Post auf die man verzichten kann

Was haben der BVB und ich am Samstag gemeinsam gehabt?

Wir beide haben am Samstag im Norden drei Punkte gekriegt.

Im Gegensatz zum BVB konnte ich mich aber nicht darüber freuen. 😦

Am Samstag flatterte Post ins Haus, überschrieben mit dem Landkreis Oldenburg. Da ich mit denen seit Jahren nichts mehr zu tun habe, konnte das nichts gutes bedeuten.

Aufgerissen und gelesen. Angeklagter, ihnen wird zur Last gelegt, sie hätten an dem Mast gesägt!

Am Montag, dem 13.09. waren Steffi und ich in Friesland, um den Geburtstag von Steffi Mutter zu feiern und ihre Eltern in den Urlaub zu verabschieden. Das mir der Ausflug noch teuer zu stehen bekommt, wusste ich da noch nicht.

Angeblich soll ich auf dem Hinweg bei 126 km/h dem vorausfahrenden Fahrzeug viel zu nahe gekommen sein. Die Rede war von 17 Metern und damit weniger als 3/10 des vorgeschriebenen Mindestabstands. Bekennen Sie sich schuldig?

Öhm, nö. Natürlich nicht.

  1. Beweist ein Foto noch gar nichts.
  2. Sagt es auch nichts über die Verkehrssituation aus.
  3. Ich verhalte mich doch immer vorschriftsmäßig.
  4. Und überhaupt, was wäre denn die Strafe?

Zum letzten Punkt konnte mir google wenigstens eine klare Antwort liefern. Das hieße dann wohl: Auf Wiedersehen, lieber Führerschein.

Dennoch konnte ich mich an keine Situation erinnern und nahm mir vor, der Behörde heute mal auf die Finger zu klopfen. Einem rechtschaffenden Bürger am Samstag so einen Schrecken einzujagen…

Als ich Sonntag morgen aufwachte, fiel es mir wie Schuppen vor die von den Augen. Da war doch dieser lahmarschige Ford Ka, den Du vor Dich hergeschoben hast. Und als Du wutschnaubend so mit Schieben beschäftigt warst, hast Du Dich doch über diese „Wetterleuchten“ gewundert. Ja genau, diese Leuchten, wo Du Dich doch noch gewundert hast, dass die Rücklichter des Vordermannes an der Leitplanke reflektieren…oooooh scheiße!

In diesem Moment wusste ich, dass ich mir jede Peinlichkeit in einem schmucklosen Behördenzimmer in Wildeshausen ersparen konnte. Stattdessen habe ich den Bescheid heute ausgefüllt und zur Post getragen.

Klarer Fall: Eine gerechte Strafe! An dieser Stelle wäre ich vielleicht 10 km/h schneller gefahren, eventuell 20 km/h. Da ist ein dichtes Auffahren, wie hier geschehen, eine unnötige Dummheit, die bestraft gehört und auch bestraft wird. Schade ums Geld, aber das sollte mir doppelt eine Lehre sein. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass auch mal die absichtlich dicht auffahrenden Individuen bestraft werden.

Und da es mein erstes Fahrverbot ist, darf ich mir innerhalb von vier Monaten den Zeitpunkt selber festlegen, wann ich den Führerschein abgebe. Und da Steffi und ich im Dezember zwei Wochen Urlaub haben, bietet sich das doch an. Und das Beste daran: Ich muss an den Feiertagen nicht zwischen Friesland und Delmenhorst hin- und herfahren. Sondern gefahren werden. 😈

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Ruhestörung

Ja, ich weiß, dass ich die letzten Tage das Blog sträflichst vernachlässigt habe. Aber das hatte auch einen sehr guten Grund.

Denn seit Freitag ist der neueste Teil von Civilization im Handel und um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich mir das Spiel bei Amazon (Partnerlink) vorbestellt. Und Freitag nach der Arbeit lag die Post auch schon auf dem Küchentisch. 🙂

Die Verpackung also aufgerissen, den Duft eines neuen Spiels kurz aufgenommen und genossen und dann die DVd zur Installation ins Laufwerk gelegt und los gehts. Wenn da nicht die lange Installationszeit gewesen wäre. Ich kam mir fast schon wie er hier vor:

Nach (gefühlten) zwei oder drei Stunden konnte es dann aber endlich losgehen. 😉

Der erste Eindruck war erwartungsgemäß sehr gut, kannte ich vieles doch schon aus Vorab-Meldungen und Trailern. Sonst beschäftige ich mich ja null mit irgendwelchen Spielen, aber ein neues Civilization lässt in mir schon ein gesteigertes Interesse für Computerspiele erwecken.

Irgendwann kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^) und da meine Augen zwei, drei Stunden später schon brannten – ich bin einfach schon aus der Übung – ging ich dann mal ins Bett.

Kurz nach dem Aufstehen und der lästigen Nahrungsaufnahme, bei der Steffi und ich jetzt „Die wilden Siebziger“ anschauen, juckte es aber schon wieder in den Fingern. Während der BVB gegen St. Pauli seine Erfolgsserie fortsetzte, machte ich eine kurze künstlerische Pause. In der Halbzeit des Spiels kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^). Gleich nach dem Abpfiff des Spiels ging das andere Spiel auch wieder weiter.

Irgendwann in der Nacht ging es dann wieder in dieses komische Ungetüm mit den vier Buchstaben. Aber auch nur, weil am Sonntag der erste Durchgang zur Vereinsmeisterschaft anstand. Eine lästige Pflicht, da ich meine Einzelergebnisse meist schon vorher mit einem Wort beschreiben kann: Unbefriedigend.

Dieses Mal war jedoch alles anders. Nach einem ausgiebigen Frühstücks und ausreichend Erkenntnisse über das Leben in den Siebzigern ging es ins DKZ, wo ich mit 44 Holz das viertbeste Ergebnis des gesamten Tages schob. Aber ich habe in den letzten Tagen auch viel von Jürgen Klopp gesagt. Denn das war der erste Durchgang. Und wie im Bobfahren hört man mit selbigen ja nicht auf, nur weil man nach der ersten Kurve eine gute Startzeit hingelegt hat. Ich habe also erstmal nichts erreicht damit.

Nach dem Kegeln ging es dann auch gleich wieder an den Computer zum Spielen, bis das Spiel seinen ersten Absturz am Wochenende hatte. Gerade lese ich, dass der erste Patch veröffentlicht wurde, was meinen Absturz aber nicht erklärt. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon starke Kopfschmerzen hatte – ich sag ja, ich bin aus der Übung – gingen Steffi und ich ins Bett.

Mein Fazit zum Spiel bis hierher:

Das stapelweise Angreifen ist (zum Glück) nicht mehr möglich. Hier muss man endlich auch mal die Möglichkeiten des Fernkampfes nutzen.
Die Diplomatie ist m.E. auch sehr verfeinert worden.
Dazu gefällt mir das Prinzip der Stadtstaaten sehr gut, weil sie eine weitere Möglichkeit des Handelns ermöglichen.
Ein wenig trauere ich um den Wegfall der Religionen, weil ich das schon einen wichtigen Aspekt finde. Dafür gibt es jetzt Sozialpolitiken, die durch hohe Kulturpunkte ausgebaut werden können. Hat man dann fünf Sozialpolitiken komplett ausgefüllt, kann das Utopia-Projekt angegangen werden. Da ich sehr expansiv spiele und viele Städte sich nachteilig für die Sozialpolitik (oder waren es die Kulturpunkte?) auswirken, habe ich das noch nicht geschafft.

Die Errungenschaften werden wieder ansprechender präsentiert, aber nichts gegen die Zweier-Version, als die Videos gezeigt wurden. Die haben mir persönlich noch am besten gefallen.

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Unterwegs

Die Info-Briefe für die Gäste sind jetzt unterwegs. Dafür habe ich mich sogar bei der Post einsperren lassen.

Nachdem ich heute bei meinen Eltern in fachmännischer Manier ein Netzwerkanschluss repariert habe und das Gerät so zum Laufen brachte, flitzte ich um kurz vor18 Uhr mit einem Berg voll Briefen noch zur Hauptpost in Delmenhorst.

Wie knapp das alles war, zeigte sich, als ich raus wollte. Da war die Tür bereits abgeschlossen und so war ich (und noch eine weitere Kundin) eingesperrt. Was tut man nicht alles für die Hochzeit. 😉

Hier für alle Ungeduldigen – und meinem Trauzeugen, der mich zu Hause noch nicht erreicht hat und ich deshalb sein Exemplar noch nicht überreichen konnte – die Hochzeitszeitung, wie ich sie an die geladenen Gäste verschickt habe.

Hochzeitszeitung

Ein klitzekleiner Fehler ist eingebaut. Wer ihn findet, darf ihn behalten. 😉

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Post von Pilawa

Übrigens flatterte am Freitag noch ein Brief bei uns rein. Ja, ich gebe zu, mit der Überschrift des Themas folge ich meinem Hang zu Übertreibungen. Natürlich hat nicht Jörg Pilawa mir einen Brief geschrieben. Eigentlich war es Frau Schmickler, die im Namen der Produktionsfirma Grundy LE mich aufgrund meiner vor-ich-weiß-nicht-wie-lange-das-her-ist-Bewerbung zu Das Quiz mit Jörg Pilawa einlädt. Am 08.11. ist das Casting in Oldenburg, was mir sowohl das Taxi fahren zur Friesenfete verwehrt, als auch eine Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft nicht möglich macht.

Da fällt mir ein, ich muss mal Albert fragen, ob man das irgendwie vorverlegen kann.^^

Nachdem es also bei Jauch nicht klappen sollte, beginnt mit Pilawa der nächste Versuch. Lampenfieber? Bis jetzt noch nicht, aber sind ja auch noch zwei Wochen hin. Bis dahin wird zur Abwechslung mal häufiger Pilawa geschaut. Ich bin ehrlich, ich hatte mich wegen Erika dort beworben. Denn Steffis Mutter schaut das regelmäßig. Jetzt hätte sie die Gelegenheit, ihn persönlich kennenzulernen. 🙂

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