Was ich loswerden will (65)

Die Zeitung und ihre Leser und die Leser und ihre Zeitung

Roberto J. De Lapuente und der Teufelskreis der Self-Fulfilling Prophecy.

„Der Leser erfährt seine Umwelt mit den Prämissen, die seine Zeitung ihm geimpft hat – und die Zeitung sieht die Prämissen bestätigt, wenn der Leser in ihr zu Wort kommt, um sie empirisch zu verifizieren. Eine Symbiose.“

Und in seinem tags darauf erschienenen Beitrag „Araber dramatisch arbeitslos“ über die realen Auswirkungen dieser selbsterfüllenden Prophezeiung.

„Und die Gründe sind sicherlich nicht Faulheit oder Kuschelstunden in der sozialen Hängematte, sondern tatsächlich die erschwerte Vermittlung, an der auch die Presse mitgewirkt hat, indem sie die Muslime kriminalisierte.“

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für die seelenbalance

Der kinderdoc hat mal wieder eine impfunwillige Mutter in der Praxis.

„auch impfbefürworter sind oft sehr dogmatisch und streng, aber wenn es um empfehlungen zum schutz von kindern und auch um den schutz der allgemeinheit geht, muss man genau so sein.“

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Schwer bedroht

Dem Fernsehkritiker wird das Drehbuch und die „Produktionsbibel“ von der Scripted-Doku „Schwer verliebt“ auf Sat.1 zugespielt. Doch der Kontakt zu dem Kandidaten bricht mehrfach ab.

„Unter dem Strich zeigt sich, welchen Druck solche harmlos wirkenden abendlichen Unterhaltungssendungen nicht nur auf ihre Protagonisten ausüben, sondern auch auf diejenigen, die kritisch darüber berichten. Und es zeigt sich, was für ein Schlag Mensch für diese unwürdigen Scripted-Sendungen verantwortlich ist.“

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20.000

Eigentlich waren die nächsten 10.000 für Ende August, Anfang September anvisiert. So circa.

Nun ergab es sich, dass gestern der Beitrag „BILD gefällt mir nicht!“ beim Bildblog in der Rubrik 6 vor 9 erwähnt wurde und hier einen Besucheransturm ausgelöst hat. Worüber ich mich natürlich freue. Einerseits weil es bedeutet, dass mein Beitrag wohl nicht so schlecht gewesen sein muss. Andererseits weil damit unser kleines bescheidenes Blog etwas Aufmerksamkeit bekommen hat.

Ich bin dennoch realistisch. Nach den über 3.000 Besucher gestern, wird es hier die nächsten Tage wieder ruhiger werden. Wenn eine Handvoll Abonnenten hier haften bleiben, weil sie das Blog interessant finden, haben wir dennoch was gewonnen. 🙂

Jedenfalls wurde gestern gut zweieinhalb Monate früher als gedacht die 20.000-er Marke übersprungen. In 202 Tagen riefen genauso viel Leser die Seite auf, wie vorher in 542 Tagen. Macht knapp 27 Leser pro Tag.

108 zusätzliche Beiträge wurden als Spam erkannt und gelöscht. Akismet sei Dank.

Die Anzahl der Beiträge erhöhte sich um 133 auf 669 (mit diesem 670^^) und die Anzahl der Kommentare machte einen richtigen Schub und verdoppelte sich auf 831, was mich ganz besonders freut.

Denn auch wenn der gestrige Tag ungewöhnlich war und alleine beim „BILD gefällt mir nicht!“-Artikel 25 Kommentare abgegeben wurden, die nicht von mir waren, macht es noch am meisten Spaß, wenn man zu einem Beitrag faire und konstruktive Anmerkungen zumeist fremder Menschen bekommt, die zum Nachdenken anregen. Und das ist doch der Grundgedanke von Web 2.0, oder nicht? Der gemeinsame Austausch von Informationen, Meinungen, Ansichten. Und dem daraus resultierenden Lernen von seinen Mitmenschen.

Das es natürlich auch den Bauch pinselt, wenn mal jemand lobende Worte findet, ist natürlich auch nicht schlecht. 😉

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