Palindrom

Ein Palindrom ist ein Wort, Satz oder Zeichen, dass rückwärts wie vorwärts gelesen dasselbe ergibt. Also Anna, Otto oder IN GIRUM IMUS NOCTE ET CONSUMIMUR IGNI. 😉

Und heute ist Palindromtag.

01022010. Get it?

Vielen Dank an Rene von Nerdcore für den freundlichen Hinweis. 🙂

Der hat sogar noch einen hübschen Palindrom-Witz auf Lager.

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Vielen Dank für die Blumen

Na gut, Blumen gab es nicht. Aber sonst war mein 34. Geburtstag sehr gelungen. Wenn ich den sportlichen Aspekt vernachlässige heißt das.

Aber fange ich von vorne an.

Am Samstag Abend kamen Antje und Tim, die mit Tikalein witziges Strategiespiel mitbrachten, was Steffi am Ende überlegen gewann. Danach ging es mit unserem „Traditionsspiel“ Ohne Furcht und Adelweiter – welches Antje gewann – um dann zum Schluss an der Wii zu landen.

Ein bißchen Bewegung schadet ja nicht und endlich durften auch mal die Männer gewinnen. Zumindest beim Bowlen. Die Partie Golf ging dann an Steffi, die einen neuen persönlichen Rekord holte.

Ja, und dann hatte ich auch schon Geburtstag. Antje und Tim waren so lieb und hatten sogar ein Geschenk dabei. Aber was heißt hier eins? Gleich zwei Geschenke durfte ich auspacken. Und wie es sich gehört, waren es Spiele um auch weiterhin schöne Spielabende gemeinsam zu verbringen. Einmal das sehr witzige und danach intensiv gespielte Ziegen kriegen, welches einen sehr hohen Suchtfaktor besitzt und eine Partie schnell durchgespielt ist. Und dann noch Einfach Genial, ebenfalls ein Spiel in dem es viel um Risiko geht.

Ich weiß jetzt gar nicht, wann die beiden aufbrachen. Ich weiß nur, dass ich morgens um kurz vor neun schon wieder auf war, da ja auch noch die Kreismeisterschaft anstand. Um zehn vor elf sollten mein Vater und ich auf der Bahn sein, um halb zehn war ich bereits im Hotel Goldenstedt, da ich meinen Kegelkollegen noch ein Frühstück ausgeben wollte. Die meisten aßen sehr zum Wohlwollen meines Portemonnaies zu Hause und so saßen nur mein Vater, Albert und ich, sowie später noch Rolf-Dieter am Tisch. Das Frühstück war super, die Brötchen knusprig und wenn ich mal keine Lust habe, Frühstück zu machen, weiß ich jetzt, wo es in der Nähe eine gute Alternative gibt.

Später stellte sich noch heraus, dass Albert nicht nur sein Frühstück selber bezahlte, sondern mir meins zum Geburtstag ebenfalls schenkte, so dass ich nur das Frühstück meines Vaters zahlen musste durfte. Hierfür noch mal ein riesiges Dankeschön an Albert. 🙂

Ich erwähnte ja eingangs, dass der Geburtstag in sportlicher Sicht nicht so zufriedenstellend war. Das fing nämlich beim Kegeln an. Dort wurstelten sich mein Vater und ich mehr schlecht als recht durch und kamen am Ende auf 16 Holz. Dabei waren es nicht die kleinen Hölzer sondern die fehlenden Achter, die uns jegliche Hoffnung raubten.

Nach meinem absovierten Schreibdienst ging es dann nach Hause, wo meine Liebste bereits mit dem Essen wartete. Ein Vier-Gänge Menü sollte dort aufgetischt werden und ich war sehr gespannt (und hungrig).

Als ersten Gang gab es eine „feurige Süßkartoffelsuppe“ mit Schinkenstreifen. Genial.

Danach Salat mit Garnelen, welche in Rosmarin, Knoblauch und Zitronen gebraten wurden. Hmjam.

Als Hauptgericht wurden grüne Bandnudeln mit Pilzen und Schweinefiletmedaillons gereicht. Lecker.

Und zum krönenden Abschluss gab es dann noch selbstgemachtes Tiramisu aus dem Glas. Herrlich.

Zwischendurch durfte ich auch noch Geschenke auspacken. Neben einem Gesundheitsnackenkopfkissen gab es noch von „Einstürzende Neubauten“ die „Palast der Republik“ live-DVD. Bei diesem Konzert war mein kleiner Bruder live dabei und sogar am Vortag im Chor zugegen. Von diesem Vortag habe ich als Supporter auch eine DVD bekommen. Die Konzert-DVD komplentiert jetzt das Wochenende. 🙂

Danach ging es mit dem sportlichen Desaster weiter. Eigentlich hoffte ich ja insgeheim, dass Borussia Dortmund mir ebenfalls ein Geschenk macht, aber dem war leider nicht so. Man ging in Stuttgart 1:4 unter. Da tröstet auch nicht die einhellige Meinung, dass der VfB drei Tore zu viel erzielte. Den Beitrag meines Bruders las ich übrigens als das 3:1 für Stuttgart fiel…

Dafür war mein Opa zugegen, der mir noch ein paar „soziale Zuwendungen“ in Form von Würstchen, Studentenfutter und After-Shave zukommen ließ.

Danach war Probeliegen auf dem Nackenkissen angesagt. 😉

Am Abend trudelten die letzten Telefonanrufe ein, in der Lindenstraße passierte auch nicht mehr viel und Steffi entschied sich für Harry Potter. Ich bekam noch eine Mail von meiner Cousine aus den USA, die mich über ihr Leben auf den aktuellen Stand brachte und vor allem wieder viel wissenswertes über unsere amerikanischen „Freunde“ enthielt.

Alles in allem ein (fast) rundum gelungener Geburtstag. Vielen lieben Dank dafür allen Beteiligten. 😀

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Noch zehn Tage

Heute in zehn Tagen ist mein 34. Geburtstag. Und damit meine Mutter nicht noch kurz vor knapp ein Geschenk einpacken muss, hier noch mal eine kurze Auflistung meiner Wünsche.
Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen
Grundwissen Psychologie
Was ist Soziologie?
Denkweisen und Grundbegriffe der Soziologie. Eine Einführung. (Campus »Studium«)
Das schon mal so als kurze Auswahl.

Vorteil: Es kann bereits eingepackt verschickt werden. 😉

Nachteil: Man muss tatsächlich übers Internet bestellen und kann nicht mal eben die ISBN beim Sohnemann anfragen.

Aber auch für meine Kollegen habe ich einen Link:
Gutschein für Amazon.de

Fehlt noch jemand? Natürlich meine Liebste.^^

Aber was könnte sie mir schenken? Sie bekocht mich schon am Sonntag und mit etwas Glück bindet sie sich eine Schleife um den Bauch. Könnte ich noch mehr wollen? Ich denke nicht.

Aber Steffis Familie fehlt ja noch. Da hätte ich tatsächlich noch einige Vorschläge:

Grand Theft Auto IV (Uncut)
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Miniausgabe
Endless Ocean
So, das muss jetzt erstmal reichen. Natürlich kann man sich auch untereinander absprechen, für den Fall, dass man es komplizierter gestalten will. 😉
Aber alles in allem ist das schon mal eine kleine Auswahl der Sachen, die ich gerne bis sehr gerne hätte.

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Das war 2009

Wenn ich schon einen Jahresrückblick mache, dann einen vollständigen. Ich hasse es, wenn die Fernsehsender bereits Anfang Dezember mit Jahresrückblichen das gerade elf Monate junge Jahr verabschieden…

Also, das war das Jahr 2009 aus persönlicher Sicht.

– Ich habe meine Ausbildung erfolgreich beendet.

– Ich bin von meiner alten Firma (zurück-)übernommen worden.

– Ich war mit Steffi für zwanzig Minuten im Dortmunder Westfalenstadion.

– Ich wurde 33.

– Breiti kehrte vom seinen Einsatz vor Somalia zurück und

– schwängerte sogleich Steffis Schwester.

– Steffi und ich feierten unser Vierjähriges.

– Meine Tante Hedi starb.

– Wir zogen zusammen nach Delmenhorst.

– Steffi wurde 26 28 27.

– Ich habe bei wordpress unser neues Blog eröffnet.

– Ich war im Juni das erste Mal im Jahr 2009 in Berlin.

– Wir waren das erste Mal in einem 3-D Film.

– Ich machte meinen allerersten Junggesellenabschied mit (nicht der eigene).

– Dany und Breiti haben geheiratet.

– Merle ist in die USA aufgebrochen.

– Wir waren mit dem Kegelverein in Köln Hamburg.

– Ich legte mir eine neue Grundlage für einen PC zu.

– Ich entdeckte eine neue Tätigkeit für einen Sonntag Nachmittag.

– Ich war das erste Mal seit Jahrzehnten wieder im Delmenhorster Freibad.

– Ich wechselte mit meinem zweiten Bruder nach vielen Jahren ein paar Worte.

– Ich aß nach ebenso vielen Jahren mal wieder Ritter Sport Olympia.

– Ich „feierte“ eine verkappte hölzerne Hochzeit.

Laura starb.

– Ich war mit Steffi das zweite Mal in Berlin.

– Ich kegelte das erste Mal als festes Mitglied in der ersten Mannschaft.

– Ich stellte anlässlich des Serengeti-Parksbesuchs mein erstes Video bei You-Tube ein.

– Ich wählte mal was anderes.

– Wir haben Rene Marik live gesehen.

– Ich feierte meine 12305-te Nacht.

– Ich machte die Leser meines alten Blogs auf das Ändern von Lesezeichen aufmerksam.

– Ich löste einen Gutschein ein.

– Ich war mit Steffi auf einem Reiterball.

– Ich war das erste Mal in meinem Leben bei einem Casting.

Steffi wurde Tante, Dany Mutter, Breiti Vater und ich Onkel. 😀

– Ich gehe mal wieder zur Krankengymnastik.

– Ich machte relativ erfolglos bei der Vereinsmeisterschaft mit.

Dieter starb.

Hoffen wir, dass das neue Jahr besser anfängt, als das alte aufgehört hat. Der Wechsel ins neue Jahr ließ sich schon ganz gut an.

12305(te) Nacht

Dies ist meine 12305te Nacht
Die ersten paar tausend,
die kannst du vergessen,
ich hab es auch getan
Diese hier ist auch schon fast vorbei

Was bleibt ist Nikotin und gelbe Finger

Viele vorher die habe ich verpulvert
und kurz- und kleingehackt
in vielen verausgabt, verbraucht, geflüchtet
verflüchtigt, den Drachen gejagt
In einer Handvoll war ich nahe dran
meist am Ende, nah am Ende,
gegen Ende, gen morgen
vorübergehend selbst ertränkt

Was bleibt ist Alkohol und dröge Träume

Manche gingen endlos und ich aus und los
zu warten wo doch kein Bus fährt
alle vergingen, bis jetzt, bis 12305

In manchen warst du vorhanden
aber ich war nicht ganz da
In vielen hab‘ ich dich im Schlaf gesucht
In vielen hab‘ ich dich schlafend gesucht

Was bleibt?

Von hier bis Mars war näher
als von mir bis zu dir
Ich schien aus Antimaterie zu sein –
gefährlich!

Es war meine 12305te Nacht
In der du vor mir erschienst
Du ließt deine Augen leuchten
wohl nicht von ungefähr
Du warst auf derselben Suche und
aus demselben Grund
zog’s dich wohl auch zu mir
Insgeheim warst du mein Spiegelbild
Ich zog dich hoch und zu mir
Ich war in dir zu seh’n und umgekehrt
Weck die Liebe nicht
bevor es ihr nicht selbst gefällt,
bevor es ihr nicht selbst gefällt

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Programmtip (1)

Heute Abend läuft auf Arte im Rahmen des Summer of the 80’s die Dokumentation „Geniale DilletantenNo Wave“ das die Städte Berlin und New York in den frühen Achtzigern und besonders deren musikalische Kultur beleuchtet. Gedreht von Christoph Dreher, Gründungsmitglied der Post-Punkband Die Haut. Ich freue mich drauf. Mein Bruder sicher auch. Für ihn ist dieser Tip!

Nachtrag: Wie erwartet sehr sehenswert, nur leider zu kurz. Die Doku gab die Atmosphäre der frühen Achtziger gut wieder und zeigte auch die Beweggründe der Künstler auf. Besonders hervorgehoben wurde die intensive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Künstlern. Es ist immer wieder bemerkenswert, wie Menschen auf die Idee kommen eine Gitarren-Instrumentalband (Die Haut) zu gründen, ohne Gitarre spielen zu können sich auf die Bühne zu stellen und ihren Gefühlen damit Ausdruck verleihen (Lydia Lunch) oder ohne die musikalischen Grundkenntnisse Musik zu machen und damit alte festgefahrene Strukturen aufzubrechen (Einstürzende Neubauten). Faszinierend.

Auch wenn ich altersbedingt erst mit Beginn der Neunziger zu dieser Musik gestossen bin, hat sie mich stets gefesselt und genau meine Gefühlslage wiedergegeben. Auch und gerade weil  sie jetzt alle etwas ruhiger geworden sind. 😉

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Neubauten (2)

Ein von Erdkonglomerat schön gestaltetes Video zu Neubautens ‚Weil Weil Weil‘.

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Neubauten (1)

Ein von hexefoto gestaltetes Video mit wunderschönen Bildern und Einstürzende Neubauten als Musik.

‚Architektur ist Geiselnahme‘

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