Danke

Für die ganzen vielen Geburtstags- und Genesungswünsche bedanke ich mich an dieser Stelle.

Als kleines Geschenk vom Krankenhaus bekam ich die Entlassungspapiere und wurde wieder in die Freiheit entlassen. Leider dürfen diese kein Verbandsmaterial ausgeben, weshalb ich heute noch zu meinem Hausarzt durfte um sein Rezepteblock zu verkleinern. Nach einem Blick auf die Wunde verlängerte sie meinen Krankenschein bis zum Ende nächster Woche. Schmeckt mir zwar nicht, aber richtig gut fühle ich mich mit der Wunde auch nicht, dass ich damit jubelnd arbeiten – und den ganzen Tag darauf sitzen – würde.

Doch bin ich bester Hoffnung, dass bis zur Geburt unseres Sohnes alles wieder gut sein wird und ich Steffi eine Hilfe bei der Geburt sein werde. Und das ist wichtiger, als seinen letzten Nicht-Papa-Geburtstag unbeschadet zu feiern und notwendiges unnötig aufzuschieben.

Also Danke nochmal!

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Happy Birthday

Hab gerade erfahren, dass ich noch bis morgen im Krankenhaus behalten werde. Damit verlängert sich mein Aufenthalt von „eben über Nacht“ auf fünf Tage. Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…
Naja, auch ne Art in den Geburtstag rein zu „feiern“.

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Das geilste Jahr meines Lebens

So kann ich 2011 auf einen Nenner bringen. Klar war es hier und da auch richtig Scheiße – Fukushima, Hungersnöte, Erdbeben, Amy und andere Todesfälle – aber für mich persönlich war es das beste Jahr ever. Hochzeit, Flitterwochen in Amerika und der kommende Nachwuchs überlagern einfach alles, was nicht so gut gelaufen ist. Dabei war das Jahr 2011 im

Januar noch fürn Arsch. Das wurde bis zu meinem Geburtstag immerhin schon besser. Im

Februar lief es für Steffi leider nicht immer optimal. Doch auch das wurde besser. Gemeinsam hakten wir Punkt für Punkt auf unserer Hochzeitsliste ab. Der

März begann für mich mit etwas ganz ungewöhnlichem: Ich meldete mich bei Facebook an. Nichts, wovon ich noch so überzeugt bin, aber mit dem einen oder anderen kann man so gut in Kontakt bleiben.
Desweiteren wurde auch im März noch fleißig die Liste für die Hochzeit abgearbeitet und gepoltert wurde auch kräftig. Aber auch unerfreuliches, wie ihr Volk niedermetzelnde Diktatoren oder strahlende Atomkraftwerke bescherte uns der März.

April: Der Monat, der so genial war, dass dessen Pluspunkte alles Negative fast unsichtbar machen (egoistisch, oder?^^). Von der perfekten Hochzeit und den unvergesslichen Flitterwochen, für die ich meiner Cousine nicht dankbar genug sein kann, werden wir den Rest unseres Lebens zehren. Das klingt jetzt sehr pathetisch, aber es waren einfach unvorstellbar schöne und beeindruckende Tage in Monat April. Im

Mai gab es dann ein meisterliches Tüpfelchen auf das geilste Jahres-i. 😀
Die Welt ging nicht unter und so präsentierten Steffi und ich eine gemeinschaftliche Produktion, die wir dem Maskierten zu verdanken haben.

Juni: Killer-Bakterien halten Deutschland im Atem und uns dämmert, dass sich bei Steffi auch was eingenistet hat. Keine Bakterien, ihr versteht. 😉
Ich bestelle einen Gasgrill, so als nachträgliches Hochzeitsgeschenk und bewies meiner Frau, was ich für ein toller Hecht Hengst Mann bin. Toll fand man auch einen Artikel von mir beim Bildblog und so sah ich mich als kleiner popliger Blogger einem Besucheransturm gegenüber. Ist mal was anderes als die täglichen 30 Besucher. 🙂

Juli: Ich mutierte vom Frauenversteher zum Bio-Schwein. Außerdem prasselten lauter schlechte Nachrichten auf uns alle ein. Das Massaker in Norwegen, die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika und ganz nebenbei verließ uns eine wundervolle Sängerin.
Steffis Schwester verriet uns, dass sie Nachwuchs erwartet und wir hielten weiter dicht.

August: Wir mussten uns von Steffis Oma verabschieden…und unterbrachen dafür unseren Urlaub in zwei der schönsten Städte Deutschlands. Außerdem konnten wir endlich verraten, warum Steffi in letzter Zeit auffallend wenig – um nicht zu sagen: gar keinen Alkohol trinkt. Mein erstes Interview gab ich auch noch. Im

September wurde gewählt und die von mir gewählte Partei macht seitdem den Delmenhorster Stadtrat unsicher. Ich entdeckte Civilization V wieder und Björk ebenfalls. Und bei Steffi schaffe ich es, sie immer wieder aufs Neue zu verwirren. Der

Oktober bescherte mir das beste Video, dass ich je gesehen habe. Noch immer gluckse ich leicht entrückt, wenn ich es mir anschaue. Ich bekam Geschenke, weil ich bei einem Umzug vor Ort war und spürte das erste Mal meinen Sohn. Gerade noch rechtzeitig, bevor mit meinen Kegelkollegen auf der Havel geschippert wurde.

November: Der Telefon- und Internetanbieter wird gewechselt. Außerdem räume ich mit Gerüchten auf, sofern es mir überhaupt möglich war (btw: Das Restaurant ist immer noch geschlossen).

Dezember: Wochenlang ohne Internet. Das hinterlässt Spuren. Die Wohnung wurde für das Kind vorbereitet, Steffi und ich nehmen unsere ersten Podcasts auf und nebenbei verteidige ich meinen Titel als Vereinsmeister. Im viel zu kurzen Urlaub erledigen wir Kinderdinge, wie Säuglingsabend, Frauenarztbesuch (den Kleinen das erste Mal gähnen gesehen) und Bekannte besuchen, die ihre Babysachen loswerden wollen. Da sind wir ja dankbare Abnehmer. 😉
Wir feiern das letzte Mal Weihnachten zu zweit bei Steffis Familie in Friesland. Nächstes Jahr wird es dann lauter. No more „Stille Nacht“

Apropos nächstes Jahr:

Wir wünschen allen Lesern ein schönes, erfolgreiches, vor allem aber gesundes und friedliches Jahr 2012.

P.S.: Das Layout und die Idee wurden von Ulf geguttenbergt (auch so ein Begriff, den wir dem Jahr 2011 zu verdanken haben :twisted:)

Flittern in sweet home Alabama (7) – Geburtstag mit Reptilien

Wer glaubt, wir haben in Steffis Geburtstag reingefeiert, der irrt. Gratuliert wurde erst am nächsten Morgen. Susanne hat für Steffi ihren Platz geschmückt und meine Geschenke schön eingepackt.

Dazu noch eben die Info: Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Geschenk einzupacken. Man kann es schön einpacken. Oder ich packe es ein… 😉

Damit Steffis und meine Familie der Süßen auch gratulieren konnten, habe ich mit meinem und Susannes Laptop je eine Skype-Verbindung aufgebaut. Leider blieb bei uns das Bild aus Friesland weg. Und bei der Verbindung meines Bruders gab es Tonprobleme. Zumal dort meine Eltern die Möglichkeit von Skype irgendwie verpennt haben *hüstel* oder beim Kegeln waren. So oder so hat sich Steffi gefreut und darum ging es eigentlich.

Danach wurde kurz gefrühstückt und während Jörg seinen Fuß mit Kühlpacks versorgte, sind Steffi, Susanne und ich ins Auto gehüpft, da wir noch einen Termin hatten. Denn meine Cousine hat uns eine Fahrt mit einem Airboat organisiert. Was in den Everglades wahrscheinlich gang und gäbe ist, wird in Mobile nur von einer Person angeboten, welche sein Airboat selbst gebaut hat und die Fahrten von Privat anbietet. Auf jeden Fall ist es ein sehr freundlicher Mann gewesen, der uns mit seiner Partnerin über die Bay jagen sollte.

Mit uns hatte sonst niemand die Tour gebucht, aber einen blinden Passagier hatten wir dennoch dabei. Und so bekamen wir bereits vor Beginn der Tour unser erstes Reptil zu Gesicht.

Zuerst wurde ganz langsam den „Fluss“ hoch geschippert, bis uns eine Boje sagte: Freie Fahrt! Und wie! Besitzer von schnellen Autos können ungefähr nachvollziehen, wie uns die Fliehkraft in die Sitze presste. Eine scharfe Rechtskurve, der wird doch nicht durch das Gras fahren? Doch, genau in eine gerade so passende Gewässerschneise hinein. Und das mit gefühlten 240 km/h. Der helle Wahnsinn. Einfach nur geil! Und laut! Brachial! Aber geil! Ich habe natürlich keine Micky Mäuse aufgesetzt. Wir alle nicht. Wir haben uns den satten Sound ungefiltert reingezogen.

Als wir die eine oder andere Schleife gezogen hatten und genug Vögel und Fische aufgeschreckt hatten, inkl. einem Sprung über einen Reifen, war es Zeit die Alligatoren zu suchen. Respekt an unseren Führer, der die Viecher aus über 100 Metern bereits entdeckte. Kurz den Propeller angeworfen um Schwung zu holen und dann leise angeschlichen.

Leider waren die Alligatoren – wie nannte es noch unser Pilot? – shyly. Von nahem bekamen wir sie nicht zu Gesicht, obwohl wir einiges dafür taten. Einmal sind wir sogar direkt über einen rüber geschwommen. Kurz bevor wir in seine Nähe kamen, tauchte er einfach unter und blieb dann dort. Nach ein paar Minuten tauchte er einige Meter entfernt wieder auf. Unbemerkt, da er beim Untertauchen auch den Boden aufwirbelt um unerkannt die Richtung zu ändern. Auf jeden Fall schon genial, wenn man sich vorstellt, dass unmittelbar unter einem ein mehrere Meter langer Alligator ist. Schwimmen würde ich da jedenfalls nicht wollen. Nicht mal rudern, wie wir von der Interstate-Brücke noch sehen konnten.

Danach wurde wieder Gas gegeben, deswegen waren wir ja auch da. Die Reptilien waren Glückssache, das Donnern über das Wasser fest eingeplant. Über der Bay waren kleine Wellen und die mit Full Speed…WOW!

Unser blinder Passagier hatte wohl auch seinen Spaß, jedenfalls hielt er bis zum Ende aus.

Nun wurden wir vor der Fahrt nicht auf eventuell ruinierte Frisuren gewarnt und wenn etwas aus Amerika geläufig ist, dann die Klagefreudigkeit der Amerikaner (was übrigens an der Schadensbeteiligung der Anwälte liegt, die sonst umsonst arbeiten). Ich habe von einer Klage DIESMAL abgesehen, weil es wirklich riesigen Spaß gemacht hat. Beim nächsten Mal jedoch…

Dann ging es auch schon wieder nach Hause, diesmal auf der richtigen Spur (ist ein Insider, Susanne weiß schon, was ich meine^^). Leider nicht, ohne noch einen toten Alligator am Straßenrand zu sehen. 😦

Naja, zu Hause angekommen, brutzelten wir uns schön in der Sonne und kühlten uns im Pool wieder ab.

Wohlgemerkt, WIR und UNS. 🙂

Der Tag sollte noch mehr Highlights bringen. Ein original amerikanisches Barbeque! In einem typisch amerikanischem Grill. Es gab, klar, Burger.

An diesem Tage wurde ich in die uralten Geheimnisse des Burgerbratens eingeweiht, die seit Generationen von den Indianern an ihrer Nachkommen weitergegeben werden. Jörg, der sieben Jahre mit den Indianern gelebt hat und den Häuptlingssohn „Leichte Feder“ vor einem Bären gerettet hat, wurde in dieses Geheimnis eingeweiht. Und dieses Wissen hat er jetzt an mich weitergegeben, zum Teil auch, weil das lange Stehen nicht gut für seinen Fuß war. In einem Blutsschwur musste ich versprechen, dieses Wissen an niemanden zu verraten, außer mit einem Blutsschwur. Und glaubt mir ,das tat so weh, das mache ich nicht noch mal. 😉

Weil eine ganze Familie versorgt werden musste und Jörg als Stammeshäuptling Familienoberhaupt Mann im Haus die Verantwortung nicht einfach abgeben konnte, wurden meine Tätigkeit streng bewacht.

Aber eigentlich habe ich gut aufgepasst und konnte es auch alleine. 🙂

Die kommenden Tage sollten wir noch weitere geile, vor allem RICHTIGE Burger und nicht diese McDonalds-Möchtegern-Burger essen. Die an diesem Tage gegessenen waren aber schon der Vorgeschmack und hallo? Was geht über selbstgemachte Burger? Ein Five Guys Burger.

Jedenfalls bestiegen wir vollgestopft das Auto, um uns am Flughafen unser Gefährt für die kommenden Tage zu holen. Wir verabschiedeten uns für vier Tage und waren fortan auf uns allein gestellt. Bis dahin konnten wir an Susannes Rockzipfel hängen und sie die Dinge klären lassen (How much is it? Can you open the locker?).

Jetzt begann der richtige Urlaub. Wir waren aklimatisiert (oder so), wir verstanden das Englisch und trauten es uns auch selbst zu. Und wir wollten die weite Welt sehen. 🙂

Beim Vermieter gab es keine Probleme und wir packten unsere Sachen in den frisch aufgetankten Mietwagen. Der war dann doch etwas größer als ich vermutet habe. Bestellt hatte ich Viertürer und laut den Beispielbildern bei billiger-mietwagen.de wäre der auch nicht sooo groß gewesen. Wie der Polo als Limousine irgendwie halt. War dann doch etwas größer.

Ein Hyundai Genesis, der nicht nur von vorne an einen Mercedes erinnerte, sondern auch von innen dem in nichts nachstehen musste.

Mit dem Kleinen Koreaner begann der Spaß und bei bestem Wetter hieß es: Hit the road, Jack! Wir schnupperten vom Amerika der weiten Wege und cruisten ganz gemütlich die I-65 Richtung Montgomery. Und merkten noch nicht mal, wie entspannt das amerikanische Autofahren ist. Im Ernst, das merkten wir erst wieder hier in Deutschland. Aber wir sind noch in Amerika. 🙂

Kaum aus Mobile raus fuhren wir schon auf einer ganz merkwürdigen Brücke, die entlang eines Flusses gehen soll.

Der Fluß geht in Wirklichkeit in Nord-Süd Richtung unter der Brücke durch, während dieses Bild in östliche Richtung entstand. Wenn man auf das Bild klickt, öffnet sich Google Maps, wo man das genauer sehen kann. Übrigens hatten wir gerade die General W.K. Wilson Jr. Bridge überquert, die wohl auch Dolly Parton Bridge genannt wird. Wer wissen will, warum, der sollte den verlinkten Artikel lesen.

Weiter im Text. Lucy, unser geliehenes Navi führte uns fast ohne Probleme in unseren fünften Bundesstaat auf unserer Reise. Georgia. Und wo wir gerade schon bei Ray Charles waren. Wer auf das Bild klickt, bekommt seinen Hit „Georgia on my Mind“ zu sehen. Wenn man schon nichts vom Schild lesen kann, weil unser Fotoapparat Bilder von bewegenden Objekten im Dunkeln nicht sooo gut kann.

Nach gut vier Stunden sind wir in Atlanta angekommen, wo wir in der Nähe des Flughafens ein Super8-Motel bezogen. Den Coupon dafür hatte uns Susanne im Vorfeld übers Internet besorgt (Amerikaner lieben Coupons!), weshalb wir keine 50 Dollar für die Nacht bezahlten. Mehr war das Motel leider auch nicht wert. Laut Steffi gibt es saubere Badezimmer. Sonst war es in meinen Augen aber in Ordnung, amerikanischer Standard halt.

Wir sind zu Fuß noch zum Waffle House um eine Waffel vorm Schlafen gehen zu schnabbeln und schliefen dann den Schlaf der Gerechten. Morgen sollten wir einiges erleben und zu Gesicht bekommen.

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Hochzeits-Check: Die Nebensächlichkeiten

In weniger als 63 Stunden ist es soweit…ja, mittlerweile zählen wir nur noch die Stunden. 😉

Zeit für den letzten Check:

Tischkarten? Check!

Handzettel für die Gäste, die immer noch nicht wissen, dass wir im Schützenhof feiern? Check!

Mietwagen für die USA bestellt? Check!

Dem DJ die letzten Instruktionen mitgeteilt? Check!

Dem Schützenhof die Gästeanzahl mitgeteilt? Check!

Auslandskrankenversicherung abgeschlossen? Check!

Gästebuch? Check!

Geburtstagsgeschenk für Steffi? Check!

Eigentlich kann es losgehen. Nur noch die Sachen packen…und die Sonnenbrille nicht vergessen. 😉

Düstere Fundstücke (10)

Neues aus der Rubrik „Lernen mit Spaß“ in unserem Blog. Halten wir uns nicht lange auf und beginnen mit

hat kondensmich lactose

Gute Frage, musste ich auch erst googeln. Wobei es natürlich richtig Laktose heißt. Und die Antwort lautet: 42 Ja!

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analfistel am steißbein 2011

Und ich bin dabei! *hellyeah*

Gibt es da eigentlich eine Facebook-Gruppe für?

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feuer in der hand

Unangenehm. Sehr sehr unangenehm. Und ungesund. Auf Dauer. Aber macht optisch ne Menge her.

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toiletten serengetipark

Es gibt definitiv bessere, so viel ist klar. Fragt mal Steffi, die war gar nicht begeistert…

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ich habe eine tracht prügel verdient

Da fällt mir gerade nichts mehr zu ein… 😕

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sketch geburtstag mülltüte

Ich weiß ja nicht, was ihr vorhabt. Aber ich fürchte, wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

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marken von saturn petfood

Das sind ne Menge, so viel kann ich schon mal sagen. Ich weiß auch gar nicht, ob ich das so rausposaunen darf. Nur so viel: Die gängigen Discounter beliefern wir allesamt.

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haben dicke menschen schwerere knochen

Das wird meist behauptet. Wobei auffällt, dass es dicke Menschen sind, die das behaupten. Aber dann wären die nach der Logik ja auch nur Haut und Knochen. Und danach sieht das meist nicht aus. 😉

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19 jahre düster

Du Ärmste(r)…

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typisch ostdeutsch

Und dazu passend:

typisch westdeutschland

In meinen Augen ist gar nichts typisch irgendwas. Reine Erziehungssache. Genauso wie in allem irgendwas typisches zu sehen und das durch eine Google-Suche bestätigt zu bekommen.

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Zum Abschluss noch folgendes:

knigge benimmregeln taxi fahren

Da wäre in erster Linie freundlich grüßen zu nennen. Und nicht ins Auto zu reihern. Wie das enden kann, hat Sash letzte Woche ausführlich beschrieben. Und weil er einen richtig tollen Chef hat, wird das sogar noch doppelt teuer. Ein bisschen Trinkgeld wäre natürlich auch nicht schlecht…

***

Und als Zugabe den hier noch:

wie sieht man ob der arsch entjungfert ist

Oh Leute…Jetzt mal im Ernst! Wie soll man das sehen? Gehe ich mal vom nackten Zustand aus, dann wird die Rosette wohl auf links gedreht sein…

Wer will sowas überhaupt wissen?! Ist eine Anal-Jungfrau vergleichbar mit einer „richtigen“ Jungfrau?

Wenn überhaupt, dann kann man das nur hören. Dazu fällt mir folgender Witz ein. Taxifahrerwitz im übrigen.^^

Ins Taxi steigen zwei Schwule. Schöne lange Fahrt, wie es den Taxifahrer freut. Da ist die sexuelle Ausrichtung seiner Kundschaft völlig egal.

Nach einiger Zeit meint einer der homosexuellen Fahrgäste:
„Herr Taxifahrer, ich muss mal pupsen.“

„Kein Problem“, sagt der. „Hau ruhig raus, aber mach das Fenster auf!“

Und der Schwule so „Pffft“.

Nach kurzer Zeit sagt der andere:
„Herr Taxifahrer, ist das in Ordnung, wenn ich auch mal pupse?“

„Gleiches Recht für alle!“

Und der andere so „Pffft“.

Kurz danach fragt der Taxifahrer:
„Ey Jungs, ist das in Ordnung wenn ich auch mal einen fahren lasse?“

„Aber  klar doch, Herr Taxifahrer.“

Und der Taxifahrer so „FAAAARZ“.

Darauf der eine Schwule zum anderen:
„Och wie süß. Der ist noch Jungfrau.“

So, und jetzt ist auch gut mit dem Thema!

 

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Nette und weniger nette Geschenke

Drei Tage ist nun mein 35. Geburtstag her…

Viele Wünsche wurden mir erfüllt, ob bewusst oder unbewusst.

Bewusst gewünscht habe ich mir z.B. einen Ninja Regenschirm (Amazon-Partnerlink), auf den ich vor ein paar Monaten dank Malcolm aufmerksam wurde. Und den mir meine Liebste geschenkt hat. Das geschmeidige Ziehen des Schirms muss ich zwar noch üben und meine Schultern müssen auch noch etwas breiter werden, weil der Griff um einiges links herausragt. Aber das wird schon. 😉

Unbewusst war die andere Überraschung von Steffi. Das Spiel Risiko im Buchformat (Ebenfalls Amazon-Partnerlink). Das Spiel mochte ich schon immer, auch oder gerade weil ich es nicht konnte. Besessen habe ich es noch nie. Aber das gehört dank meiner Liebsten jetzt auch zur Vergangenheit. 🙂

Unerwünscht war dagegen ein anderes Geschenk, welches ich mir selber machte. An meinem Geburtstag musste ich ja unbedingt zum angesetzten Sondertraining für die Dreibahn-Bezirksmeisterschaft. Das war der vierte Kegeltermin innerhalb von sechs Tagen. Nach dem ich fünf Wochen überhaupt nicht gekegelt habe…

Das Geschenk ist eine seitdem im Knie sehr schmerzhafte Reizung, welches durch den Betriebssporttermin gestern (Termin fünf in acht Tagen) nicht besser wurde. Und gleich ist der erste Durchgang unserer Klubmeisterschaft (Termin sechs in neun Tagen)…

Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll. Aber dann sind ja zwei ruhige Tage bis Sonntag, wo ich dann meinen siebten Termin in dann elf Tagen überstehen muss. Die Dreibahn-Bezirksmeisterschaft. Wie gesagt, nach fünf Wochen absolutem Bewegungsmangel…

Mir habe ich aber auch noch gute Geschenke gemacht. Ein neues Handy, nebst einigem Zubehör.Das HTC Desire Z und dazu ein Ersatzakku, eine KFZ-Halterung, ein KFZ-Ladekabel und was Steffi auch freuen dürfte, eine Halterung fürs Fahrrad.

Und weil ich mit 35 Jahren auch mal wieder etwas mehr Sport in Form von Laufen machen will und mich das Handy mit seinen Äbs dabei unterstützen soll, habe ich noch ein Sportarmband und vernünftige Kopfhörer zum Laufen bestellt (alle vorangegangenen Links sind Amazon-Partnerlinks).

Aber das war ja noch nicht alles. Wie man sieht, gebe ich für allen möglichen Scheiß Geld aus. Deshalb, und weil man das mit 35 Jahren ruhig mal machen kann, habe ich mir eine umfassende Gesundheitsuntersuchung geschenkt, bei der ein großes Blutbild gemacht wird und mein Blut und Urin auf alle möglichen Sachen untersucht wird. Sollte man einfach mal machen. Und ab jetzt auch regelmäßig.

Düstere Fundstücke (8)

Achter Teil der nur noch unregelmäßig erscheinenden Serie „Düstere Fundstücke“. Und wie immer versuche ich anhand der Suchbegriffe persönlich zu helfen. Auf gehts.

haare für den reiterball

Gutes Beispiel für eine ungenaue Suche. Für wen sind die Haare? Für den Reiter oder das Pferd? Und welche Farbe sollen die Haare haben? Und noch wichtiger: Wie lang sollen die Haare bis zum Reiterball sein?

Wen die Zeit drängt, empfehle ich eine Perücke. Gibt es sicher auch für Pferde.

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geburtstag hochzeitstag adressbuch kalender thunderbird

Auf meinem Netbook habe ich Thunderbird gar nicht erst installiert, da ich es eh nicht mehr nutze. Wofür lebe ich in der Cloud? Meine Empfehlung daher: Vergiss Thunderbird.

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Kommen wir zu der seit langem besten Suchanfrage, die letztlich auf unserem Blog landete:

schadet ein swingerklubbesuch der beziehung

Das kommt auf die Beziehung an. 😉

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Ehrlich währt am längsten (2)

Vorvergangenen Freitag trafen sich mein Bruder und ich mit dem holden Anhang zu einem gemeinsamen Kinoabend.

Die satanistische und jugendgefährdende Serie Harry Potter wartete in der geldschröpfenden 7.1 Version auf uns.

Um halb acht wollten wir uns treffen und Steffi und ich waren verflucht spät dran. Als wir im Kino eintrafen, waren Markus und Sophie schon da. Wie solltete es anders sein…

Ich dränge zur Kasse und wollte unsere Karten holen, doch das war überflüssig, da mein Bruder sie schon hatte. Wie viel er denn von mir bekäme für die Karten.

M: Fünf Euro.

I: Fünf? Pro Karte? Die sollten doch teurer sein…

M: Du hast schon wieder vergessen, dass Du Geld von mir kriegst, oder?

I: Anscheinend. Wofür?

M: Das Geburtstagsgeschenk für Papa. Die Fahne, die Du bestellt und ausgelegt hast.

I: Ach ja. 😳

So langsam sollte ich Buch darüber führen, wer mir Geld schuldet. Nicht immer gelangt man an ehrliche Brüder.

WikiLeaks

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Heiter und wolkig

Vor einigen Wochen las ich einen Beitrag vom Wortvogel, bei dem ich dachte…“Wie recht er hat.“

Seit einigen Monaten bin ich ebenfalls in der Cloud zu Hause und fühle mich überraschend wohl.

Im Gegensatz zu Torsten war meine Entscheidung gar nicht so eine bewusste. Ich suchte nach einem Online-Kalender, der sich auch mit Thunderbird abgleichen lässt. Den fand ich bei Google. Da denkt man natürlich erstmal an die böse Datenkrake. Will ich das wirklich? Wobei, bin ich wiederum so wichtig, dass ich in einem abgeschlossenen System operieren muss? Ich will doch gerade einen überall zugänglichen Kalender haben, auf den ich zugreifen kann.

Google Calendar

Es war noch weit bevor ich anfing, den Google Chrome Browser zu nutzen. Über Extensions fügte ich bei Thunderbird meinen Googlekalender hinzu. Was sich als nicht einfach herausstellte, weil das hinzufügen nicht selbsterklärend ist. Also fragte ich…Google. Sowas macht man zum Glück auch nur einmal. Wenn es einem nicht gerade das System zerschießt, wie bei mir vor ein paar Monaten. Dann fängt man wieder an zu suchen, findet es nicht und fragt…Google.

Bei der Win7-Installation vor wenigen Wochen habe ich mir die Mühe gar nicht erst gemacht. Chrome ist eh ständig an, die wichtigen Termine haben eine Popup-Funktion. Wer braucht dann noch einen Kalender in Thunderbird?

Wenn neue Termine per Gmail reinkommen, können diese gleich in den Kalender integriert werden, was ich sehr praktisch finde. Und Steffi hat auch einen Kalender bekommen. Seitdem sehe ich immer, wann sie beschäftigt ist. Auch wenn sie gerade mal wieder nicht erreichbar ist, kann ich Termine für uns gemeinsam machen.

Sehr praktisch auch die Möglichkeit, beim Kalender einen Ort einzugeben und diese dann per Google Maps gleich anzeigen zu lassen.

Sicher, der Kalender ist nicht der schönste. Aber er macht genau das was ich will, wie ich will und das alles, ohne mich zu überfordern.

Googlemail aka GMail

Eher zufällig landete ich bei Gmail. Wieso zahle ich bei web.de einen Clubbeitrag von fünf Euro im Monat und kann dort nicht mal einen vernünftigen Kalender benutzen. Und wieso muss ich dort täglich Werbemails empfangen. Ich zahle für einen werbefreien Account. Naja, und da ich bald heiraten werde und dann einen neuen Namen haben werde, warum sollte ich meine neue Emailadresse bei web.de beantragen? Warum nicht auch bei Google?

Also habe ich bei Gmail schon mal eine Emailadresse mit meinem zukünftigen Namen beantragt und mich mit Gmail etwas befasst. Das Adressbuch von web.de exportiert und bei Gmail importiert. Die Geburtstage eingetragen und schwupps, da tauchen sie auch schon in meinem Kalender auf. Sehr praktisch.

Jetzt habe ich mich mit den Einstellungen beschäftigt und festgestellt, dass andere Accounts über Gmail abgerufen werden können. Flugs meinen web.de Account eingetragen und die ca. 1000 Mails abgerufen. Das einsortieren in Ordner hat dann doch etwas gedauert. Moment, sagte ich Ordner? Bei Gmail heißen die doch Labels…

Als das endlich fertig war, stellte ich bei Gmail noch ein, dass Mails über den web.de Account versendet werden. So kann ich Gmail schon vor meiner Heirat nutzen und nach der Hochzeit wird dann auf den neuen Accountnamen umgestellt. Meine Umstellung ist dagegen schon gelaufen. 🙂

Sehr gut finde ich auch die Möglichkeit, sich Dateien direkt im Browser anzuschauen. Sei es pdf, doc oder xls. Die Dateien werden allesamt ordentlich angezeigt. Für meine Bedürfnisse reicht es vollkommen. Sollte ich tatsächlich mal eine xls-Datei bearbeiten, kann sie in Texte&Tabellen kopiert und bearbeitet werden.

Texte&Tabellen

Texte&Tabellen nutze ich hauptsächlich, um die eine oder andere Datei zur Verfügung zu haben, ohne dass zu Hause der Server 24/7 laufen muss. Nicht das ich jederzeit Zugriff auf meine Dateien bräuchte und die paar Dateien können auch ruhig online bei Google stehen. Geschützt sollten sie trotzdem sein, weil ich sie nicht öffentlich stelle.

Nice to have und allemal günstiger als ein Office-Paket, dass man auch nicht häufiger braucht.

Picasa

Seit der Win7-Installation habe ich mich auch mal an Picasa rangetraut. Der erste Eindruck war schon mal ganz gut. Eine Gesichtserkennung war das spannendste, konnte ich diese über kurzes Hochladen in einen geschützten Picasa-Bereich diese dann in meine Gmailkontakte einfügen. Das war es aber auch schon mit meinem Bedarf an Bildbetrachtern. Voerst. Denn ich werde sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche finden, so wie ich es auch bei Gmail und dem Kalender geschafft habe.

(Via KFMW)

Das Leben in der Cloud vereinfacht viele Sachen, von denen man vorher nicht wusste, dass sie umständlich waren. Den Google Reader nutze ich schon seit Jahren. Vielleicht hat mir das den Einstieg in die anderen Dienste von Google erleichtert. Von Firefox habe ich mich schon längst verabschiedet und vermisse ihn nicht mal. Chrome bindet die Dienste des Hausherrn sehr gut ein und man ist fast versucht zu sagen, dass das Arbeiten damit noch mehr Spaß macht.

Natürlich schwebt weiterhin der Schatten der Datenkrake über allem. Sensible Daten behandel ich aber weiterhin mit Vorsicht, von daher ist es für mich in Ordnung, wenn ich mich von Googles Diensten quasi abhängig mache. Und einiges trenne ich auch weiterhin strikt von Google. Blogger z.B. nutze ich nicht, dafür bin ich zu sehr in WordPress verliebt. iGoogle ist eine nette Spielerei, mehr aber auch nicht für mich.

Wichtig für mich ist, dass ich an meine Mails, Daten und Termine jederzeit rankomme, wenn ich nur Internetzugang habe. Und dabei ist es egal, ob der PC ein Pinguin ziert, das Laptop unter MacOS läuft oder ich mit dem Handy darauf zugreifen will. Und das ist der größte Vorteil. Das das Internet als Überall-Netz genutzt werden kann.
WikiLeaks

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