Helfen!

Und wenn wir gerade bei Mitgefühl, Empörung und dem ganzen Rest sind, verweise ich auf einen Spendenaufruf, den Stefan Niggemeier in seinem Blog abgesetzt hat. Nein, nicht für sich, sondern für die Millionen Menschen am Horn von Afrika, die akut, jetzt, in diesem verdammten Augenblick an Hunger leiden und zuhauf dahinraffen. Unter anderem deshalb, weil irgendwelche verschissenen Spekulanten meinen, Nahrungsmittel wären ja ein tolles Spekulationsobjekt.

What ever. Geht rüber zu meinem Namensvetter, liest Euch den Beitrag durch und klickt auf einen der beiden Links ganz unten. Tut bitte was.

Und danach fragt mal bei Eurer Versicherung nach, womit Eure Rentenfonds so ihre Rendite erzielen…

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Exzellent

Heute (oder mittlerweile gestern :oops:) haben Steffi und ich meine Eltern zum Essen eingeladen. Mal so als „Danke schön“ für ihre aufgewendete Zeit, die sie für unsere Katze opfern, wenn wir in Friesland oder mal im Urlaub sind.

Da vom Weihnachtsgeschenk unserer Firma noch lauter ungenutzte Gutscheine vorhanden sind, suchten wir uns was hübsches aus. Diesmal sollte es ins Esszellent gehen. Daniel, mein Arbeitskollege beglückwünschte uns schon zu dieser hervorragenden Wahl. Das klang schon mal gut. 🙂

Normalerweise soll man ja erst loben, bevor man kritisiert. Hier ist es aber umgekehrt, denn mit der (letztlich erfolgreichen) Parkplatzsuche war das negativste des Abend schnell überstanden.

Der Empfang sehr freundlich, der Kellner immer souverän, das Ambiente stimmig und die Musik dezent, aber sehr schön.

Beim Bier wurde mein Vater eine Empfehlung gegeben, die ihm sehr schmeckte. Die Mädels nahmen Rhabarbar- bzw. Maracujaschorle. Der Fahrer (hier präsentiert von niemand geringerem als mir^^) bestellte eine Flasche Wasser.

Das Häppchen vorweg machte schon mal Lust auf mehr. Hier erklärte uns der Kellner, was es ist und aus was es zum größten Teil besteht, ohne die Geheimzutaten zu verraten.

Zu Essen bestellte Steffi Fisch in Curry-Kokos-Sauce mit Lauch und Zucchini, meine Mutter ähnliches mit Huhn und Vatern und ich Wildschweintortellini mit Shitake(?)-Pilzen. Vorab gab es noch Blattsalat und für meinen Vater ein Überraschungsvorspeisenteller. Da mein Vater kein Fisch mag, bzw. sich nicht drum reißt, fragte er vorsichtig nach, was für Überraschungen er erwarten dürfte. Die Antwort, wenig überraschend, wird nicht verraten, sonst wäre es ja keine Überraschung. 😉

Um mich herum wurde bei der Vorspeise schon laut gelobt ob des guten Essens. Jetzt versuchte ich mein Glück, dem Kellner ein Geheimnis zu entlocken. Wer die Sängerin im Hintergrund wäre, wollte ich wissen. Und er verriet es mir. So macht man das. 😉

Für die Interessierten hier: Angus & Julia Stone aus Australien.

Das Essen war geil. Richtig geil. Daniel kündigte schon eine gewisse Überschaubarkeit des Tellers an. Klar, vier Tortellini sind überschaubar. Aber riesig waren sie. Mein Hunger auch. Und satt war ich danach. Ein Häppchen probierte ich auch bei Steffi. Auch verdammt lecker.

Aber sollte es das schon gewesen sein? Nein, mein Vater und ich wollten nicht schon aufhören und bestellten noch Desserts. Er ein Apfelstrudel mit selbstgemachten Rum-Rosinen-Eis und ich frittierte Mangofrühlingsrollen und weißer Schokoladencreme. Darauf mussten wir etwas länger warten, aber…es wurde schließlich frisch zubereitet und Papas Dessert glich schon einem architektonischem Kunstwerk. 😉

Ein sehr schöner Abend, der dank einer guten Restaurantwahl zu einem perfekten Abend wurde. 🙂

Fazit: Fünf von vier Sternen für das Esszellent.

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Ich bin der Hass…kaspar

Gestern Abend ging es für Steffi und mich nach Oldenburg, wo wir zum zweiten Mal innerhalb von sieben Monaten Rene Marik live sehen wollten.

Hatten wir uns beim ersten Besuch im Vorfeld reichlich per youtube mit Eindrücken versorgt, so sind wir diesmal ganz unbefangen an das Event rangegangen. Und mit leichtem Hunger, da unser Frühstück beim Chinesen bereits mehrere Stunden zurücklag…

Erst umkurvten wir zweimal den Parkplatz, da wir keinen Imbiss vor der Weser-Ems-Halle ausmachen konnten. In Osterholz waren damals die Bratwurst- und Bretzelstände vor der Halle. Also vielleicht doch noch mal Richtung Innenstadt? So groß war dann der Hunger aber doch nicht, also sind wir wieder Richtung WE-Halle, wo wir erstmal 2,50€ für einen Parkplatz abdrücken durften. Man kann es auch übertreiben… 👿

Vor der Halle dann ein bekanntes Gesicht.

I: Ist das nicht Rene Marik?

S: Sieht glatt so aus.

I: Auf jeden ist er das.

Ein Türsteher rief der betreffenden Person dann hinterher.

T: Rene, komm hier mal rein.

Wow, wir haben ihn in Echt gesehen. 😕

Also zwei Meter von uns entfernt! Wenn ich noch in dem Alter wäre, wo ich Autogramme gejagt hätte, dann wäre DAS die Gelegenheit gewesen… 😉

Wie auch immer. In der WE-Halle waren die Stände zum Futtern aufgebaut. So ein Glück. Steffi holte sich eine Bretzel und ich eine Currybratwurst. Und ich muss sagen, die war das schlechteste an dem Abend. Das beste an der BratBockwurst war noch, dass sie in zu süßer Ketchupsauce mit Currypulver badete…

Um den Geschmack schnell wieder wegzubekommen, war ich also gezwungen, mich am Süßwarenstand noch einzudecken. 😉

Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch los und eine neu hinzugewonnene Person spielte eine mir wohl bekannte Titelmelodie aus einer Science-Fictionserie aus den Sechzigern. Wahrlich ein Professor!

Ja, ab jetzt kommen eher nur Insider, deshalb lasse ich es mal sein. Nur so viel: Der Maulwurf, er lebt noch. 🙂

Ach ja, und eine weitere Puppe ist hinzugekommen, der oben erwähnte Hasskaspar. Eine echt fiese miese Type, die das Programm von Rene Marik aber durchaus bereicherte. Genauso wie der Professor, der aber ein Mensch aus Fleisch und Blut ist.

Fazit: Wieder glühten mir Abends nach der Show die Hände vor Klatschen und in der oberen Bauchgegend schein ich ein Muskelkater zu haben.

Jetzt schaue ich erstmal bei myspace mir die Hasskasparbox an, um über Neuigkeiten von Rene Marik immer auf dem Laufenden zu sein.

Eins noch: Nach der Show sind Steffi und ich nach laaaaanger Überlegung noch zu Mäckes gefahren und haben beide erstmals die  Schließung einer McDonaldsfiliale live und in Farbe erlebt…

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Stehaufmännchen

Der Hunger lässt unsere Katze schon komisch wirken. Ständig wuselt sie einem vor den Beinen herum (und erschwert damit die Essensvorbereitung) und was noch witziger ist: Sie wird dann zum Zweibeiner.

So lange wie die folgende Katze schafft sie es aber (noch) nicht.

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Müh(l)e (1)

Die letzten Tage ist es wieder sehr ruhig gewesen und das hatte auch einen Grund. Steffi und ich waren im Kurzurlaub. Und weil man das ja nicht mehr ankündigen darf, weil sonst findige Einbrecher wissen, wo sich ein Bruch lohnt, habe ich es halt nicht erwähnt. Außerdem wollte ich nicht auf den Gefühlen der Hiergebliebenen rumtrampeln. 😉

Steffi hatte im Internet ein Superschnäppchen aufgetan. Das Freizeitresort „Lewitz Mühle“ in Schwerin-Banzkow. Bei unserer Ankunft trauten wir unseren Augen nicht. Ein riesiges Hotelzimmer und einem Badezimmer, dass uns glatt aus den Socken haute. Eine seperate Badewanne, die sogar für meine Größe ausreichend war, sowie zwei seperaten Waschbecken. Dazu ein Wasserdruck, der den Namen auch verdient. Was ich da in manch anderen Hotels erlebt habe…

Das versprachen drei tolle Tage zu werden und das wurden sie auch. Obwohl das Hotelzimmer so toll war, gingen wir trotzdem sofort raus. Um 17.30 Uhr hatten wir unser 3-Gänge-Menü bestellt (alles im Preis inklusive) und bis dahin wollten wir unseren akuten Hunger gestillt haben. Schließlich war unsere Fahrt dank einem Stau vor Stuckenborstel eine Stunde länger als geplant. Und bis 17.30 Uhr war auch noch ein Weilchen hin, also fuhren wir nach Schwerin rein und suchten einen Mäckes. Dort stillten wir mit einem McMenü (inkl. Kaffeetassen) den ersten Hunger und konnten uns sicher sein, bald wieder Hunger zu haben. 😉

Um das ganze noch etwas zu beschleunigen, spazierten wir zwei Hübschen noch um den Ziegelinnensee, was wir in einer guten Stunde auch geschafft haben.

Jetzt knurrte wieder etwas der Magen. In der Mühle ist das Restaurant untergebracht, wo wir mit einem köstlichen 3-Gänge-Menü „abgespeist“ wurden. Ernsthaft, die Bedienungen waren wirklich auf Zack. Auf das Essen mussten wir nicht lange warten und so schafften wir es sogar noch rechtzeitig, zur Lindenstraße wieder auf dem Zimmer zu sein. Danach wurde erstmal die Badewanne getestet, dann der Premiere Sky-Kanal entdeckt – welcher witzigerweise beim Sportkanal den Ton mitlieferte aber das Bild ein eingefrorener Golfspieler beim Putten zeigte… – und zum Abschluss des Tages den doch eher schwachen Film „Pans Labyrinth“ geschaut.

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