Düstere Fundstücke (KW 31)

Hier eine kleine Auswahl an Suchbegriffen, mit denen unser Blog die vergangene Woche gefunden wurde:

weisheiten nützliche

Gibt es hier nicht. Wäre mir jedenfalls neu. Aber klick Dich mal durch unser Blogroll, vielleicht wirst Du da ja fündig.

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favoritenliste anpassen

Also als erstes diesen Blog hinzufügen. Dann rechts im Blogroll mit der rechten Maustaste nach Belieben rumwildern. Und zu guter Letzt bestehende Favoriten wie Bild.de, Spiegel-Online oder CDU.de löschen.

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rückwärts einparken parkplatz

Ich weiß nicht, ob da mein Blog eine große Hilfe ist. Da hilft nur üben, üben, üben!

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grenze zur hölzerne hochzeit

Irgendwo zwischen dem neunten und dem zehnten Jahrestag. Oder hat sich wieder ein Sachse hierher verirrt, der glaubt, wenn er Kränze in seinem Dialekt sucht, dass er sie hier findet?

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wer kegelt mit mir

Eine Frage beendet man mit einem Fragezeichen. Nur so nebenbei.

Zu Deiner Frage: Ich bin jeden Donnerstag um 19:30 Uhr beim Training. Neue Gesichter sind immer willkommen.

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Jaja, die Berliner

Eine neue Arbeitswoche hat begonnen und das gibt mir Gelegenheit, mich vom anstrengenden Wochenende zu erholen. Denn wenn die Berliner da sind (oder wir bei den Berlinern zu Gast), dann ist der Zeitplan eng gestrickt, ein volles Programm angesagt und kaum Zeit zum Verschnaufen.

Freitag, 16:30 Uhr:

Die Berliner kommen an, mit einem Bus der Berliner Füchse.

17:30 Uhr:

Nach dem ersten Beschnuppern flitze ich nach Hause, mache aus dem Arsch ein Gesicht, dusche, schmeiße meinen Oberkörper in ein frisches Shirt und flitze wieder hinüber zum Hotel Goldenstedt.

19:00 Uhr:
Nach der Willkommensgeschenkübergabe wird das Buffet eröffnet. Danach wird bei einem gemütlichen Bierchen geplaudert.

22:30 Uhr:
Als letzter CON-er (Albert zählt nicht ;-)) verlasse ich das Hotel und lege mich keine Stunde später ins Bett.

Samstag, 8:00 Uhr:

Die wenigen Momente gemeinsamer Zeit will ich mit Steffi am Frühstückstisch verbringen. Also ab zum Bäcker, dort feststellen, dass ich das Portemonnaie vergessen habe, wieder zurück, wieder hin, beim Lebensmittelgeschäft um die Ecke Eier holen uuuuuund frühstücken.

9:15 Uhr:

Ankunft beim Hotel Goldenstedt zwecks Fototermins.

10:00 Uhr:

Beginn der ersten von drei Touren. Gunter Eckert legt eine für die Berliner nicht mehr zu überwindende Holzzahl vor.

10:45 Uhr:

Die „goldige“ Tour beginnt bei der auch ich teilnehme. Nach übermotivierten Start und entsprechendem Frustaufbau finde ich unter Volldampf und viel Druck auf dem Kessel in die Spur zurück, scheitere aber auch knapp an der Holzzahl von Gunter. Dafür bin ich der Tourbeste und erkegel mich damit zum zweiten Mal in meiner Karriere in die erste Mannschaft.

11:30 Uhr:

Die letzte Tour mit den Favoriten beginnt. Dabei verweisen mich alle drei Delmenhorster auf die Plätze und schlagen als Einzige auch die Holzahl von Gunter. Damit standen die Delmenhorster zum vierten Mal in Folge als Sieger fest. Und mein Vater sicherte sich als Tagesbester einen Platz auf dem Wanderpokal (gest. von Albert Goldenstedt).

12:45 Uhr:

Ein kurzer Happen wird im Hotel verspeist. Anschließend werden die Bierkisten aus dem Keller geholt und dann schnell nach Hause für eine kurze Dusche.

13:45 Uhr:

Treffen am Bus zwecks gemeinsamer Abfahrt nach Ritterhude. Stefan steht derweil noch bei Aldi an der Kasse, weil er noch dringend Batterien für die Kamera kaufen wollte. Die Kundin vor ihm hat Nudeln vergessen und jagt ihre Mutter los um noch welche zu holen. Die Kassierin ist bereits mit dem übersichtlichen Einlauf beschäftigt. Die Mutter weiß nicht, welche Nudeln und nimmt nach einer (ewigen) Diskussion „Fusili“ mit. Die Kassierin hat die Summentaste schon bestätigt und würde gerne per Schlüssel einen weiteren Artikel auf den Bon packen. Das ist den beiden zu viel Umstand und sie lassen die Nudeln raus… 👿

13:50 Uhr:
Stefan steigt auf das Fahrrad und flitzt zum Hotel.

13:54 Uhr:
Ankunft beim Hotel inklusive den dazugehörigen Nackenschlag aller im aufgeheizten Bus Wartenden…

14:45 Uhr:

Ankunft bei Tietjens Hütte. Noch ein schnelles Bier vor dem großen Abenteuer Torfkahnfahrt.

15:15 Uhr:

Die Torfkahnfahrt beginnt. Nobbie wird als Steuermann eingesetzt und der Kapitän (?) hisst das Segel. Leider ist es nicht gerade windig und so kommen wir als letztes Boot bei Melchers Hütte an. Naja, fast als letztes, denn eins von den drei Kähnen hat noch einen kleinen Abstecher flußaufwärts gemacht.

16:30 Uhr:

Von Melchers Hütte wird der Rückweg angegangen. Unser Alkoholpegel ist leicht gestiegen, aber alle zusammen erreichen nicht annähernd das Pensum der gerade eingetroffenen Jugendbande. 😉

17:30 Uhr:

Ankunft bei Tietjens Hütte. Nach der Zwischenentleerung der Blase ging es schnell an den Tisch um Essen zu fassen. Und jetzt kommt ein Kompliment an die Bedienung. Es wussten wohl nur die wenigsten, was sie zu Essen bestellt haben, aber jeder hat tatsächlich das Essen bekommen und verdammt noch mal, alle wurden satt! Okay, Nobbie hat noch die Teller der Nebenleute geleert, wobei ich ihm gerne behilflich war. 😉

20:00 Uhr:

Abmarsch nach Hause. Während des Heimwegs bot die Nationalmannschaft Unterhaltung und Stoff zur Diskussion.

20:45 Uhr:

Ankunft in Delmenhorst. Einige müde Gesellen begeben sich ins Bett, andere leeren noch ihre erworbenen Likörflaschen. Andere schalten die Multimedia-Anlage des Hotels an und bereiten sich auf den Eurovision Song Contest vor. Dieses Vorhaben wird allerdings von Fußballbegeisterten konterkariert.

22:00 Uhr: Diesmal verabschiede ich mich nicht als letzter. Aber die Aussicht, einen Boxkampf beizuwohnen, statt dabei zu sein, wenn ESC-Geschichte geschrieben wird (und noch einiger anderer Gründe) veranlassen mich, die Heimstatt aufzusuchen.

Sonntag, 8:00 Uhr:

Aufstehen und Brötchen holen. Diesmal vergesse ich nicht das Geld, dafür aber Steffi vernünftig zu wecken. 😉

9:25 Uhr:

Ich hole meinen Vater ab, der am Vortag mit dem Taxi nach Hause durfte musste. Treffen am Hotel plus anschließender Kolonnenfahrt hinter dem Berliner Bus. Im strömenden Regen geht es auf zum Teil haarsträubenden Wegen durch Bremen. Parkplatzsuche war für Bremer Verhältnisse schnell erfolgreich.

10:10 Uhr: Ankunft im Hofbräuhaus in Bremen. Schnell zeichnet sich ab: Die Bedienung wird nicht für Freundlichkeit bezahlt. Der Eindruck bleibt auch bis zum Schluss. Viel zu viele gehen leer aus mit Getränken…

11:05 Uhr:

Spaziergang an der Weser wird durchgeführt. Mein Vater und ich verabschieden sich herzlich vorm Hofbräuhaus und freuen uns riesig auf das nächste Jahr. Am 27.05.-29.05.2011 ist es soweit.

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Gleich gehts los!

Gleich gehts los! Gleich gehts los! Gleich gehts los! 😀

In wenigen Minuten werden die Berliner am Hotel Goldenstedt eintreffen und dann werden wir die 4. Begegnung der Dresdenia, Eintracht Berlin und dem CON Delmenhorst feiern.

Mittlerweile sind die Berliner uns richtig ans Herz gewachsen, was man an der Vorfreude von unserer Seite merkt. Aber auch umgekehrt ist die Vorfreude riesengroß, was die hohe Teilnehmerzahl beweist. Insgesamt 37 Berliner werden erwartet und das übertrifft die Zahl unser Aktiven (also der RICHTIG Aktiven) um das sechsfache.

Heute Abend ist nach einer kurzen Akklimatisierung ein gemeinsames Abendessen vorgesehen, morgen um 10 Uhr dann der sportliche Vergleich inklusive Pokalverleihung. Im Anschluss wird ein kurzer Stärkungshappen zu sich genommen um dann irgendwo östlich von Bremen in einen Torfkahn zu steigen und irgendeinen Fluss östlich von Bremen zu schippern. Danach wird dann vernünftig gegessen und wieder ins Hotel gefahren, wo der Abend sicher noch lange nicht vorbei sein wird. Ich hoffe, Albert denkt daran, den Beamer ans Fernsehprogramm anzuschließen, da den einen oder anderen noch der Eurovision Song Contest interessieren wird.

Am Sonntag ist die Verabschiedung in Bremen an der Schlachte geplant. Aber an Abschied mag ich jetzt noch gar nicht denken…

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Es hat geklingelt

Heute morgen vormittag beim Frühstück klingelte es an der Tür.

Kurzer Blick durch das Fenster. Nein, es war nicht der Postmann

Da ich niemanden mit einem Moped kenne, bin ich sicherheitshalber direkt an die Tür gegangen, statt über den Summer aufzumachen. Es war Siggi, ein Kegelkollege, der mir eine Sicherheitskopie der vereinsinternen DVD mitbrachte, auf dem ich unter anderen in einem Video zu sehen bin, wo 20 cm meiner vollen Haarpracht abgeschnitten wurden (und immer noch 30 cm übrig blieben ;-)). Wir hatten darüber letzten Samstag gesprochen und er war gerade in der Nähe und dachte an mich.
Während wir uns noch etwas unterhielten, tauchte tatsächlich der Postmann auf und überreichte mir das Paket, auf das wir schon sehnsüchtig warteten.

Bevor das aber aufgemacht wurde, haben wir erstmal zu Ende gefrühstückt, dann gründlich die Hände gewaschen und dann erst das Paket aufgemacht. Ich mache es zur Abwechslung mal kurz: Wir sind begeistert.

Jetzt besorgen wir uns sämtliche in Frage kommenden Adressen und dann werden fleißig Karten verschickt.

Übrigens. DER wird nicht eingeladen:

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Berliner Vorgeschmack

Ende diesen Monats kommen unsere Berliner Kegelfreunde zwecks sportlichen Vergleichs zu Besuch.

An diesem Wochenende hatten wir bereits Besuch eines Kegelvereins, der sein 60-jähriges Bestehen in Delmenhorst feierte und mit dem wir einen freundschaftlichen Vergleich auskegelten. Zu Gast war der auf Kreisliganiveau kegelnde Klub Turbine Falkensee, der vor den Toren Berlins zu Hause ist.

Aus sportlicher Sicht waren die „Spandauer“ uns hoffnungslos unterlegen, obwohl wir durch die Landesmeisterschaft in Celle nicht mal in Bestbesetzung antraten. Das tat der guten Laune der Besucher aber keinen Abbruch.

Vor dem Wettkampf wurden sogar Besuchergeschenke überreicht.

Während des Wettkampfes sollte der Spaß an der Freude seinen Vorrang haben. Außer bei den Prassis, die ihr internes Familienduell ausfochteten. Leider gewann der Erfahrenere vor dem Schöneren Knackigeren Jüngeren.

Nach dem Wettkampf wurde dann lecker über drei Gänge gespeist. Festzuhalten bleibt:

– Im Hotel Goldenstedt gibt es keine Spargelsuppe aus dem Glas oder der Dose.

– Steffi, die uns u.a. bediente, muss schon in der Küche das kleinste Schnitzel für mich beiseite gelegt haben.

– Rote Grütze ist nichts für mich, weil zu sauer. Aber das wusste ich auch schon vorher.

Auf jeden Fall war es ein schöner Abend und es scheint im nächsten Jahr, wenn wir zu unseren Berliner Freunden fahren, einen Abstecher am Freitag nach Falkensee zu geben. Mich würde es freuen.

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Jugendwahn

Zum letzten Spieltag in der Verbandsklasse ging es diesmal nur nach Bremen. Und das auf einem Samstag, was mich nach dem Spieltag zum Kichern brachte, weil gegenüber bei Zimmermann Menschen hineingingen. Für gewöhnlich verbinde ich mit einem Kegelspieltag geschlossene Geschäfte. 😉

Unser Gegner lief ersatzgeschwächt auf, stellt aber den besten Kegler der Liga, weshalb immer etwas aufgepasst werden muss. Von unserem zweiten Platz konnten wir aber nicht mehr weg, der war uns schon sicher.

Unser Beginn war gut, die Anstarterachse holte knappe 40 Holz raus. In der Mittelachse waren dann wieder Rolf-Dieter und ich gefragt. Ich bekam wohl den jüngsten Kegler in der Verbandsklasse vorgesetzt, der gegen mich sein erstes Spiel in der ersten Mannschaft bestritt. Anfangs ging er in Führung, was ich aber nach kurzer Zeit ins Gegenteil verkehrte. Ich holte ein beruhigendes Polster raus und rechnete auch kaum noch mit Gegenwehr, weshalb ich nur noch auf die Zusatzpunkte spielte. 31 Holz waren zu schlagen (zu dem Zeitpunkt). Doch auf der letzten Bahn tat ich mich schwer und der Jungspund kämpfte wie ein Löwe. Auf den letzten Würfen zog er dann sogar an mir vorbei und ich musste mich um vier Holz geschlagen geben. Selbst die anvisierten 31 Holz gelangen mir nicht mehr.

Leider musste sich auch Rolf-Dieter auf den letzten Metern geschlagen geben, weshalb die Schlussachse mit gerade mal 32 Holz Vorsprung auf die Bahnen ging. Aber des Gegners bester Mann sah sich außerstande, die Miesen die sein Kollege warf auch nur annähernd rauszuholen, weshalb wir am Ende doch ungefährdet gewannen.

Während die Schlussachse auf der Bahn kegelte, klopfte ich dem jungen Wilden anerkennend auf die Schulter. Der entgegnete lapidar:

J: Wenn Du wüsstest wie alt ich bin, ärgerst Du Dich sogar noch mehr.

I: Wie alt bist Du denn?

J: Rate mal.

I(wollte etwas fies und brutal sein, oder das ganze etwas runterspielen ;-)): Ich schätze mal halb so alt wie ich. (was wirklich weit unten angelegt war)

J: Und wie alt bist Du?
I: 34.

J: Dann kommt das nicht ganz hin, ich bin 16.

I: 😯

Gott sei Dank war ich nicht der einzige, der sich von einem halb so alten Jüngling abledern ließ. Denn des Gegners Bester ist nur halb so alt wie Peter und der hatte auch keine Chance. :mrgreen:

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Nachholspiel in Cuxhaven

Nachdem ich den den Samstag (fast) komplett auf sauer gelegen habe, man könnte auch sagen, ich habe mich für das große Spiel am Sonntag ausgeruht, fuhren mir am Sonntagmorgen Richtung Cuxhaven. Dort sollte das wegen „starken Schneefalls“ im Januar abgesagte Spiel gegen Lüneburg und Winsen nachgeholt werden.

Aufgrund der Bahnencharakteristik (lang hinspielen) malte ich mir schon im Vorfeld die schlimmsten Befürchtungen aus. Leider kriegte ich sie auch jeweils auf dem Rechtsansatz bestätigt. Nur die Linksansätze retteten mich und mein Team vor zwei Niederlagen.

Im ersten Spiel gegen Lüneburg hatte ich die zweifelhafte Ehre, gegen den besten Lüneburger über die Hälfte des riesegroßen Vorsprungs der Anstarteraches wieder verspielt zu haben.

Und im zweiten Durchgang gegen Winsen erging es mir auch nicht besser. Im Vergleich zum Debut meines Namensvetters sahe ich blass aus und versemmelte soviele Hölzer, wie er in einem grandiosen Durchlauf gewann. Am Ende standen dann doch noch 5:1 Punkte auf dem Konto und so konnten wir zufrieden nach Hause fahren.

Zufrieden, wenn da nicht dieser bittere Nachgeschmack meiner schlechten Leistung gewesen wäre. 😦

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Vielen Dank für die Blumen

Na gut, Blumen gab es nicht. Aber sonst war mein 34. Geburtstag sehr gelungen. Wenn ich den sportlichen Aspekt vernachlässige heißt das.

Aber fange ich von vorne an.

Am Samstag Abend kamen Antje und Tim, die mit Tikalein witziges Strategiespiel mitbrachten, was Steffi am Ende überlegen gewann. Danach ging es mit unserem „Traditionsspiel“ Ohne Furcht und Adelweiter – welches Antje gewann – um dann zum Schluss an der Wii zu landen.

Ein bißchen Bewegung schadet ja nicht und endlich durften auch mal die Männer gewinnen. Zumindest beim Bowlen. Die Partie Golf ging dann an Steffi, die einen neuen persönlichen Rekord holte.

Ja, und dann hatte ich auch schon Geburtstag. Antje und Tim waren so lieb und hatten sogar ein Geschenk dabei. Aber was heißt hier eins? Gleich zwei Geschenke durfte ich auspacken. Und wie es sich gehört, waren es Spiele um auch weiterhin schöne Spielabende gemeinsam zu verbringen. Einmal das sehr witzige und danach intensiv gespielte Ziegen kriegen, welches einen sehr hohen Suchtfaktor besitzt und eine Partie schnell durchgespielt ist. Und dann noch Einfach Genial, ebenfalls ein Spiel in dem es viel um Risiko geht.

Ich weiß jetzt gar nicht, wann die beiden aufbrachen. Ich weiß nur, dass ich morgens um kurz vor neun schon wieder auf war, da ja auch noch die Kreismeisterschaft anstand. Um zehn vor elf sollten mein Vater und ich auf der Bahn sein, um halb zehn war ich bereits im Hotel Goldenstedt, da ich meinen Kegelkollegen noch ein Frühstück ausgeben wollte. Die meisten aßen sehr zum Wohlwollen meines Portemonnaies zu Hause und so saßen nur mein Vater, Albert und ich, sowie später noch Rolf-Dieter am Tisch. Das Frühstück war super, die Brötchen knusprig und wenn ich mal keine Lust habe, Frühstück zu machen, weiß ich jetzt, wo es in der Nähe eine gute Alternative gibt.

Später stellte sich noch heraus, dass Albert nicht nur sein Frühstück selber bezahlte, sondern mir meins zum Geburtstag ebenfalls schenkte, so dass ich nur das Frühstück meines Vaters zahlen musste durfte. Hierfür noch mal ein riesiges Dankeschön an Albert. 🙂

Ich erwähnte ja eingangs, dass der Geburtstag in sportlicher Sicht nicht so zufriedenstellend war. Das fing nämlich beim Kegeln an. Dort wurstelten sich mein Vater und ich mehr schlecht als recht durch und kamen am Ende auf 16 Holz. Dabei waren es nicht die kleinen Hölzer sondern die fehlenden Achter, die uns jegliche Hoffnung raubten.

Nach meinem absovierten Schreibdienst ging es dann nach Hause, wo meine Liebste bereits mit dem Essen wartete. Ein Vier-Gänge Menü sollte dort aufgetischt werden und ich war sehr gespannt (und hungrig).

Als ersten Gang gab es eine „feurige Süßkartoffelsuppe“ mit Schinkenstreifen. Genial.

Danach Salat mit Garnelen, welche in Rosmarin, Knoblauch und Zitronen gebraten wurden. Hmjam.

Als Hauptgericht wurden grüne Bandnudeln mit Pilzen und Schweinefiletmedaillons gereicht. Lecker.

Und zum krönenden Abschluss gab es dann noch selbstgemachtes Tiramisu aus dem Glas. Herrlich.

Zwischendurch durfte ich auch noch Geschenke auspacken. Neben einem Gesundheitsnackenkopfkissen gab es noch von „Einstürzende Neubauten“ die „Palast der Republik“ live-DVD. Bei diesem Konzert war mein kleiner Bruder live dabei und sogar am Vortag im Chor zugegen. Von diesem Vortag habe ich als Supporter auch eine DVD bekommen. Die Konzert-DVD komplentiert jetzt das Wochenende. 🙂

Danach ging es mit dem sportlichen Desaster weiter. Eigentlich hoffte ich ja insgeheim, dass Borussia Dortmund mir ebenfalls ein Geschenk macht, aber dem war leider nicht so. Man ging in Stuttgart 1:4 unter. Da tröstet auch nicht die einhellige Meinung, dass der VfB drei Tore zu viel erzielte. Den Beitrag meines Bruders las ich übrigens als das 3:1 für Stuttgart fiel…

Dafür war mein Opa zugegen, der mir noch ein paar „soziale Zuwendungen“ in Form von Würstchen, Studentenfutter und After-Shave zukommen ließ.

Danach war Probeliegen auf dem Nackenkissen angesagt. 😉

Am Abend trudelten die letzten Telefonanrufe ein, in der Lindenstraße passierte auch nicht mehr viel und Steffi entschied sich für Harry Potter. Ich bekam noch eine Mail von meiner Cousine aus den USA, die mich über ihr Leben auf den aktuellen Stand brachte und vor allem wieder viel wissenswertes über unsere amerikanischen „Freunde“ enthielt.

Alles in allem ein (fast) rundum gelungener Geburtstag. Vielen lieben Dank dafür allen Beteiligten. 😀

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Pokalaus

Heute kam es nach der im Rekordtempo durchgeprügelten Jahreshauptversammlung zum Pokalspiel gegen die Damen von Blau-Weiß Delmenhorst. Wie es der Zufall wollte, spielten wir bereits im letzten Jahr in der selben Runde gegen dieselben Gegner(innen). Damals siegten wir (noch ohne mich) überraschend hoch.

Diesmal wurde es entschieden knapper und einzig die Tatsache, dass die Blau-Weißen Damen keine Praß-Sippschaft durchschleifen musste, sollte den ausschlaggebenden Grund zum Sieg sein. Denn mit drei (Praß senior) bzw. vier (Praß junior) verlorenen Spielen und einem Endstand von 16:16 machten ich und mein Papa das Zünglein an der Waage aus.

Aus sportlicher Sieg hätte man besser ins Jahr starten können. 😦

Dafür hatte der Abend noch eine weitere Erkenntnis parat. Das Hotel Goldenstedt hat mit dem neuen Koch einen verdammt guten Treffer gelandet. 😉

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Noch besserer Anfang

Den einen schiebe ich noch nach, dann ist erstmal Schluss. Bis Kilometerstand 99999. 😉

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