Die Muppets

Eine wirklich schöne Erinnerung an die eigene Jugend. So lässt sich der Film wahrscheinlich am besten beschreiben. Dabei verzeiht man ihm so einige Schwächen.

Denn warum ein reicher Gonzo oder eine berühmte Miss Piggy nicht einfach ein Teil ihres Geldes nehmen, um damit die Muppet-Show zu retten, fragt man sich nicht wirklich, weil es hier um eine nicht zu komplexe Geschichte geht, in der Gut und Böse klar getrennt und das wichtigste die Freundschaft ist. Gemeinsam sind wir stark.

Und so begeistern „Die Muppets“ über 100 Minuten lang vor allem „ältere“ und ganz junge Semester (wie ein Kommentator bei der IMDB schon anmerkte). Schade für die Twens, die nicht das Glück hatten, mit der Muppet-Show aufgewachsen zu sein (wir hatten als Kinder ja nichts^^).

Der Film verpackt diesen Spirit verdammt gut. Wie damals geht es natürlich um einen Gaststar, jedoch treten im Film viele berühmte Größen des Show-Business auf. Und die Gags zünden ebenfalls, wirken so wie damals gerne auch mal aufgesetzt, ohne dabei ins Peinliche abzurutschen.

Und als besonderes Schmankerl gab es vorab noch einen „Toy Story“ Kurzfilm. 🙂

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Ich bin…

Edna. Ja wirklich! Guckst Du:

Ich bin Edna!

Ich soll verrückt sein? Das kann sich doch nur um ein Mißverständnis handeln! Mein sprechender Stoffhase Harvey sieht das übrigens genauso… Finde auch du mit Dr. Marcels Ga-Ga-Test heraus, welcher Verrückte aus EDNA BRICHT AUS du bist!

Auf meinem Amazon-Wunschzettel stand „Edna bricht aus“ (Amazon-Partnerlink) ja schon länger. Nun, nicht so lange, wie es das Spiel schon gibt. Point&Click-Adventurespiele waren nie so mein Fall. Das lag meistens daran, dass diese entweder Sachen abschmettern („Das geht so nicht!“), die man machen will oder verdammt schwere Rätsel haben. Oder beides.

Doch Edna, so versprachen die Kritiken, sollte anders sein. Diese Kritiken bekam ich jedoch erst durch den Nachfolger „Harveys neue Augen“ (Amazon-Partnerlink) mit. Flugs landeten beide also auf meiner Wunschliste. Und zu Weihnachten bekam ich den ersten Teil, eben „Edna bricht aus“.
Es ist in der Tat ein wirklich geniales Spiel, mit zum Teil recht schweren Rätseln. Aber im Gegensatz zu manch anderen P&C-Spielen kann man mit jedem Gegenstand reden und diese geben dann Hinweise auf des Rätsels Lösung(en). Warum das Spiel jedoch keine Altersbeschränkung bekommen hat, ist mir ein Rätsel, dessen Lösung nur die USK weiß…aber wenn es nach mir geht, würde es diese Institutionen eh nicht geben.

Also das Spiel ist wirklich genial, die Dialoge wahnsinnig komisch, der Humor teilweise sehr schwarz (Humor muss wie Kaffee sein!^^) und es ist gespickt mit Anspielungen. Von denen ich meist nur die auf Filme verstanden habe, da ich ja sonst keine Adventure-Spiele ähm…spiele.

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Fundamentalisten sind Egoisten

Vor einigen Tagen wurde ich vermehrt auf die Dokumentation „Jesus Camp“ auf Arte aufmerksam gemacht. Zehn Minuten, bevor der Sender den Beitrag aus seinem Internetangebot depublizieren musste, hatte ich mir die knapp anderthalb Stunden Zeit genommen, die synchronisierte Fassung anzuschauen. Doch für den Dokumentarfilm braucht man nicht nur Zeit, man sollte auch die entsprechende Laune haben. Denn was die Erwachsenen dort mit den Kindern, auch mit ihren eigenen machen, ist einfach nur schrecklich. Sie missbrauchen diese nicht körperlich, sondern was genauso schlimm ist, auf geistiger Ebene.

Da werden Wahrheiten verdreht und ihnen eingebläut, dass einem schlecht wird. Frei nach dem Motto: Wenn Moslems ihre Kinder von klein auf die Religion eingebläut wird, dann müssen wir das auch!
Auf dem geistigen Niveau bewegen sich deren Argumentationen wirklich!

Das Niveau, wie die Kinder jedoch manipuliert werden, ist im Gegensatz dazu sehr ausgefeilt. Ein Film, der in der Schule gezeigt werden müsste, um vor Sekten und ähnlichem zu warnen.

(Via René)

Urlaub, 1. Teil

Der eine oder andere wird sich schon gedacht haben, dass wir mal wieder im Urlaub waren. Vorgefertigte Beiträge, die zum Teil seit Monaten in der Entwurfsliste schlummerten. Auf Kommentare wurde auch nicht geantwortet. Ja, wir waren im Urlaub. 🙂

Vorgenommen und geplant war dieser Urlaub, so wie er auch abgelaufen ist, schon seit unseren Flitterwochen. Wir wollten schon immer eine Städtereise machen und nahmen uns mit Leipzig und Dresden die wohl schönsten Städte Deutschlands vor. In Leipzig sollten wir günstig bei Steffis ehemaliger Mitschülerin (und unserer gemeinsamen Hochzeitsfotografin) Kristen unterkommen. Die zog sogar kurz vorher noch extra um, damit wir auch ja genug Platz haben. 😉

Danach sollte es nach Dresden gehen. Leider kam ein Todesfall in der Familie dazwischen. Die Beerdigung war auf den ersten Tag in Dresden angesetzt, was wir vor der Abfahrt nach Leipzig erfuhren. Genug Zeit also, das Hotel in Dresden zu informieren, was auch kein Problem war.

Wir fuhren also nach Leipzig, zusammen mit Kristen, die zum Altstadtfest in Jever weilte. Steffi hatte die Tage über leider mit Kopfschmerzen zu kämpfen, aber zeigte eisernen Durchhaltewillen und ließ sich nicht ins Bockshorn jagen. Am Dienstag Nachmittag gingen wir durch Leipzig spazieren, sahen das Bundesverwaltungsgericht, sahen eine Bibliothek von innen und pausierten in der Moritzbastei.

Abends saßen wir vor dem Laptop, filmguckender- und naschenderweise.

Den Tag darauf ging es wieder in die Stadt, wo wir im „Zeitgeschichtlichen Forum“ waren und dort einen Informationsoverkill erlitten (man achte auf den Preis unter den Öffnungszeiten!). War sehr interessant, insgesamt hielten wir uns dort gut drei Stunden auf. Wir spazierten noch etwas auf der Karli, stärkten uns dann aber zu Hause um Abends auf die Karli zurückzukehren. Denn Kristen hatte uns einen Film rausgesucht, der auf dem Feinkostgelände Open-Air gezeigt werden sollte. Deshalb waren wir gegen acht Uhr wieder vor Ort, sicherten uns drei Plätze und warteten gespannt auf den Film. Der wirklich sehr gut war.

Am nächsten Morgen sind wir, nach einem kleinen Schlenker bei Kristens alter Wohnung, zu zweit weiter. Ziel war das Panometer, wo es ein 360°-Panorama vom Regenwald zu sehen gibt. Hier verging die Zeit wieder wie im Flug.

Danach sind wir noch zu einem Pflichtbesuch am Völkerschlachtdenkmal vorbei, wo wir auf den Eintritt verzichteten. Bei 27° Celsius dafür zu bezahlen, dass man bis zu 500 Stufen erklimmen darf? Ohne uns. Stattdessen fläzten wir uns in die Mittagssonne und genossen den Baulärm, der aufgrund von Renovierungsarbeiten am Denkmal herrscht.

Wieder zurück bei Kristen wurden wir noch mit Mittagessen versorgt und machten uns wieder auf den Heimweg. So endete der erste Teil unseres Urlaubs.

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Filme im Detail

Ich mag ja Filme, habe nur leider in den letzten Monaten (oder schon Jahren?) nicht mehr die Ruhe, mich 80, 90 oder 145 Minuten hinzusetzen und einen Film zu schauen. Rob Ager hat nicht nur die Zeit, er nimmt sie sich sogar und schaut sich die Filme zweimal, dreimal, ja mehrmals hintereinander an. Bewaffnet mit Stift und Papier, um sie im Detail zu analysieren. Das kann man doof finden, wenn man Filme einfach nur so zur Unterhaltung konsumiert. Das kann man aber auch toll finden, wenn man auf mehrdeutige Botschaften innerhalb der Filme steht.

Rob Ager hat auch eine Seite im Internet, wo er seine Analysen in Schrift under Bild veröffentlicht. Und ich überlege ernsthaft, mir seine DVDs zu bestellen. Wenn ich nur die Ruhe hätte, mir die mal anzuschauen…

(Aufmerksam auf die Seite gemacht worden, mal wieder, von René)

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Brautalarm

Ich hab nu lang überlegt, ob ich wirklich diesen Artikel verfassen soll. Jetzt,  zwischen all den grausamen Nachrichten, die die letzten Tage auf uns niedergeprasselt sind. In einer Flut, dass ich das Gefühl habe, sie kaum verdauen zu können. Außerdem ist es schwierig, ihre Brisanz, Traurig- und Bitterkeit zu erkennen und zu würdigen, wenn gleich drauf die nächste Hiobsbotschaft lauert.

Trotzdem ist es genauso wichtig, dass man auch in dieser Zeit was zu lachen hat. Auch wenn das nun oberflächlich und egoistisch klingt. Da mir die Überleitung nun so gar nicht geglückt ist, schreib ich einfach brutal drauf los und kündige hiermit den Angriff auf eure Lachmuskeln an… ! Wenn ihr ins Kino geht. Natürlich geht dieser Aufruf in erster Linie an die Frauen, aber ich denke auch die Männer mit dem gewissen Sinn für Humor (naja, hauptsache Schadenfreude und schräge Komik) werden auf ihre Kosten kommen. Ernsthaft, Brautalarm ist seit langem mal wieder eine wunderbar gelungene Kinokomödie, bei der man herzhaft und aus vollem Leibe lachen kann. Ja, ich hatte sogar Tränen in den Augen. Mir ging das im Kino auch sicher nicht alleine so. Meine Freundin teilt den gleichen Humor wie ich, und dass dieser nicht so abgehoben ist, bewies, dass 95 % der anderen Kinobesucher sich auch kaum auf den Sitzen halten konnte.  Wenn ich jetzt noch weiter auf die Kacke haue, riskier ich, glaub ich, eure Erwartungen so hoch zu schrauben, dass ihr später noch enttäuscht seid 🙂

Also, nur noch so viel. Brautalarm ist kein billiger Abklatsch zu Hangover, sondern baut seine ganz eigene Story auf. In erster Linie geht es um 2 Freundinnen, die in völlig verschiedene Richtungen gehen. Die eine steht kurz vor der Hochzeit, dem Glück, dem Traum aller Mädchen und die andere bekommt ihr Leben in allen Lebenslagen irgendwie überhaupt nicht in den Griff. Neben diesen Personen warten noch weitere skurile, liebenswürdige, schräge und übertriebene Charaktere auf euch. Und der besondere Charme liegt in der Tatsache, dass „erwachsene“ Liebe dargestellt wird. Frauen über 30, die nicht makellos durchs Leben gehen, sondern optisch wie psychisch die gleichen Fehler haben wie du und ich. Wobei, so abgedreht wie Annie ??? … Ich kenn keine :-). Auf dem Weg werdet ihr wahrscheinlich alte Bekannte wiedertreffen… „Sookie St. James“, falls ihr Gilmore Girls geguckt habt, oder auch „Roy“ aus IT Crowd (original). Achja, und selbst der englische Humor von Little Britian ist in diesem Film vertreten.

Also, schnappt euch eure Freundin, Kollegin, Schwester oder auch den Freund und genießt 125 min abschalten und lachen!

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Twilight: Ich gestehe

Am Sonntag war es soweit. Ich habe Twilight gesehen…

Auf Sky lief nachmittags die Schmonzette, weshalb ich lieber einen drittklassigen Disney-Film mit Aliens, Kindern und Dwayne „The Rock“ Johnson anmachte. Wie ich gerade sehe, lag ich mit meiner Vermutung, dass der böse Jäger dem Predator ähnelt, ja nicht so daneben…

Wie auch immer. Der Film endete, ich verließ kurz den Raum und Steffi nutzte die Gelegenheit, um mal zu schauen, was noch so läuft. Und als ich keine zwei Minuten später wieder das Wohnzimmer betrat, lief dieses Dingens da…

Nun war der Film schon zu mehr als die Hälfte rum. Außerdem war es der zweite Teil der vierbändigen Trilogie, womit sich für mich einige Fragen stellten.

Wo ist denn dieser Edward?

Warum taucht der immer nur als Geist auf?

Wer ist denn die rothaarige Braut?

Warum will sie die andere da töten?

Warum wollen die Werwölfe die rothaarige töten?

Und als die rothaarige Vampirfrau im Wald vor den Werwölfen so am weglaufen war, stellte ich die Frage

Warum fliegt sie als Vampir nicht einfach weg?

Und die Antwort haute mich schlicht aus den Socken und entlarvte das ganze Twilight-Universum als riesengroßen Schwachsinn:

Vampire können bei Twilight nicht fliegen…

Natürlich…

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Wie im Film

Nachdem Steffi und ich gut ins neue Jahr gekommen sind, hieß es am Sonntag für mich:

Ab ins Krankenhaus…

Meine Lust und Vorfreude darauf kannte keine Grenzen…verständlicherweise.

Steffi meinte, ich solle das ein bisschen wie Urlaub sehen. Im Bett liegen und entspannen. Nun gut, ich will es mal versuchen.

Gegen 17 Uhr lieferte mich Steffi beim Städtischen Krankenhaus in Oldenburg ab. Mein Zimmergenosse ist zehn Jahre jünger und „durfte“ über Silvester das Bett hüten. Auch kein Vergnügen.

Kaum angekommen wurde auch schon das Netbook rausgeholt und die ersten Filme (Der Kaufhaus-Cop, Wanted) geschaut, bis dann um halb zwei das Computerchen runtergefahren wurde. Schlafen würde ich am nächsten Tag ja sicher noch genug…

Um 20 nach 7 ging es dann das erste Mal los. Rumms, Tür auf, Licht an – nicht das dezente Wandlicht…nein, das grelle Deckenlicht – und ein lautes „MORGEN“ waren die ersten Impressionen, die sich mir hier boten. Schemenhaft erkannte ich zwei Personen in Menschengestalt, die mich mit irgendwelchen Fragen löcherten.

Nach zwei Minuten war der Spuk zu Ende. Ich legte mich wieder hin, döste gerade wieder ein…Rumms, Tür auf, Licht an – Decke, ist klar – und „MORGEN“…

Kennt jemand den Film „Werner beinhart“? Genauso!

An die Operation selbst kann ich mich nicht erinnern (ach was). Gegen elf Uhr wurde ich rausgekarrt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber schon Tabletten intus, die so ein wohliges Gefühl von „mir doch scheißegal“ verbreiteten. Im Narkoseraum wurde ich verkabelt und dann bin ich auch schon eingeschlafen. Nicht mal zum zählen kam ich. Also jedem der operiert wird, kann ich nur empfehlen, bis tief in die Nacht Filme zu schauen.^^

Den Rest des Tages habe ich nur noch in den Seilen gehangen. Geschaut habe ich auch irgendwas (Verschwende Deine Jugend) und Besuch von Steffi bekam ich auch, aber der Rest floss an mir vorbei. Selbst die Pizza, die wir uns (mittlerweile) zu dritt bestellten und von der Steffi mir mindestens die Hälfte wegfutterte, bekam ich nur halb 😉 mit.

Gestern morgen wieder dieselbe Leier. Rumms, Tür auf, Licht an (Vier Lichtschalter und immer wird das Deckenlicht angemacht…) und „MORGEN“.

Erst schockte mich der Arzt, weil er mir androhte, dass wenn die Schmerzen, die ich beklagte, weiterhin schlimm bleiben, ich bis Anfang nächster Woche hier bleiben „dürfte“. Spontan begann mein Körper mit einem Selbstheilungsprozess. 😉

Der Tag war lang und weilig, daran änderten auch die Filme (Pornorama, I’m a Cyborg, but it’s okay, Machete) nur wenig.

Heute morgen (Rumms, Tür auf, Licht an, „MORGEN“) dann gute Nachrichten. Kaum Schmerzen? Dann können sie morgen eigentlich schon gehen. 😀

Bis dahin genieß ich noch etwas meinen Urlaub…

Das war es zwischen den Tagen (2)

Heilig Abend fing ganz ruhig an. Frühstück um kurz nach neun und das traditionelle Mittagessen um halb zwei (Weißwurst mit Kartoffelbrei und Sauerkraut Erbsen und Möhren).

Nachmittags ging es dann nach Wihelmshaven um die Oma Ami abzuholen. Was einer Slalomfahrt glich. Ich sag nur Schneewehen…

Abends gab es dann Bescherung mit leuchtenden Kinderaugen. Erstmals feierten wir bei Dany und Breiti. Und Neo. Der interessierte sich aber nicht für den Weihnachtsbaum, noch für die Geschenke. Ihm hatten es die kleinen Grußkärtchen angetan. Als dann aber die Box mit den Bauklötzen zum Vorschein kam, war er dann doch Feuer und Flamme. 🙂

Für die leuchtenden Kinderaugen sorgte dann aber jemand anders…Ich. Denn mein größter Wunsch zu Weihnachten seit fast zwanzig Jahren wurde von der Frau die ich liebe erfüllt. Ein Samsung Netbook NC10 Plus. Hier ein Foto von mir beim Auspacken:

Vorher wurde ich noch dank eines Rätsels in die Irre geführt und dick eingepackt stand ich dann im gut geheizten Wohnzimmer. Aber auch Steffis Eltern wurden Fragen gestellt, bevor sie ihr Geschenk in Empfang nehmen durften…

Das einzige, was nicht so gut klappte, war der Taxidienst, was auch kein Wunder war, denn draußen überfroren die frisch gestreuten Straßen. Nach zweieinhalb Stunden waren wir dann auf den Weg ins Bett, wo uns unsere Katze schon sehnsüchtig erwartete.

Am nächsten Tag ging es nach einem kleinen Frühstück und einer Katzenwäsche nach Delmenhorst zu meinen Eltern, wo es lecker Kaninchen gab. Und noch mal Gelegenheit, mich auch bei meinen Eltern für das tolle Geschenk zu bedanken, die es zusammen mit Steffis Eltern finanzierten.

Zusätzlich gab es noch ein Gutschein von Saturn, womit ich ja sonst nicht so viel anfangen kann, aber diesmal eine klare Verwendung hatte. 😉

Und von Markus und Sophie gab es noch einen digitalen Bilderrahmen, der jetzt die nächsten Tage noch mit Leben gefüllt wird.

Der Rückweg war ähnlich entspannt wie die Hinfahrt, da die Autobahnen entgegen der Aussagen im Verkehrsfunk auf allen Spuren frei war.

Abends schauten wir dann noch entspannt fern, bis es dann groggy ins Bett ging.

Sonntag, am zweiten Feiertag, ging es wieder nach einem kleinen Frühstück zum Familienessen. Wieder mal traditionell ins Antonslust. Und Abends wieder Glotze. Ich kann mir nicht helfen, aber mein Filmhorizont wird derzeit lediglich in Friesland erweitert (Watchmen, Willkommen bei den Sch’tis, The Wrestler). Sollte ich vielleicht mal ändern…

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Müh(l)e (1)

Die letzten Tage ist es wieder sehr ruhig gewesen und das hatte auch einen Grund. Steffi und ich waren im Kurzurlaub. Und weil man das ja nicht mehr ankündigen darf, weil sonst findige Einbrecher wissen, wo sich ein Bruch lohnt, habe ich es halt nicht erwähnt. Außerdem wollte ich nicht auf den Gefühlen der Hiergebliebenen rumtrampeln. 😉

Steffi hatte im Internet ein Superschnäppchen aufgetan. Das Freizeitresort „Lewitz Mühle“ in Schwerin-Banzkow. Bei unserer Ankunft trauten wir unseren Augen nicht. Ein riesiges Hotelzimmer und einem Badezimmer, dass uns glatt aus den Socken haute. Eine seperate Badewanne, die sogar für meine Größe ausreichend war, sowie zwei seperaten Waschbecken. Dazu ein Wasserdruck, der den Namen auch verdient. Was ich da in manch anderen Hotels erlebt habe…

Das versprachen drei tolle Tage zu werden und das wurden sie auch. Obwohl das Hotelzimmer so toll war, gingen wir trotzdem sofort raus. Um 17.30 Uhr hatten wir unser 3-Gänge-Menü bestellt (alles im Preis inklusive) und bis dahin wollten wir unseren akuten Hunger gestillt haben. Schließlich war unsere Fahrt dank einem Stau vor Stuckenborstel eine Stunde länger als geplant. Und bis 17.30 Uhr war auch noch ein Weilchen hin, also fuhren wir nach Schwerin rein und suchten einen Mäckes. Dort stillten wir mit einem McMenü (inkl. Kaffeetassen) den ersten Hunger und konnten uns sicher sein, bald wieder Hunger zu haben. 😉

Um das ganze noch etwas zu beschleunigen, spazierten wir zwei Hübschen noch um den Ziegelinnensee, was wir in einer guten Stunde auch geschafft haben.

Jetzt knurrte wieder etwas der Magen. In der Mühle ist das Restaurant untergebracht, wo wir mit einem köstlichen 3-Gänge-Menü „abgespeist“ wurden. Ernsthaft, die Bedienungen waren wirklich auf Zack. Auf das Essen mussten wir nicht lange warten und so schafften wir es sogar noch rechtzeitig, zur Lindenstraße wieder auf dem Zimmer zu sein. Danach wurde erstmal die Badewanne getestet, dann der Premiere Sky-Kanal entdeckt – welcher witzigerweise beim Sportkanal den Ton mitlieferte aber das Bild ein eingefrorener Golfspieler beim Putten zeigte… – und zum Abschluss des Tages den doch eher schwachen Film „Pans Labyrinth“ geschaut.

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