Sechs Jahre

Heute gibt es doppelt Grund zur Freude. Nicht nur das der Bundesverteidigungsminister und Strahlemann vom Dienst heute von seinen Ämter zurückgetreten ist. Nein, Steffi und ich feiern heute unser sechsjähriges Zusammensein. Aus diesem Anlass waren wir heute Essen und anschließend im Kino, um kuscheligerweise einen oscarnominierten (und unverständlicherweise nicht prämierten) Film zu schauen.

Und damit ist jetzt auch der Countdown zu unserer Hochzeit eingeläutet. Heute in einem Monat werden wir per Gesetz verheiratet sein. Wenn alles gut geht. 😉

Ein Wort noch zu Guttenberg und seiner Rücktrittsrede in der er sich selbst zum Opfer gemacht hat. Das die Diskussion um seine Person auf den Rücken der Soldaten ausgetragen wurde, ist blanker Unsinn. Oder um es mit seinen Worten zu sagen: Abstrus.

Das es ihm außerdem wichtig war, seine Schwächen und Fehler nicht vor der Öffentlichkeit zu verbergen…ist ja wohl der nächste Lacher. Oder sind daran jetzt die Medien schuld, die alle ein total überzogenes Bild von ihm gemalt haben?

Naja, jetzt ist er weg. Und das ist auch gutt so! Und weil es so schön ist, lege ich Alice Cooper auf:

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No-Go für Politiker

Die Wahrheit sagen?

Geht gar nicht.

Konsequenz?

Rücktritt!

Siehe unserem ehemaligen Bundespräsident Horst Köhler. Der sagte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk:

„[…]Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern.[…]“

Das taten die anderen Politiker schnell mit dem Hinweis ab, dass Horst Köhler das ja ganz anders gemeint hat – ohne zu sagen, wie er das denn nun gemeint hat.

Nun ist Horst Köhler zurückgetreten. Was schade ist, denn war Herr Köhler mit seiner ehrlichen, ja fast schon zu ehrlichen Art nicht eine Erfrischung in Bevölkerungskreisen? Brachte er nicht mit seinen Ausrutschern auch dem gemeinen Bürger die Politik näher? Und leistete er sich nicht die Ausrutscher, die einem jeden von uns gedankenverloren passieren können?

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