Quo vadis?

Ja, okay. Ich habe kein Latein gelernt und das bisschen, was ich kenne, beschränkt sich schon fast auf die zwei Wörter, die ich in der Überschrift verwendet habe.

Monatelang war hier Funkstille und dann komme ich mit einem „Knüppel auf den Sack“-Video um die Ecke. Nicht mal frohe Weihnachten oder einen guten Rutsch konnten wir wünschen? Na, wenn das so ist:
Ein frohes neues Jahr allen Lesern und Leserinnen. Viel Erfolg, das nötige Glück und vor allem Gesundheit wünschen wir Euch und Euren Familien.

Warum die Stille? Wie der Eintrag von Oktober schon andeutete, fehlen mir ein wenig die Ideen, was mit dem Blog zu machen. Den Kleinen ins Internet zerren will ich nicht, ein Politik-Blog braucht es nicht ( da gibt es genügend bessere, als ich es jemals könnte), nur Videos und Bilder zeigen auch nicht (auch da gibt es zig tolle).

Und dazu kamen noch Zweifel an der Bedeutung von Themen. Andere reißen sich den Arsch auf und drehen Videos selbst, unterstützen Bands oder helfen kleinen krebskranken Kinder (oder alles auf einmal) und ich kriege hier scheinbar nichts geschissen. Das ist so zwar auch nicht richtig, aber es ist halt nichts, was irgendwie groß an Bedeutung wäre oder an meinen mir geknüpften Bedingungen scheitert.

Bis ich den Beitrag von Johnny Häusler las und dachte: „Verdammt, er hat Recht!“
Mit dem bloggen aufzuhören hatte ich eh nie vor. Und wenn ich was interessantes gesehen habe, war das Liken oder Teilen einfacher, als einen Text aus dem Ärmel zu schütteln. Vor allem, wenn Google+ das auch noch so präsentiert. 😀

Deshalb sprudeln hier zwar nicht auf einmal die Ideen, aber ich werde versuchen, die nächste Zeit mal wieder an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten und hier ein wenig mehr zu posten, als es die letzten Monate der Fall war. Ob es Euch nun gefällt, oder nicht. 😉

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Das war es zwischen den Tagen (4)

Und damit war der letzte Tag des Jahres erreicht. Feierten wir die letzten Jahre stets in Friesland, wo wir entweder mit Steffis Familie oder bei vermeintlichen Freunden feierten, wobei mir ersteres immer am liebsten war, so wurden wir dieses Jahr von Tim und Antje zur Silvesterparty eingeladen. Zusammen mit Tims Bruder Stefan und seiner Freundin Anna-Lena, sowie Tims Kumpel Robert mit seiner Freundin Anna-Lena.

Wer jetzt alles doppelt liest, ist nicht betrunken. Wir hatten tatsächlich zwei Stefans und zwei Anna-Lenas vor Ort. 😀

Tim schickte rechtzeitig eine Aufgabenverteilung rum. Wir waren die Mini-Frikadellen-Grüner Salat-Schnibbelgemüse-Fraktion.

Von Tim wurden wir sogar abgeholt, womit „nur“ noch das Problem der Rückfahrt bestand. An Silvester immer ein Riesenproblem…

Kurz nach unserer Ankunft kamen auch die Friesen. Und das große Fressen konnte beginnen. Besonders lecker war Tims Männerchili, aber auch der Tortillasalat, das Mousse au Chocolat, ach eigentlich alles. 🙂

Nach dem Schaffen der Grundlage konnte das Trinken beginnen. Antjes Orangenbowle war klasse, mehr als ein Becher war aber nicht meins, weil die Orangen es verdammt in sich hatten. Dann doch lieber Cuba Libre.

Essen? Check!

Getränke? Check!

Spiele? Auf gehts.

Es standen Activity, Tabu, Personenraten und Looping Louie zur Auswahl. Looping Louie? Verdammt, dass Spiel hatte wirklich Suchtfaktor. Ein bisschen abgewandelt (nach jeder verlorenen Runde wurde ein Schluck aus seinem Glas genommen) waren besonders die Männer nicht mehr davon abzubringen.

Steffi änderte den Namen in ihrer ganz speziellen Art (also unter Einfluß der Orangenbowle) um in Leo Loopi. Und ich bestellte noch am Neujahrsmorgen das Spiel Looping Louie bei Amazon (Partnerlink).

Um kurz nach elf sind wir mal kurz raus um ein paar Proberaketen zu starten und mit Wunderkerzen die Straße zu beleuchten.

Danach haben wir eine Runde Personenraten gespielt, bei der ich der Loser war. Warum? Weil ich Winnie Puuh war und auf diesen schwulen Bären nicht kam. Das war auch der Grund, weshalb ich meinem Neffen kein Winnie Puuh Besteck zur Taufe schenken wollte, sondern cooles Roboterbesteck.

Mitternacht war dann das normale Prozedere. Frohes Neujahr, Küsschen, mit Sekt anstoßen, rausgehen und dem Feuerwerk zuschauen.

Danach ging es wieder zum Spielen rein, Looping Louie sollte noch manche Runde drehen. Wir spielten Tabu, Activity-Männer gegen Frauen (Frauen gewannen) und Activity-Pärchen (das langweiligste Pärchen gewann…wir^^) und wieder Personenraten. Diesmal schaffte ich es als vorletzter immerhin auf meine Person zu kommen…Pumuckl…

Zwischendurch versuchte ich ab 20 nach 2 ein Taxi zu organisieren. Bei der Taxizentrale wo meine Mutter arbeitet, kam ich anfangs zwar noch durch, aber es hebte keiner ab. Bei der Taxizentrale wo ich nebenbei arbeite kam ich gar nicht erst durch. Da war bis nach drei Dauerbesetzt.

Später kam ich auch nicht mehr bei Mutterns Zentrale durch, aber bei meiner hatte ich plötzlich ein Freizeichen. Ein Kollege war dran und versprach mir, ein Taxi zu schicken. Ich könnte in zehn Minuten die Schuhe anziehen. Und tatsächlich, nach zwanzig Minuten stand das Taxi vor der Tür.

Damit nahm ein wirklich schöner Abend ein pünktliches Ende, da man ja aufhören soll, solange es noch Spaß macht. Und da die Müdigkeit manchen bereits übermannte…wer weiß, wie lange wir noch Spaß gehabt hätten. 😉

Um kurz vor vier waren wir von der besten Taxifirma der Welt zu Hause abgesetzt worden.

Morgens weckte mich Steffi um kurz nach elf, weil das Neujahrskonzert der Wiener Philarmoniker bereits begonnen hatte. Und so begann ich wie jedes Jahr das neue Jahr mit meiner persönlichen Tradition. 🙂