Dicke haben schwere Knochen

Mir ist am Samstag beim Betriebsfest etwas negativ aufgefallen. Ständig wird man von Leuten, ob man sie nun gut kennt oder eher flüchtig, auf die persönliche Gewichtszunahme angesprochen.

Ich mein, ich fang ja auch kein Gespräch damit an, dass der Gegenüber aber ganz schön viele Haare verloren hat. Oder die Zähne ja noch gelber geworden sind.

Aber geht es ums dicker werden, da meint gleich jeder, meinen Bauch tätscheln zu müssen.

Und als ich Sonntag morgen noch mit fiesen miesen Kopfschmerzen meine Feeds so durcharbeite, da stelle ich fest, der Bestatter hat dasselbe Problem:

„Wann ist es denn soweit?“ ist noch die blödeste aller Fragen, mit der auf mein Bärenstübchen hingewiesen wird und manch einer fühlt sich sogar dazu eingeladen, mir mit der flachen Hand auf mein Delikatessgewölbe zu klopfen und irgendeinen noch blöderen Kommentar dazu abzugeben.

[…]

Die stempeln mich also gleich ab. Nehmen allein mein Äußeres, meinen es sei angebracht, sich darüber auszulassen und ich müsse das klaglos hinnehmen. Dabei sieht sie aus wie ein Eimer und er wie ein Jutebeutel, scheiße eben.

[…]

Och, da hab ich lieber einen Bauch.

Unbedingt den ganzen Artikel lesen!

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Festplattenodyssee

Vor ein paar Tagen meldete unser Server vermehrt Datenfehler auf mehreren Freigaben. Zum Glück sind die wichtigsten Ordner mit einer Duplizierung versehen und der Rest wird auf einer externen Festplatte gesichert.

Schnell war die fehlerhafte Platte auch ausgemacht. Glücklicherweise ist es nur eine 500-er, die konnte ich dann problemlos vom System entfernen, da noch genug Platten auf den anderen sieben Platten war.

Heute habe ich mir dann vorgenommen, die Platte auch physikalisch zu entfernen. Vielleicht ist ja noch Garantie drauf. Server also aufgeschraubt, die Frontlüfter entfernt, den HD-Stabilizer ausgebaut und die Platten einzeln aus dem HDS-Verbund gelöst. Zum Glück war es gleich die zweite Platte. Bei der Gelegenheit die Lage jeder Festplatte notiert, für spätere Fälle.

Dann die Seriennummer bei Western Digital eingegeben und mit Freude festgestellt, da ist ja noch Garantie drauf. Also bei der RMA-Vergabe einen Schritt weitergegangen. Man solle erst die Data Lifeguard Tools über die Platte laufen lassen…

Also meinen Rechner runtergefahren, aufgeschraubt, Platte eingebaut, angeschlossen, Rechner wieder hochgefahren, Tool installiert, gestartet und…abgestürzt. Hmm, nochmal…abgestürzt. Deinstalliert, nochmal installiert, gestartet…abgestürzt. Neustart des Rechners, wobei er schon nicht mehr ordnungsgemäß runterfuhr, also Resetknopf gedrückt, Programm wieder gestartet…abgestürzt. *grummel*

Dann das Internet gefragt. Einziger hilfreicher Tipp, den AHCI-Modus im BIOS abschalten und auf IDE stellen. Also Neustart, ordnungsgemäßes runterfahren klappte wieder nicht, also Reset, rein ins BIOS, AHCI auf IDE gestellt, hochgefahren, System die Treiber installieren lassen, Neustart, dann wieder das Programm gestartet…abgestürzt.

Hier war meine Haltung eines ehrlichen Kundens dann aufgebraucht. Checkdisk hatte schließlich schon fehlerhafte Sektoren gemeldet. Was will mir das Programm also verraten, was ich nicht schon längst weiß?

Jetzt ist die Festplatte also wieder ausgebaut und eingepackt und geht morgen dann Richtung Main-Gebiet.

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Worst start in a Day/week ever!!!!1elf

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit die ganze Zeit einen Volvo Kombi vor mir gehabt…

Und in seiner Heckscheibe hing, sehr zu meinem Leidwesen, ein Schal  von (Achtung, jetzt kommts gleich^^) Schal….ke.

Ich konnte aber einen Auffahrunfall vermeiden. 😉

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Rücksicht kann Leben retten

Was in manchen Autofahrern im Oberstübchen vor sich geht, möchte ich manchmal gar nicht wissen. Wenn mir so Spezialisten wie heute begegnen, kann das nämlich nicht so viel sein.

Ich fahre auf eine für mich grüne Ampel zu, zügig zwar, aber alles innerhalb der Parameter. 😉

Mir entgegengesetzt biegt der erste Linksabbieger ab. Kein Problem, ich bin noch von der Ampel etwas entfernt.

Der zweite biegt ebenfalls ab. Alles noch in Ordnung, ich bin noch nicht ganz da…aber fast.

Der dritte zieht im Fluss mit. Riesenproblem, denn jetzt bin ich bereits so richtig da. Ihr (!) reinkacheln kommt nicht in Frage, denn auf dem Rücksitz zu mir gewandt sitzt ihre blauäugige Tochter. Ja, ich konnte tatsächlich schon ihre Augenfarbe deutlich erkennen.

Ich habe es aber noch bremsenderweise an ihr vorbeigeschafft. Gut das nicht noch ein viertes Auto zum Abbiegen auf der Spur stand, denn diese benutzte ich zum Ausweichen.

Keine 500 Meter weiter. Ich fahre auf die nächste Ampelkreuzung zu und schaue mir sicherheitshalber die Linksabbiegerspur an. 😉

Ich habe grün und noch beeindruckt von der Situation wenige Sekunden zuvor auch nicht besonders schnell unterwegs fahre ich auf die Kreuzung rauf. Von rechts biegt ein Fiat Multipla deutlich unterbesetzt auf die Kreuzung ein. Der Grund: Ein grüner Pfeil. Dieser entbindet aber nicht von der Rücksichtnahme auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr. Also mir! Doch genau das tat sie. Da meine Bremsen gerade auf Betriebstemperatur sind, stieg ich also wieder gepflegt auf die Ramme und wärmte bei der Gelegenheit auch gleich das Horn meiner Hupe etwas auf.

Jetzt sah ich auch groß und deutlich das Nummernschild vor mir. Es fing mit DH an. Und schon klangen die wohlfeilen Worte meines Vaters in den Ohren, der mal zu mir sagte:

„Es gibt keine schlimmeren Autofahrer, als die mit einem DH am Kennzeichen!“

Heute musste ich ihm leider Recht geben…

Was aber nicht meine Meinung über BeCLoPptenburger oder BRAker ändert! 👿

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Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Freude schöner Götterfunken!

Gestern gelang den unglaublich aufspielenden Dortmundern Jungs mit 3:0 ein in dieser Höhe nicht für möglich gehaltener Sieg gegen die fast unschlagbaren Leverkusenern.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit gar nicht nach diesem Sieg aus. Einer kombinationsreich agierenden Leverkusener Mannschaft standen plan- und hilflos spielende Dortmunder gegenüber. Etwas Glück und ganz viel Weidenfeller verhinderten einen verdienten Rückstand und es graute einem jeden vor der zweiten Halbzeit.

Doch Nobby Dickel zeigt hellseherische Fähigkeiten. Denn erstens vermutet er eine deutliche Ansprache von Klopp während des Pausentees und zu Beginn der zweiten Halbzeit äußert er den vagen Verdacht, dass sich die verpatzten Chancen von Bayer noch rächen könnten.

Und genauso war es dann auch. Dortmund wirkte wacher und entschlossener in Durchgang zwei und hatte das Glück auf seiner Seite, als Barrios bei einer Ecke zum 1:0 einnetzen konnte. Dabei waren gerade fünf Minuten gespielt.

Dann keine zehn Minuten später ein Hallo-Wach-Moment für die Leverkusener, die sich immer mehr den Schneid abkaufen ließen. Barrios registriert den weit vorm Kasten stehenden Nationaltorhüter und zirkelt den Ball schön unter die Latte, wo Adler im letzten Moment noch seine Hand dazwischen bekam. Doch hatte das Hall-Wach einen gegenteiligen Effekt auf die Pillendreher. Denn sie ließen Barrios eine Minute später frei gewähren und der schießt glänzend mit dem Außenrist zum 2:0 ein.

Jetzt stand das Stadion auf dem Kopf und wieder präsentieren sich die Jungs vom BVB-Netradio als Propheten. Das nächste Tor könnte alles klar machen oder nochmal richtig Spannung bringen. Logo was die beiden hofften. 😉

Und so kam es auch. Der Doppeltorschütze wird ausgewechselt, Rangelov der vom Verletzungspech geplagt war kommt hinein. Und kurz vor Schluss versetzt eben dieser Rangelov im Mittelfeld einen Leverkusener und rennt mit Zidan gemeinsam auf das Tor. Mir ging es wie Nick, ich hoffte, er würde abspielen. Aber er schoss selbst und verwandelte wie man es von ihm verlangt zum entscheidenden 3:0 ein. Freude, Jubel, Heiterkeit.

Und dem wirklich lesenswerten Bericht von Nick möchte ich singend hinzufügen:

What ever will be, will be. 😀

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WAAAAAHNSINN

Ich bin total aus dem Häuschen und hin und weg. Mir fehlen auch jegliche Adjektive um diese Frau zu beschreiben. Wer so wie ich den Oslokram verfolgt, der hat heute Abend eine neue Lena Meyer-Landrut erlebt.

Sie hat in jeder Show verzaubert durch flotte, spritzige Performances. Diesmal gabs ein langsames Lied. Ohne Zappeln und Lächeln hat sie ganz durch ihre Stimme und ihre eigene Interpretation (wie immer) geglänzt. Diese Frau ist nicht nur einzigartig und dadurch bestechend gut, sie hat auch noch eine wahnsinnige Singstimme .

Verlinken kann ichs noch nicht, aber schaut euch einfach mal die folgenden Lieder von ihr bei YouTube an:

„Mr. Curiosity“ (von Jason Mraz)  – das von heute und

ihr erstes Lied „My same“ (von Adele)…

dann versteht ihr vielleicht was ich meine.

Schönen Abend noch.

Nachtrag: Die schlauere Hälfte hat den zweiten Song mal mit der Schüssel verlinkt. 😉

2ter Nachtrag: Die hübschere Hälfte hat den ersten Link mal korrigiert 🙂 und den aktuellen Auftritt auch reingestellt.

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Niveauvolle Fernsehunterhaltung

Was bin ich doch froh, dass es mich am 03. Februar, an einem Dienstagabend auf das Sofa, vor den Fernseher und zu Pro7 verschlagen hat. „Unser Star für Oslo“… noch ne Castingshow!

Muss das wirklich sein?? – JA!! ES MUSS!

Wurde es doch schon im Vorfeld als seriöser Gegenpart zu Bohlens Lästershow DSDS angekündigt, so hielt USFO 🙂 was es versprach. Gleich die erste Show begeisterte durch talentierte Jungmusiker & Charaktere. Und das wunderbarste war, es gab KEIN ewiges Castingvorgeplänkel. Das soll ja nun eigentlich dazu dienen, die Creme de la creme zu ermitteln, wobei ich da bei DSDS klar sagen muss: am Ziel vorbei geschossen – und das auch noch ganz bewusst.  Stefan Raab hat diese Aufgabe hervorragend gemeistert. Die 20 Kanditaten die es auf die Bühne und zur Performance mit Liveband geschafft hatten, hatten einiges auf dem Kasten.

Wie angenehm war es da, dass vor, während und nach den Auftritten kein „Scheiße“- Sparschwein, „Errate den Song Filmchen“ oder eingespielte Cliparts, Furzgeräusche etc. zum Einsatz gekommen sind, um Vorzeige-Lachfiguren noch lächerlicher erscheinen zu lassen.  Nein, in dieser Show geht es tatsächlich um Kunst. Die Kunst zu singen, interpretieren und performen. Und nicht die Kunst aus Scheiße Geld zu machen. Allerdings muss man der Fairness halber erwähnen, dass die gesammelten Eurostücke von Bohlen der Stiftung zur Rettung der Erdbebenopfer in Haiti gespendet werden. (immerhin 5.254 Euro und RTL in seiner unglaublichen Güte rundet auf 10.000 Euro auf)

Zurück zur Sache. Nächster Unterschied: Die Kanditaten sind erwachsen! Und nicht nur das, sie besitzen Charakter, sind eigene Persönlichkeiten und kein Machwerk der Fernsehproduktion. Die bekannten und teilweise unbekannten Lieder, bekommen durch jeden Musiker bei USFO eine ganz eigene Note und das gewisse Flair. Das Pimpen von Möchtegern-Charakteren ist überhaupt nicht notwendig. Keine kleinen Liebesgeschichten neben den Hauptakteuren, um den ein oder anderen „Unscheinbareren“ an Interesse gewinnen zu lassen. Diese Show ist sehenswert, so wie sie ist. Pur! Ohne „kostümierte“ Sänger (so wirken sie auf der DSDS Bühne) oder fliegende Jungdarsteller auf der Leinwand während des Auftritts.

OK, um über eine Show urteilen zu können, sollte man sie schon kennen. Von dieser Staffel DSDS kenn ich nur 15 Min. einer Mottoshow, doch die haben alles vereint, um mich innerlich schreien zu lassen. Ich bitte Euch, wer ernsthaft Sänger werden will, der geht doch nicht mit „Looking for freedom“ oder „Life is life“ auf die Bühne.  Diese Lieder hab ich bei so mancher Karaokeparty schon besser gehört. Doch eigentlich empfinde ich nur echtes Mitleid für die zur Show gestellten Kandiaten. Sie genießen mit ihrer jugendlichen Naivität (sind halt meist noch nicht mal 18) den Rummel und Trubel um ihre Person, doch eigentlich gehts dabei kein Stück um SIE. Die eine Hälfte der Zuschauer lächelt lacht über sie und geifert nach dem nächsten Patzer (oh? Einsatz verpasst), die andere Hälfte giert nach neuen Storys über die Zicken und Plüschis.

Umso entsetzter war ich da über die Aussage eines guten Bekannten. Und es handelt sich hierbei um einen intelligenten, weltkritischen und bodenständigen Menschen. „Ein Star für Oslo? Nee, so n‘ Scheiß guck ich nicht. – Is ja langweilig, gar nicht kommerziell! Aber von DSDS verpass ich keine Folge *lacht*“ Die Intelligenz spricht aus diesem Satz – er weiß genau worauf es die Bohlen / RTL Allianz abgesehen hat und trotzdem… tja trotzdem….

Und so gehts 7 Mio. Zuschauer. Wobei ich mal die gewagte These aufstellen möchte, dass wohl eher nur der geringere Teil der Zuschauer so ein Lebensniveau wie mein Bekannter hat. Unser Star für Oslo lockt leider weniger Zuschauer, im Schnitt 2,15 Mio. Und wie sagt Holger Kreymeier von Fernseh-Kritik.tv in seiner neuesten Ausgabe da so schön (sinngemäß): “ Da muss man sich dann nicht wundern nur noch Schmu vorgesetzt zu bekommen, wenn man ihn fordert“

Ich bin auf jeden Fall zu einem Eurovision Songcontest Zuschauer geworden und denke, dass von allen übriggebliebenen Kanditaten eine würdige Vertretung für Deutschland gewährleistet ist. (Obwohl natürlich auch ich meine Favoriten habe 🙂 Lena – unsere Nora Tschirner/Björk Mischung und Christian den Schmuddelrocker).

Eure Steffi

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Nachholspiel in Cuxhaven

Nachdem ich den den Samstag (fast) komplett auf sauer gelegen habe, man könnte auch sagen, ich habe mich für das große Spiel am Sonntag ausgeruht, fuhren mir am Sonntagmorgen Richtung Cuxhaven. Dort sollte das wegen „starken Schneefalls“ im Januar abgesagte Spiel gegen Lüneburg und Winsen nachgeholt werden.

Aufgrund der Bahnencharakteristik (lang hinspielen) malte ich mir schon im Vorfeld die schlimmsten Befürchtungen aus. Leider kriegte ich sie auch jeweils auf dem Rechtsansatz bestätigt. Nur die Linksansätze retteten mich und mein Team vor zwei Niederlagen.

Im ersten Spiel gegen Lüneburg hatte ich die zweifelhafte Ehre, gegen den besten Lüneburger über die Hälfte des riesegroßen Vorsprungs der Anstarteraches wieder verspielt zu haben.

Und im zweiten Durchgang gegen Winsen erging es mir auch nicht besser. Im Vergleich zum Debut meines Namensvetters sahe ich blass aus und versemmelte soviele Hölzer, wie er in einem grandiosen Durchlauf gewann. Am Ende standen dann doch noch 5:1 Punkte auf dem Konto und so konnten wir zufrieden nach Hause fahren.

Zufrieden, wenn da nicht dieser bittere Nachgeschmack meiner schlechten Leistung gewesen wäre. 😦

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Vielen Dank für die Blumen

Na gut, Blumen gab es nicht. Aber sonst war mein 34. Geburtstag sehr gelungen. Wenn ich den sportlichen Aspekt vernachlässige heißt das.

Aber fange ich von vorne an.

Am Samstag Abend kamen Antje und Tim, die mit Tikalein witziges Strategiespiel mitbrachten, was Steffi am Ende überlegen gewann. Danach ging es mit unserem „Traditionsspiel“ Ohne Furcht und Adelweiter – welches Antje gewann – um dann zum Schluss an der Wii zu landen.

Ein bißchen Bewegung schadet ja nicht und endlich durften auch mal die Männer gewinnen. Zumindest beim Bowlen. Die Partie Golf ging dann an Steffi, die einen neuen persönlichen Rekord holte.

Ja, und dann hatte ich auch schon Geburtstag. Antje und Tim waren so lieb und hatten sogar ein Geschenk dabei. Aber was heißt hier eins? Gleich zwei Geschenke durfte ich auspacken. Und wie es sich gehört, waren es Spiele um auch weiterhin schöne Spielabende gemeinsam zu verbringen. Einmal das sehr witzige und danach intensiv gespielte Ziegen kriegen, welches einen sehr hohen Suchtfaktor besitzt und eine Partie schnell durchgespielt ist. Und dann noch Einfach Genial, ebenfalls ein Spiel in dem es viel um Risiko geht.

Ich weiß jetzt gar nicht, wann die beiden aufbrachen. Ich weiß nur, dass ich morgens um kurz vor neun schon wieder auf war, da ja auch noch die Kreismeisterschaft anstand. Um zehn vor elf sollten mein Vater und ich auf der Bahn sein, um halb zehn war ich bereits im Hotel Goldenstedt, da ich meinen Kegelkollegen noch ein Frühstück ausgeben wollte. Die meisten aßen sehr zum Wohlwollen meines Portemonnaies zu Hause und so saßen nur mein Vater, Albert und ich, sowie später noch Rolf-Dieter am Tisch. Das Frühstück war super, die Brötchen knusprig und wenn ich mal keine Lust habe, Frühstück zu machen, weiß ich jetzt, wo es in der Nähe eine gute Alternative gibt.

Später stellte sich noch heraus, dass Albert nicht nur sein Frühstück selber bezahlte, sondern mir meins zum Geburtstag ebenfalls schenkte, so dass ich nur das Frühstück meines Vaters zahlen musste durfte. Hierfür noch mal ein riesiges Dankeschön an Albert. 🙂

Ich erwähnte ja eingangs, dass der Geburtstag in sportlicher Sicht nicht so zufriedenstellend war. Das fing nämlich beim Kegeln an. Dort wurstelten sich mein Vater und ich mehr schlecht als recht durch und kamen am Ende auf 16 Holz. Dabei waren es nicht die kleinen Hölzer sondern die fehlenden Achter, die uns jegliche Hoffnung raubten.

Nach meinem absovierten Schreibdienst ging es dann nach Hause, wo meine Liebste bereits mit dem Essen wartete. Ein Vier-Gänge Menü sollte dort aufgetischt werden und ich war sehr gespannt (und hungrig).

Als ersten Gang gab es eine „feurige Süßkartoffelsuppe“ mit Schinkenstreifen. Genial.

Danach Salat mit Garnelen, welche in Rosmarin, Knoblauch und Zitronen gebraten wurden. Hmjam.

Als Hauptgericht wurden grüne Bandnudeln mit Pilzen und Schweinefiletmedaillons gereicht. Lecker.

Und zum krönenden Abschluss gab es dann noch selbstgemachtes Tiramisu aus dem Glas. Herrlich.

Zwischendurch durfte ich auch noch Geschenke auspacken. Neben einem Gesundheitsnackenkopfkissen gab es noch von „Einstürzende Neubauten“ die „Palast der Republik“ live-DVD. Bei diesem Konzert war mein kleiner Bruder live dabei und sogar am Vortag im Chor zugegen. Von diesem Vortag habe ich als Supporter auch eine DVD bekommen. Die Konzert-DVD komplentiert jetzt das Wochenende. 🙂

Danach ging es mit dem sportlichen Desaster weiter. Eigentlich hoffte ich ja insgeheim, dass Borussia Dortmund mir ebenfalls ein Geschenk macht, aber dem war leider nicht so. Man ging in Stuttgart 1:4 unter. Da tröstet auch nicht die einhellige Meinung, dass der VfB drei Tore zu viel erzielte. Den Beitrag meines Bruders las ich übrigens als das 3:1 für Stuttgart fiel…

Dafür war mein Opa zugegen, der mir noch ein paar „soziale Zuwendungen“ in Form von Würstchen, Studentenfutter und After-Shave zukommen ließ.

Danach war Probeliegen auf dem Nackenkissen angesagt. 😉

Am Abend trudelten die letzten Telefonanrufe ein, in der Lindenstraße passierte auch nicht mehr viel und Steffi entschied sich für Harry Potter. Ich bekam noch eine Mail von meiner Cousine aus den USA, die mich über ihr Leben auf den aktuellen Stand brachte und vor allem wieder viel wissenswertes über unsere amerikanischen „Freunde“ enthielt.

Alles in allem ein (fast) rundum gelungener Geburtstag. Vielen lieben Dank dafür allen Beteiligten. 😀

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Danke für Nichts Du….

Ich war gerade noch bei Aldi um mir eine (!) „Universal-Wanne“ zu kaufen. Die Kasse war von der Kassierin gerade nicht besetzt, weil sie noch ein paar Meter weiter Ware im Regal verstaute. Vor mir war ein Pärchen damit beschäftigt, das ganze (!) Band vollzupacken. Deshalb hatte es die Kassierin auch nicht so eilig.

Anders wäre es gewesen, wenn der männliche Teil des Pärchens – der unmittelbar vor mir damit beschäftigt war, das Band in einer logistischen Meisterleistung das Band zu befüllen – wenn der mich also vorgelassen hätte.

Hätte! Wäre! Wenn! 😈

Er ließ mich natürlich nicht vor. Natürlich nicht, was aber meine Meinung über Tatzen auf Klamotten und deren Träger nur bestärkt hat.

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