Die Krone der Schöpfung

Oder was sich dafür hält…

(Via Ronny)

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Was mich nervt

– Wenn man das Wort Soße mit weichem ’s‘ ausspricht…oder Jever mit einem weichen ‚w‘ statt mit einem vernünftigen ‚v‘.

– Meinungs-Journalisten (oder besteht Eure Zeitung nur aus Kommentarspalten und Anzeigen?)

– „Freunde“, die mich bei Facebook zu irgendwelchen Spielen einladen, aber sonst kein Wort mit mir wechseln. Oder sonstwie Feedback geben.

– Leute, die bei Facebook, in Foren, Blogs oder sonstwo im Internet beleidigende Kommentare weit unter der Gürtellinie abgeben und glauben, das wäre Kritik.

– Autofahrer, die einem die Vorfahrt nehmen um dann weit unter der Höchstgeschwindigkeit vor einem hertrödeln.

– Autofahrer, die vor einem hertrödeln um dann vor einer gelben Ampel Gas zu geben um noch schnell rüberzukommen.

– Überhaupt Menschen, die frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ leben…

– Leute, die sich darüber aufregen, dass junge Türken machohaft rumlaufen und dabei übersehen, dass es deutsche Jungs genauso machen. Oder gibt es einen Unterschied zwischen 3-er BMW und Golf GTI?

– Machogehabe… 😉 Nein, ernsthaft. Wem versucht man was zu beweisen mit dem Getue? Habt Ihr sonst nichts auf dem Kasten, dass Ihr rumlauft, als hättet Ihr Rasierklingen unter den Achseln?

– Nachts auf Toilette müssen.

– Ungebetene Ratschläge.

– Und vor allem Rassismus. Nein, unsere Rasse, Kultur oder Herkunft ist nichts besseres als irgendeine andere auf der Welt. Erstens gibt es keine Rassen, zweitens kann niemand was für seine Herkunft und drittens ist den meisten unsere Kultur sowieso vollkommen fremd.

Und Ihr so?

 

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Was ich loswerden will (58)

Agenten fürs Asoziale

Die Süddeutsche Zeitung lässt in einem Artikel über die Methoden von Castingagenturen eine ehemalige Mitarbeiterin zu Wort kommen.

„Auf Intimsphäre wurde zu keiner Zeit Rücksicht genommen“, erinnert sich die Casterin. Der Bewerber habe sich schließlich freiwillig zur Verfügung gestellt, lautete das Totschlagargument ihrer Firma.

Aber nicht nur sich freiwillig gemeldete Menschen wurden bedrängt:

Für Formate, bei denen der Bewerberansturm zu wünschen übrig ließ, musste sie in verschiedenen Dörfern anrufen: Vom Bürgermeister bis zum Friseur haben die Caster wahllos Menschen angerufen, um ein fernsehtaugliches Schicksal aufzuspüren.

Und weiter:

„Es hieß, die haben kein Interesse und wurden trotzdem wieder und wieder angerufen“. Bei manchen entnervten Teilnehmern zahlte sich die Hartnäckigkeit auch aus. Und hatten sie einmal zugesagt, gab es kein Zurück, sie wurden mit Verträgen „dazu geknechtet“, sagt die Casterin.

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Es lebe die Anonymität im Netz

Jens Berger hält bei den NachDenkSeiten ein Plädoyer für die Anonymität im Internet.

„Welches Missbrauchsopfer würde sich unter Klarnamen im Netz mit Leidensgenossen austauschen? Welcher Arbeitnehmer würde unter Klarnamen über unethisches, unmoralisches oder gar ungesetzliches Treiben seines Arbeitgebers berichten?“

Was ich mich frage: Warum echauffiert sich unser Innenminister eigentlich nicht über anonyme Parteispenden?

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Kein Mitleid mehr!

Die Zeit erklärt in einem Beitrag, warum wir mit hungernden Menschen kein Mitleid mehr haben sollten.

„Es braucht auch keine Revolution, um eine Politik des Mitleids durch eine Politik der Verantwortung zu ersetzen. Es braucht allein den politischen Willen von Regierungen, auch der unseren. Und den politischen Druck der Öffentlichkeit. Auch der unseren.“

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Which is the No 1 problem economy in Europe?

Diese Frage stellt sich der Guardian (Artikel in englischer Sprache). Die Antwort mag für manche überraschend sein.

„German workers saw their wages (after inflation) actually fall by 4% in the 2000s, so they were hardly in a position to consume a growing proportion of those products turned out by German businesses. Which means that the country exported more to the go-go economies of the south of Europe, and lent Spain, Greece and the rest the cash to buy their goods.“

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Das Spiel mit der Unkenntnis

Florian Hauschild erklärt bei Le Bohémien, wieso ein eilig aufgerufener Artikel bei Spiegel-online nicht die Antwort auf vorher nicht gestellte Fragen gibt. Und das es wichtig ist, sich vorher aufzuklären.

„Je lauter das Orchester spielt desto wahrscheinlicher ist es, dass systemische Hintergründe und komplexere Informationen untergehen oder überspielt werden.“

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Esos und die Natur

Esowatch besucht eine Seite, auf der man bunte Steine mit angeblich heilenden oder glücksbringenden oder wat-weiß-ich für Wirkungen kaufen kann. Und entdeckt einige Fehler.

„Für mich war das ein treffendes Sinnbild dafür, dass Esos nicht die Natur verehren, sondern ein Zerrbild, das sie für Natur halten.“

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Wie einst Marx

Roberto J. De Lapuente beschreibt die (enttäuschten) Hoffnungen von Marx, dass der Kapitalismus endlich zum Ende gekommen wäre.

„Die Zustände des amtierenden Kapitalismus könnten gleiche Hoffnungen nähren. Wir werden uns in den kommenden Jahren von Krise zu Krise, von Hoffnung zu Hoffnung hangeln. Dabei werden wir zu Marxisten, das heißt: werden wie er, immer wieder enttäuscht!“

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20.000

Eigentlich waren die nächsten 10.000 für Ende August, Anfang September anvisiert. So circa.

Nun ergab es sich, dass gestern der Beitrag „BILD gefällt mir nicht!“ beim Bildblog in der Rubrik 6 vor 9 erwähnt wurde und hier einen Besucheransturm ausgelöst hat. Worüber ich mich natürlich freue. Einerseits weil es bedeutet, dass mein Beitrag wohl nicht so schlecht gewesen sein muss. Andererseits weil damit unser kleines bescheidenes Blog etwas Aufmerksamkeit bekommen hat.

Ich bin dennoch realistisch. Nach den über 3.000 Besucher gestern, wird es hier die nächsten Tage wieder ruhiger werden. Wenn eine Handvoll Abonnenten hier haften bleiben, weil sie das Blog interessant finden, haben wir dennoch was gewonnen. 🙂

Jedenfalls wurde gestern gut zweieinhalb Monate früher als gedacht die 20.000-er Marke übersprungen. In 202 Tagen riefen genauso viel Leser die Seite auf, wie vorher in 542 Tagen. Macht knapp 27 Leser pro Tag.

108 zusätzliche Beiträge wurden als Spam erkannt und gelöscht. Akismet sei Dank.

Die Anzahl der Beiträge erhöhte sich um 133 auf 669 (mit diesem 670^^) und die Anzahl der Kommentare machte einen richtigen Schub und verdoppelte sich auf 831, was mich ganz besonders freut.

Denn auch wenn der gestrige Tag ungewöhnlich war und alleine beim „BILD gefällt mir nicht!“-Artikel 25 Kommentare abgegeben wurden, die nicht von mir waren, macht es noch am meisten Spaß, wenn man zu einem Beitrag faire und konstruktive Anmerkungen zumeist fremder Menschen bekommt, die zum Nachdenken anregen. Und das ist doch der Grundgedanke von Web 2.0, oder nicht? Der gemeinsame Austausch von Informationen, Meinungen, Ansichten. Und dem daraus resultierenden Lernen von seinen Mitmenschen.

Das es natürlich auch den Bauch pinselt, wenn mal jemand lobende Worte findet, ist natürlich auch nicht schlecht. 😉

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Nanu, wer bist Du denn?

Darf ich vorstellen? Qypeautomat.

Ich konnte den weltbekannten, wenn auch in Delmenhorst noch sehr vernachlässigbaren, Qypeautomat dazu bewegen, als Autor für dieses Blog zu schreiben. Das tut er dann und wann auch mal, z.B. wenn er gerade Langeweile hat nichts Besseres zu tun hat dafür bezahlt wird.

Qype ist eine Plattform, wo sich Menschen über Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Ausflugsziele austauschen und informieren können. Und das weltweit. Ähnlich wie bei Foursquare kann man in Geschäfte einchecken, damit Freunde immer wissen, wo man sich gerade aufhält. Ob ich das will?

Ich will auf jeden Fall meine Erfahrungen mit Geschäften, Restaurants oder Ärzten in Delmenhorst (und „everywhere i lay my hat“) mit Euch teilen. Und das nach Möglichkeit so realistisch wie möglich. Ich bin niemand, der nur ein Sternchen verteilt, weil mir die Krawatte des Kellners nicht passte. Ich vergebe aber auch nicht gleich fünf Sternchen, weil die Suppe nicht kalt war.

Also nicht wundern, wenn hier in nächster Zeit häufiger mal Qypeautomat was schreibt. Vielleicht sogar mal den Bericht direkt bei Qype aufrufen und wenn er Euch gefallen hat, ein nettes Kompliment machen.

Danke.

Und nun zurück zu den angeschlossen Funkhäusern.