Wegbeschreibung

So, jetzt ist mal kurz wieder ein erfreulicheres Thema dran. Unsere Hochzeit. Bekanntlich am 02. April um 14 Uhr vor Gott in Sillenstede. Danach werden von Steffi und mir noch ein paar Fotos geknipst. Dafür lassen wir uns extra eine Fotografin aus Leipzig einfliegen mit dem Zug kommen. 😉

Für alle Gäste, die sich in unser Blog verirrt haben, anbei noch die Wegbeschreibungen zur Kirche…

und von der Kirche zum Schützenhof.

Klickst Du auf die Bilder und drückst oben Drucken!

 

Nachtrag 17.03.2011: Sachma hat in den Kommentaren die Frage aufgeworfen, ob jetzt alle zur Hochzeit kommen sollen. Natürlich können alle, die wollen, zur Trauung kommen. Gar keine Frage. Nur bei der Feier müssen wir ne Woche vorher eine feste Personenzahl angeben, was Überraschungsbesuche bei der Kirche zu einem kurzen Vergnügen machen würde. Denn wir werden da keinen kurzfristig bei der Feier einschieben können.

Die Wegbeschreibung sollte für die Gäste sein, die zur Hochzeitsfeier eingeladen wurden. In diesem Fall habe ich mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt. 😳

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Hochzeitscheck

Heute in fünf Wochen werden wir bereits als verheiratetes Paar in Amiland sein. Das heißt in 22 Tagen wird gepoltert, in 32 Tagen wird standesamtlich, in 33 Tagen kirchlich geheiratet. Zeit für eine Checkliste.

Polterabend organisiert: Check

Standesamt: Check

Essen reserviert: Check

Kirche reserviert: Check

Gaststätte reserviert: Check

Anzug: Check

Hochzeitskleid: Check

Schuhe: Check

Ringe: Check

Tanzkurs absolviert: Check und zum Fortgeschrittenenkurs angemeldet (höre ich da „Streber“-Rufe?)

DJ organisiert: Check

Essen für die Feier bestellt: Fail, Termin am 05.03.

Gespräch mit Pastor: Fail, Termin am 19.03.

Flugtickets für die Flitterwochen: Check

Reisepass beantragt: Check

Hab ich was vergessen? Ganz sicher habe ich was vergessen. Aber das kann meine Verlobte ja noch ergänzen. Oder ihr in den Kommentaren. Ich für meinen Teil schaue mir jetzt gleich die Sendung „Alle Neune“ im NDR an. Und warte auf Ergänzungen der erfahrenen Eheleute.

Gaststättensuche – Das Finale

Anderthalb Monate ist es nun her, dass Steffis Mutter uns die Nachricht übermittelte, dass die Pächter unserer Gaststätte, in der wir die Hochzeit feiern wollten, vom Verpächter rausgedingsbumst werden soll.

Ein paar Tage später hieß es dann zwar von Pächterseite, dass sie gar nicht gewillt sind, rauszugehen. Aber ein komisches Gefühl bleibt. Was, wenn im Februar ein Anruf kommt, der uns mitteilen will, dass die Gaststätte leer steht?

Zumal wir ja nicht 100%-ig zufrieden mit der Waldschänke waren. Wie schon im Recall angemerkt, störte vor allem der etwas zu kleine Saal.

Nach langem Hin und Her entschieden wir uns, die Gaststättensuche fortzuführen. Zwei Lokale gab es ja noch, die zwar preislich höher liegen, aber lieber zehn Euro mehr pro Person zahlen und dafür Planungssicherheit zu haben.

Da wäre zum einen das „Antonslust„, wo ich Steffi bereits den Heiratsantrag machte und wir wissen, dass dort das Essen sehr gut ist.

Und zum anderen das „Zitronengras“ aka „Schützenhof Jever„.

Von beiden hat sich Steffi Angebote schicken lassen. Sah auch sehr vielversprechend aus. Jedoch auch sehr teuer nicht gerade billig. 😳

Egal, wir wollen die Hochzeit vernünftig feiern. Nur Abstriche möchte man dann natürlich nicht mehr unbedingt machen. 😉

Am Samstag waren wir „Zitronengras“, um uns vor Ort mal ein Bild zu machen. Auch zu Zeiten des Internets macht es einfach manchmal Sinn, die heimischen vier Wände zu verlassen und sich nicht auf die Peripherie-Geräte des PCs zu verlassen. Okay, mit Skype und einer 3D-Ansicht aller Räumlichkeiten wäre es auch zu Hause möglich, sich einen Eindruck zu machen. Aber dann könnte man sich nicht den Fiesematenten aussetzen, weil man sein gemütliches BVB-Jäckchen übergezogen hat.

Also Zitronengras. Wir waren eine gute halbe Stunde zu früh und der Chef war in der Küche noch beschäftigt, so dass wir erstmal einen Kaffee tranken.

Der erste Eindruck war ganz gut. Ein stimmiges modernes Ambiente. Wie sich aber herausstellen sollte, feiern wir nicht vorne oder oben, sondern hinten im Saal. Der wurde uns dann vom Chef nach dem persönlichen Gespräch noch gezeigt werden.

Das Gespräch lief ganz gut ab. Er erzählte erst mal, wie eine klassische Hochzeit bei ihnen abläuft. Dabei erwähnte er auch, dass das Zitronengras einen Vertrag mit einer DJ-Gruppe hat, die bis Open-End anwesend ist. Auch der Service ist Open-End, das Mitternachtsbuffet wird nicht um halb eins wieder abgebaut, und und und. Klang sehr verlockend alles.

Dann zeigte er uns den Saal, der sehr groß ist, Platz für siebzig Personen bietet und dabei immer noch genügend Raum zum Tanzen zur Verfügung hat. Genauso wie das Essen. Die Raucher müssen nicht drei Mal ums Eck und sind dann verschwunden, sondern haben einen Raum direkt am Saal dran. Eine Bühne auf dem der DJ Platz hat und der eine oder andere Vater eine Rede halten kann – wobei unsere Väter sich darum wohl nicht reißen werden…

Eigentlich wollte ich jetzt schon verbindlich zusagen. Aber wir wollten noch über die Preise sprechen und gingen zurück an unsere Plätze. Ich saß noch nicht ganz, da sagte er in einem überrascht-bedauerlichen Tonfall.

Oh man, das Essen wird ja 10% teurer…

Worauf Steffi entgegnete:

Wie jetzt? Nächstes Jahr? Wegen Steuererhöhung, oder was?

Nein, auch die Rohstoffpreise sind nicht schuld. Er hatte das BVB-Wappen an meiner Jacke gesehen. 😉

Scherz beiseite. Die Preisgestaltung richtet sich nach unseren Wünschen und dann wird geschaut, wie das möglich gemacht werden kann. D.h. wir geben einen Rahmen vor, in dem er sich bewegen kann. Dann sagen wir, was wir gerne hätten. Und das versucht er dann möglich zu machen.

Im Endeffekt lief das Gespräch darauf hinaus, dass wir ihm die Organisation überlassen und wir uns auf das Feiern konzentrieren sollen. Und genauso stellen wir uns das vor. Soll heißen, er ist der Dienstleister den wir in Anspruch nehmen und so konnte er uns das auch glaubhaft vermitteln.

Ein Besuch beim Antonstlust ist damit nicht mehr nötig, da wir bereits fest beim Zitronengras zugesagt haben. Alleine der Umstand, dass im Antonslust der Service ab 2 Uhr zusätzliche Kosten verursacht, aber vor allem die wirklich freundliche und ehrliche Art des Gegenübers ließen uns gleich die Unterschrift unter den Termin setzen.

Als nettes Zusatzgeschenk bekommt das Brautpaar übrigens eine Nacht im Hotel geschenkt, was uns weitere Sorgen abnimmt. Man kann also wirklich sagen, dass wir uns einen Platz im (Achtung! Wortspiel!) Garten Eden gesichert haben. 😉

Für alle geladenen Gäste also der Hinweis:

Am 02.04. wird im Schützenhof in Jever gefeiert. Hotelzimmer stehen dort (noch) zur Verfügung. Zusagen bitte bis kurz vor Weihnachten.

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Gaststättensuche Recall

Anlässlich der verschobenen Hochzeit wollten Steffi und ich den einen oder anderen Kollegen und Bekannten noch zusätzlich einladen. Da der Platz in der Waldschänke, des Siegers aus dem ersten Gaststättencastings, eher begrenzt ist, wollte Steffi sich den Friesenhof in Schortens mal genauer anschauen.

Vorteil beim Friesenhof ist unzweifelhaft die zentrale Lage in Heidmühle. Außerdem kannten wir durch ein gemeinsames Spargelessen vor ein paar Wochen bereits das Essen, was für gut befunden wurde. Einzig die Bedienung fiel mir dort als nicht sehr aufmerksam, eher rumpel- fast schon rüpelhaft auf. Und da bin ich ja Sensibelchen.

Diesmal war es leider nicht anders. Wir hatten um elf Uhr einen Termin und wurden von einer Bediensteten schon mal durch den Saal geführt. Geräumig ist er wohl, keine Frage. Das Buffet sollte aber durch die Gaststätte durch im Restaurant oder, wenn dies belegt ist, im Gaststättenbereich auf den Tischen bereitgestellt werden…hmmm…

Ob wir noch Fragen hätten? Ja, in der Tat, denn wir wollten eigentlich noch mit dem Chef nicht nur über das preisliche sprechen, sondern auch wissen, was so aufgetischt wird. Der Chef ist der Koch, was an sich ja nicht das verkehrteste ist. Er kam also aus der Küche, drückte uns einen mehrseitigen Ausdruck in die Hand und klärte uns über die Preise auf. Essen ist Festpreis, Getränke werden separat abgerechnet. Das kann einerseits deutlich günstiger sein als eine Pauschale, andererseits kann es auch die Angestellten dazu verleiten, auf Kosten der Kundschaft das eine oder andere Fläschchen abzuknapsen. Gut, dass will ich hier nicht unterstellen, aber die Aussage, dass es bei einer Pauschale immer einen Verlierer gibt, kann man auch umdrehen.

Das die ganze Zeit im Stehen, weil uns weder ein Sitzplatz angeboten wurde noch was zu trinken. Ich sag ja, ich bin in der Hinsicht sensibel.

Weiter konnte ich dem Gespräch nicht beiwohnen, weil mein Vater mich auf Handy anrief um mir mitzuteilen, dass er sich um die Katze gekümmert hat (was Muttern ihm fast vergessen hatte zu sagen) und er die Gelegenheit nutzen wollte, um Achim zu sagen, wie toll er den Boden in seinem neuen Wohnzimmer verlegt hat und er ihm nicht genug danken könne…

Als ich wieder reinging, war das Gespräch gerade zu Ende. Steffi und Jana, die als neutrale Beobachterin mitgekommen war, standen immer noch mit dem Chef in der Gaststätte. Wir verabschiedeten uns höflich und entschieden uns noch mal bei der Waldschänke vorzufahren.

Dort wurden wir freundlich empfangen und ein Sitzplatz angeboten, den wir nicht wahrnahmen, weil Jana und Steffi sich den Saal anschauen wollten. Die Betreiberin der Waldschänke zeigte sich von der Erhöhung der eingeladenen Personen unbeeindruckt und verwies auf den vorderen Bereich. Leider ist der räumlich zum Saal abgetrennt. Zwar ist eine große Schiebetür vorhanden, aber man sitzt etwas abgetrennt von den anderen.

Das passte Steffi so gar nicht und auch für Jana und mich ist das ein großes Manko.

Mittags saßen wir dann alle zusammen und wägten die Vor- und Nachteile ab.

Vorteile Friesenhof:

  1. zentrale Lage
  2. großer Saal

Nachteile Friesenhof:

  1. unaufmerksames Personal
  2. Buffet weiter ab vom Schuss
  3. keine Getränkepauschale und damit keine Planungssicherheit beim Preis

Vorteile Waldschänke:

  1. Freundliches Personal
  2. Alles an einem Platz
  3. Schön gestalteter Saal
  4. Günstig

Nachteile Waldschänke:

  1. Liegt etwas außerhalb
  2. Saal etwas zu klein, Gäste sitzen zum Teil außerhalb

Gerade der Personalfrage maß ich besonderer Bedeutung bei. Im Friesenhof fühlte ich mich zu keiner Zeit wirklich wohl, weshalb Steffi nach gab und das Friesenhof verwarf. Das Platzproblem ließe sich schließlich auch dadurch lösen, dass während des Essens die zwei drei Tische im Saal untergebracht werden können und wenn die tanzige Phase beginnt, die Tische immer noch raus können. Dann wird eh so viel Fluktuation sein, dass nicht mehr alle Tische benötigt werden.

Das lässt sich also muddeln. Ein komisches Gefühl, weil man sich nicht gut aufgehoben fühlt…nicht. Da bin ich sensibel.

„Deutschland“ sucht die Supergaststätte – oder: Germanys Next Topgaststätte

Wie man am letzten Artikel schon erkannt hat, waren wir wieder in Friesland. Nein, das hat man nicht am Einkaufszettel erkannt, sondern am „Combi„… 😉

Wir hatten uns vorgenommen, drei Gaststätten anzugucken, wo wir dann unsere Hochzeit feiern werden. Dafür hatte Steffi im Vorfeld einige Lokalitäten in der Umgebung angerufen und entsprechende Angebote eingeholt. Übrig blieben nach Termin drei Gaststätten:

  • Das „Jever-Fass“ in Jever
  • Die „Waldschänke“ in Schortens-Schoost
  • und der „Waddewarder Hof“ in Waddewarden

Freitag Abend ging es noch nach Jever zum „Jever-Fass“. Wir wurden freundlich empfangen und genau so behandelt. Ist klar, die wollen ja auch Geld an uns verdienen. Aber leider ist das auch nicht immer selbstverständlich. Hier schon.

Ein riesengroßer Pluspunkt beim „Jever-Fass“ ist hier auch schon erkennbar. Das hauseigene Hotel „Schwarzer Adler“.

Der Saal sollte im ersten Stock sein, hier an den Fenstern über der „Jever-Fass“-Schrift zu sehen. Allerdings wirkte der Saal für 65 geschätzte Personen sehr klein. Und selbst wenn nur 50 Gäste letztendlich kommen würden, es hätte noch sehr gequetscht gewirkt. Dazu eine kleine Tanzfläche in der Ecke und wo der DJ platziert worden wäre, war uns auch nicht ganz klar. Und überhaupt, erster Stock. Die Raucher hätten runterlaufen müssen und wären, man kennt ja die Raucher, auch gleich unten geblieben. Ne, irgendwie ist das nicht das Wahre.

„Moment“, sagte die freundliche Restaurantleiterin, „wir haben auch noch eine Halle.“ Die wäre hier im Bild den Gang links hoch erreichbar. „Leider“, betonte die Dame, „ist die Halle noch nicht aufgeräumt.“ Diese dient nämlich über die Wintermonate als Abstellfläche für ortsansässige Autobastler und Wohnanhängerbesitzer. Aber die Halle entsprach von der Größe her unseren Vorstellungen. Eine separate Bühne vor der genug Platz zum Tanzen wäre, eine schön verzierte Bar und die Raucher wären im Nu draußen vor der Tür gewesen und hätten nicht mal was verpasst. Sehr schön.

Aber: Die Halle war auch sehr alt und es hingen vergilbte Netze über der Decke, durch die weiß Gott was durchrieseln könnte. Das gegenüberliegende Tor hatte seine besten Jahre lang hinter sich und die ganze Zeit ratterte die Kühlanlage des Restaurants. Okay, letztere wäre in einer mit 60 Menschen besetzten Halle wohl nicht mehr zu hören gewesen.

Dazu kam, dass nicht für alle Gäste Tische und Stühle zur Verfügung gestanden und stattdessen auf einer (schön angerichteten) Bierzeltgarnitur Platz gefunden hätten. Auch da bin ich mir sicher, kann man mit dem „Jever-Fass“ verhandeln, wenn es hart auf hart kommt. Wir wären schließlich nicht die ersten, die eine Hochzeit in der Halle gefeiert hätten.

Nachdem ich ausreichend Fotos gemacht habe, ging es wieder rein. Jetzt sprach Steffi das Thema Hotel an. Und wir wurden über die Aktivitäten der Stadt Jever aufgeklärt. Denn just an diesem Wochenende begeht die Brauerei zu Jever ihr berühmtes Brauereifest. (Jaha, mit einem „Superstar“ als Hauptact, was auch meine Überschrift erklärt ;-)) Und das heißt, sämtliche Hotels in Jever sind bereits ausgebucht! (Nein, nicht wegen Mark Medlock :mrgreen:)

Trotz  besseren Wissens wählte sich die gute Dame die Finger wund. Doch dann geschah ein Zeichen. Ein weiblicher Gast kam nicht umhin unser Gespräch mitzubekommen und mischte sich dankenswerterweise ein. Denn die Frau residiert derzeit in der örtlichen Jugendherberge. Kurz angerufen und ja, Zimmer wären verfügbar…mit einem Herbergsausweis.

Wer bitte schön hat denn heutzutage noch einen Herbergsausweis? Lehrer ausgenommen.

Egal, mal vorbeifahren und schauen, was auf Knien rumrutschen bewirkt. Zuerst waren wir erstaunt über die Herberge. Ich mein, was ist in den letzten 20 Jahren mit den Herbergen passiert? Diese jedenfalls glich eher einem Seminarzentrum als einer Jugendherberge…

Die junge Dame am Empfang war wirklich sehr freundlich, zeigte uns die Zimmer, machte uns Hoffnung bezüglich der Ausweise und empfahl uns sogar noch zwei andere Lokalitäten zum Hochzeitfeiern. Einmal das Offiziersheim in Upjever und die „Oase“ in Jever. Bei dem Namen hatte ich allerdings meine Zweifel, wer in Delmenhorst wohnt, weiß warum. 😉

Trotzdem fuhren wir dort mal vorbei, schauten es uns an, drehten auf den Punkt wieder um und ließen es sein. Auch das Offiziersheim in Upjever sollte für uns nicht in Betracht kommen. Eine Hochzeit soll schließlich was besonderes sein und das gilt auch für das Essen. Und bei allem gebührenden Respekt vor den Köchen in Offiziersküchen, aber nö. Lasst gut sein…

Jetzt waren wir bereits zwei Stunden unterwegs und in Sillenstede saß Jana ganz alleine. Dabei wollten wir bloß ne halbe Stunde weg. Also nichts wie ab nach Hause.

Am Samstag vormittag sollte es dann zur „Waldschänke“ in Schortens-Schoost gehen. Die „Waldschänke“ ist bekannt aus dem Fernsehen, da dort mal die „Kochprofis“ zu Gast waren. Im „Jever-Fass“ mussten wir bereits einige Kompromisse eingehen und auch bei der „Waldschänke“ sah es zunächst nach Kompromissen aus. Denn es liegt gut anderthalb Kilometer vor den Toren von Schortens in der Dorfschaft Schoost an einer (für den 1. Mai) ruhigen Landstraße.

Auch hier wurden wir freundlich empfangen, an einen Tisch gebeten, mit Getränken versorgt und bekamen eine Übersicht des Angebots für Gesellschaften. Und dann waren wir alleine. Denn wir sollten einen Moment warten. Worauf war mir nicht so recht klar. Okay, ganz alleine waren wir nicht, denn hinter uns saßen noch drei Personen, die auf ihr Essen warteten.

Nachdem wir die Angebote ausführlich studiert hatten, unsere Hintermänner (und -frauen) ihr Essen bekamen und wir immer noch nicht so recht wussten, worauf wir warteten, kam Uwe. Das stand jedenfalls an seinem Hemd geschrieben.

Uwe ging mit uns die Karte durch und preislich waren wir bei der Waldschänke bereits 5 Euro unter dem Jever-Fass (was bei 60 Personen schon 300 Euro sind, also die Hälfte der Trauringe). Außerdem stand auf der Karte etwas, was uns aufhorchen ließ. Denn die Waldschänke hat hauseigene DJs (ja, zwei) und das zu einem sehr fairen Preis.

Im Anschluss zeigte uns Uwe die Räumlichkeiten und wir waren begeistert. Der Saal ist in L-Form angelegt und nachdem die Fernsehleute da waren auch renoviert worden. Das Buffet ist räumlich getrennt bei den Kegelbahnen (noch ein Pluspunkt ;-)), es gibt einen Raucherraum (bei den anderen Kegelbahnen) und durch die L-Form steht noch genug Platz für die DJs und der Tanzfläche zur Verfügung. Sofort war uns klar, das hier ist es.

Auf alle unsere Fragen kam sofort eine passende Antwort und vorbereitet waren sie auch. Zum Beispiel die Blumengestecke. Können wir selber organisieren oder sie machen das und nehmen 8 Euro pro Gesteck. Fairer Preis, wie ich finde.

Auch beim Hotel konnten sie uns weiterhelfen. Zum einen ist das Forsthaus in der Nähe, wo wir danach hinfuhren und alle drei (3!) Zimmer noch frei sind. Und zum anderen verwiesen sie uns an das Hotel „Mühleneck“ in Schortens, das ebenfalls noch Zimmer frei hat.

Die Besichtigung im „Waddewarder Hof“ hat Steffi dann auch gleich abgesagt. Erstens kannten wir den vom Sehen her schon und Zweitens wussten wir, dass der da nicht mehr hätte mithalten können.

Gestern hat Steffi dann dort angerufen und den Termin fix gemacht. Damit steht es also: Geheiratet wird am 11.09. und gefeiert wird in der Waldschänke.

Demnächst findet noch ein Probeessen statt, aber da ich das Essen am Samstag ja schon bei den anderen anwesenden Gästen gesehen habe, bin ich da bester Dinge. 😀

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