Was ich loswerden will (42)

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Die Faschisten sind zurück

Perspektive 2010 über Gunnar Heinsohn, der in BILD seine neo-rassistische Ideologie posaunen darf.

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Aktion gegen die Residenzpflicht

Störungsmelder weist auf eine Petition hin, die sich gegen die Residenzpflicht von Asylbewerber richtet, mit der Asylbewerber schnell zu Kriminellen gemacht werden.

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Die automatische Fluchtgefahr

Udo Vetter klärt über die Fluchtgefahr auf. Die wurde einem Fernsehmoderator leichtfertig unterstellt.

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Was wir schreiben, wenn wir vermuten, Jörg K. wäre unschuldig

Michalis Pantelouris schreibt in seinem Blog über den Umgang der Unschuldsvermutung und wie die Medien einem Verdächtigen das Leben ruinieren, obwohl es mit Andreas Türck schon ein Negativbeispiel ihrer Zunft gegeben hat.

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Warum ich kein Mitglied der Piratenpartei bin:

Nennt mich altbacken, aber einer Partei die keine Richtung vorgibt, der kann ich nicht folgen. Wo rechtsradikale Dummschwätzer sich auch noch Vorstandsmitglied schimpfen dürfen, der kann ich beim besten Willen keinen Mitgliedsbeitrag schenken. Da ist mir mein Geld einfach zu wertvoll für.

Sollte die Piratenpartei in nächster Zeit, und ich meine damit zeitnah (!) oder in Piratenmigliedersprech ASAP, sich von den Äußerungen des Aaron Königs distanzieren und ihn endlich aus der Partei schmeißen, dann könnte ich mir es noch überlegen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nun die Aussagen des Königs oder das ignorieren dieser Aussagen des Parteivorstandes mehr der Partei geschadet haben.

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Was ich loswerden will (31)

Mutter Staat

Feynsinn vergleicht Kapitalisten treffenderweise mit Kindern und die Mutter mit dem Staat.

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Hurra – endlich wieder Terrorgefahr

Der Dwarslöper spricht das aus, was ich seit dem Frühstück am 26.12. dachte. Juhu, endlich wieder Panikmache!

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Von den Nazis in der CDU

(Via)

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Was ich loswerden will (30)

Rechtspopulismus, Kulturrassismus und Muslimfeindlichkeit

Die NachDenkSeiten erläutern den Begriff Rechtspopulismus und warnen vor zunehmendem Kulturrassismus.

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BND und Bundeswehr außer Kontrolle

Markus Kompa über die Verhinderung von schwarz-gelb, den parteilosen Ex-BGH-Richter Wolfgang Neskovic in das parlamentarische Kontrollgremium zu wählen.

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Verbirgt sich hinter der Trinkwasserinitiative von Volvic mehr als positives Product-Placement und Effekthascherei?

Die NachDenkSeiten über die Trinkwasserinitiative von Volvic und wie ernst es der Firma wohl in der Sache für einen guten Zweck wirklich ist.

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Über Mythen zur Relation von Bezahlung und Wertschöpfung

Die NachDenkSeiten zum letzten, hier wird ein Beitrag der englischen nef (new economics foundation) vorgestellt, der mit dem Mythos der Wertschöpfung der Leistungsträger aufräumt.

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Heute hü, morgen hott

Der Spiegelfechter über die Prinzipienhaftigkeit und der Grundsatztreue unseres Kriegs Verteidigungsministers.

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Zahltag

Und nochmal der Spiegelfechter, hier über den kommenden Sparzwang der schwarz-gelben Regierung. Natürlich nachdem die Landtagswahl in NRW gelaufen ist.

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Ergänzung zu „In fremder Haut“

Gestern präsentierte tagesschau.de ein Interview mit Noah Sow, an dem ich über zwei Punkte gestolpert bin.

„Ansonsten möchte ich diesen ethnologischen Blick gerne umkehren: Rassismus ist keine schwarze, sondern eine weiße Tradition.“

Schon ihr Buch „Deutschland Schwarz weiß“ ist ein schonungsloser Blick auf den eigenen Rassismus. Es fällt häufig schwer, bei den Vorwürfen tatsächlich noch klar über seine Erziehung und den damit verbundenen Stereotypen rationell nachzudenken. Dennoch ist das Buch sehr lesenswert, hält es einem doch einen ungeschönten Spiegel vor das Gesicht.

Bei dem Zitat jedoch bin ich gestolpert, weil Rassismus weder eine schwarze noch eine weiße Tradition ist, sondern leider eine menschliche. Wo immer die Angst vor Fremden geschürt wird, ist auch Rassismus. Und das immer, wenn es gilt, eigene Machtansprüche durchzusetzen und/oder diese zu bewahren.

„Er [Günter Wallraff] macht darauf aufmerksam, indem er sich äußerst fragwürdiger Mittel bedient. Er kann als angemalter Weißer schwarze Erfahrungen nicht machen und auch nicht in einen Zusammenhang stellen, auch wenn er das glaubt oder versucht. Wallraff macht hier vor allem auf sich selbst aufmerksam.“

Weder das auf sich aufmerksam machen, noch die Erfahrungen, die Frau Sow anspricht, will ich absprechen. Aber als einer von den Weißen kann er unter Weißen auf die Probleme hinweisen und zusätzliches Gehör verschaffen.

Wie oft und wie laut haben sich schon Schwarze über die schlechte Behandlung beschwert? Stört es die Weißen?

Selbst als Wallraff sich zu erkennen gab und um Freigabe bat, gab es keinerlei Einsicht. Die Weißen fühlen sich schlichtweg im Recht. Jemand der sich freiwillig (oder aus kommerziellen Beweggründen) in die Rolle des Unterdrückten begibt und es nach der Demaskierung der Herrenklasse nicht mal unangenehm ist, lässt sich doch erst recht nicht von den Unterdrückten sagen, was falsch läuft.

Hier verstehe ich die Argumentation von Frau Sow nicht. Ich halte sie für wesentlich intelligenter als mich, deshalb muss es außerhalb meines Wissenshorizonts sein, warum sie sich nicht freut, dass Günter Wallraffs Arbeit die Probleme schwarzer Menschen in Deutschland in den Blickpunkt rückt.

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