Düstere Fundstücke (10)

Neues aus der Rubrik „Lernen mit Spaß“ in unserem Blog. Halten wir uns nicht lange auf und beginnen mit

hat kondensmich lactose

Gute Frage, musste ich auch erst googeln. Wobei es natürlich richtig Laktose heißt. Und die Antwort lautet: 42 Ja!

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analfistel am steißbein 2011

Und ich bin dabei! *hellyeah*

Gibt es da eigentlich eine Facebook-Gruppe für?

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feuer in der hand

Unangenehm. Sehr sehr unangenehm. Und ungesund. Auf Dauer. Aber macht optisch ne Menge her.

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toiletten serengetipark

Es gibt definitiv bessere, so viel ist klar. Fragt mal Steffi, die war gar nicht begeistert…

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ich habe eine tracht prügel verdient

Da fällt mir gerade nichts mehr zu ein… 😕

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sketch geburtstag mülltüte

Ich weiß ja nicht, was ihr vorhabt. Aber ich fürchte, wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

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marken von saturn petfood

Das sind ne Menge, so viel kann ich schon mal sagen. Ich weiß auch gar nicht, ob ich das so rausposaunen darf. Nur so viel: Die gängigen Discounter beliefern wir allesamt.

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haben dicke menschen schwerere knochen

Das wird meist behauptet. Wobei auffällt, dass es dicke Menschen sind, die das behaupten. Aber dann wären die nach der Logik ja auch nur Haut und Knochen. Und danach sieht das meist nicht aus. 😉

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19 jahre düster

Du Ärmste(r)…

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typisch ostdeutsch

Und dazu passend:

typisch westdeutschland

In meinen Augen ist gar nichts typisch irgendwas. Reine Erziehungssache. Genauso wie in allem irgendwas typisches zu sehen und das durch eine Google-Suche bestätigt zu bekommen.

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Zum Abschluss noch folgendes:

knigge benimmregeln taxi fahren

Da wäre in erster Linie freundlich grüßen zu nennen. Und nicht ins Auto zu reihern. Wie das enden kann, hat Sash letzte Woche ausführlich beschrieben. Und weil er einen richtig tollen Chef hat, wird das sogar noch doppelt teuer. Ein bisschen Trinkgeld wäre natürlich auch nicht schlecht…

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Und als Zugabe den hier noch:

wie sieht man ob der arsch entjungfert ist

Oh Leute…Jetzt mal im Ernst! Wie soll man das sehen? Gehe ich mal vom nackten Zustand aus, dann wird die Rosette wohl auf links gedreht sein…

Wer will sowas überhaupt wissen?! Ist eine Anal-Jungfrau vergleichbar mit einer „richtigen“ Jungfrau?

Wenn überhaupt, dann kann man das nur hören. Dazu fällt mir folgender Witz ein. Taxifahrerwitz im übrigen.^^

Ins Taxi steigen zwei Schwule. Schöne lange Fahrt, wie es den Taxifahrer freut. Da ist die sexuelle Ausrichtung seiner Kundschaft völlig egal.

Nach einiger Zeit meint einer der homosexuellen Fahrgäste:
„Herr Taxifahrer, ich muss mal pupsen.“

„Kein Problem“, sagt der. „Hau ruhig raus, aber mach das Fenster auf!“

Und der Schwule so „Pffft“.

Nach kurzer Zeit sagt der andere:
„Herr Taxifahrer, ist das in Ordnung, wenn ich auch mal pupse?“

„Gleiches Recht für alle!“

Und der andere so „Pffft“.

Kurz danach fragt der Taxifahrer:
„Ey Jungs, ist das in Ordnung wenn ich auch mal einen fahren lasse?“

„Aber  klar doch, Herr Taxifahrer.“

Und der Taxifahrer so „FAAAARZ“.

Darauf der eine Schwule zum anderen:
„Och wie süß. Der ist noch Jungfrau.“

So, und jetzt ist auch gut mit dem Thema!

 

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Hand ins Feuer

Seit fast zwei Jahren wohnen wir nun schon in Düsternort. In unmittelbarer Umgebung der Zentrale einer lokalen Einzelhandelskette, bei der ich vor knapp 20 Jahren mal nebenbei gearbeitet habe.

Dort habe ich in der Getränkeabteilung das Pfand angenommen, war aber auch für die eine oder andere Aufgabe im Laden beschäftigt. „ZBV“ – zur besonderen Verwendung – wie es so schön hieß.

Der Kollegenkreis war recht übersichtlich. Fluktuationen gab es so gut wie keine. Insgesamt habe ich knapp drei Jahre dort gearbeitet.

In dieser Zeit fing im Laden jemand an, der hauptsächlich in der Getränkeabteilung eingesetzt wurde. Er war locker drauf, haute gerne mal auf die Kacke und hatte immer einen Spruch auf Lager. Er war der erste, den ich damals mit einem Handy gesehen hatte. Anfang der 90-er noch ein richtiger Knochen und kein Vergleich zu den Geräten von heute. Mal eben in die Jackentasche stecken war nicht drin. Es sei denn, man hatte eine Umhängetasche dabei. Aber man war jederzeit erreichbar. Wenn man bereit war, ein mittleres Vermögen für die Tarife zu blechen.

Bei den ZBVs war der Kollege recht beliebt, pflegte er doch einen recht lockeren Umgang mit uns. Nicht wie manch andere Kollegin, die streng war und uns wie Vieh herumkommandierte. Er packte auch mal mit an, wenn Not am Mann war. Kurz, ein Kumpeltyp.

Eines Tages wurde ich angeschrieben, dass ich mich in der Zentrale einzufinden habe. Ich hatte keinen blassen Schimmer worum es ging. Im Besprechungszimmer saß ich dem großen Oberboss der kleinen Kette gegenüber, der mit seiner breiten Figur und dem immer grimmigen Gesicht einem Respekt einflößen konnte.

Im Getränkebereich stimmten seit einiger Zeit die Kassenbeträge nicht mehr. Ob ich mich dazu äußern wolle. Ich hatte keine Ahnung davon und konnte mir auch niemanden vorstellen, der bei uns zu sowas fähig wäre.

Der Oberboss hatte auch jemanden in Verdacht: Den Neuen.

„Niemals“, sagte ich. „Für den würde ich sogar meine Hand ins Feuer legen.“ Was ich aber auch für jeden anderen gemacht hätte. Sogar der garstigen Furie, die uns wie Vieh behandelte.

„Vorsicht“, erwiderte der Oberboss. „Wenn man die Hand für andere ins Feuer legt, kann man sich ganz schnell die Hand verbrennen.“

Das saß, und ich musste eingestehen, dass ich zu solch einem Risiko auch nicht bereit bin.

Einige Tage später, ich war wieder im Laden, hieß es, dass der Neue fristlos gekündigt wurde. Er hatte den Diebstahl zugegeben. Dabei hatte er auch seine alleinige Schuld eingestanden und uns ZBVs entlastet. Denn wir standen unter Verdacht der Beihilfe, wie ich später erfuhr.

Und jedesmal, wenn ich jetzt an dem kleinen Gebäude vorbei fahre, denke ich daran, dass ich vorsichtig bin, ob und für wen ich meine Hand ins Feuer legen würde. Denn man kann sich schnell mal die Hand für den Falschen verbrennen.

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Warmsanierung die zweite

Vor exakt neun Monaten, und ich meine auf den Tag genau neun Monaten, brannte es im Bremer Hafen, was ich hier schon angeschnitten habe.

Und heute wieder dasselbe Bild, wo einem doch unweigerlich der Gedanke aufdrängt, dass dort drüben gegenüber der Weser jemand eine gute Versicherung gegen Feuerschäden hat. Oder ein bedenklich schlechtes Sicherheitskonzept.

So sah übrigens das Bild aus, dass sich uns bot:

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Happy Birthday

Was vormittags die ganze Zeit „bewundert“ werden konnte, so „endete“ auch der Geburtstag von Dany. Mit einem Brand.

Aber der Reihe nach…

Um 16 Uhr trafen sich Jana, Steffi und ich zur gemeinsamen Abfahrt nach Friesland, wo Dany ihren 30. Geburtstag im Kiebitznüst in Sillenstede feierte. Um kurz vor halb sechs trafen wir auch eben dort ein, um noch eine besondere Überraschung für Dany vorzubereiten. Steffi hatte es sich nicht nehmen lassen, für ihre Schwester eine Fotokette mit 30 Fotos anfertigen zu lassen, auf der die Stationen Danys zu sehen waren. Vom Babyalter bis zur Hochzeit mit Babybauch. Eine tolle (und sündhaft teure, aber pssst^^) Überraschung für die große Schwester. Dafür steuerte Erika einige wichtige Fotos bei. 😉

Die Stimmung war im vollen Kiebitznüst gut, es waren viele Freunde, die nächsten Verwandten und Bekannten da und hatte für einen Montagabend eher untypisch eine Menge Spaß (wer hat schon am Montag Spaß, wenn die Woche vor einem liegt?). Das Essen war so lala. Der Kartoffelsalat, Nudelsalat, Krautsalat sowie die Hackbällchen waren aus der Packung, machten also nicht wirklich Mühe. Die Suppen (Käse-Hack und Chili) waren dafür um Längen besser. Jedoch fehlt mir im Nachhinein der Glaube, dass diese selbstgemacht waren. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich danach pickepackevoll war.

Um halb neun dann auf einmal Aufregung. Hinter einem Kühlschrank für Getränke stieg verdächtiger Rauch auf. Die anwesenden Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr erkannten sofort einen Kabelbrand und leiteten die erforderlichen Maßnahmen ein (Stecker raus, Getränke raus, Kühlschrank raus). So schloss sich dann der Kreis, der vormittags begann. Zwei Feuer an einem Tag habe ich nicht mal bei meinem in Jugendjahren noch pyromanen Bruder erlebt. 😉

Kurz danach ging es wieder zu dritt nach Hause. Hier angekommen, suche ich jetzt auch schnell das Bett auf. Ich „brenne“ darauf zu erfahren, wovon ich träume. 🙂

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