Helfen!

Und wenn wir gerade bei Mitgefühl, Empörung und dem ganzen Rest sind, verweise ich auf einen Spendenaufruf, den Stefan Niggemeier in seinem Blog abgesetzt hat. Nein, nicht für sich, sondern für die Millionen Menschen am Horn von Afrika, die akut, jetzt, in diesem verdammten Augenblick an Hunger leiden und zuhauf dahinraffen. Unter anderem deshalb, weil irgendwelche verschissenen Spekulanten meinen, Nahrungsmittel wären ja ein tolles Spekulationsobjekt.

What ever. Geht rüber zu meinem Namensvetter, liest Euch den Beitrag durch und klickt auf einen der beiden Links ganz unten. Tut bitte was.

Und danach fragt mal bei Eurer Versicherung nach, womit Eure Rentenfonds so ihre Rendite erzielen…

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Meisterliche Hilfe

Heute morgen beim Frühstück meinem Meister von meiner aktuellen Misere erzählt. Der sagt:

„Mensch Stifti, ich habe doch noch eine Waschmaschine zu Hause. Komm mich mal besuchen und nehm sie Dir mit. Zahlen kannst Du für das gute Stück ja noch, wenn sie auch wirklich läuft.“

Hilfe, die der Himmel schickt. 🙂

Aber bevor ich das gute Teil in den Kofferraum meines Kombis wuchte, werde ich die gestern von Uwe gelernten Ratschläge beherzigen:

  • Schau unter das Gummi. Ist es versifft, weist es auf keinen pfleglichen Umgang mit der Maschine hin
  • Gehe mit dem Finger vorsichtig (!) durch das Gummi. Vorsichtig deshalb, weil eventuell Glasscherben oder Splitter sich darin befinden könnten
  • Mit der Hand in die Trommel und deren Oberfläche sanft (!) berühren. Jetzt ganz leicht hin und her bewegen. Spürt man mit den Fingerspitzen einen unruhigen Lauf, weist das auf ein defektes Kugellager hin. Meist begleitet von einen Geräusch, wie als wenn in einer Tonfolge ein Aussetzer ist.
  • Zum Schluss die Trommel mit einem Schwung drehen. Auch hier sollte eine gleichmäßige und vor allem leise Tonfolge zu hören sein. Ein rhythmisches Klackklackklack ist auch eine gleichmäßige Tonfolge, aber alles andere als leise.

Wer diese Tipps beherzigt, kann die Maschine ruhigen Gewissens kaufen, weil das Herzstück der Waschmaschine in Ordnung ist. Und nicht denselben Fehler begehen wie ich.
WikiLeaks

Ein Unglück kommt selten allein

Und weil es mit dem Fenster nicht genug war, erklärte sich die Waschmaschine mit dem Fenster solidarisch und verweigerte am Mittwoch ebenfalls jegliche Zusammenarbeit. Das Fehlerbild war das Übliche. Meine Reaktion auch…eine Mail an Uwe. Der fand im Lager keinen Ersatz und riet mir zu einem teuren Neukauf oder einem günstigen Gebrauchtmodell.

Bei Bremen.de wurde ich am Schwarzen Brett auch in Schwanewede fündig. Also eher Feierabend gemacht und unter tatkräftiger Mithilfe meines Vaters und seiner Sackkarre auf den Weg gemacht. Im Tausch für 20 Euronen die Waschmaschine in Schwanewede weggeholt, nach Hause, die alte runter, die neue hoch und angefangen, nach einem Probelauf bei 90°C (empfiehlt Uwe statt teurer Pflegemittelchen) den Berg Wäsche abzutragen.

Einziges Manko der Neuen. Sie soll laut Aussage der abgabewilligen Dame beim Schleudern sehr laut sein. Im Vergleich zu unserer alten konnte ich nichts diesbezügliches feststellen. 😉

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Familienhilfe statt Anti-Atomkraft-Demo

Ein bisschen was muss ich schon noch zum vorherigen Beitrag schreiben…

Für den gestrigen Samstag war eigentlich nicht wirklich was geplant. Eigentlich…

Klar, ich wollte die liegen gebliebenen Sachen in Angriff nehmen und ganz eventuell einen Abstecher nach Lüchow-Dannenberg machen. Aber Steffi hatte mich schon eingeplant. Und zwar beim Umbau im Hause ihres Onkels. Dort wohnt auch ihre Oma mütterlicherseits, die nicht mehr so gut zu Fuß ist, was einen größeren Umbau im Erdgeschoss nach sich zieht. Da Steffis Vater eigentlich (!) keine schweren Arbeiten mehr machen darf kann soll und neben Matthias noch ein kräftiger Helfer gesucht wurde, hat Steffi mich aus dem Hut gezaubert. Da sag ich ja nicht nein.

Ich bin dann nach dem Frühstück nach Carolinensiel, wo Matthias und ich die Möbel durch die Gegend trugen und sogar in sündhaft teurem Vlies einwickelten. Bei dieser Ausräumaktion begegnete mir auch eben dieser Vogel.

Später kratzten wir noch die gute Textiltapete von der Wand, was im Wohnzimmer wesentlich einfacher ging als im Treppenhaus. Stundenlang schabten wir uns einen Wolf, Matthias hatte schon längst das Weite gesucht musste seine Tochter abholen und war nicht mehr da. Stattdessen kratzten Erika und ich uns einen ab. Während eines Gesprächs zwischen Erika und ihrem Bruder, bei dem Erika ihren Unmut über die Tapete kund tat und ihrer Befürchtung, die Tapeten nicht mehr rechtzeitig bis Montag, wenn die Maler kommen, abzubekommen, entgegnete Erhardt:

„Das muss auch nicht. Die machen das auch selber, ist denen sowieso lieber.“

Kaum war der Satz gesprochen, hörte man zwei Schaber auf den Boden plumpsen. 😉

Zum Dank juckte es mich am ganzen Körper, weil die Tapete mit Glasfasergedöns verstärkt war und das Zeug sich überall auf dem Körper verteilte. An den Händen piekste das Zeug auch noch wie verrückt, was mir auf dem Rückweg half, bei Bewusstsein zu bleiben…

Kaum zu Hause, ging es schon unter die Dusche und es wurde geschrubbt, was das Zeug hielt. Dieser Effekt hielt leider nicht sehr lange an, da die feinen Fasern immer noch auf in der Hand verteilt waren.

Onkel Erhardt teilte mir dann noch mit, dass er sich für meine Hilfe noch mal erkenntlich zeigen wird. Meine Antwort:

„Klar gerne. Heute konnte ich ja kein Bier trinken, weil ich noch fahren muss. Aber nächste Woche bei Neos Geburtstag kannst Du mir dann eins ausgeben.“

Das war zwar nicht das, was Erhardt in dem Moment meinte, aber ich wollte das ja absichtlich abschmettern. Denn, O-Ton Steffi:

„Der hat schon genug für uns getan und uns finanziell unterstützt. Der brauch sich nun wirklich nicht erkenntlich zeigen.“

Außerdem habe ich mich am Abend noch selber belohnt. Beim schnellen Einkauf bei der Edeka fiel mir ein Angebot ins Auge. Havanna-Club plus Glas für 11,99€. Da greift man gleich doppelt zu. Und wir haben endlich Havanna-Club-Gläser im Hause. 🙂

Ja, manchmal ist es so einfach, einen simplen Charakter zufriedenzustellen.

Alt wurde ich gestern aber nicht mehr. Während Steffi noch auf Swutsch war mit der neuen Volleyball-Gruppe, war ich unterwegs im Reich der Träume…

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Gib Dich nicht auf

Und schreibe andere nicht einfach ab, nur weil sie kein Dach über den Kopf haben. Denke beim nächsten Mal einfach drüber nach, wenn Du auf der Straße an jemandem vorbei gehst, der um Deine Hilfe bittet.

(Via Rene und Ronny)

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