Revanche

Nachdem ich mich letzte Woche ernsthaft fragen musste, ob mein Vater mich wirklich liebt, war heute die Zeit der Rache gekommen.

Frei nach den Klingonen (und dem Paten):

Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.

Zum Training kam ich etwas zu spät, die erste Tour war bereits voll. Ob ich mit meinen Rückenschmerzen überhaupt durchkegeln könnte, stand auch in den Sternen. Mein Vater machte mit genau 40 Holz zehn weniger als Rolf-Dieter und war zu dem Zeitpunkt (!) Zweiter.

Nun ging ich auf die Bahn und hatte während der gesamten 120 Wurf nicht nur mit immer schlimmer werdenden Rückenschmerzen zu kämpfen, sondern auch noch das große Glück, keinen einzigen (!) Fehlwurf (<6) hinzukriegen. Ist ja nicht so, dass ich nicht die Gelegenheit gehabt hätte. 😉

Auf der letzten Bahn wechselte ich nach 15 Wurf den Ansatz und stand bei genau 40 Holz. Also machte ich eine sieben nach der anderen. Wenn ich eine sechs warf (2x) holte ich gleich darauf eine acht. Bis zum letzten Wurf. Da vorgelegtes Holz gewinnt (nach Durchführungsbestimmungen des DBKV 6.4), musste ich also eine acht machen. Und ich schob eine acht. 😀

Und wie sagt der Volksmund so schön?

Rache ist süß.

Und so war die goldene Mitte(lachse) an diesem Abend bester Laune. 🙂

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