Kopfsteinpflaster ausgelegt. Ab hier wurde der Tag zur Nacht und außer Bäumen war nichts mehr. Bis dann endlich das Haupthaus des Hotels auftauchte. Wenn jetzt mal keine Kettensägen-affine Familie rausgestürmt kommt…^^

Wir meldeten uns an und bekamen ein Zimmer im Haus „Star“. Wie der Vogel. Meine Befürchtung, kein Internet zu haben, bewahrheitete sich zunächst nicht. Das WLAN wäre frei nutzbar. Super, dachte ich. Bis wir in unserem Zimmer ankamen. Denn dort war kein WLAN-Station. Also surften wir fortan nur noch, wenn wir am Haupthaus waren. Also gleich nach der Ankunft. Denn dort gab es auch das Restaurant, und wir schnabbelten erstmal ein paar Reibekuchen. Und genossen die Aussicht, denn das Hotel war direkt am See gelegen. Super idyllisch. Genau so haben Steffi und ich uns das verdient.

Zurück auf dem Zimmer lag ein Brief an der Tür gelehnt. Wegen Bauarbeiten der Brücke ist die Zufahrt zum Hotel am nächsten Tag blockiert. Man solle doch sein Auto, so man es benötigt, davor parken. Also sind wir zwei ins Auto gestiegen, um es für den Fall der Fälle außerhalb zu parken. So konnten wir ein bisschen spazieren gehen und bogen vor dem Hotel auf einen Wanderweg ab. Der führte aber so gar nicht zum Hotel zurück. Nachdem wir eine gute halbe Stunde parallel zum Hotel gelatscht waren, kehrten wir um. Steffi war zu dem Zeitpunkt wieder total erschöpft. Jedoch lag es daran, dass eine Armada an Mücken über mich (und nur mich!) her fiel. Und Steffi pausenlos (!) damit beschäftigt war, meinen Rücken abzuklatschen um mich vor den Mücken zu schützen. Seltsamerweise hatte ich am nächsten Tag nicht einen Mückenstich. Steffi dagegen schon…^^

Naja, Abendessen nahmen wir wieder im Hotelrestaurant zu uns und genossen noch etwas die Stille und die Aussicht.

Am nächsten Morgen wurde kurz gefrühstückt, im Internet gesurft und dann die Schattenfelle Fahrräder bestiegen. Ohne großen Plan fuhren wir den ausgeschilderten Radweg entlang, lediglich bewaffnet mit meinem Navi-Smartphone und einer gehörigen Portion Lust am Fahrrad fahren. Nach ca. 5,5 km bogen wir nach links Richtung Hermsdorf (nicht Herm’s Dorf, der lebt bekanntlich auf (s)einer Farm!) ab. Eher aus Bequemlichkeit, weil der Weg rechts lang mit löchrigen Platten gepflastert war und nicht so toll zu fahren war. Wir kamen nach gut 2 km über eine Schleuse und dahinter änderte sich der Straßenbelag in löchrige Platten, was bis kurz vor Hermsdorf so ging.

Dort angekommen wussten wir nicht, ob nun rechts oder links. Ein Blick auf das Navi verriet uns: Weder links noch rechts wäre für einen Kreis geeignet gewesen. Ein Blick auf die Karte im einzigen Bushäuschen des Dorfes bestätigte das. Besser wäre es gewesen, wir wären vorher rechts lang gefahren. Also wieder zurück. Und ab unserer Gabelung ging es dann 2,5 km über die Buckelpiste, bis wir direkt auf der B179 ausgespuckt wurden. Wo es keinen Fahrradweg gab…da war uns durch den Wald auf nicht fachmännisch befestigten Wegen lieber…

Aber noch mal umdrehen gilt nicht, also sind wir die 1,2 km Richtung Neubrück und dann wieder in den Wald hinein. Für die Gabelungen im Wald nutzten wir wieder das Navi, und so legten wir ganz balante die übrigen 6 km zum Hotel zurück. Grob überschlagen legten wir damit 25 km auf dem Sattel zurück.
Jedoch, wenn man nach so langer Fahrt ankommt, dann kann es passieren, dass man in ein Loch der Tatenlosigkeit fällt. Um das zu umgehen, bogen wir nicht zum Hotel ab, sondern fuhren ins Dorf hinein, um uns dort etwas umzuschauen. Mal abgesehen davon, dass die touristischen Highlights ruhig besser ausgeschildert werden könnten (Biogarten durch Zufall, Botanischer Garten gar nicht gefunden), „glänzte“ Prieros durch geschlossenes Auftreten. Im Sinne von Geschlossen! Von drei Restaurants war nur eins zu gebrauchen (einmal Ruhetag und das andere wollte warme Speisen nur am Wochenende ausgeben), die Touristeninfo ist Montags auch dicht und auch das Heimathaus ist Montags geschlossen. Also eigentlich der beste Ort zum Arbeiten. In Prieros gibt es keinen scheiß Montag. 😉

Egal, mit dem „Alten Fritz“ hatten wir ein Restaurant gefunden, wo wir dann zu Abend essen gehen konnten. Im Hotel wollten wir nicht noch mal. Nicht das es nicht gut gewesen wäre, aber man will ja auch Sachen ausprobieren.

Wir relaxten den Rest des Nachmittags in den Liegestühlen vom Hotel, direkt am See und erst, als die Mückenplage wieder aufzog, zogen wir uns zum Abendessen zurück. Das Essen beim „Alten Fritz“ war gar nicht schlecht. Bürgerliche Küche mit saisonalen Tupfern, in diesem Falle Pfifferlinge. Und das zu einem wirklich guten Preis. Kann man durchaus empfehlen.

Alt wurden wir nach dem Tag nicht mehr und da wir am nächsten Tag wieder aufbrachen, ging es auch früh ins Bett.

Der Weg nach Hause begann dann mit dem ersten Regen, seit wir zwischendurch in Friesland waren. Nur Sonne bis dahin, was bei dem diesjährigen Sommer schon ein unverschämtes Glück ist. Und auf der Autobahn bekamen wir kurz vor der Magdeburger Börde durch ein Gewitter, was eine willkommene Abwechslung war. Einfach nur aus Jux und Dollerei 100 km/h fahren, weil es das automatische Verkehrsleitsystem so befiehlt, sondern 100 km/h fahren, weil es so einfach sicherer ist. Und das begleitet von vielen Blitzen, das hat schon was. 🙂

Urlaub, 1. Teil

Der eine oder andere wird sich schon gedacht haben, dass wir mal wieder im Urlaub waren. Vorgefertigte Beiträge, die zum Teil seit Monaten in der Entwurfsliste schlummerten. Auf Kommentare wurde auch nicht geantwortet. Ja, wir waren im Urlaub. 🙂

Vorgenommen und geplant war dieser Urlaub, so wie er auch abgelaufen ist, schon seit unseren Flitterwochen. Wir wollten schon immer eine Städtereise machen und nahmen uns mit Leipzig und Dresden die wohl schönsten Städte Deutschlands vor. In Leipzig sollten wir günstig bei Steffis ehemaliger Mitschülerin (und unserer gemeinsamen Hochzeitsfotografin) Kristen unterkommen. Die zog sogar kurz vorher noch extra um, damit wir auch ja genug Platz haben. 😉

Danach sollte es nach Dresden gehen. Leider kam ein Todesfall in der Familie dazwischen. Die Beerdigung war auf den ersten Tag in Dresden angesetzt, was wir vor der Abfahrt nach Leipzig erfuhren. Genug Zeit also, das Hotel in Dresden zu informieren, was auch kein Problem war.

Wir fuhren also nach Leipzig, zusammen mit Kristen, die zum Altstadtfest in Jever weilte. Steffi hatte die Tage über leider mit Kopfschmerzen zu kämpfen, aber zeigte eisernen Durchhaltewillen und ließ sich nicht ins Bockshorn jagen. Am Dienstag Nachmittag gingen wir durch Leipzig spazieren, sahen das Bundesverwaltungsgericht, sahen eine Bibliothek von innen und pausierten in der Moritzbastei.

Abends saßen wir vor dem Laptop, filmguckender- und naschenderweise.

Den Tag darauf ging es wieder in die Stadt, wo wir im „Zeitgeschichtlichen Forum“ waren und dort einen Informationsoverkill erlitten (man achte auf den Preis unter den Öffnungszeiten!). War sehr interessant, insgesamt hielten wir uns dort gut drei Stunden auf. Wir spazierten noch etwas auf der Karli, stärkten uns dann aber zu Hause um Abends auf die Karli zurückzukehren. Denn Kristen hatte uns einen Film rausgesucht, der auf dem Feinkostgelände Open-Air gezeigt werden sollte. Deshalb waren wir gegen acht Uhr wieder vor Ort, sicherten uns drei Plätze und warteten gespannt auf den Film. Der wirklich sehr gut war.

Am nächsten Morgen sind wir, nach einem kleinen Schlenker bei Kristens alter Wohnung, zu zweit weiter. Ziel war das Panometer, wo es ein 360°-Panorama vom Regenwald zu sehen gibt. Hier verging die Zeit wieder wie im Flug.

Danach sind wir noch zu einem Pflichtbesuch am Völkerschlachtdenkmal vorbei, wo wir auf den Eintritt verzichteten. Bei 27° Celsius dafür zu bezahlen, dass man bis zu 500 Stufen erklimmen darf? Ohne uns. Stattdessen fläzten wir uns in die Mittagssonne und genossen den Baulärm, der aufgrund von Renovierungsarbeiten am Denkmal herrscht.

Wieder zurück bei Kristen wurden wir noch mit Mittagessen versorgt und machten uns wieder auf den Heimweg. So endete der erste Teil unseres Urlaubs.

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Soße (2)

Man hat schon beim vorherigen Beitrag erkennen können, dass ich zum Stichwort Soße noch mehr zu sagen habe. Und das habe ich auch.

In meinem Bekanntenkreis ist es bereits legen…moment…där, dass ich mich über die korrekte Aussprache des Wortes Soße echauffieren kann. Bin anscheinend auch nicht der einzige. Da werde ich schon mal auf der Arbeit angerufen, nur um mir mitzuteilen, dass derjenigewelche gestern Essen gekocht hat und dazu gab es ganz leckere Sose. Oder angeheiratete Verwandte mir das Wort gerne mal unter die Nase reiben.

Deswegen hier noch mal in aller Deutlichkeit: DAS HEIßT SOßE, IHR SUPPENTÜTEN!!! (Hmmm, kommt großgeschrieben jetzt nicht sooo zur Geltung…)

Das Wort stammt aus dem französischen (Sauce) und wie man hinter dem Link schon unschwer erkennen kann, wird es mit einem harten ’s‘ ausgesprochen. Und nicht mit einem butterweichen ’s‘! Ich mein, wie scheiße klingt das auch?! Sose…sagt doch kein normaler Mensch…

Zum Glück gibt es das Internet, dass mir beisteht und auch Hörbeispiele liefert. Und jetzt: Hinsetzen und üben, bitte!

Übrigens: Die Kellnerin hat es richtig ausgesprochen. 😉

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Soße (1)

Mein Vater hat auch noch einen rausgehauen.
Die Kellnerin nimmt die Bestellung für den Nachtisch auf. Dabei fragt Sie nach dem Soßen-Wunsch.

Erdbeer, Karamell oder Schokolade?

Zugegeben, sehr schnell gesprochen. Und mein Vater:

Ich nehme Erdbeer-Karamell.

Jetzt war ich derjenige, der am lautesten lachte.

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