Ein Jahr ist schnell vorüber…

und da kein Regen fällt*, werte ich das mal als Zeichen für ein gutes Jahr, dass Steffi und ich mit dem heutigen Tag verheiratet sind.

Ein schönes Jahr, dass mit einem wunderschönen Urlaub nach Amerika begann und mit dem Geschenk des Lebens zuende ging. Und ich habe fast keine Sekunde bereut, diese Frau geheiratet zu haben.
Da wir zwei Hochzeitstage haben, konnten wir es flexibel handhaben, wann wir Essen gehen. Wir haben uns für gestern entschieden, weil Steffi heute bei ihrer Schwester war. Gegessen haben wir im Innside, dass zufällig auch im Cityfortwo-Heft vorhanden war.
Reserviert hatten wir ein paar Tage vorher, aber das war nicht nötig, denn wir hatten freie Platzwahl. Worauf wir bei der Reservierung aufmerksam gemacht wurden, war die kleine Karte, die am Sonntag Abend zur Verfügung steht. Kein Problem, da werden wir schon was finden. Was wir dann schnell herausgefunden haben, war der Umstand, dass die Speisekarte, die online zu besichtigen ist, von der Karte, die man dann in den Händen hält, stark abweicht. Um es mal vorsichtig zu formulieren. Die kleine Karte war dann eine Seite aus der Speisekarte, was kein Problem ist, wenn da nicht Bratwurstschnecke, Labskaus und Knipp als erstes gestanden hätte. Das hatte sich Steffi etwas anders vorgestellt und wenn sie gesagt hätte, „wir gehen ins El Mundo“, dann hätte ich das verstanden.
Wir blieben aber sitzen und entschieden uns für den Holzhafen-Burger (ich) und dem Putenbaguette. Und bereuten es überhaupt nicht, dageblieben zu sein. Das Essen passte perfekt zum Hochzeitstag, bzw. den auf die Hochzeit folgenden Flitterwochen. 😉

In der Zwischenzeit kämpfte mein Vater mit den Tücken der modernen Technik, hier in Form des Cooltwister, der dafür sorgt, dass abgekochtes Wasser abgekühlt wird, damit Babys nicht so lange auf ihr Fläschchen warten müssen. Sein Enkel ist aber nicht verhungert und schlief bei unserer Rückkehr friedlich in seinem Arm. Und weil er sich so lieb verhalten hat, durfte er es sich noch im Bett seiner Erzeuger gemütlich machen und mit seinen Eltern den Tatort schauen. Der gestern pünktlich zum 31. Geburtstag der Einstürzenden Neubauten als musikalische Untermalung Arbeiten von Rudolf Moser enthielt. Und die war besonders stimmungsvoll, wie ich fand. Und besonders interessant für Sash: Die Handlung spielt im Berliner Taxi-Umfeld. Naja…der Ermordete war Taxi-Unternehmer…

* Wer das Lied von der Münchener Freiheit kennt, weiß was gemeint ist. Wer es nicht kennt:

Solange man Träume noch leben kann

Das geilste Jahr meines Lebens

So kann ich 2011 auf einen Nenner bringen. Klar war es hier und da auch richtig Scheiße – Fukushima, Hungersnöte, Erdbeben, Amy und andere Todesfälle – aber für mich persönlich war es das beste Jahr ever. Hochzeit, Flitterwochen in Amerika und der kommende Nachwuchs überlagern einfach alles, was nicht so gut gelaufen ist. Dabei war das Jahr 2011 im

Januar noch fürn Arsch. Das wurde bis zu meinem Geburtstag immerhin schon besser. Im

Februar lief es für Steffi leider nicht immer optimal. Doch auch das wurde besser. Gemeinsam hakten wir Punkt für Punkt auf unserer Hochzeitsliste ab. Der

März begann für mich mit etwas ganz ungewöhnlichem: Ich meldete mich bei Facebook an. Nichts, wovon ich noch so überzeugt bin, aber mit dem einen oder anderen kann man so gut in Kontakt bleiben.
Desweiteren wurde auch im März noch fleißig die Liste für die Hochzeit abgearbeitet und gepoltert wurde auch kräftig. Aber auch unerfreuliches, wie ihr Volk niedermetzelnde Diktatoren oder strahlende Atomkraftwerke bescherte uns der März.

April: Der Monat, der so genial war, dass dessen Pluspunkte alles Negative fast unsichtbar machen (egoistisch, oder?^^). Von der perfekten Hochzeit und den unvergesslichen Flitterwochen, für die ich meiner Cousine nicht dankbar genug sein kann, werden wir den Rest unseres Lebens zehren. Das klingt jetzt sehr pathetisch, aber es waren einfach unvorstellbar schöne und beeindruckende Tage in Monat April. Im

Mai gab es dann ein meisterliches Tüpfelchen auf das geilste Jahres-i. 😀
Die Welt ging nicht unter und so präsentierten Steffi und ich eine gemeinschaftliche Produktion, die wir dem Maskierten zu verdanken haben.

Juni: Killer-Bakterien halten Deutschland im Atem und uns dämmert, dass sich bei Steffi auch was eingenistet hat. Keine Bakterien, ihr versteht. 😉
Ich bestelle einen Gasgrill, so als nachträgliches Hochzeitsgeschenk und bewies meiner Frau, was ich für ein toller Hecht Hengst Mann bin. Toll fand man auch einen Artikel von mir beim Bildblog und so sah ich mich als kleiner popliger Blogger einem Besucheransturm gegenüber. Ist mal was anderes als die täglichen 30 Besucher. 🙂

Juli: Ich mutierte vom Frauenversteher zum Bio-Schwein. Außerdem prasselten lauter schlechte Nachrichten auf uns alle ein. Das Massaker in Norwegen, die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika und ganz nebenbei verließ uns eine wundervolle Sängerin.
Steffis Schwester verriet uns, dass sie Nachwuchs erwartet und wir hielten weiter dicht.

August: Wir mussten uns von Steffis Oma verabschieden…und unterbrachen dafür unseren Urlaub in zwei der schönsten Städte Deutschlands. Außerdem konnten wir endlich verraten, warum Steffi in letzter Zeit auffallend wenig – um nicht zu sagen: gar keinen Alkohol trinkt. Mein erstes Interview gab ich auch noch. Im

September wurde gewählt und die von mir gewählte Partei macht seitdem den Delmenhorster Stadtrat unsicher. Ich entdeckte Civilization V wieder und Björk ebenfalls. Und bei Steffi schaffe ich es, sie immer wieder aufs Neue zu verwirren. Der

Oktober bescherte mir das beste Video, dass ich je gesehen habe. Noch immer gluckse ich leicht entrückt, wenn ich es mir anschaue. Ich bekam Geschenke, weil ich bei einem Umzug vor Ort war und spürte das erste Mal meinen Sohn. Gerade noch rechtzeitig, bevor mit meinen Kegelkollegen auf der Havel geschippert wurde.

November: Der Telefon- und Internetanbieter wird gewechselt. Außerdem räume ich mit Gerüchten auf, sofern es mir überhaupt möglich war (btw: Das Restaurant ist immer noch geschlossen).

Dezember: Wochenlang ohne Internet. Das hinterlässt Spuren. Die Wohnung wurde für das Kind vorbereitet, Steffi und ich nehmen unsere ersten Podcasts auf und nebenbei verteidige ich meinen Titel als Vereinsmeister. Im viel zu kurzen Urlaub erledigen wir Kinderdinge, wie Säuglingsabend, Frauenarztbesuch (den Kleinen das erste Mal gähnen gesehen) und Bekannte besuchen, die ihre Babysachen loswerden wollen. Da sind wir ja dankbare Abnehmer. 😉
Wir feiern das letzte Mal Weihnachten zu zweit bei Steffis Familie in Friesland. Nächstes Jahr wird es dann lauter. No more „Stille Nacht“

Apropos nächstes Jahr:

Wir wünschen allen Lesern ein schönes, erfolgreiches, vor allem aber gesundes und friedliches Jahr 2012.

P.S.: Das Layout und die Idee wurden von Ulf geguttenbergt (auch so ein Begriff, den wir dem Jahr 2011 zu verdanken haben :twisted:)

Level up

Nachdem der Endgegner am 02.04. geschlagen war und die Speicherung des Zwischenstandes ein paar Wochen gedauert hat, geht es jetzt weiter zum nächsten Level. Gut, dass das Level zu zweit gespielt wird. Mit einer Mindestspieldauer von 18 Jahren ist das Level schließlich kein Kinderspiel. Aber noch haben wir ein paar Monate Zeit, um Herzchen zu sammeln.

Am 25.02.2012 geht es dann los.

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Urlaub, 1. Teil

Der eine oder andere wird sich schon gedacht haben, dass wir mal wieder im Urlaub waren. Vorgefertigte Beiträge, die zum Teil seit Monaten in der Entwurfsliste schlummerten. Auf Kommentare wurde auch nicht geantwortet. Ja, wir waren im Urlaub. 🙂

Vorgenommen und geplant war dieser Urlaub, so wie er auch abgelaufen ist, schon seit unseren Flitterwochen. Wir wollten schon immer eine Städtereise machen und nahmen uns mit Leipzig und Dresden die wohl schönsten Städte Deutschlands vor. In Leipzig sollten wir günstig bei Steffis ehemaliger Mitschülerin (und unserer gemeinsamen Hochzeitsfotografin) Kristen unterkommen. Die zog sogar kurz vorher noch extra um, damit wir auch ja genug Platz haben. 😉

Danach sollte es nach Dresden gehen. Leider kam ein Todesfall in der Familie dazwischen. Die Beerdigung war auf den ersten Tag in Dresden angesetzt, was wir vor der Abfahrt nach Leipzig erfuhren. Genug Zeit also, das Hotel in Dresden zu informieren, was auch kein Problem war.

Wir fuhren also nach Leipzig, zusammen mit Kristen, die zum Altstadtfest in Jever weilte. Steffi hatte die Tage über leider mit Kopfschmerzen zu kämpfen, aber zeigte eisernen Durchhaltewillen und ließ sich nicht ins Bockshorn jagen. Am Dienstag Nachmittag gingen wir durch Leipzig spazieren, sahen das Bundesverwaltungsgericht, sahen eine Bibliothek von innen und pausierten in der Moritzbastei.

Abends saßen wir vor dem Laptop, filmguckender- und naschenderweise.

Den Tag darauf ging es wieder in die Stadt, wo wir im „Zeitgeschichtlichen Forum“ waren und dort einen Informationsoverkill erlitten (man achte auf den Preis unter den Öffnungszeiten!). War sehr interessant, insgesamt hielten wir uns dort gut drei Stunden auf. Wir spazierten noch etwas auf der Karli, stärkten uns dann aber zu Hause um Abends auf die Karli zurückzukehren. Denn Kristen hatte uns einen Film rausgesucht, der auf dem Feinkostgelände Open-Air gezeigt werden sollte. Deshalb waren wir gegen acht Uhr wieder vor Ort, sicherten uns drei Plätze und warteten gespannt auf den Film. Der wirklich sehr gut war.

Am nächsten Morgen sind wir, nach einem kleinen Schlenker bei Kristens alter Wohnung, zu zweit weiter. Ziel war das Panometer, wo es ein 360°-Panorama vom Regenwald zu sehen gibt. Hier verging die Zeit wieder wie im Flug.

Danach sind wir noch zu einem Pflichtbesuch am Völkerschlachtdenkmal vorbei, wo wir auf den Eintritt verzichteten. Bei 27° Celsius dafür zu bezahlen, dass man bis zu 500 Stufen erklimmen darf? Ohne uns. Stattdessen fläzten wir uns in die Mittagssonne und genossen den Baulärm, der aufgrund von Renovierungsarbeiten am Denkmal herrscht.

Wieder zurück bei Kristen wurden wir noch mit Mittagessen versorgt und machten uns wieder auf den Heimweg. So endete der erste Teil unseres Urlaubs.

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Hochzeitsbilder: Der Abschluss

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich die Bilder von der Hochzeit erfolgreich verdrängt noch nicht hochgeladen habe. Das habe ich jetzt nachgeholt. Oben unter Hochzeitsbilder.

Viel Spaß. Wir hatten ihn sichtlich. 🙂

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Kutsche

Heute vor unserer Haustür:

Eine Kutsche hatten wir ja nicht bei unserer Hochzeit, was auch die bessere Wahl für uns war. Erstens waren wir so wetterunabhängiger. Zweitens waren dafür die Wege zu lang und drittens: Die Pferde hätten ganz schön mit mir zu tun gehabt. 😉

Apropos Hochzeit: Unter Hochzeitsbilder sind weitere Bilder online.

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Tagebuch

Jetzt wo wir unsere Flitterwochen Revue haben passieren lassen und nachher noch die ersten Fotos von der Hochzeit kommen, vertröste ich die Wartenden auf eine neue Seite in unserem Blog. Dort haben wir unser Tagebuch veröffentlicht. Da oben rechts unter Amerika-Tagebuch.

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Jetzt ist es raus

Ja, die gestern angekündigte Überraschung waren lediglich zwei Beiträge von Steffi und mir in Zusammenarbeit mit dem Maskierten.

Was hat das nun mit einer Hochzeit zu tun? Auslöser war die Hochzeit eines Prinzen mit einer Frau Ende April, zu deren Anlass sich die halbe Welt überschlug. Der Maskierte war genervt und erzählte in seinem Beitrag von einem fiktiven Kirschblütenfest. In den Kommentaren tobte ich mich aus und da hatte der Maskierte die Idee, über ein fiktives Treffen unsererseits zu schreiben. Ich fand die Idee klasse und steuerte ebenfalls einen Beitrag bei. Steffi fand das ganze auch witzig und war derart Feuer und Flamme, dass sie sofort auch einen Beitrag schrieb.

Nichts aufregendes also. Aber ihr glaubt nicht, wie viele (nicht nur Ulf und Mandy in den Kommentaren) dachten, wir würden hier Nachwuchs bekannt geben. Leute, wir haben aus Liebe geheiratet und lassen die Dinge ganz ungezwungen auf uns zukommen. Kinder sind zwar nett. Aber noch netter sind Kinder, die man am Ende des Tages wieder seinen richtigen Eltern zurückgeben kann. So viel Freiheit gönnen wir uns noch.

Deshalb geht der folgende Aufruf an unsere Eltern: Wartet es ab, früher oder später kommt schon noch was. Aber erwartet nicht jede Woche DIE freudige Nachricht.

Und dieser Aufruf geht an alle Leser: Lest bitte den Beitrag über das Kirschblütenfest vom Maskierten! Dann fängt Eure Woche ebenfalls mit etwas wirklich gut und witzig geschriebenen an. Und die Woche wird noch lang genug. 😉

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Schwein gehabt

Bin ich Sind wir froh, dass gestern nicht der Anfang des Weltuntergangs war. Sonst hättet Ihr morgen ganz schön was verpasst.

Kleiner Tipp: Es hat was mit einer Hochzeit zu tun. 😉

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Düstere Fundstücke (11)

Es ist wieder so weit. Lehrreiches und auch spaßiges aus der Rubrik Fundstücke.

wie sage ich dass sie nicht zur hochzeit eingeladen ist

Ganz einfach. Schick ihr eine Einladung zum Polterabend. Wenn sie nicht auf den Kopf gefallen ist, merkt sie, dass sie bei der Hochzeit nicht erwünscht ist.

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arbeitsschlüssel verloren wer zahlt

Kommt darauf an: Hier kommt es auf den Berufszweig an, da es spezielle Versicherungen gibt. Wenn man nicht versichert ist, dann zahlt man selber. Ausgenommen, wie immer, ist vorsätzliches Verhalten. Ein kleiner Überblick findet sich hier.

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kann ich ins solarium wenn ich mich am vorabend eincereme

Öhm, kommt darauf an, womit man sich einceremt…Butter wäre nicht sooo angebracht. Hier kann man sich gut darüber informieren.

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gibt’s den kegelsport noch?

Ja, in der Tat. Es gibt ihn noch. Wobei die Betonung auf „noch“ liegt. Wenn man Anfang der Achtziger geboren ist und dann zur Jugend gehört, kann man sich ausrechnen, wie lange es den Kegelsport noch geben wird…

Nichtsdestotrotz sind junge Menschen gerne willkommen. Wir trainieren Donnerstags ab halb acht im Hotel Goldenstedt. Und der SKV Delmenhorst bietet auch ein spezielles Training für Jugendliche an.

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hurricans im april 2011 in alabama fairhope

Hurrikans im April sind höchst selten. Sie treten vorwiegend zwischen Mai bis Dezember auf, wobei die Hurrikansaison erst im Juni anfängt und Ende November endet. Siehe Wikipedia.

Wahrscheinlich wurde nach Tornados gesucht. Im Gegensatz zu Hurrikans können sich Tornados überall bilden, auch (und gerade) über Land. Tornados haben keine richtige Saison, treten jedoch vermehrt im Frühsommer auf. Dabei haben es die kürzlich in Alabama und den benachbarten Bundesstaaten aufgetretenen Tornados schon in die Wikipedia geschafft.

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