Angrillen 2011

No beauty without danger hätte der Beitrag auch heißen können.

Am Samstag waren wir bei unseren Freunden Tim und Antje zum Angrillen. Tim hat sich einen neuen Grill geleistet und der musste natürlich sogleich getestet werden. Um Ende März ist das Angrillen ja eigentlich schon längst überfällig. 😉

Doch was musste ich gerade auf der Waage sehen? Der Abwärtstrend der letzten Wochen ist gestoppt und in die andere Richtung ausgeschlagen. 😦

Aber lecker wars. 😉

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Überzeugt

Wer den letzten Beitrag ganz aufmerksam gelesen hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass ich mich hab überzeugen lassen und jetzt bei Facebook angemeldet bin. Gerade Stephans Kommentar hat für mich den Ausschlag gegeben, FB eine Chance zu geben.

Ein paar Freunde, aber vor allem Verwandte habe ich schon dort getroffen. Bis ich mich da aber so richtig reingefuchst habe und auch einen gewissen Mehrwert davon habe, wird wohl noch etwas Zeit vergehen.

Behilflich ist auf jeden Fall der Bruteforcer mit seinem Blog. Da stehen viele sehr hilfreiche Sachen über Facebook.

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Stefan Praß

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Soll ich oder soll ich nicht

Ich überlege gerade…

Wenn die folgenden Zeilen meine Verlobte und meine ehemalige Mitbewohnerin lesen werden, dann höre ich sie schon lachen.

Denn ich überlege gerade ernsthaft.

Soll ich mich bei Facebook anmelden?

MeinVZ ist für mich keine Alternative, da es bestenfalls national beschränkt ist.

Stayfriends ist ganz nett, um ehemalige Mitschüler wiederzutreffen. Aber 2 Euro pro Monat und trotzdem mit Werbung vollgespamt werden ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Was auch der Grund ist, warum ich meine web.de-Clubmitgliedschaft gekündigt habe.

Facebook…naja ist Facebook. Verkauft meine Daten bei erstbester Gelegenheit und ändert die AGBs mal kurzfristig wie es ihnen passt. Alles schon passiert und gelesen…

Aber mal ernsthaft. Ich blogge. Lege mein Privatleben also eh mehr oder weniger offen ins Internet. Was weiß ich, was irgendwelche Robots an Daten daraus ziehen und zusammenhängen. Gelte ich vielleicht schon als linksradikaler Brandstifter?

Eine Suche bei Google zeigt sowieso erstmal ganz andere Stefan Praß als mich. Jedenfalls habe ich noch keine physikalische Fakultät von innen gesehen noch habe ich was mit Unternehmensgründungen zu tun. Und mir geht es auch nicht darum, bei Google ganz oben zu landen.

In erster Linie soll das Blog ja den einen oder anderen unterhalten und Verwandte, die weiter weg sind, es ermöglichen, an unserem Leben wenigstens etwas teilzuhaben. Und darum geht es mir auch bei Facebook. Ich will wenigstens die Möglichkeit haben, mich mit Bekannten dort auszutauschen ohne monatlich für eine zusätzlich werbefinanzierte Plattform Geld auszugeben.

Deswegen jetzt die Frage: Soll ich mich bei Facebook anmelden oder ja nicht?

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Schnippen…Hand, Hand…Drehung

Ich muss mal wieder eine kleine Lobeshymne loswerden.

Die liebe Jana war gestern Abend noch bei uns und hat uns die Eröffnung für unseren Tanz beigebracht. Dafür hat sie vorher sich mit ihrer Schwester eine Choreographie überlegt und diese uns dann vorgeführt. Nach dem drölften Mal habe selbst ich die Abfolge dann geschnallt. 😉

Ich hätte ja nun nicht gedacht, dass ich mal von einem persönlichen Choreographen eine Tanzabfolge lernen würde. Aber was tut man nicht alles, um die Frau seiner Träume zu heiraten.

Nun hat sich Jana also stundenlang etwas überlegt, selber einstudiert und uns beigebracht. Was zum Glück nicht stundenlang gedauert hat. 🙂

Dafür möchte ich ihr noch mal ganz lieb danken. Das ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Finde ich. Nun gut, sie ist die Einzige (!), die weiß, welches Lied bei unserem Eröffnungstanz gespielt wird, was ja schon mal ein Privileg ist. Aber keins, wofür sie sich was kaufen kann. Bezahlt haben wir sie auch nicht – warum eigentlich nicht? Und dennoch hat sie es wie selbstverständlich gemacht.

Danke Jana!

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Das war es zwischen den Tagen (4)

Und damit war der letzte Tag des Jahres erreicht. Feierten wir die letzten Jahre stets in Friesland, wo wir entweder mit Steffis Familie oder bei vermeintlichen Freunden feierten, wobei mir ersteres immer am liebsten war, so wurden wir dieses Jahr von Tim und Antje zur Silvesterparty eingeladen. Zusammen mit Tims Bruder Stefan und seiner Freundin Anna-Lena, sowie Tims Kumpel Robert mit seiner Freundin Anna-Lena.

Wer jetzt alles doppelt liest, ist nicht betrunken. Wir hatten tatsächlich zwei Stefans und zwei Anna-Lenas vor Ort. 😀

Tim schickte rechtzeitig eine Aufgabenverteilung rum. Wir waren die Mini-Frikadellen-Grüner Salat-Schnibbelgemüse-Fraktion.

Von Tim wurden wir sogar abgeholt, womit „nur“ noch das Problem der Rückfahrt bestand. An Silvester immer ein Riesenproblem…

Kurz nach unserer Ankunft kamen auch die Friesen. Und das große Fressen konnte beginnen. Besonders lecker war Tims Männerchili, aber auch der Tortillasalat, das Mousse au Chocolat, ach eigentlich alles. 🙂

Nach dem Schaffen der Grundlage konnte das Trinken beginnen. Antjes Orangenbowle war klasse, mehr als ein Becher war aber nicht meins, weil die Orangen es verdammt in sich hatten. Dann doch lieber Cuba Libre.

Essen? Check!

Getränke? Check!

Spiele? Auf gehts.

Es standen Activity, Tabu, Personenraten und Looping Louie zur Auswahl. Looping Louie? Verdammt, dass Spiel hatte wirklich Suchtfaktor. Ein bisschen abgewandelt (nach jeder verlorenen Runde wurde ein Schluck aus seinem Glas genommen) waren besonders die Männer nicht mehr davon abzubringen.

Steffi änderte den Namen in ihrer ganz speziellen Art (also unter Einfluß der Orangenbowle) um in Leo Loopi. Und ich bestellte noch am Neujahrsmorgen das Spiel Looping Louie bei Amazon (Partnerlink).

Um kurz nach elf sind wir mal kurz raus um ein paar Proberaketen zu starten und mit Wunderkerzen die Straße zu beleuchten.

Danach haben wir eine Runde Personenraten gespielt, bei der ich der Loser war. Warum? Weil ich Winnie Puuh war und auf diesen schwulen Bären nicht kam. Das war auch der Grund, weshalb ich meinem Neffen kein Winnie Puuh Besteck zur Taufe schenken wollte, sondern cooles Roboterbesteck.

Mitternacht war dann das normale Prozedere. Frohes Neujahr, Küsschen, mit Sekt anstoßen, rausgehen und dem Feuerwerk zuschauen.

Danach ging es wieder zum Spielen rein, Looping Louie sollte noch manche Runde drehen. Wir spielten Tabu, Activity-Männer gegen Frauen (Frauen gewannen) und Activity-Pärchen (das langweiligste Pärchen gewann…wir^^) und wieder Personenraten. Diesmal schaffte ich es als vorletzter immerhin auf meine Person zu kommen…Pumuckl…

Zwischendurch versuchte ich ab 20 nach 2 ein Taxi zu organisieren. Bei der Taxizentrale wo meine Mutter arbeitet, kam ich anfangs zwar noch durch, aber es hebte keiner ab. Bei der Taxizentrale wo ich nebenbei arbeite kam ich gar nicht erst durch. Da war bis nach drei Dauerbesetzt.

Später kam ich auch nicht mehr bei Mutterns Zentrale durch, aber bei meiner hatte ich plötzlich ein Freizeichen. Ein Kollege war dran und versprach mir, ein Taxi zu schicken. Ich könnte in zehn Minuten die Schuhe anziehen. Und tatsächlich, nach zwanzig Minuten stand das Taxi vor der Tür.

Damit nahm ein wirklich schöner Abend ein pünktliches Ende, da man ja aufhören soll, solange es noch Spaß macht. Und da die Müdigkeit manchen bereits übermannte…wer weiß, wie lange wir noch Spaß gehabt hätten. 😉

Um kurz vor vier waren wir von der besten Taxifirma der Welt zu Hause abgesetzt worden.

Morgens weckte mich Steffi um kurz nach elf, weil das Neujahrskonzert der Wiener Philarmoniker bereits begonnen hatte. Und so begann ich wie jedes Jahr das neue Jahr mit meiner persönlichen Tradition. 🙂

Das war es zwischen den Tagen (3)

Weihnachten lag hinter uns, einige Aufgaben jedoch noch vor uns.

Es ist spät am vorigen Abend geworden und so kam ich nicht richtig aus den Federn. Steffis Mutter musste wieder arbeiten, was bedeutet, dass es auch keinen Weckdienst und somit auch keinen Frühstücksdienst um 9 Uhr gab. Aufstehen mussten wir aber trotzdem, weil wir noch mit unserer zukünftigen Fotografin verabredet waren. Einer ehemaligen Mitschülerin von Steffi.

Wir trafen sie in Jever in einem Cafe und sie zeigte einige ihrer Fotografien. Vor allem aber ist sie ein sehr sympathischer Mensch, was uns die Zusage nicht schwer fallen ließ. Klar spielte auch der Freundschaftspreis eine Rolle, aber sie soll es schließlich auch nicht umsonst machen. 😉

Danach ging es zu Dany und Breiti, wo die Frauen an einem Hochzeitsalbum mehrfach gearbeitet haben und die Männer um Punkt vier das Bier aufmachten.

Abends wollten wir dann mit den Eltern von Steffi Skip-Bo
(Amazon-Partnerlink) spielen, was wir kurzfristig auf Dienstag verschoben, weil Achim fast seinen Skat-Abend vergessen hatte.

Dienstag wurde es endlich ruhiger. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, was wir den ganzen lieben Tag gemacht haben. Wahrscheinlich saß ich die ganze Zeit an meinem neuen Netbook während Steffi irgendwas mit ihrer Mutter gemacht hat. Und Achim? Der hat sich Abends mit einem Kumpel getroffen, während wir drei zu Dany und Breiti gefahren sind und Skip-Bo gespielt haben. Unnötig zu erwähnen, dass keine einzige Runde an mich ging…

Nachtrag: Dienstag Nachmittag waren wir auf der wieder freien Strecke nach Carolinensiel gefahren um Oma und Onkel noch zu besuchen. Asche auf mein Haupt. 😳

Steffi durfte dafür erstmals seit Heilig Abend wieder trinken, weil ihre Mutter sich für den Fahrdienst zur Verfügung stellte. Also beim Spieleabend versteht sich.^^

Mittwoch vormittag ging es dann wieder nach Hause, wo erstmal die ganzen Geschenke und Taschen hochgeschleppt werden mussten. Dann aufräumen, saubermachen, einkaufen, akklimatisieren. Der ganz normale Wahnsinn halt.

Donnerstag morgen wurde erstmal schön gefrühstückt, das heißt, wir hatten es vor. Das erste halbe Brötchen war gerade angekaut, da klingelte das Telefon. Oldenburger Vorwahl? Sollte das etwa das Krankenhaus sein?

Es war es, genauer die behandelnde Ärztin, bei der ich mich am Donnerstag melden sollte…

Wo ich denn bleiben würde?

Aber…aber…ich habe doch keinen Termin und würde im Laufe des Nachmittags kommen wollen, stammelte ich.

Nachmittags ist aber keiner mehr da und wenn ich keinen Termin habe, dann hätte ich mich darum kümmern müssen. Jetzt aber mal voran…

Der Ton war deutlich, also rein in die Klamotten und los. Bei der Patientenaufnahme kam ich sofort dran und las mir auch noch mal den Zettel durch, den ich im November bei der Voruntersuchung bekommen hatte. Darauf stand:

Rufen Sie einen Tag vorher noch mal an und erscheinen Sie am Aufnahmetag um 9 Uhr im Krankenhaus.

Ups, wer lesen kann, ist klar im Vorteil… 😳

Zum Glück wurde ich nicht bestraft und wurde zügig abgehandelt. Wohl auch, weil meine Ärztin pünktlich Feierabend machen wollte. 😉

Den Rest des Frühstücks konnten wir dann in Ruhe genießen…

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Das war es zwischen den Tagen (1)

Ein frohes neues und vor allem gesundes neues Jahr wünsche ich Euch allen.

Bevor es hier weitergeht, erstmal einen kurzen Überblick, wie es uns die letzten Tage ergangen ist.

Seit dem 17.12. haben Steffi und ich ja Urlaub. Mein Urlaub begann mit einem Abschied. Und zwar von meinem Führerschein, zum Glück also nur einem temporären Abschied.

Wer glaubt, dass wir die kommenden Tage immer schön ausschliefen, liegt falsch. Schließlich lief Steffi auf der Arbeit die letzten Wochen auf Hochtouren, da schaltet man nicht so schnell runter.

Den Samstag zum Beispiel fuhr mich Steffi nach Bremen, weil ich mich dort mit Sascha, einem Freund bei einem Online-Browserspiel, auf dem Bremer Weihnachtsmarkt getroffen habe. Es war ein sehr schönes und leckeres Treffen. Wir aßen, tranken und redeten viel. Und begegneten uns endlich mal live. Nach dem Treffen tat mir aber etwas der Nacken weh, weil Sascha etwas größer ist, als ich. Für meine Nackenmuskulatur eine ungewohnte Haltung. 😉

Steffi war währenddessen shoppen und das mit voller Power. Als sie fertig war und mir und Sascha das noch zu früh für einen Heimweg war, stapfte sie alleine voll beladen mit einem verpackten Schlitten, den sie deshalb auch nicht ziehen konnte, den weiten Weg zum Parkplatz. Seitdem scheint es, als wären ihre Oberarme deutlich muskulöser…

Ich für meinen Teil lernte auf dem Rückweg dann die moderne deutsche Bahn kennen. Schon eine Woche vorher glänzte sie ja nicht gerade durch Perfektion. Diesmal hielten wir auf offener Strecke an und der Zugführer teilte uns mit, dass es zu einer zehnminütigen Verzögerung kommen würde. Die Weichen waren, oh Wunder, eingefroren. Wieder mal am falschen Ende gespart und dafür Aktionäre glücklich gemacht. Bahnreisende sind ja selten Aktionäre und um Kundschaft muss man sich ja nicht so bemühen…

Aus den zehn Minuten wurden letzten Endes 50 Minuten in einem überfüllten Abteil, wo viele keine Sitzplätze mehr hatten. Die Scheiben beschlugen erst, später sammelte sich das Kondenswasser darauf. Die Luft wurde immer dicker. Das wurde auch nicht dadurch besser, dass die Raucher anfingen, böse Entzugserscheinungen zu bekommen und schnell handelten. Erst einer, später ein halbes Dutzend Raucher zogen sich ihren Stoff rein und machten die knappe Luft damit ungenießbar. Und aus meinen Klamotten ein Fall für die Wäsche…

Zu allem Überfluss vergass Steffi ihr Handy zu Hause und wartete am Bahnhof auf mich. Mit meinen letzten Akkureserven rief ich meine Mutter in der Taxizentrale an, damit sie einem Taxifahrer Bescheid sagt, dass er Steffi Bescheid sagt.

Irgendwann kam ich aber doch noch zu Hause an…Danke DB für dieses tolle Erlebnis.

Das war der erste Samstag. Am Montag standen wir früh auf und erledigten erstmal unseren Standesamtbesuch und reichten die notwendigen Formulare für die Hochzeit ein. Sprich ein paar Scheine in der allgemeingültigen Währung.

Dienstag waren wir mit meinem Bruder und seiner Freundin Sophie unterwegs um Weihnachtseinkäufe zu machen. Jeweils getrennt. Ich mit Sophie, Steffi mit meinem Bruder.

Hach, was war das wieder lustig. Während ich mit Sophie zweimal um den Stadtring fuhr um einen Parkplatz zu ergattern, kurvte Steffi mit Markus nach Wechloy. Mit ihrem Nissan. Was er denn schenken wolle? Ein Bürostuhl und wenn noch Geld übrig ist noch ein Schreibtisch. Wie das denn in das Auto passen soll? Naja, er dachte, wir kämen mit dem Toyota. Das die Mitmenschen vom selber denken nicht wissen, was sie tun sollen, hat sich noch nicht zu meinem Bruder rumgesprochen. Aber ich konnte mich wieder über eine lustige und typische Anekdote meines Bruder bekringeln.

Da war es mit Sophie deutlich einfacher. Ein Lederhalsband. Also Galerie Dingsbums in Oldenburg aufgesucht. Ich bin kurz auf Toilette, komme wieder und Sophie war fertig. 🙂

Da blieb noch Zeit, zu IKEA zu fahren und eine Lampe für Steffi und ein Hot Dog für meinen Magen zu schießen. 😉

Mittwoch war dann für mich Hausarbeit angesagt, während Steffi sich mit Jana in Bremen getroffen hat.

Donnerstag stand alles im Zeichen der Abreise. Klamotten packen, ins Auto verladen, während ich dieses Lied summte:

Der Schwierigkeitsgrad wurde bei einem Zwischenstopp in Oldenburg erhöht, wo wir noch die Cousine von Steffi einluden. Mitsamt ihrem Gepäck. Und ihrem Rollstuhl. Und ihren Geschenken. Man kann behaupten, dass Auto war bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgefüllt.

Nach der Ankunft ging es gleich munter weiter. Tannenbaum reinholen und schmücken. Wasserpfützen beseitigen und dann Watchmen gucken.

Und dann konnte der heilige Abend auch endlich kommen.

Fröhliche Feiertage

Wir wünschen unserer Familie, unseren Freunden und Bekannten sowie allen Lesern und hier Verirrten ein frohes besinnliches Weihnachtsfest, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Flitterball im Schützenhof

Am 28.11. waren Steffi und ich mit ihren Eltern, der Schwester nebst Mann und seinen Eltern zum Flitterball in Jever. Zufälligerweise fand der im Schützenhof statt, was für uns eine prima Gelegenheit war, unsere zukünftige Hochzeitsfeierlocation näher auszukundschaften. 😉

Die Karte kostete 28 Euro pP., was ich für recht teuer empfand. Es relativiert sich aber, wenn man bedenkt, dass

  • Essensbuffet
  • Liveband
  • Mitternachtstorte
  • ein Süßigkeitenstand
  • ein Kosmetikstand
  • Darbietungen einer Tanzschule

inklusive waren. Nur Getränke liefen noch mal separat, was aber nicht so wild war, wie ich finde. Und die 28 Euro habe ich locker am Süßigkeitenstand wieder reingeholt. 😉

Steffi und ich hatten vor dem Termin noch „fleißig“ den Discofox geübt und so konnte ich wenigstens den Grundschritt halbwegs flüssig, was ich dann den Abend über jedem zeigte, der es riskierte wollte. Ich behaupte mal, ich war gar nicht soo schlecht. Was aber immer auch an der Musik liegt. Ein ganzes Pur-Medley kann und will ich nicht durchtanzen…

Apropos Musik. Die Band (The Tramps) war wirklich gut. Nach meinem Empfinden. Das einzige was nervte, war die Tatsache, dass die Band nur jeweils drei Lieder am Stück spielte. Das heißt, wenn man gerade so richtig in Tanzlaune war, konnte man auch schon wieder von der Tanzfläche runter, weil die Band ein Päuschen machte. Sicher ist es auch anstrengend, einen ganzen Abend lang Livemusik zu spielen. Aber wenn sie fünf Lieder am Stück gespielt hätten, würde ich nichts dagegen sagen. Drei Lieder sind einfach zu wenig.

Ach ja, noch ein Manko, an dem wir aber selber Schuld waren. Wir saßen mit unserem Tisch in der Nähe des Eingangs. Was bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ein Problem ist, wenn die Raucher diesen Eingang häufig nutzten. Oder die Toilettengänger und somit die Zwischentür, die etwas Kälte zurückhielt, oft auf war.

Aber das haben wir uns für die Hochzeit gemerkt. Sollte Anfang April das Wetter noch nicht so mitspielen und draußen mehr Schneewetter sein, werden keine Tische in der Nähe des Eingangs sein. Aber bei ca. 70 Gästen wird das auch nicht nötig sein. 😉

WikiLeaks

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Terrorgefahr – Weihnachtsmarkt

Am Samstag hatte Steffi Freunde und Familie zu einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch eingeladen. Im Vorfeld gab es „leichte Spannungen“ wegen des Termins, denn wie jeder weiß, spielte am Samstag Abend im Topspiel (!) die Borussia aus Dortmund gegen Werder Bremen.

Aber ich habe meine Prioritäten gesetzt. Freunde sind mir wichtiger als ein Fußballspiel und außerdem kann man mit dem Handy immer noch den Vater anrufen, der sich das Spiel ja anschaut. Schade nur, dass mein Handy-Akku im Zug beschloss, jetzt alle zu sein. So nervte ich Steffi auf dem Markt alle halbe Stunde (gefühlt; umgekehrt dürfte es alle halbe Minute gewesen sein^^), ob mein Vater angerufen hat.

Während der Zugfahrt – die auch ein Thema für sich war – klingelte Jana durch und sagte kurzfristig ab, da es Marco nicht gut ging. Von hier aus noch mal gute Besserung.

Ja, die Zugfahrt. Ich gebe zu, wir waren etwas spät dran. Aber als ehrlicher Mensch nahmen wir uns die Zeit und zogen noch vier Tickets und entwerteten sie wie es sich gehört. Leider hatte es der Zugführer sehr eilig und hielt die Abfahrtszeit auf die Sekunde ein…

Sechs Minuten später sollte ein IC wieder Richtung Bremen fahren. Wenn er nicht Verspätung gehabt hätte. Und als er dann endlich da war und wir Platz nahmen, dauerte es wegen Problemen mit dem Triebwagen auch noch mal etwas. Dabei saßen wir doch auf heißen Kohlen. Wir hatten zwar Tickets, aber keine mit IC-Zuschlag. Blöde Situation, wenn man sich Tickets kauft um sein Gewissen vom Druck des Schwarzfahrens zu befreien und dann doch ein schlechtes Gewissen hat, weil man keinen Zuschlag hat. 😦

Ging aber noch mal alles gut. Bis auf den Anruf von Jana.

Nach der Ankunft in Bremen nahmen wir die Beine in die Hand, weil Ina alleine bei den Schweinen wartete. Nichtsdestotrotz hielt ich die Augen auf, denn einen Tag zuvor hieß es im Radio, dass die Terrorgefahr noch nicht vorbei ist. Soll heißen, es kann irgendwo irgendwann irgendwas irgendwie passieren.

Also passt bloß auf. 😉

Ist ja nicht unser erster Weihnachtsmarktbesuch, also erstmal Grundlage schaffen für das süße Gesöff, dass bald unsere Kehlen befeuchten und unsere Münder verkleben soll. Also Fleisch mit Brötchen. Egal wie. Ob gebacken, als Steak oder im Darm. Hauptsache mit Fett, wobei die Wurst den Vogel abschoss. Trotz einer Warnung meiner Kollegin, die ihre Erfahrung mit der groben Bauernbrat bereits kundtat musste ich mich selber vom Fettgehalt der Bratwurst überzeugen…Erfahrungen anderer sind wie alte Kleider, die niemand mehr anziehen will…

Dafür zeigte der Glühwein keinerlei Wirkung, weil er durch den geschlossenen Fettmantel im Magen nicht durchkam. Nach dem dritten Glühwein wollte der Mund aber diesen komischen Zuckergeschmack raushaben und da war mein Mund nicht der einzige. Die Männer bestellten geschlossen eine Runde Bier.

Danach ging es dann aber mit Glühwein weiter und irgendwie schien es, als wenn er von Stand zu Stand besser schmeckte. Das sollte sich am letzten Stand jedoch umkehren, denn am Bahnhof wollten wir uns die Wartezeit noch etwas verkürzen und „genossen“ noch eine Runde Glühwein. Und das war der mit Abstand ekligste des ganzen Abends. An der Rentier-Bar wo das Rentier Weihnachtslieder ununterbrochen sang, schien es, als wenn es im Gegenzug seine Blase hintenraus in den Kessel entleerte…

Der Rückweg war übrigens wieder durch eine laxe Einstellung zur geplanten Abfahrtszeit seitens der Deutschen Bahn geprägt. Und von einem sehr aufschlussreichen Gespräch einer männlichen Vierergruppe, die die Menschheit nicht wirklich voran gebracht hat…

Dennoch ein sehr schöner Abend unter Freunden. Und fußballtechnisch war es ja auch ein gelungener Abend. 😉
WikiLeaks