Danke

Für die ganzen vielen Geburtstags- und Genesungswünsche bedanke ich mich an dieser Stelle.

Als kleines Geschenk vom Krankenhaus bekam ich die Entlassungspapiere und wurde wieder in die Freiheit entlassen. Leider dürfen diese kein Verbandsmaterial ausgeben, weshalb ich heute noch zu meinem Hausarzt durfte um sein Rezepteblock zu verkleinern. Nach einem Blick auf die Wunde verlängerte sie meinen Krankenschein bis zum Ende nächster Woche. Schmeckt mir zwar nicht, aber richtig gut fühle ich mich mit der Wunde auch nicht, dass ich damit jubelnd arbeiten – und den ganzen Tag darauf sitzen – würde.

Doch bin ich bester Hoffnung, dass bis zur Geburt unseres Sohnes alles wieder gut sein wird und ich Steffi eine Hilfe bei der Geburt sein werde. Und das ist wichtiger, als seinen letzten Nicht-Papa-Geburtstag unbeschadet zu feiern und notwendiges unnötig aufzuschieben.

Also Danke nochmal!

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Happy Birthday

Hab gerade erfahren, dass ich noch bis morgen im Krankenhaus behalten werde. Damit verlängert sich mein Aufenthalt von „eben über Nacht“ auf fünf Tage. Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…
Naja, auch ne Art in den Geburtstag rein zu „feiern“.

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Verlängerung

Entgegen meiner anfänglichen Hoffnung, „darf“ ich noch den einen oder anderen Tag länger im Krankenhaus bleiben. Wenigstens so lange, bis die Wunde nicht mehr nachblutet. Was irgendwie auch Sinn macht, mich aber nicht wirklich freut.
Zwar fällt das Angrillen sowieso aus, weil es Tim niedergestreckt hat, aber Fußball schauen wäre schon schön gewesen. Stattdessen schiebt Steffi jetzt fleißig Filme auf den Stick, damit ich nicht Langeweile schieben muss…

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Wiederholungsopfer

Wenn es einen Wiederholungstäter gibt, dann müsste es doch auch ein Wiederholungsopfer geben, oder? Vielleicht ist das Wort ja mal was für die Wortschatz-Rubrik bei Neon. Wiederholungsopfer, das: Jemand, der nach überstandener Krankheit wieder an derselben erkrankt. Gerne auch bei Heuschnupfen verwendbar, da jährlich auftretend.

Im Ernst:
Vorvergangene Woche machte mir meine OP-Narbe zu schaffen. Sie juckte und kratzen konnte ich nicht richtig, weil sich das Ganze irgendwie knubbelig anfühlte. Letzte Woche dann, beim Abtrocknen nach der Morgendusche, bemerkte ich etwas Blut am Handtuch. Nanu? Der Fingertest verriet mir, dass es eindeutig von der Narbe kommt. Steffi bestätigte mit einem kurzen Blick, dass es nicht gut aussieht. Schnell einen Termin beim Arzt gemacht, der jetzt Montag war und Steffis Aussage bestätigte.

„Da müssen Sie wohl noch mal unters Messer!“

teilte mir meine Hausärztin mit. Worüber ich nicht so erfreut war. Weil meine Hausärztin aber die Beste ist, hat sie gleich tröstend die Hand auf meine Schulter gelegt und dann im Krankenhaus meiner Wahl einen Termin gemacht (ohne der Hand auf meiner Schulter). Da Steffi und ich in freudiger Erwartung sind und ich nicht erwartet habe, dass ich in den kommenden Wochen einen Termin zur OP bekomme, habe ich das St. Josef Stift in Delmenhorst gewählt, weil Steffi dort auch entbinden will und meine Kleine dort auch schnell hinkommt, falls ich kurz vor der Entbindung (ihrer, nicht meiner!) dort operiert werden sollte.

Überhaupt, soll ich mich noch vor dem – geplanten – Entbindungstermin operieren lassen? Ist es besser, bis nach der Entbindung zu warten? Doch wann ist die Entbindung wirklich? Oder sind die Termine sowieso so langfristig besetzt, dass ich noch warten muss? Fragen über Fragen, die heute morgen beantwortet werden sollten. Dank meiner Hausärztin hatte ich diesen auf die Schnelle bekommen.

„Ich habe hier einen angehenden Vater, der schnellstens operiert werden muss, damit er seiner Frau bei der Geburt beistehen kann.“

Habe ich schon erwähnt, dass ich eine tolle Hausärztin habe?

Heute morgen stand ich dann pünktlich auf der Matte und wurde auch zügig bedient. Im MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum, das heißt wirklich so!) wurde sich meine Wunde angeschaut und mich gleich an die Ambulanz verwiesen. Dort sollte dann auch gleich ein OP-Termin gemacht werden. Jedoch nicht, ohne der Ambulanz mitzuteilen, dass ich „in spätestens zwei bis drei Wochen“ Vater werden würde. Das ging echt so von dem Arzt da aus. Voll nett und die Leute da sind auch total freundlich und hilfsbereit.

In der Ambulanz weht wahrscheinlich ein anderer Wind, befürchtete ich schon. Eine wartende Frau machte da auch gleich ein großes Trara, weil niemand wusste, wo sie hin sollte (wurde zur MVZ geschickt). Und als nach kurzer Wartezeit mein Name gerufen wurde, dachte ich an die Aussage meiner Hausärztin:

„Sie haben am Mittwoch einen Termin um 8 Uhr, aber mit Wartezeit.“

Das es nur kurze Wartezeiten waren, daran denkt man nicht unbedingt als erstes…aber ich hatte auch wirklich Glück…im Unglück.

Der behandelnde Arzt in der Ambulanz schaute sich das dann auch noch mal an und bedankte sich freundlich. Wir gingen dann rüber in sein „Büro“, um den Schriftkram zu erledigen und vor allem einen Termin zu finden. Ich setzte mich, er bedankte sich. Ich füllte die notwendigen Einverständniserklärungen aus, er bedankte sich. Dann erklärte er mir kurz den Eingriff und gab mir einen freien Termin an diesem Freitag!
Wow, dass ist jetzt mal wirklich schnell. Dann ließ er mich alleine, um eine Schwester zum Blutabnehmen zu holen. Nicht jedoch, ohne sich vorher zu bedanken. Und nein, er ist kein Inder. Dabei war ich es, der sich für die freundliche und zügige Behandlung nicht genug bedanken konnte.

Das Blutabnehmen war dann mal sehr lehrreich. Ich weiß jetzt, dass sich beim Einstechen die Venen „verdrücken“, weil sie so hart sind und wegbewegen können. Das Gespräch mit dem Narkosearzt war auch nichts neues mehr. Tja, und jetzt „freue“ ich mich auf meine nächste Vollnarkose.
Vorher heißt es aber auf der Arbeitnoch einen Tag richtig Vollgas zu geben, weil der Termin nicht nur für mich sehr überraschend kommt, sondern auch meine Kollegen vor unerwartete Aufgaben stellt. Aber ich habe nicht nur eine tolle Hausärztin, sondern auch tolle Kollegen, die wissen, dass ich mir das so nicht ausgesucht habe…

Wie im Film

Nachdem Steffi und ich gut ins neue Jahr gekommen sind, hieß es am Sonntag für mich:

Ab ins Krankenhaus…

Meine Lust und Vorfreude darauf kannte keine Grenzen…verständlicherweise.

Steffi meinte, ich solle das ein bisschen wie Urlaub sehen. Im Bett liegen und entspannen. Nun gut, ich will es mal versuchen.

Gegen 17 Uhr lieferte mich Steffi beim Städtischen Krankenhaus in Oldenburg ab. Mein Zimmergenosse ist zehn Jahre jünger und „durfte“ über Silvester das Bett hüten. Auch kein Vergnügen.

Kaum angekommen wurde auch schon das Netbook rausgeholt und die ersten Filme (Der Kaufhaus-Cop, Wanted) geschaut, bis dann um halb zwei das Computerchen runtergefahren wurde. Schlafen würde ich am nächsten Tag ja sicher noch genug…

Um 20 nach 7 ging es dann das erste Mal los. Rumms, Tür auf, Licht an – nicht das dezente Wandlicht…nein, das grelle Deckenlicht – und ein lautes „MORGEN“ waren die ersten Impressionen, die sich mir hier boten. Schemenhaft erkannte ich zwei Personen in Menschengestalt, die mich mit irgendwelchen Fragen löcherten.

Nach zwei Minuten war der Spuk zu Ende. Ich legte mich wieder hin, döste gerade wieder ein…Rumms, Tür auf, Licht an – Decke, ist klar – und „MORGEN“…

Kennt jemand den Film „Werner beinhart“? Genauso!

An die Operation selbst kann ich mich nicht erinnern (ach was). Gegen elf Uhr wurde ich rausgekarrt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber schon Tabletten intus, die so ein wohliges Gefühl von „mir doch scheißegal“ verbreiteten. Im Narkoseraum wurde ich verkabelt und dann bin ich auch schon eingeschlafen. Nicht mal zum zählen kam ich. Also jedem der operiert wird, kann ich nur empfehlen, bis tief in die Nacht Filme zu schauen.^^

Den Rest des Tages habe ich nur noch in den Seilen gehangen. Geschaut habe ich auch irgendwas (Verschwende Deine Jugend) und Besuch von Steffi bekam ich auch, aber der Rest floss an mir vorbei. Selbst die Pizza, die wir uns (mittlerweile) zu dritt bestellten und von der Steffi mir mindestens die Hälfte wegfutterte, bekam ich nur halb 😉 mit.

Gestern morgen wieder dieselbe Leier. Rumms, Tür auf, Licht an (Vier Lichtschalter und immer wird das Deckenlicht angemacht…) und „MORGEN“.

Erst schockte mich der Arzt, weil er mir androhte, dass wenn die Schmerzen, die ich beklagte, weiterhin schlimm bleiben, ich bis Anfang nächster Woche hier bleiben „dürfte“. Spontan begann mein Körper mit einem Selbstheilungsprozess. 😉

Der Tag war lang und weilig, daran änderten auch die Filme (Pornorama, I’m a Cyborg, but it’s okay, Machete) nur wenig.

Heute morgen (Rumms, Tür auf, Licht an, „MORGEN“) dann gute Nachrichten. Kaum Schmerzen? Dann können sie morgen eigentlich schon gehen. 😀

Bis dahin genieß ich noch etwas meinen Urlaub…

Das war es zwischen den Tagen (3)

Weihnachten lag hinter uns, einige Aufgaben jedoch noch vor uns.

Es ist spät am vorigen Abend geworden und so kam ich nicht richtig aus den Federn. Steffis Mutter musste wieder arbeiten, was bedeutet, dass es auch keinen Weckdienst und somit auch keinen Frühstücksdienst um 9 Uhr gab. Aufstehen mussten wir aber trotzdem, weil wir noch mit unserer zukünftigen Fotografin verabredet waren. Einer ehemaligen Mitschülerin von Steffi.

Wir trafen sie in Jever in einem Cafe und sie zeigte einige ihrer Fotografien. Vor allem aber ist sie ein sehr sympathischer Mensch, was uns die Zusage nicht schwer fallen ließ. Klar spielte auch der Freundschaftspreis eine Rolle, aber sie soll es schließlich auch nicht umsonst machen. 😉

Danach ging es zu Dany und Breiti, wo die Frauen an einem Hochzeitsalbum mehrfach gearbeitet haben und die Männer um Punkt vier das Bier aufmachten.

Abends wollten wir dann mit den Eltern von Steffi Skip-Bo
(Amazon-Partnerlink) spielen, was wir kurzfristig auf Dienstag verschoben, weil Achim fast seinen Skat-Abend vergessen hatte.

Dienstag wurde es endlich ruhiger. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, was wir den ganzen lieben Tag gemacht haben. Wahrscheinlich saß ich die ganze Zeit an meinem neuen Netbook während Steffi irgendwas mit ihrer Mutter gemacht hat. Und Achim? Der hat sich Abends mit einem Kumpel getroffen, während wir drei zu Dany und Breiti gefahren sind und Skip-Bo gespielt haben. Unnötig zu erwähnen, dass keine einzige Runde an mich ging…

Nachtrag: Dienstag Nachmittag waren wir auf der wieder freien Strecke nach Carolinensiel gefahren um Oma und Onkel noch zu besuchen. Asche auf mein Haupt. 😳

Steffi durfte dafür erstmals seit Heilig Abend wieder trinken, weil ihre Mutter sich für den Fahrdienst zur Verfügung stellte. Also beim Spieleabend versteht sich.^^

Mittwoch vormittag ging es dann wieder nach Hause, wo erstmal die ganzen Geschenke und Taschen hochgeschleppt werden mussten. Dann aufräumen, saubermachen, einkaufen, akklimatisieren. Der ganz normale Wahnsinn halt.

Donnerstag morgen wurde erstmal schön gefrühstückt, das heißt, wir hatten es vor. Das erste halbe Brötchen war gerade angekaut, da klingelte das Telefon. Oldenburger Vorwahl? Sollte das etwa das Krankenhaus sein?

Es war es, genauer die behandelnde Ärztin, bei der ich mich am Donnerstag melden sollte…

Wo ich denn bleiben würde?

Aber…aber…ich habe doch keinen Termin und würde im Laufe des Nachmittags kommen wollen, stammelte ich.

Nachmittags ist aber keiner mehr da und wenn ich keinen Termin habe, dann hätte ich mich darum kümmern müssen. Jetzt aber mal voran…

Der Ton war deutlich, also rein in die Klamotten und los. Bei der Patientenaufnahme kam ich sofort dran und las mir auch noch mal den Zettel durch, den ich im November bei der Voruntersuchung bekommen hatte. Darauf stand:

Rufen Sie einen Tag vorher noch mal an und erscheinen Sie am Aufnahmetag um 9 Uhr im Krankenhaus.

Ups, wer lesen kann, ist klar im Vorteil… 😳

Zum Glück wurde ich nicht bestraft und wurde zügig abgehandelt. Wohl auch, weil meine Ärztin pünktlich Feierabend machen wollte. 😉

Den Rest des Frühstücks konnten wir dann in Ruhe genießen…

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Schlechte Nachrichten

Der Samstag hätte wirklich besser laufen können. Und Überbringer der schlechten Nachrichten sind wie immer die Mütter…

Erst teilte uns Steffis Mutter mit, dass die Waldschänke einen neuen Pächter sucht. Aufmerksame Leser des Blogs und/oder eingeladene Gäste der Hochzeit ahnen schon: Wir dürfen uns eine neue Lokalität für die Hochzeit suchen… 😦

Wann wir das zeitig unterbringen sollen, wenn Steffi und teilweise auch ich die nächsten Samstage arbeiten weiß ich auch noch nicht. Einigen konnten wir uns auf eine bereits gesehene Gaststätte jedenfalls nicht.

Am Samstag Abend rief dann noch meine Mutter an, um uns mitzuteilen, dass ihre Mutter wegen eines Blinddarmdurchbruchs im Krankenhaus liegt. Mit 89 Jahren…

Ihr geht es aber den Umständen entsprechend gut und gestern beim Besuch wurden ihr schon einige Schläuche aus dem Blickfeld wieder entfernt.

Und dann war da noch die Postbotin, die sicher auch eine Mutter ist, die mir am Samstag einen Brief persönlich aushändigte. War ja klar, dass die Behörden, wenn sie Geld bekommen, ganz schnell dabei sind. Vollstreckung des Bußgeldbescheids, 1 Monat Fahrverbot und 183,50 Euro Bußgeld. Die drei Punkte in Flensburg sind dabei noch das Geschenkpapier…

Manchmal kommt es einfach zu dicke… 😦

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Ode an die Bäckereifachverkäuferin

Ich habe in meinem Leben schon viele Bäckereien aufgesucht. Das bringt die Sucht nach frischen Brötchen am Wochenende zum Frühstück so mit sich. Viele Bäcker sind in all diesen Jahren über Kopf gegangen und erst letzte Woche viel mir auf, dass ein alteingesessener Bäcker, der eine Filiale auf meinem Arbeitsweg hat und immer gut besucht war, diese aufgegeben hat und jetzt ein Schild über der Tür prangt, dass die Aufschrift „Back-Factory“ oder so ziert.

Ich verstehe den Trend sowieso nicht, warum jetzt alles „Back-Shop“ oder „Back-Facktory“ heißen muss. Erstens liest sich das für Menschen aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum sehr merkwürdig und andererseits liebe ich ja gerade das an Bäckereien, dass die Produkte dort noch mit der Hand hergestellt werden. So die Hände denn vorher gewaschen wurde, was aber auch egal ist, weil die Brötchen bei 180°C sämtliche Keime verlieren. Und bei dem Wort Factory denke ich an alles andere als von Hand hergestellt. Warum soll ich dann 20 Cent für ein Brötchen bezahlen, wenn ich dasselbe bei Lidl für nicht mal die Hälfte bekomme? Ach ja!

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Hier in der Nähe gibt es einen Bäcker, der seinen Hauptsitz in Hude hat. Mein Vermieter verzieht immer verachtend den Mund, wenn ich von den Brötchen schwärme. Sie sind nicht knusprig, was auch gut so ist, denn ich möchte nach dem Frühstück nicht in der Notaufnahme des Krankenhauses landen, weil ich mir an einem knusprigen und scharfkantigen Brötchen den Gauben längs aufgeschnitten habe. Und man weiß ja, wie die Laune der unterbezahlten Ärzte nach einer 36 Stundenschicht im Krankenhaus ist…

Ja, auf jeden Fall der Bäcker, der eine Filiale in Düsternort hat, hat auch häufiger Angebote, die sehr kundenfreundlich sind. Ob sie sich in unternehmerischer Sicht überhaupt lohnen ist eine andere Frage. Ich selber blicke da auch nicht immer durch, weil einige sind Dauer-Angebote und andere sind zeitlich begrenzt oder im Zweiwochenrhythmus.

Heute morgen bin ich wieder in bester Frühstücklaune beim Bäcker rein und weil ich heute noch streichen will und das auch soooo kräftezehrend ist, bestellte ich statt fünf mal sechs Brötchen. Sollte dann 3,40€ machen. Ich lege den Zehner schon auf den Tresen, da überlegt die Verkäuferin und fragt:

V: Möchten Sie lieber eine Tüte für 2,50€ haben?

I: Wie jetzt?

V: Wir haben ein Angebot: Volle Tüte für 2,50€.

I: Und die Tüte ist noch nicht voll?

V: Nein, da passen noch zwei Brötchen rein.

I: 😕

V: 🙂

I: Dann probiere ich noch das Weizenvollwertbrötchen und noch ein normales dazu.

V: Macht dann 2,50€.

I: Vielen lieben Dank.

Und das meine ich. Das macht einen Bäcker aus! Freundliche Mitarbeiter, die ihren Job auch kundenorientiert verstehen. 🙂

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Was ich loswerden will (35)

Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen…

Zu Beginn mal wieder etwas Politsatire, diesmal vom Pantoffelpunk.

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Eine ganz gewöhnliche Nacht in einem ganz gewöhnlichen Krankenhaus: Arschwischen.

Ulf erzählt von einer ganz gewöhnlichen Nacht im Krankenhaus und räumt mit alten Vorurteilen auf.

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Die neoliberale Strategie: Aus allen potentiellen Konkurrenten „Realos“ machen

Die NachDenkSeiten zeigen anhand des aktuellen Streits in der Linken die Arbeit von Meinungsmacher auf.

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Neues Futter für den Provokantenstadl

Rudolf Stumberger schreibt in Telepolis über den Titel des SZ-Magazins und vermisst das, was journalistische Arbeit ausmacht.

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