Was ich loswerden will (55)

Bittere Halbwahrheiten

Die BILD machte vorvergangene Woche mit weiterer Hetze auf und dieses Schundblatt darf weiterhin verkauft werden. Warum wird die BILD eigentlich immer noch häufiger gelesen als der Volksstürmer?

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Mal was über Rassismus

Einer meiner Lieblings-Privatblogger derzeit erzürnt sich über eine Aussage eines anderen Bloggers, den ich vor vielen Monaten schon aus meiner RSS-Liste und meiner Blogroll wegen desselben Themas gekickt habe. Nach diesem Text habe ich mich geärgert, dass ich es stillschweigend gemacht habe.

„Björn hat mit seinem letzten Satz sowohl den persönlichen Angriff des Schwachmaten auf sein ganzes Land bezogen, ihm zum anderen unterstellt, dass er hier nicht zu Hause sei und zuletzt noch, dass er nur wegen der Sozialleistungen hier wäre. Deutlicher kann man sich nicht “gegen Ausländer” positionieren, das ist keine Grauzone mehr!“

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Mecker vom Meister

Die taz über eine Aussage von Grünen-Chef Cem Özdemir, dass WikiLeaks der Demokratie schade…keine weiteren Fragen…

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Focus: Können die kein Englisch?

Der Focus deckt brisante Fakten auf. Und der Klima-Lügendetektor analysiert die Aussage, dass erstmals Klimaforscher vom positiven Einfluss, den der Klimawandel auch haben kann, sprechen.

„Denn selbstverständlich gibt es weltweit AUCH Gegenden, die von der Erderwärmung profitieren – die Klimaforschung hat daraus nie einen Hehl gemacht. Deshalb hätte der Focus bzw. Artikelautor Christian Pantle auch keine „neuen Studien“ zitieren müssen.“

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Liebe Fahrgäste, liebe Verkehrsteilnehmer

Torsten Bentrup ruft trotz weißen Terrors auf den Straßen zur Besonnenheit auf. Ein sehr lesenswerter Appell an alle Verkehrsteilnehmer.

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Warum Udo Vetter und Robert Basic sich in Sachen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) und die Auswirkungen auf Blogs irren

Im Pottblog geht Jens auf den Beitrag von Udo Vetter, auf den ich auch hier verlinkt habe ein und behandelt einige Irrtümer Udos aus seiner Sicht.

WikiLeaks

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I had a dream

Oh man, was für eine Nacht. Unter den Eindrücken des Finaleinzugs der Bremer vergangenen Abend und des langen schneereichen Winters hatte ich gerade einen echt verrückten Traum.

Auf einem verschneiten und nur dürftig geräumten Hinterhofplatz wurde das DFB-Pokalfinale zwischen Werder Bremen und Rapid Wien (ich weiß! ;-)) vor nicht existenter Zuschauerkulisse ausgetragen. Spielball war eine ca. 2cm kleine leuchtend roter Gummikugel.

Ich wurde in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:0 eingewechselt und konnte nach kurzer Zeit mit einem Traumpass Pizarro freispielen, der dann zur 1:0 Führung einnetzte.

Leider glich Rapid Wien umgehend aus. Das Spiel wog hin und her und Frings gelang die erneute Führung für Werder Bremen, die die Österreicher im Anschluss erneut egalisierten. Dabei fiel mir auf, dass die Bremer Spielhälfte komplett geräumt war, was mich wütend machte. Ich motzte Frings derbe an, dass bei diesen Platzverhältnissen Werder schon 7:0 führen müsste und wir den Nachteil jetzt auf unserer Seite haben.

Aber wir kämpften und kurz vor Schluss gelang mir (wem sonst ;-)) das entscheidende 3:2. Jedenfalls glaube ich, dass es der entscheidende Treffer war, da ich unter dem Eindruck der jubelnden Masse dann aufgewacht bin.

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Nachholspiel in Cuxhaven

Nachdem ich den den Samstag (fast) komplett auf sauer gelegen habe, man könnte auch sagen, ich habe mich für das große Spiel am Sonntag ausgeruht, fuhren mir am Sonntagmorgen Richtung Cuxhaven. Dort sollte das wegen „starken Schneefalls“ im Januar abgesagte Spiel gegen Lüneburg und Winsen nachgeholt werden.

Aufgrund der Bahnencharakteristik (lang hinspielen) malte ich mir schon im Vorfeld die schlimmsten Befürchtungen aus. Leider kriegte ich sie auch jeweils auf dem Rechtsansatz bestätigt. Nur die Linksansätze retteten mich und mein Team vor zwei Niederlagen.

Im ersten Spiel gegen Lüneburg hatte ich die zweifelhafte Ehre, gegen den besten Lüneburger über die Hälfte des riesegroßen Vorsprungs der Anstarteraches wieder verspielt zu haben.

Und im zweiten Durchgang gegen Winsen erging es mir auch nicht besser. Im Vergleich zum Debut meines Namensvetters sahe ich blass aus und versemmelte soviele Hölzer, wie er in einem grandiosen Durchlauf gewann. Am Ende standen dann doch noch 5:1 Punkte auf dem Konto und so konnten wir zufrieden nach Hause fahren.

Zufrieden, wenn da nicht dieser bittere Nachgeschmack meiner schlechten Leistung gewesen wäre. 😦

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Scheiß…

radioaktiver Niederschlag.

DAS wäre mal eine Katastrophe. Und würde zu einem richtigen Chaos führen. Aber nein, da kommen die überheblichen Journalisten in ihrer Langeweile daher und berichten die ganze Zeit vom Wetter-Chaos und Schneekatastrophen.

Hallo? Falls Ihr es noch nicht gemerkt habt, es ist Winter. Draußen – das Ding vor dem Fenster, nein nicht der Blumentopf, also aus Eurer Sicht hinter dem Fenster, sorry für die Verwirrung – also draußen ist es kalt. Und da regnet es nicht mehr, da schneit es. Schnee hat als gefrorenes Wasser die Eigenart liegen zu bleiben. Und das kann man dann wegschippen. Kein Problem. Da muss man nicht mal Salz draufstreuen, weshalb es auch nicht schlimm ist, wenn das mal ausverkauft ist. Macht den Schnee eh nur flüssig, und wenn es nachts friert, wird das Wasser zu Eis. Auch doof irgendwie. Lässt sich nämlich nicht so gut wegschippen.

Also wenn ihr von Eurer Panikmache endlich mal ablassen könntet, wäre das echt nett. Mit der Schweinegrippe hat Euch das keiner so recht abgenommen. Dem Nacktscannergedöns sind Euch auch nur die Politiker hintergesprungen (weil es für sie und den Lobbyisten, die ihnen das Geld zuschustern von Vorteil ist). Und dem Quatschie mit dem ach so schrecklichen Wintereinbruch nimmt Euch auch keiner so richtig ab. Also geht nach Hause – das Ding wo Eure Frau wohnen könntet, wenn Ihr mal da wäret und nicht damit beschäftigt, Klickstrecken von halbnackten B-Promis online zu stellen – ähm, ja also nach Hause und beruhigt Euch mal wieder. Dieses Geschrei hält nämlich kein halbwegs intelligenter Mensch mehr aus.

Also echt mal.

Wenn Ihr nicht nach Hause wollt – vielleicht weil Mami an allem rummäkelt – dann schaut Euch so lange das Video hier an (habe ich dank Ulf kennengelernt).

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