Das geilste Jahr meines Lebens

So kann ich 2011 auf einen Nenner bringen. Klar war es hier und da auch richtig Scheiße – Fukushima, Hungersnöte, Erdbeben, Amy und andere Todesfälle – aber für mich persönlich war es das beste Jahr ever. Hochzeit, Flitterwochen in Amerika und der kommende Nachwuchs überlagern einfach alles, was nicht so gut gelaufen ist. Dabei war das Jahr 2011 im

Januar noch fürn Arsch. Das wurde bis zu meinem Geburtstag immerhin schon besser. Im

Februar lief es für Steffi leider nicht immer optimal. Doch auch das wurde besser. Gemeinsam hakten wir Punkt für Punkt auf unserer Hochzeitsliste ab. Der

März begann für mich mit etwas ganz ungewöhnlichem: Ich meldete mich bei Facebook an. Nichts, wovon ich noch so überzeugt bin, aber mit dem einen oder anderen kann man so gut in Kontakt bleiben.
Desweiteren wurde auch im März noch fleißig die Liste für die Hochzeit abgearbeitet und gepoltert wurde auch kräftig. Aber auch unerfreuliches, wie ihr Volk niedermetzelnde Diktatoren oder strahlende Atomkraftwerke bescherte uns der März.

April: Der Monat, der so genial war, dass dessen Pluspunkte alles Negative fast unsichtbar machen (egoistisch, oder?^^). Von der perfekten Hochzeit und den unvergesslichen Flitterwochen, für die ich meiner Cousine nicht dankbar genug sein kann, werden wir den Rest unseres Lebens zehren. Das klingt jetzt sehr pathetisch, aber es waren einfach unvorstellbar schöne und beeindruckende Tage in Monat April. Im

Mai gab es dann ein meisterliches Tüpfelchen auf das geilste Jahres-i. 😀
Die Welt ging nicht unter und so präsentierten Steffi und ich eine gemeinschaftliche Produktion, die wir dem Maskierten zu verdanken haben.

Juni: Killer-Bakterien halten Deutschland im Atem und uns dämmert, dass sich bei Steffi auch was eingenistet hat. Keine Bakterien, ihr versteht. 😉
Ich bestelle einen Gasgrill, so als nachträgliches Hochzeitsgeschenk und bewies meiner Frau, was ich für ein toller Hecht Hengst Mann bin. Toll fand man auch einen Artikel von mir beim Bildblog und so sah ich mich als kleiner popliger Blogger einem Besucheransturm gegenüber. Ist mal was anderes als die täglichen 30 Besucher. 🙂

Juli: Ich mutierte vom Frauenversteher zum Bio-Schwein. Außerdem prasselten lauter schlechte Nachrichten auf uns alle ein. Das Massaker in Norwegen, die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika und ganz nebenbei verließ uns eine wundervolle Sängerin.
Steffis Schwester verriet uns, dass sie Nachwuchs erwartet und wir hielten weiter dicht.

August: Wir mussten uns von Steffis Oma verabschieden…und unterbrachen dafür unseren Urlaub in zwei der schönsten Städte Deutschlands. Außerdem konnten wir endlich verraten, warum Steffi in letzter Zeit auffallend wenig – um nicht zu sagen: gar keinen Alkohol trinkt. Mein erstes Interview gab ich auch noch. Im

September wurde gewählt und die von mir gewählte Partei macht seitdem den Delmenhorster Stadtrat unsicher. Ich entdeckte Civilization V wieder und Björk ebenfalls. Und bei Steffi schaffe ich es, sie immer wieder aufs Neue zu verwirren. Der

Oktober bescherte mir das beste Video, dass ich je gesehen habe. Noch immer gluckse ich leicht entrückt, wenn ich es mir anschaue. Ich bekam Geschenke, weil ich bei einem Umzug vor Ort war und spürte das erste Mal meinen Sohn. Gerade noch rechtzeitig, bevor mit meinen Kegelkollegen auf der Havel geschippert wurde.

November: Der Telefon- und Internetanbieter wird gewechselt. Außerdem räume ich mit Gerüchten auf, sofern es mir überhaupt möglich war (btw: Das Restaurant ist immer noch geschlossen).

Dezember: Wochenlang ohne Internet. Das hinterlässt Spuren. Die Wohnung wurde für das Kind vorbereitet, Steffi und ich nehmen unsere ersten Podcasts auf und nebenbei verteidige ich meinen Titel als Vereinsmeister. Im viel zu kurzen Urlaub erledigen wir Kinderdinge, wie Säuglingsabend, Frauenarztbesuch (den Kleinen das erste Mal gähnen gesehen) und Bekannte besuchen, die ihre Babysachen loswerden wollen. Da sind wir ja dankbare Abnehmer. 😉
Wir feiern das letzte Mal Weihnachten zu zweit bei Steffis Familie in Friesland. Nächstes Jahr wird es dann lauter. No more „Stille Nacht“

Apropos nächstes Jahr:

Wir wünschen allen Lesern ein schönes, erfolgreiches, vor allem aber gesundes und friedliches Jahr 2012.

P.S.: Das Layout und die Idee wurden von Ulf geguttenbergt (auch so ein Begriff, den wir dem Jahr 2011 zu verdanken haben :twisted:)

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Steffis Weihnachtsgeschenk

Weil alleine schenken ja doof ist und wir es gestern schon angekündigt haben, hier also Steffis Version des Ende Mai durch ein Gemeinschaftsprojekts mit dem Maskierten veröffentlichten Beitragsreihe über das Kirschblütenfest in Elmering-Sußen.

Wer die Kirsche bemüht – gelesen von Steffi

Da fällt uns gerade auf: Damals war Steffi tatsächlich noch nicht schwanger.

Jetzt kann man sagen: Ein paar Tage nach diesen Beiträgen begann die Zählung der Schwangerschaftsmonate, die am 25.02.2012 enden soll. DAS ist unser Geschenk für uns und wir können es kaum noch erwarten, es endlich auszupacken. 🙂

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Stefans Weihnachtsgeschenk

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest (gehabt zu haben).

Uns ist vor dem Weihnachtsfest ein Stern erschienen. Und siehe! Er trug eine Maske. Dieser Stern hat uns an die Hand genommen und geführt und am Ende des Weges kamen zwei Podcasts heraus, die Euch als Geschenk übergeben werden.

Wem die Kirsche glüht – gelesen von Stefan

Habt Spaß damit, wir hatten auf jeden Fall schon Spaß beim Aufnehmen. Und das sind doch auch die schönsten Geschenke, oder nicht?

Morgen lohnt sich das vorbeischauen, denn dann gibt es Steffis Version. Wer bis dahin nicht warten kann oder will, kann – nein – sollte sich die Zeit beim Maskierten vertreiben. Bei ihm blüht die Kirsche!

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Tue Gutes…

dann widerfährt Dir auch Gutes.

So oder so ähnlich wird es ja gerne von kirchlichen Kanzeln propagiert. Durch meine streng katholische Kindheit bin ich auch mit diesem Credo aufgewachsen. Eines der wenigen, die bei mir haften geblieben sind.

Zyniker würden jetzt entgegnen, dass Gutes zu tun verdammt wenig Rendite abwirft. Wegen meiner kann es auch ein Verlustgeschäft sein. Solange ich nicht ausgenutzt werde, verfahre ich bei jedem Menschen so.

Und es passiert auch gar nicht so selten, dass Menschen sich dafür bedanken. Selten jedoch in Form von Überraschungsgeschenken. So tat es Ulf (und Ilona). Heute flatterte per Post ein Paket von Amazon ins Haus.

„Nanu, Du hast doch gar nichts bestellt…oder leidest Du an Alzheimer und hast eine Bestellung vergessen?“

Das war mein erster Gedanke. Mein zweiter lag dann schon richtiger. Ulf schrieb in seinem Blog die Tage, dass Gutes tun gerne unterschätzt wird und ruft seine Leser dazu auf, einfach mal nett zu seinen Mitmenschen zu sein. Nicht nur in Form von Geschenken, sondern auch mal was freundliches sagen oder seine Hilfe anbieten.

Dem Ulf habe ich vor ein paar Wochen beim Umzug geholfen. Und dafür hat sich Ulf in Form eines Geschenkes bedankt. Was er eigentlich schon in Form eines Dankes in seinem Blog getan hat. Und ich mal Gelegenheit hatte, Ulf, Ilona und den Olli persönlich kennenzulernen, war die Mühe schon wert, aber gut… Ich will nicht undankbar sein. 😉

Hier also meine Auspackfotos:

Das Geschenk ist das von Ulf erst kürzlich besprochene Hörbuch „Mängelexemplar“ von Sarah Kuttner. Also er hat das in einem Beitrag beschrieben, nicht selbst gesprochen. Das hat Frau Kuttner selbst gemacht. 😉

So, jetzt habe ich mich schon viel zu laut und viel zu lang dafür bedankt, was Ulf gar nicht so recht ist. Deswegen schmeiße ich jetzt auch nur noch ein kleines Danke nach Münster hinterher.

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Was danach geschah

Nun hatten wir ja das Glück, dass unser Bett nicht sooo weit entfernt war. Das Hotel spendierte uns aus gegebenen Anlass ein Hotelzimmer, was den unschätzbaren Vorteil hatte, dass wir keine böse Überraschung erlebten. Denn der eine oder andere glaubt, dass es Brauch ist, dem Hochzeitspaar die erste Nacht so schwer wie möglich zu machen. Und dabei sind Erbsen im Bett noch das harmloseste…

Lange schlafen ging dann aber trotzdem nicht, da um 11 Uhr die Zimmer bereits verlassen sein mussten. Also sind wir um halb neun (so der Plan) vom Wecker geweckt worden. Wach waren wir aber schon um acht! Geduscht und ab zum Frühstück. Und dort, und das war besonders schön, trafen wir noch einige Gäste von der Hochzeitsfeier. Kollegen und Freunde, von denen man sich dann noch mal richtig (und nüchtern^^) verabschieden konnte, bevor es auf die große Reise ging.

Noch schnell die Geschenke ins Auto geladen und ab nach Sillenstede zu den Schwiegereltern. Dort wieder die Geschenke ausgeräumt und dieselben dann im Eilverfahren nach Dollarscheinen abgesucht. Denn es waren so einige Dollars in den Geschenken versteckt und es wäre ja doof, wenn die in Deutschland blieben.

Ehe wir uns dann versahen, saßen wir bereits im Auto mit meiner Cousine und ihrer Tochter, also meiner Nichte zweiten Grades auf den Weg nach Bochum. Bis zur A1 ging auch alles glatt, aber kurz vor Lotte kam im Radio die Info…acht Kilometer Stau vor Lotte. Zu spät zum Abfahren, rechtzeitig zum reinfahren. 😦

Und dort standen wir dann geschlagene zwei Stunden, eher noch eine halbe Stunde mehr, so rum. Jedoch hatten wir das Glück, übrigens zum zweiten Mal in unserem Leben, das direkt vor uns die Autobahn wieder freigegeben wurde. Grund waren Aufräumarbeiten nach einem LKW-Unfall. An einem Sonntag! Ein LKW-Unfall! 👿

So kamen wir dann doch sehr spät in Bochum an. Zu spät für Susanne, sich noch bei ihren Freunden zu verabschieden. Sie ging wenigstens noch zu ihrer besten Freundin rüber, um sich von der zu verabschieden. Die Zeit nutzten wir, um unsere müden Glieder mit Beinwell einzureiben. Vorher waren wir nicht im Bermuda3eck verschollen, um Alisa und Susanne für ihre Fahrdienste und die Übernachtungsmöglichkeit und überhaupt für alles zu danken und entsprechend zum Essen einzuladen. Fragt mich aber nicht, wie das Restaurant hieß, in dem wir waren. Vielleicht waren wir doch ein wenig verschollen. 😉

Naja, nachdem wir satt, die Beine gepflegt und die Freunde verabschiedet waren, ging es dann ins Bett. Schließlich sollte der nächste Tag noch länger werden.

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Die PERFEKTE Hochzeit Teil 3

Vor dem Vergnügen gab es noch einiges an Arbeit. Denn das ist es, was ein Fotoshooting ist. Harte Arbeit. In Zukunft werden wir nicht mehr über den Model-Job lästern.

Wir sind von Dany zum Schlosspark in Jever gefahren worden, wo Dany der Kristen zur Hand ging und wir uns in Pose schmeißen durften. Eigentlich stehe ich auch überhaupt nicht auf solch gestellte Bilder, aber

1. heiratet man nur einmal (oder zweimal, aber nur einmal richtig…^^)

2. fiel mir das Lächeln nicht im Ansatz schwer, weil mir die Sonne sowieso aus dem Hintern schien und

3. sollen auch ein paar schöne Bilder unter den Hochzeitsfotos sein und das geht nun mal nicht spontan…

Also sind wir über Stock und über Stein, lächelten und küssten und rannten und posten rum. Die Zeit verging wie im Fluge und ehe wir uns versahen, waren wir bereits spät dran.

Die Feier

Nun kamen wir noch so pünktlich beim Schützenhof an, dass ich unser Gepäck in unser Zimmer bringen konnte. Was einmal um den ganzen Schützenhof herum zu laufen war…was tut man(n) nicht alles…

Danach hieß es in Position gehen und die Gäste begrüßen und deren (wirklich wunderschönen) Geschenke sowie ihre Glückwünsche entgegen zu nehmen. Eigentlich hätte jetzt Sophie da sein sollen, damit sie die Geschenke an den Geschenketisch bringt, aber der Service vom Schützenhof war schneller. Und vor allem anwesend. Denn Sophie und Markus sollten sich noch etwas verspäten.

Wer schon mal geheiratet und entsprechend größer geheiratet hat, weiß, dass einem schnell der Überblick verloren geht. Viele Menschen strömen auf einen zu, der DJ will auch noch was und egal wie viel die Trauzeugen sich im Hintergrund um andere Dinge kümmern…es ist Trubel ohne Ende für das Brautpaar. Das beste daran ist aber, dass man es überlebt. Überwiegend. 😉

Irgendwann saßen wir dann alle am Tisch und meine Nervosität stieg aufgrund der noch zu haltenden Rede immer mehr. Da fiel mir der Grund für Markus‘ Verspätung und sein Hochzeitsgeschenk auf. Leider hatte ich an dem Abend weder die Zeit noch die Ruhe mir seine aktuellst gehaltene Hochzeitszeitung genau anzuschauen. Aber alleine die Tatsache, dass er bis zuletzt an der Zeitung geschrieben hat und sie kurz vor der Feier erst ausgedruckt hat…meinen allergrößten Respekt. Das hat er wirklich gut gemacht. Aber schreiben kann der Gute ja.

Meine Rede habe ich dann ungewohnterweise doch recht gut über die Lippen gebracht und für meine Verhältnisse sogar langsam und deutlich gesprochen. Diese Ansicht hatte ich aber eher exklusiv. 😉

Danach konnte es eigentlich losgehen. Ging es auch…mit dem Buffet. Das Essen war im Schützenhof, wie erwartet, spitze. Auch wenn sich mein Appetit in Grenzen hielt und damit auch meine Übersicht an den vorhandenen Nahrungsmitteln. Ich hatte nichts, was verbesserungswürdig gewesen wäre.

Und nach dem Essen konnte die Feier dann richtig losgehen. Fast. Denn Dany hatte, unter eindeutiger Mithilfe unserer Eltern, eine Diashow des Brautpaares angefertigt, unterlegt mit allzu passender Musik. Sehr schön, und wieder wurden die Taschentücher gezückt.

Und danach ging es dann auch wirklich los. Die letzte Nervosität wurde nach unserem Eröffnungstanz dann vollends abgelegt. Und ich denke, unser Lied von den Proclaimers kam gut an. Hat garantiert noch keiner von den anwesenden Gästen als Eröffnungstanz erlebt und wird es wohl auch nicht wieder.

Ab jetzt gaben wir dem DJ das Heft in die Hand und der machte seine Sache wirklich gut. So eine Party steht und fällt ja mit dem DJ. Und unser DJ war richtig gut. Auch wenn er zu Anfang den einen oder anderen Gast zum Raucher gemacht hat (meine Kollegen wissen, was ich meine^^).

Im Ernst, mein Namensvetter war top und er hat sich ein Foto von Graceland wirklich verdient. Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Er, die Gäste, die schönen Überraschungen, das gute Essen und der aufmerksame Service waren die Garanten für die schönste Party, die ich je erleben durfte. Und ich bin mir sicher, Steffi denkt genau so.

Bis halb fünf zappelte der harte Kern noch vor sich hin, um halb sechs waren wir dann „doch schon“ im Bett. Total erschöpft, aber glücklich. 🙂

Hochzeits-Check: Die Nebensächlichkeiten

In weniger als 63 Stunden ist es soweit…ja, mittlerweile zählen wir nur noch die Stunden. 😉

Zeit für den letzten Check:

Tischkarten? Check!

Handzettel für die Gäste, die immer noch nicht wissen, dass wir im Schützenhof feiern? Check!

Mietwagen für die USA bestellt? Check!

Dem DJ die letzten Instruktionen mitgeteilt? Check!

Dem Schützenhof die Gästeanzahl mitgeteilt? Check!

Auslandskrankenversicherung abgeschlossen? Check!

Gästebuch? Check!

Geburtstagsgeschenk für Steffi? Check!

Eigentlich kann es losgehen. Nur noch die Sachen packen…und die Sonnenbrille nicht vergessen. 😉

Nette und weniger nette Geschenke

Drei Tage ist nun mein 35. Geburtstag her…

Viele Wünsche wurden mir erfüllt, ob bewusst oder unbewusst.

Bewusst gewünscht habe ich mir z.B. einen Ninja Regenschirm (Amazon-Partnerlink), auf den ich vor ein paar Monaten dank Malcolm aufmerksam wurde. Und den mir meine Liebste geschenkt hat. Das geschmeidige Ziehen des Schirms muss ich zwar noch üben und meine Schultern müssen auch noch etwas breiter werden, weil der Griff um einiges links herausragt. Aber das wird schon. 😉

Unbewusst war die andere Überraschung von Steffi. Das Spiel Risiko im Buchformat (Ebenfalls Amazon-Partnerlink). Das Spiel mochte ich schon immer, auch oder gerade weil ich es nicht konnte. Besessen habe ich es noch nie. Aber das gehört dank meiner Liebsten jetzt auch zur Vergangenheit. 🙂

Unerwünscht war dagegen ein anderes Geschenk, welches ich mir selber machte. An meinem Geburtstag musste ich ja unbedingt zum angesetzten Sondertraining für die Dreibahn-Bezirksmeisterschaft. Das war der vierte Kegeltermin innerhalb von sechs Tagen. Nach dem ich fünf Wochen überhaupt nicht gekegelt habe…

Das Geschenk ist eine seitdem im Knie sehr schmerzhafte Reizung, welches durch den Betriebssporttermin gestern (Termin fünf in acht Tagen) nicht besser wurde. Und gleich ist der erste Durchgang unserer Klubmeisterschaft (Termin sechs in neun Tagen)…

Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll. Aber dann sind ja zwei ruhige Tage bis Sonntag, wo ich dann meinen siebten Termin in dann elf Tagen überstehen muss. Die Dreibahn-Bezirksmeisterschaft. Wie gesagt, nach fünf Wochen absolutem Bewegungsmangel…

Mir habe ich aber auch noch gute Geschenke gemacht. Ein neues Handy, nebst einigem Zubehör.Das HTC Desire Z und dazu ein Ersatzakku, eine KFZ-Halterung, ein KFZ-Ladekabel und was Steffi auch freuen dürfte, eine Halterung fürs Fahrrad.

Und weil ich mit 35 Jahren auch mal wieder etwas mehr Sport in Form von Laufen machen will und mich das Handy mit seinen Äbs dabei unterstützen soll, habe ich noch ein Sportarmband und vernünftige Kopfhörer zum Laufen bestellt (alle vorangegangenen Links sind Amazon-Partnerlinks).

Aber das war ja noch nicht alles. Wie man sieht, gebe ich für allen möglichen Scheiß Geld aus. Deshalb, und weil man das mit 35 Jahren ruhig mal machen kann, habe ich mir eine umfassende Gesundheitsuntersuchung geschenkt, bei der ein großes Blutbild gemacht wird und mein Blut und Urin auf alle möglichen Sachen untersucht wird. Sollte man einfach mal machen. Und ab jetzt auch regelmäßig.

Das war es zwischen den Tagen (2)

Heilig Abend fing ganz ruhig an. Frühstück um kurz nach neun und das traditionelle Mittagessen um halb zwei (Weißwurst mit Kartoffelbrei und Sauerkraut Erbsen und Möhren).

Nachmittags ging es dann nach Wihelmshaven um die Oma Ami abzuholen. Was einer Slalomfahrt glich. Ich sag nur Schneewehen…

Abends gab es dann Bescherung mit leuchtenden Kinderaugen. Erstmals feierten wir bei Dany und Breiti. Und Neo. Der interessierte sich aber nicht für den Weihnachtsbaum, noch für die Geschenke. Ihm hatten es die kleinen Grußkärtchen angetan. Als dann aber die Box mit den Bauklötzen zum Vorschein kam, war er dann doch Feuer und Flamme. 🙂

Für die leuchtenden Kinderaugen sorgte dann aber jemand anders…Ich. Denn mein größter Wunsch zu Weihnachten seit fast zwanzig Jahren wurde von der Frau die ich liebe erfüllt. Ein Samsung Netbook NC10 Plus. Hier ein Foto von mir beim Auspacken:

Vorher wurde ich noch dank eines Rätsels in die Irre geführt und dick eingepackt stand ich dann im gut geheizten Wohnzimmer. Aber auch Steffis Eltern wurden Fragen gestellt, bevor sie ihr Geschenk in Empfang nehmen durften…

Das einzige, was nicht so gut klappte, war der Taxidienst, was auch kein Wunder war, denn draußen überfroren die frisch gestreuten Straßen. Nach zweieinhalb Stunden waren wir dann auf den Weg ins Bett, wo uns unsere Katze schon sehnsüchtig erwartete.

Am nächsten Tag ging es nach einem kleinen Frühstück und einer Katzenwäsche nach Delmenhorst zu meinen Eltern, wo es lecker Kaninchen gab. Und noch mal Gelegenheit, mich auch bei meinen Eltern für das tolle Geschenk zu bedanken, die es zusammen mit Steffis Eltern finanzierten.

Zusätzlich gab es noch ein Gutschein von Saturn, womit ich ja sonst nicht so viel anfangen kann, aber diesmal eine klare Verwendung hatte. 😉

Und von Markus und Sophie gab es noch einen digitalen Bilderrahmen, der jetzt die nächsten Tage noch mit Leben gefüllt wird.

Der Rückweg war ähnlich entspannt wie die Hinfahrt, da die Autobahnen entgegen der Aussagen im Verkehrsfunk auf allen Spuren frei war.

Abends schauten wir dann noch entspannt fern, bis es dann groggy ins Bett ging.

Sonntag, am zweiten Feiertag, ging es wieder nach einem kleinen Frühstück zum Familienessen. Wieder mal traditionell ins Antonslust. Und Abends wieder Glotze. Ich kann mir nicht helfen, aber mein Filmhorizont wird derzeit lediglich in Friesland erweitert (Watchmen, Willkommen bei den Sch’tis, The Wrestler). Sollte ich vielleicht mal ändern…

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Das war es zwischen den Tagen (1)

Ein frohes neues und vor allem gesundes neues Jahr wünsche ich Euch allen.

Bevor es hier weitergeht, erstmal einen kurzen Überblick, wie es uns die letzten Tage ergangen ist.

Seit dem 17.12. haben Steffi und ich ja Urlaub. Mein Urlaub begann mit einem Abschied. Und zwar von meinem Führerschein, zum Glück also nur einem temporären Abschied.

Wer glaubt, dass wir die kommenden Tage immer schön ausschliefen, liegt falsch. Schließlich lief Steffi auf der Arbeit die letzten Wochen auf Hochtouren, da schaltet man nicht so schnell runter.

Den Samstag zum Beispiel fuhr mich Steffi nach Bremen, weil ich mich dort mit Sascha, einem Freund bei einem Online-Browserspiel, auf dem Bremer Weihnachtsmarkt getroffen habe. Es war ein sehr schönes und leckeres Treffen. Wir aßen, tranken und redeten viel. Und begegneten uns endlich mal live. Nach dem Treffen tat mir aber etwas der Nacken weh, weil Sascha etwas größer ist, als ich. Für meine Nackenmuskulatur eine ungewohnte Haltung. 😉

Steffi war währenddessen shoppen und das mit voller Power. Als sie fertig war und mir und Sascha das noch zu früh für einen Heimweg war, stapfte sie alleine voll beladen mit einem verpackten Schlitten, den sie deshalb auch nicht ziehen konnte, den weiten Weg zum Parkplatz. Seitdem scheint es, als wären ihre Oberarme deutlich muskulöser…

Ich für meinen Teil lernte auf dem Rückweg dann die moderne deutsche Bahn kennen. Schon eine Woche vorher glänzte sie ja nicht gerade durch Perfektion. Diesmal hielten wir auf offener Strecke an und der Zugführer teilte uns mit, dass es zu einer zehnminütigen Verzögerung kommen würde. Die Weichen waren, oh Wunder, eingefroren. Wieder mal am falschen Ende gespart und dafür Aktionäre glücklich gemacht. Bahnreisende sind ja selten Aktionäre und um Kundschaft muss man sich ja nicht so bemühen…

Aus den zehn Minuten wurden letzten Endes 50 Minuten in einem überfüllten Abteil, wo viele keine Sitzplätze mehr hatten. Die Scheiben beschlugen erst, später sammelte sich das Kondenswasser darauf. Die Luft wurde immer dicker. Das wurde auch nicht dadurch besser, dass die Raucher anfingen, böse Entzugserscheinungen zu bekommen und schnell handelten. Erst einer, später ein halbes Dutzend Raucher zogen sich ihren Stoff rein und machten die knappe Luft damit ungenießbar. Und aus meinen Klamotten ein Fall für die Wäsche…

Zu allem Überfluss vergass Steffi ihr Handy zu Hause und wartete am Bahnhof auf mich. Mit meinen letzten Akkureserven rief ich meine Mutter in der Taxizentrale an, damit sie einem Taxifahrer Bescheid sagt, dass er Steffi Bescheid sagt.

Irgendwann kam ich aber doch noch zu Hause an…Danke DB für dieses tolle Erlebnis.

Das war der erste Samstag. Am Montag standen wir früh auf und erledigten erstmal unseren Standesamtbesuch und reichten die notwendigen Formulare für die Hochzeit ein. Sprich ein paar Scheine in der allgemeingültigen Währung.

Dienstag waren wir mit meinem Bruder und seiner Freundin Sophie unterwegs um Weihnachtseinkäufe zu machen. Jeweils getrennt. Ich mit Sophie, Steffi mit meinem Bruder.

Hach, was war das wieder lustig. Während ich mit Sophie zweimal um den Stadtring fuhr um einen Parkplatz zu ergattern, kurvte Steffi mit Markus nach Wechloy. Mit ihrem Nissan. Was er denn schenken wolle? Ein Bürostuhl und wenn noch Geld übrig ist noch ein Schreibtisch. Wie das denn in das Auto passen soll? Naja, er dachte, wir kämen mit dem Toyota. Das die Mitmenschen vom selber denken nicht wissen, was sie tun sollen, hat sich noch nicht zu meinem Bruder rumgesprochen. Aber ich konnte mich wieder über eine lustige und typische Anekdote meines Bruder bekringeln.

Da war es mit Sophie deutlich einfacher. Ein Lederhalsband. Also Galerie Dingsbums in Oldenburg aufgesucht. Ich bin kurz auf Toilette, komme wieder und Sophie war fertig. 🙂

Da blieb noch Zeit, zu IKEA zu fahren und eine Lampe für Steffi und ein Hot Dog für meinen Magen zu schießen. 😉

Mittwoch war dann für mich Hausarbeit angesagt, während Steffi sich mit Jana in Bremen getroffen hat.

Donnerstag stand alles im Zeichen der Abreise. Klamotten packen, ins Auto verladen, während ich dieses Lied summte:

Der Schwierigkeitsgrad wurde bei einem Zwischenstopp in Oldenburg erhöht, wo wir noch die Cousine von Steffi einluden. Mitsamt ihrem Gepäck. Und ihrem Rollstuhl. Und ihren Geschenken. Man kann behaupten, dass Auto war bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgefüllt.

Nach der Ankunft ging es gleich munter weiter. Tannenbaum reinholen und schmücken. Wasserpfützen beseitigen und dann Watchmen gucken.

Und dann konnte der heilige Abend auch endlich kommen.