Möbel online kaufen (ein Selbstversuch)

Vor einigen Wochen bestellte ich beim Online-Shop eines namhaften Kaffeerösters ein paar Grillutensilien, nachdem mir Tim da einen guten Tipp gegeben hatte. Dabei fiel mir auf, dass der Shop, der mit T anfängt und mit chibo aufhört, auch Balkonmöbel im Angebot hat. Wir waren nun nicht unbedingt auf der Suche nach Balkonmöbel, aber die Möbel sahen gut und wertig aus. Im Gegensatz zu unseren alten Ratanmöbeln, die Steffi schon seit Ewigkeiten hat und denen man das Alter nun doch schon ansieht. Besonders eine Eckbank hatte es uns sehr angetan (und mir noch eine Art Klapptisch, dass ein Tablett war, aber leider nicht vom Finanzministerium genehmigt wurde…).

Wir verglichen online noch die Preise, kamen aber am Ende zu der Einsicht, dass wir wegen fünf Euro Ersparnis nicht bei irgendeinem Händler, den man nicht kennt kauft, sondern dann lieber gleich bei Tchibo. Da ist das Geld sicher besser angelegt. Nun ja…

Nach ein paar Tagen kam die Bank an und wurde flugs von mir aufgebaut. Bei sowas habe ich ja immer Spaß. Ich mag kein guter Handwerker sein und leider eher mit zwei linken Händen „gesegnet“. Aber wenn es ans Möbel aufbauen geht, wo ich einfach nach Anleitung etwas mit meinen Händen aufbauen kann, da überkommt mich ein wohliges Gefühl von Freude. Dabei habe ich ein gewisses Maß an Routine erarbeitet. Zuerst werden sämtliche Einzelteile nach Nummerierung sortiert. Dabei fallen eventuell fehlende Teile sofort auf, was mich das eine oder andere Mal in meinem Aufbauwahn abrupt gestoppt hat. Leider auch hier.

Denn so eine Eckbank besteht nicht nur aus einer Bank und einem Stuhl, sondern auch einer Ecke. *ach*
Und genau diese Streben, um die Eckteile zu befestigen, fehlten leider.

Also bei der – natürlich kostenpflichtigen – Service-Rufnummer angerufen. [Warum ist Service eigentlich kostenpflichtig? Sollte Service per Definition nicht eigentlich kostenfrei sein, weil es dann doch kein Service, sondern eine Dienstleistung ist?!]
Die beiden Stefanies (kein Shice!), die ich am Apparat hatte, versprachen mir eine Zusendung der beiden Streben und so begann ich, die Bank und den Stuhl hoffnungsfroh aufzubauen. Den nicht gerade kleinen Karton entsorgte ich auch schon mal, indem ich die Pappe in mundgerechte für die Mülltonne passend zerkleinerte. Die Ratanmöbel brachte ich schon mal in die Garage, wo sie die kommenden Tage dann zur Deponie gebracht werden sollten.
Kleiner Spoiler: Sie wurden noch nicht zur Deponie gebracht.

Einige Tage später, ich kam von der Arbeit, erzählte mir die echte Stefanie von einem Anruf von Tchibo. Leider könnten sie die Teile doch nicht schicken. Wir könnten ja im Baumarkt selber welche kaufen und dann einen Preisnachlass bekommen. Oder: Wir packen die Bank wieder ein und jemand holt sie ab. Geld zurück inklusive.

Wir entschieden uns für das Zurückschicken. Den Hinweis, dass wir die Verpackung gar nicht mehr haben, wurde zur Kenntnis genommen. Wir sollten die Bank dann einfach einwickeln, die Kosten dafür würde Tchibo übernehmen. Steffi klärte noch einen Tag zum Abholen ab und wir dackelten zum Baumarkt um Knackfolie (nicht zu verwechseln mit Kackpapier!) zu kaufen. Fachgerecht eingewickelt harrte die Bank im Flur ihrer Bestimmung. Nur: Der Abholer wollte die Bank so nicht mitnehmen. Ab hier erzählt besser die Süße weiter. Die muss schließlich unter dem Service am meisten leiden:

Dabei sollte ich vielleicht erwähnen, dass so ein Abholservice ja an sich sehr praktisch ist, aber den entscheidenden Nachteil hat, dass jemand von 8 – 18 Uhr zu Hause sein muss. Als der gute DHL Mitarbeiter unser zusammengeschnürtes Päckchen sah, schüttelte er nur mit dem Kopf. „Das nehm ich so nicht mit. das muss in nen Karton!“ „Aber…“, stotterte ich, “ ich hab mich doch extra erkundigt, wie ich die Bank verpacken muss, wenn die Originalverpackung nicht mehr vorhanden ist.“  Tja, die von Tchibo können mir ja viel erzählen, klärte er mich auf, so kann er „das da“ auf jeden Fall nicht mitnehmen. Mit Tränen in den Augen verschloss ich hinter ihm die Tür. Noch mit Knurren in der Kehle rief ich wieder bei der Servicehotline an. Grundsätzlich muss man dort sein Problem 2x schildern. Zunächst der „Empfangsdame“, die dann an den jeweiligen Fachberater weiterleitet. Diese Beraterin bedauerte unsere Situation, könne so jetzt aber auch nichts machen. Außer, einen neuen Termin zu Abholung organisieren. Ach ja, oder ich geb die Retoure direkt bei der Filiale in unserem Städtchen ab. Aber da solle ich besser vorher anrufen, die Nummer hat sie aber leider nicht zur Hand.

Somit hab ich mich durchs Internet geklickt und, natürlich, wieder eine Servicenummer ausfindig gemacht, die für die Filiale zuständig ist. Diese nette Frau erkundigte sich, warum ich die Bank wieder zurücksenden wolle. Ich erklärte ihr, dass wichtige Teile fehlten und es deshalb zurückgehen soll. Hmmm… das ist so eine Sache, denn eigentlich nehmen die Filialen nur Ware zurück, die repariert werden soll. Aber ich könne ja mein Glück probieren, vielleicht lassen die Mitarbeiter ja Kulanz walten. In Gedanken malte ich mir das schöne Bild zurecht, wie ich erst meinen Sohn, dann die Massivholzbank in meinen Nissan hiefe, bei Tchibo beides aus dem Auto bugsiere. Links Nicolas auf der rechten Schulter die Bank, um dann zu hören, dass ich mich mit Hab und Gut unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg begeben könne. Nee, das war mir zu riskant. Also fragte ich, ob man das nicht telefonisch abklären könne. „Nein, die Filialen sind telefonisch nicht zu erreichen. Dafür gibts es ja die Servicetelefone!“ Bevor ich explodierte, quälte ich mir noch ein: „Alles klar und vielen Dank.“ heraus.

D.h. im Endeffekt. Zu Obi düsen, Karton kaufen, Hotline anrufen, 2 Mitarbeitern Situation erklären, neuen Abholtermin geben lassen, am besagten Tag den gaaanzen Tag in der Bude hocken und auf DHL warten – in der Hoffnung, dass der gute Mann bereits Vormittags vorbeischaut.

Und genau an diesem Punkt sind wir jetzt angekommen. Die Pappe zum Einpacken ist eingekauft und bereits verwertet und ein Termin für die Abholung ist auch gemacht. Schaun ‚mer mal, ob die Bank jetzt mitgenommen wird. Und wann wir das Geld wiedersehen…

Der aufmerksame Leser sieht sofort, dass obiges Paket für den Karton zu klein ist. Aber erstens ist es umgekehrt unpraktischer, ich möchte sogar behaupten, unbrauchbarer. Und zweitens finde man mal ein Paket in der Größe passend!

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Nie wieder A…Schlecker!

Am 23.05., manche erinnern sich an den Tag – ich sage nur Kirsche – bestellte ich einen Gasgrill…bei Schlecker.com (absichtlich nicht verlinkt – kommt noch…).

Dazu muss ich sagen, dass ich lange mit mir gehadert habe, den Grill ausgerechnet bei Schlecker zu bestellen. Dazu noch die schlechten Bewertungen des Online-Shops in Internetportalen. Aber wie so oft lockte der günstigste Preis und so bestellte ich und schob mein schlechtes Gewissen beiseite. Ein Fehler…

Ich wartete zwei Wochen lang vergeblich auf eine Info, wann denn endlich der Gasgrill geliefert werden würde. Am 08.06. kramte ich die Bestellbestätigungsmail hervor, ging noch mal auf die Internetseite von Schlecker um die Verfügbarkeit des Grills zu prüfen – dreimal grün, Artikel lieferbar), da kam in genau diesem Moment eine Mail von Schlecker:

Sehr geehrter Herr  Stefan Grenz,

wir bedanken uns für Ihre Bestellung.

Leider ist der folgende Artikel trotz all unserer Bemühungen nicht mehr lieferbar,
wofür wir uns bei Ihnen auf diesem Weg entschuldigen möchten.

Ihre Bestellung:

Kd.-Nr.:W1120595700
Die bestellten Artikel
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Atracto
—————————————————–

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie eine Alternative zu Ihrem Wunschartikel finden würden.

Entdecken Sie unter www.schlecker.com unser komplettes Sortiment.
Über 120.000 Artikel und viele zusätzliche Angebote, Sie können gleich bequem online bestellen.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis und würden uns sehr freuen,
Sie bald wieder als Kunden bei Schlecker Home Shopping begrüßen zu dürfen.

Bitte was?!? In diesem Moment, wo ich diese Zeilen schreibe, ist der Artikel weiterhin als verfügbar markiert (Da ist der Link!)! Und die wollen mir erzählen, der Artikel wäre nicht mehr lieferbar?! Dann nehme ich die Artikel auch raus und werbe nicht noch damit. Sowas nennt man nämlich Kundenverarsche! Oder hat man etwa den zuständigen Mitarbeiter des Online-Shops gekündigt um sie als Leiharbeiter wieder einzustellen?

Ich habe am selben Tag noch bei redcoon bestellt, dem Online-Ableger vom Media-Markt. Da hatte ich in der Woche zuvor schon erfolgreich Bücher über einen Gutschein bestellt und dort war der Grill ebenfalls verfügbar. Und im Gegensatz zum Apunktpunktpunkt Schlecker wurde der Grill mir auch geliefert.

Auf jeden Fall war mir die Geschichte eine Lehre:

– Hör das nächste Mal gleich auf Dein Gewissen!

– Bestelle nicht beim Schlecker!

– Und lasse Dein Geld lieber bei verantwortungsbewussten Unternehmern…

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Flittern in sweet home Alabama (12) – Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort…

Heute durfte ich den Hahn im Korb spielen. Denn zusammen mit Susanne, ihrer Tochter Jana und Steffi ging es wieder zu etwas typisch Amerikanischem.

Und weil Steffi und ich das Lied zu unserem Hochzeitstanz aus unserer Lieblingsserie genommen haben, ich ein T-Shirt mit dem wohl bekanntesten Wort aus der Serie mein Eigentum nenne und auch sonst schon einiges aus der Serie adaptiert haben, verkünde ich unseren heutigen Ausflug mit einem Lied aus eben dieser. Ich bin so frei. 🙂

Es ging zur ortsansässigen Bel Air Mall. Wo Steffi auf jeden Fall noch für ihre liebe Schwester ein Paar Schuhe kaufen wollte. Und für sich auch gleich ein Paar einsteckte. Weil ja „Buy 1, get the 2nd half price“ auch genutzt werden will.

An diesem Tag wurde meine Kreditkarte zum glühen gebracht. Neben den Schuhen entdeckte Steffi noch

– eine Tasche

– zwei Kapuzenjacken

– zwei T-Shirts

Für mich war auch noch was drin:

– ebenfalls eine Kapuzenjacke

– ein T-Shirt für mich und

– eins für meinen Bruder

– ein Mitbringsel für meine Mutter

– sowie eine Übergangsjacke, nach der ich noch gesucht hatte.

Und mittendrin ein Familientwist. Susannes Tochter ist, nun ja, gerade in einem Alter…

Wir sind mit zwei Autos dagewesen und Susanne wollte eventuell mit Jana zurück fahren. Janas Lust war irgendwann dann sehr übersichtlich geworden. Und das schon nach ca. zwei Stunden oder so… 😉

Susanne wollte uns noch kurz ins nächste Geschäft begleiten, was ihre Tochter mit kompletter Ablehnung quittierte. Entweder jetzt oder sie fährt alleine. Basta.

Meine Cousine war jedoch gar nicht auf Krawall gebürstet und ging mit uns weiter. Dann halt so.

Zehn Minuten später, Susanne und ich gingen gerade durch ein Geschäft, wo ich besagte Übergangsjacke entdeckte, da klingelte ihr Handy. Jana steht draußen, ihr Auto springt nicht an. Ob sie bei uns mitfahren könnte.

So fühlt sich also Schadenfreude an… 🙂

Wir waren mit unseren Einkäufen eh durch. Noch eben das Mitbringsel für meine Mutter und dann raus zur demütig wartenden Tochter.

Der Nachmittag: Business as usual.

Der Abend: Auch. Sogar ans Bier waren wir gewöhnt… 🙂

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Flittern in sweet home Alabama (4) – Nordsee gegen Golf von Mexiko

Der erste Tag, an dem wir halbwegs uns an den neuen Sonnenstand gewöhnt hatten. Dafür war mein Hals dicker geworden. Wie gesagt, unter dem Ventilator zu pennen ist nicht sooo empfehlenswert, wenn man es nicht ab kann. Und ich bin auch nicht aus so hartem Holz wie Janek geschnitzt. 😉

Heute sollte dann der für mich langweiligste Tag im Urlaub werden. Die Frauen hatten eine Tour zum Tanger-Outlet in Axel Foley geplant. In den USA soll man ja so günstig Klamotten bekommen und das wollte sich Steffi nicht entgehen lassen. Und meine Cousine hatte noch reichlich Coupons gesammelt („Amerikaner lieben Coupons“).

So machten wir uns vormittags auf den Weg und hatten Gelegenheit, die beeindruckende überwältigende für amerikanische Verhältnisse mickrige Skyline von Mobile zu fotografieren.

By the way. Mobile wird nicht wie das amerikanische Wort für Handy, als Mobeil ausgesprochen. Es wird auch nicht, wie ich fälschlicherweise verbreitet habe, Mobl ausgesprochen. Es wird schlicht und ergreifend Mobil ausgesprochen. Das nur mal zur Info.

Auch an unserem vierten Tag in Mobile lernten wir einiges über den Verkehr auf Amerikas Straßen. In Alabama ist es z.B. erlaubt, rechts zu überholen. Es wird zwar für langsam fahrende Fahrzeuge empfohlen, rechts zu fahren. Aber es wird auf deutschen Straßen auch empfohlen, 130 km/h zu fahren. Die Wirkung ist hüben wie drüben gleich Null. Und deshalb wird der schwarze Pickup in wenigen Sekunden den weißen Pickup überholen. Und das ist vollkommen in Ordnung dort.

Auf dem Weg nach Foley bekam ich noch folgendes Bild vor die Linse:

Ich sag ja immer: Was den Amerikanern seine Waffengesetze, sind dem Deutschen sein Recht auf freie Fahrt auf deutschen Autobahnen. Beides tötet Menschen und beides wird mit den irrsinnigsten Argumenten verteidigt.

Und ja, bei Walmart kann man immer noch Munition für seine Waffen kaufen…

Aber wir die Mädels wollten ja Klamotten kaufen. Kaum angekommen, ging es auch schon ins erste Geschäft. Ich entdeckte beim gelangweilten Herumschlendern eine Cargo-Hose für 15 $. Plus 10% Tax und minus den 20% Coupons…hmmm. Macht einen verdammt guten Preis. Nehme ich doch einfach mal mit. Steffi erstand ein Oberteil mit Rolling Stones Zunge drauf und eine kurze schwarze Hose.

Im Anschluss ging es ins Pac Sun, wo ich mir, wie vom Tag erwartet, die Beine in den Bauch stand. Leider ohne, dass Steffi Erfolg hatte. Die Hosen dort passten irgendwie nicht.

Danach drehten wir im Inner Circle so unsere Runde und wurden nicht wirklich weiter fündig. Außer in einem Laden, wo ich zwei coole T-Shirts ausmachte. Eines mit dem Aufdruck „black and yellow“, passenderweise in gelb auf schwarzem Grund und dann noch, wir kennen es alle, dem Aufdruck „Legendary„. Steffi konnte immerhin noch einen Schal abstauben und ein Oberteil für ihre Schwester war auch gefunden.

Im Outlet von Calvin Klein wurde mir das erste Mal klar, wie günstig die Klamotten eigentlich sind. Schade, dass es bei Calvin Klein so gar nichts schönes gab. Als wir dann aber den Shop von Tommy Hilfiger betraten, muss es bei mir irgendwie *klick* gemacht haben. Auf jeden Fall staubte ich dort eine Jeans und ein cooles Shirt ab und bezahlte einen Witz dafür.

Kleine Rechnung: Die Jeans war runtergesetzt auf 35 $. Darauf kamen noch 40% Rabatt. Minus 20% vom Coupon.  Macht nach meiner Rechung keine 17 Dollar. Dann noch 10% Tax wieder raus, sagen wir 18,50 $. Jetzt ziehen wir 25% ab, dann hat man den Preis in Euro, also ca. 14 Euro. Für ne Hilfiger-Jeans made in China. Komischerweise kassierte der Angestellte noch mal weniger, als den von uns ausgerechneten Endpreis. Mir war es recht, sollte aber keine Ausnahme bleiben. Fast immer zahlt man weniger als selbst ausgerechnet. Das nenne ich Service. 🙂

Jetzt war ich heiß. Erstmal ein Blick auf die Infotafel…

Ich brauchte noch unbedingt neue Schuhe. Fündig wurde ich bei Skechers, wo man, auch typisch für Amerika, das zweite Paar Schuhe für die Hälfte bekam. Und die waren schnell gefunden. 😉

Steffi, nun ja, ging leer aus. Aber darauf konnte ich, einmal dem Kaufwahn verfallen, keine Rücksicht mehr nehmen. Susanne erzählte uns von irgendwelchen In-Marken. Ich bin ja schon froh, dass mir der Name Tommy Hilfiger was sagt. Sie erklärte uns, dass American Eagle in Europa wohl total angesagt wären. Also rein in den Laden. Die Sachen waren zwar ganz nett, aber T-Shirts, Hosen und Schuhe hatte ich nun und brauchte ich nicht mehr. Egal wie „in“ gerade irgendeine Marke ist.

Doch dann sah ich die Umhängetasche, die mir sofort gefiel. DIE musste ich einfach haben. Und *zack* gekauft. Steffi schoss dann noch ein wirklich schönes Oberteil dort, dass ihr verdammt gut steht.

Kaum raus, ging es in den nächsten Laden, wo einer DER In-Marken verkauft wurde – Aeropostal. Kannte ich auch nicht, aber um mich ging es nicht mehr. Jetzt sollte Steffi noch ne schöne Hose finden. Doch ich war es, der noch eine Hose fand. Eine Badehose. Die musste ich einfach haben…okay, musste ich nicht, aber hallo…Kaufwahn!

Nun war ich wirklich komplett neu ausgestattet. Steffi dagegen war angesichts meiner Erfolge etwas traurig. Klar, sie freute sich für mich, weil der Tag nicht wie befürchtet, total langweilig für mich war. Aber ne neue Hose hätte sie schon noch gerne gehabt. Und die sollte sie bei Pac Sun dann doch noch finden. Im ersten Laden, wo sie bereits Hosen anprobiert hatte, fand sie dann doch noch ein edles Teil, dass ihr auch gut stand.

Und so konnten wir unseren gemeinsamen Erfolg gebührend im Waffle House feiern. Im Waffle House sitzt man so, wie man es aus amerikanischen Filmen kennt, auf Bänken am Fenster und wird, wie man es aus den Filmen auch kennt, bedient. Dort aß ich meinen ersten Burger in Amerika. Und sollte Lust auf mehr bekommen. 🙂
Frisch gestärkt ging es weiter südlich nach Gulf Shore. Der Name war Programm, erstmals waren wir direkt an der Küste zum Golf von Mexiko. Und konnten das warme Wasser genießen, was erst in ein paar Monaten an der Nordsee ankommt. 😉

Und nein, dass Wasser war nicht deshalb warm, weil wir da reingep….wie auch immer. Ganz ehrlich waren wir auch nur kurz mit den Füßen im Wasser, denn der Himmel war wie an der Nordsee  bedeckt. Und für mehr als sitzen hat es einfach nicht gereicht. Die Freude, an der Golfküste zu sein, war aber groß. Wie unschwer zu erkennen ist.

Wie gesagt, lange blieben wir nicht, weil der Wind recht frisch war und ich sowieso schon angeschlagen. Und meine freudige Erregung über die erfolgreiche Einkaustour wollte ich mir nicht vom Wind wegblasen lassen. Im nächsten Bild kann man dann auch erkennen, dass es nicht ratsam war, ins Wasser zu gehen.

Die gelbe Fahne ganz links deutet schon unruhiges Meer an. Das keiner im Wasser war, haben wir dann fälschlicherweise auf die gelbe Fahne bezogen, was natürlich quatsch ist. Klar kann man ins Wasser, man sollte jedoch die entsprechende Vorsicht walten lassen.

Nicht lange und wir gingen wieder den Heimweg an, nicht jedoch ohne uns mit Postkarten einzudecken. Der eine oder andere wollte ja noch ne Karte haben.

Auf dem Rückweg bestaunten wir noch einen nicht ganz so üblichen Eingang.

Ein kleiner Umweg über eine amerikanische Apotheke wurde noch gemacht und während Susanne irgendwelche Medikamente abholte, nutzte ich die Gelegenheit für ein paar Fotos. Pharmama hat auch schon ne Mail bekommen. 😉

Kaum zu Hause angekommen, wurden unsere Trophäen ausgebreitet und abgelichtet.

Ach ja, die Kopfschmerztabletten haben wir ja auch noch bei der Apotheke geschossen.

Der Abend verlief jedenfalls wie üblich. Lagerbier, Küchentisch, kennen lernen über nette Unterhaltung. 🙂

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verflixter Freitag

Was hab ich mich auf den heutigen Tag gefreut, denn dank zahlreicher Überstunden hatte meine Chefin heute einen sehr sehr kurzen Arbeitstag für mich geplant. Gleich nach dem Tagesgeschäft, so ca. nach dem Frühstück um 10 Uhr sollte ich mich vom Acker machen. Die restlichen Aufgaben würde sie dann schon für mich übernehmen… Tja, so war es seit einigen Tagen geplant, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Am Donnerstagabend hab ich noch schön „Herr der Ringe – die 2 Türme“ geschaut. „Macht ja nix, dass das länger geht, ich hab ja morgen nen kurzen Tag“ So dacht ich noch bei mir und bin dann gut gelaunt so gegen 24Uhr in Schräglage gekommen. Weil ich ja nun so früh gehen sollte, hab ich mit meiner Kollegin die „Schicht“ getauscht. Denn das Büro muss morgens um 7 Uhr besetzt sein, d.h. immer für einen früh aufstehen. Der Wecker sollte mich also um 5.30Uhr aus den Federn holen. Das tat er auch, aber ich hielt mich nicht dran. Um Stefan nicht zu nerven drückte ich nicht die Schlummertaste sondern schaltete das Gedudel aus. Anstatt mich aufzusetzen und die letzten Minuten noch im Sitzen zu dösen, blieb ich stumpf liegen und machte „noch mal schnell“ die Äuglein zu. Meine Güte, was man in 10 Minuten für nen geilen Scheiß träumen kann – wirklich das war ein Sketch reif fürs Fernsehen. würde ich ihn hier niederschreiben, würde er wahrscheinlich nicht halb so begeistern wie live gesehen… Aber um es mal kurz anzureißen:  …

10 Min später

Nee, ersthaft, ich habs versucht. Ich kann das nicht in Worte fassen – es kommt nicht witzig rüber. Aber egal, darum gehts ja hier auch gar nicht. Der größte Witz an der Sache ist nämlich, dass man so was nicht mal eben in 10 Min träumen kann, sondern ne geschlagene Stunde dafür benötigt. Um Punkt 6.25 Uhr schlagen meine Augen auf und meine Stimmung um. Aufgesprungen, Klamotten geschnappt, Zähne geputzt, Pony gewaschen, Katzenwäsche, Kontaktlinsen rein (ging heut überraschend einfach :-)), Klamotten an, dumme Sprüche von Stefan ignoriert und raus aus dem Haus. „Oh mann nur noch 10 Minuten…das schaffst du nie“. Natürlich die Otto Reklamation vergessen mitzunehmen und den Müllbeutel auch. Egal, machen wir halt später.

Um 7.06 Uhr bin ich dann sehr abgehetzt auf der Arbeit angekommen. Lisa war schon da…puhhh…Büro war besetzt. Alles gut! Als mein Puls langsam wieder Normalmodus angenommen hat, klingelt das Telefon. Meine Chefin. Ihr ginge es gar nicht gut, sie könne heut nicht kommen. Kein Problem, Gesundheit geht vor. Nun gut, somit wuchs für mich der Berg an Aufgaben und der frühe Feierabend rutschte vom „Nach dem Frühstück“ zu „zum Mittag“. Der Arbeitstag verlief auch mehr oder weniger Problemlos und tatsächlich um 12 Uhr konnte ich das Gebäude verlassen und mich endlich in mein Shoppingnachmittag begeben. Seit Tagen versuche ich ja nun schon neue Klamotten aufzutreiben, aber weder bei Bestellungen noch im Rolandcenter habe ich annähernd was Passendes gefunden. Also hieß mein Plan: Waterfront!

Als ich dann ins Auto einstieg wurd ich durch das leuchtende Licht hinterm Lenkrad wieder daran erinnert, dass der Tankboden nur noch geringfügig bedeckt ist. Auch das sollte kein Problem darstellen, kann ich ja auf dem Rückweg noch schnell an der Tanke halten. In der Waterfront angekommen, ging mein erster Gang zum ersten Geschäft, dass vor mir auftauchte . Clockhouse / C&A. Naja, Hoffnungen hatte ich da keine, denn dort hab ich noch nie irgendwas Ansprechendes oder Passendes gefunden. Doch diesmal sollte das Glück wirklich auf meiner Seite sein. Ausgesucht, anprobiert, Nummer kleiner gesucht, erneut anprobiert, gekauft. Somit hatte ich schon mal eine Tüte mit 4 Kleidungsstücken – juchu – das verspricht ein erfolgreicher Tag für mich zu werden. Auf dem Weg zum nächsten Geschäft, kreuzt Bijou Brigitte meinen Weg. Na, da kann ich doch gleich mal schaun, ob die weißen Schmuck haben. Und Tatsache. Wo ich die letzten Male auch in dieser Kategorie kein Einkaufsglück hatte, hatte ich diesmal mit wenigen Griffen Gesuchtes gefunden. Ab an die Kasse. Die Karte ins Gerät und…. … … „der Vorgang wurde abgebrochen“.

„Ja, kann ja mal passieren, diese Elektronik ist halt sehr sensibel“, lächelte mich die Verkäuferin an.

Also wiederholten wir die ganze Prozedur. Mit dem Ergebnis: „Der Vorgang wurde abgebrochen“

„Komisch“ sag ich, „vorhin hats noch funktioniert. Nagut, dann halt bar.“

Bei Esprit angekommen wurde ich doch glatt bei dem Saleständer fündig und mir passte eine Hose. Innerlich strahlte ich schon um die Wette mit der nicht vorhandenen Sonne. So erfolgreich und alles so easy, ohne Stress und mit viel Zeit. An der Kasse geb ich auch dieser netten Verkauferin meine Karte… … … „der Vorgang wurde abgebrochen“. 3x wollt sie es probieren, schließlich sind die Geräte ja alle sehr sensibel. Na toll, ich glaubte mittlerweile nicht mehr an das Versagen der Elektronik und fragte gleich (während ich das Bargeld auf den Tresen legte), wo ich den nächsten Automaten finden könnte. Auf dem Weg dorthin ging ich nochmal meinen Kontostand durch. „Die Abrechnung hast du erhalten, also müsste das Gehalt schon drauf sein. Prämiensparen (d.h. mein Konto wird bis auf 100,- Euro geräumt) findet am 04. jeden Monats statt. Welches Datum ist denn heut???? Oh nein, das heißt ja, dass mein gesamtes Gehalt auf mein Sparkonto gebucht wurde.“ Und tatsächlich, auf meinem Konto war nur noch so viel Geld drauf, dass nur die Abbuchung von C&A noch glattging. Bargeld bekam ich auch keins.

Somit nahm meine Shoppingtour ein jähes Ende. Ich war enttäuscht und stiefelte zu meinem Auto zurück. Dort angekommen wurde ich auch schnell wieder aus meiner Lethargie gerissen. Ach du Schreck, du musst ja noch tanken!!!! Schnell das Portemonaie gezückt und in den Tiefen noch müde 5 Euro entdeckt. OK, das wird reichen um nach Hause zu kommen. Dort liegt auch noch Bargeld und dann kann ich noch den Wochenendeinkauf erledigen.

Zu Hause angekommen bin ich erstmal an den Rechner gegangen um mich über meine Kontosituation genauer zu informieren. Was ich da sah, wollte und konnte ich kaum glauben. Ist das denn zu fassen? Haufenweise Schotter auf meinem Girokonto. Frei Verfügbar! Von wegen alles aufs Sparbuch gebucht. Die Gehaltzahlung muss genau in dem Moment zwischen Automat und Fahrt nach Hause auf meinen Konto angekommen sein. Boah war ich brassig. Das darf ja wohl nicht war sein. Trotzdem nehm ich mal lieber zur Sicherheit etwas Bargeld mit zum einkaufen.

Das Otto Reklamtionspaket untern Arm, die Mülltüte in die Hand, die Handtasche umgeschwungen, ab nach draußen. Mülltüte ist in der Tonne verschwunden, nun noch die Tür abschließen. Ich wühlte in der Handtaschen und wühlte und wühlte… wurde unruhiger und wühlte und wühlte und wühlte … wurde gereizt und wühlte und wühlte. Gott sei Dank hatte ich die Tür noch nicht zugezogen. Also rein in den Flur, Otto Reklamationsscheiß auf den Boden geworfen und die Handtasche „ordentlich“ durchsucht. Kein Haustürschlüssel. Also nach oben. Auf dem Küchentisch: Kein Schlüssel, beim PC: kein Schlüssel. Hmmm?? Das kann doch nicht sein. Wo is das verfluchte Ding. Steffi, Nerven bewahren und den Weg nochmal durchgehen. Im Wohnzimmer in der Schublade geguckt, bei Lucy am Fressnapf geguckt. An jedem verdammten Ort geguckt wo ich langgelaufen bin. Dann bin ich wieder runtergegangen und hab ich der Jackentasche geguckt, die Schuhe hab ich abgesucht, falls mir der Schlüssel aus der Hand gefallen sei. Die Mülltonne aufgemacht und dort geguckt. Weit und breit KEIN SCHLüSSEL!!!!

Dann kann ich ihn ja nur von außen in der Haustür stecken lassen haben. Doch nix. Oh nein, hat den jemand abgezogen? Das hieße ja neue Schlösser und noch viel schlimmer, da war der Arbeitsschlüssel dran. Der kostet richtig Asche, ist nämlich so ein Hightechgerät. Panik, Wut, Verzweiflung. Also bin ich nochmal hoch geflitzt und hab jeden Quadratmillimeter abgesucht, mit Tränen in den Augen.  Naja, nen Blick in die Shoppingtüten kannst ja auch mal riskieren – nichts ist unmöglich.  Und da waren sie, in voller Pracht!!    Puuuuhhh, Schwein gehabt.

Also, ab ins Auto und zu Edeka (nachdem ich noch 2 mal umdrehen musste, weil ich meine Handtasche und danach meine Hut vergessen hatte). Alles bekommen, alles bezahlt: Mit KARTE!!!! Dann noch zu Zurbrüggen, weil wir fürs Kuchenbacken noch ein Handrührgerät brauchen (das hab ich nämlich bei der letzten Backaktion geschrottet).

Nee, Elektrogeräte ham wa nicht… die gibts nur drüben bei Saturn

Hätt ich mir das Suchen auch sparen können. Also zu Saturn, Gerät gekauft: mit KARTE!!!! Noch schnell einen Marktforscher mit meiner Meinung zufriedengestellt und ab durch den Regen zum Auto. An der Tanke getankt (mir dabei einen Fingernagel abgebrochen, aber das ist ja fast nicht mehr erwähnenswert) und bezahlt: Ihr wisst schon…

Zur Aral und die Otto – Blabla abgegeben. und ab nach Haus! Ich bin völlig fix und fertig, da piept mein Handy:

Ihre Otto Bestellung 2. Teil liegt nun bei der Aral für Sie bereit

Ahhhhh – warum bekomm ich diese Info nicht 2 Min. früher. Das wars jetzt. Ich geb auf. Der Tag hat gewonnen. Heut mach ich nix mehr. D.h. oh doch, ich werd gleich noch mit meinen Schatzi die erste Tanzstunde wahrnehmen. Ich bin sehr gespannt, welche Überraschung mich dort bereits erwartet…

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Bildungsniveau eklatant verschlechtert

Vorhin war ich bei Real, um für den Urlaub eine 4GByte SD-Karte für die Digitalkamera zu schießen. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich Rasierschaum mitgenommen, um aus dem Arsch jederzeit ein Gesicht machen zu können.

Zwei Artikel, das ist doch ein Fall für die schnelle Kasse. Maximal acht Artikel erlaubt steht da in großen Lettern.

Wieselflink huschte ein Mittvierziger mit einem der roten Real-Körbe noch vor mir an die Kasse, was mich wunderte, denn mit Füllgrad des Korbes war ein wieseliges Flinken bestimmt nicht einfach. Leider ging es an der Kasse nicht so schnell vorwärts, wie der Name es suggerieren tut, also überschlug ich solange die Zahl der Artikel im Korb des Vordermanns. Ich tippte mal so grob auf 15 Artikel.

Leider dauerte es immer noch, also überlegte ich, wie ich der Ätzbacke wohl klar machen könnte, wie asozial sein Verhalten ist. Aber ist das überhaupt mein Job? Sollte das nicht die Kassierin machen? Vielleicht kann er aber auch nicht lesen. Oder gar nicht zählen. Was nicht gerade für das Bildungsniveau in diesem unseren Lande sprechen würde…

Da die Kassierin keine Anstalten machte, der Dummfresse auf sein Fehlverhalten anzusprechen, machte ich mir den Spaß und zählte die Artikel laut mit. Insgesamt 19 Artikel und damit fast zweieinhalb Mal so viel wie vorgeschrieben waren in dem Korb. Mein Kopf wurde mit jedem Artikel, der aufs Band gelegt wurde, der Farbe des Korbes immer ähnlicher…Ohne jedoch eine Reaktion der Kassierin oder des Kunden auf mein Mitzählen zu bekommen.

Naja, da kleine Sünden der liebe Gott sofort bestraft, löste ich mit meinen Artikeln (unbeabsichtigt) einen Alarm aus, als ich die SD-Karte in meine Tasche verstauen wollte und dabei in den Bereich der Warensicherungsdingsgeräte gekommen bin. Die Kollegin der Kassierin hat wohl die Warenentsicherungsdingsgerätschaft an der Kasse nicht eingeschaltet, was die Kassierin jetzt erstmal machen musste, damit ich durch konnte.

Und damit ich die schlechte Laune nicht mit nach Hause nehme, nutze ich die Gelegenheit und lies mich vom Kabel Deutschland Verkaufsstandtypen ansprechen. Dem erzählte ich erstmal, dass wir alles bei Kabel Deutschland haben.

Internet auch?

Ja, Internet auch.

Auch Kabelfernsehen?

Ja, auch Kabelfernsehen.

Ob ich zufrieden bin. Hier stockte ich etwas, da sich Kabel Deutschland standhaft weigert, meine K09-Karte umzutauschen, die ich in meiner DBox nicht nutzen kann und man ja auch mal im Schlafzimmer Kabelfernsehen schauen möchte. 😉

Wenigstens habe ich jetzt eine genaue Ausführung, dass KD die 02-Karten nicht mehr ausgibt. Eine Erklärung jedoch nicht…

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Helfen kann so einfach sein

Hier gibt es schöne T-Shirts zu kaufen, die außerdem für einen guten Zweck sind. Näheres drüben bei Ronny.

Außerdem noch ein Aufruf den ich beim Dwarslöper gefunden habe. Unter frieden-mitmachen kann man seine Stimme für ein Ende des Afghanistankriegs abgeben.

Den Krieg in Afghanistan beenden – zivil helfen!

Wir fordern von Bundestag und Bundesregierung:
– den Stopp aller Kampfhandlungen,
– den sofortigen Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan,
– den Einsatz der frei werdenden Gelder zur Verbesserung der Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung nach deren Bedürfnissen.
So haben ein selbstbestimmter Friedensprozess und der zivile Aufbau in Afghanistan eine Chance.

Mitzeichnen tut nicht weh!

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Erfüllungen

Zum Geburtstag gab es noch zwei Gutscheine von Amazon.de. „In letzter Zeit“ bekam ich gerne auch mal Gutscheine vom MediaMarkt oder Saturn, wo ich mich immer extrem schwer tat, diese überhaupt einzulösen. Deshalb der explizite Wunsch, mir doch bitte einen Gutschein von Amazon zu schenken, da ich dort wesentlich häufiger einkaufe, als bei den Metroablegern

Es gab also von meinen Kollegen und auch meinen Eltern jeweils einen Gutschein.

Für den Gutschein den ich von meinen Ellies bekam kaufte ich

„Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“ von Albrecht Müller
„SQL kurz und gut“ von Jonathan Gennick und
– die DVD „Death Proof – Todsicher“.

Den Gutschein von meinen Kollegen löste ich auch gleich bei der Gelegenheit ein. 😉

Und da ich gerade bei Quentin Tarantino bin, krallte ich mir auch gleich seinen letzten Film „Inglourious Basterds“. 🙂

Außerdem noch zwei Bücher, zum einen „Grundwissen Psychologie“ von Burkhard Vollmers und zum anderen „Frau Antje und Herr Mustermann – Niederlande für Deutsche“ von Dik Linthout. Ja, abwechslungsreicher kann es kaum noch sein. 😉

(Alles Amazon-Partnerlinks)

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Chillen in Friesland

Am Samstag sind wir nach Friesland zu Steffis Familie gefahren. Einmal um Abends lecker Fondue bei Dany und Breiti zu genießen und dann noch um endlich das Laufband abzuholen. Ach ja, und um Geschenke abzustauben. Meinen Geburtstag hatte ich zu dem Zeitpunkt schon wieder vergessen.

Übrigens bekam ich von Steffis Eltern drei von vier Wünschen erfüllt. 🙂

Einmal das wirklich witzige Buch über den „kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ (Amazon-Partnerlink), das Buch von Oliver Sacks, was tatsächlich schon 25 Jahre alt ist und bereits in der 31. Auflage jetzt in meinem Besitz ist (Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte) und das Wii-Spiel Endless Ocean (Amazon-Partnerlink), welches noch seinem Anspielen harrt. 😉

Wer jetzt aber glaubt, ich hätte nach der Ankunft in Friesland gleich auf dem Sofa Platz genommen, um mich lang zu machen, der liegt goldrichtig. Nur wurde ich auch gleich wieder hochgescheucht. Ich sollte ja das Laufband abholen. Also Matthias angerufen, Steffi dort abgesetzt und mit dem Schwippschwager nach Friedeburg. Die Kollegin von Erika kannte Matthias natürlich, was er aber auch schon mal erzählt hatte. Trotzdem dachte ich in dem Moment: „Typisch Breiti, er kennt einfach jeden.“

Das Einladen war kein großes Problem und wir waren eher als die Mädels vom shoppen zurück. Oh Wunder. 😉

Also nutzten wir die Gelegenheit und haben die Auffahrt zum Teil eisfrei gemacht. Machte auch gleich einen guten Eindruck bei den Mädels als sie heimkamen. Danach fuhren Steffi und ich wieder zu den Eltern.

Nachmittags wurde noch vorm Fernseher bei der Sky-Fußballkonferenz ausgeruht und um 18 Uhr ging es mit leeren Magen zu den Breitkopfs.

Ach ja, vorher war ich ja noch bei der Bowlingbahn in Heidmühle, um für das Familientreffen am 13.03. zwei Bahnen zu reservieren. Um 16 Uhr gehts dann los. Schmiert schon mal Eure Gelenke liebe Eltern. 🙂

Das Fondue war naturgemäß sehr langwierig aber nicht langweilig. Geschmeckt hats in jedem Fall und zum Schluss habe ich wirklich keinen Bissen mehr runtergekriegt. Leider hatte Achim am Sonntag Frühschicht, weshalb die Eltern gegen zehn Uhr (?) nach Hause fuhren und die jungen Leute sich selbst überlassen haben. Die Gäste haben dann die mitgebrachten Spiele rausgeholt (Ziegen kriegen, Einfach Genial und Uno). Die wurden dann der Reihe nach bis nach Mitternacht gespielt. Bis die Breitkopfs aufgrund einer Einladung am Sonntag morgen ins Bett mussten.
Ein Wort noch zu „Einfach Genial“. Es ist nicht unbedingt genial einfach, macht aber einen Heidenspaß wenn man es erstmal verstanden hat. Aber das geht auch relativ fix. Wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen. 😉

Geschlafen haben wir wie die Murmeltiere. 🙂
Morgens ging es dann schnurrstracks zum Bäcker, wo wir für das Frühstück bei Muttern die Brötchen holten. Und danach hieß es dann endlich chillen! Ich zappte von Fußballspiel zu Fußballspiel und kriegte so erfolgreich die Zeit bis zur Abfahrt rum. 😉

Die war dann am Nachmittag, wo man ordentlich entspannt durch das chillen nach Hause fuhr. Kaum angekommen wurde gleich das Netradio angemacht um auch ja nichts von Dortmunder Sieg zu verpassen. Papa half mir noch, das Laufband nach oben zu tragen. Da stand es noch 1:1.

Kurz vor der Lindenstraße ging der BVB dann 2:1 in Führung. Aber wenn Norbert Dickel im Netradio schon sagt, dass der Führungstreffer den Spielverlauf auf den Kopf stellt, dann hat das schon viel zu sagen. Noch ehe die Lindenstraße zu Ende war, lockte mich lautes Geraune aus den PC-Boxen ins Arbeitszimmer, wo das 2:3 für Frankfurt festgestellt werden musste. Keinen Zweifel, ab und an gibt es auch sowas wie Gerechtigkeit im Fußball. Nur muss das gegen uns sein?

Damit ging ein schönes Wochenende wieder mit einer Niederlage von Dortmund zu Ende und ich warte somit immernoch auf ein Geburtstagsgeschenk meiner Borussia. 😦

Neuanschaffung (5)

Nach einer Woche der Abstinenz hat sich hier einiges getan. Dank Uwe wurde bei unserer Heizung der Wärmetauscher gewechselt. Das zwang uns zwar am ersten Urlaubstag früh aufzustehen, aber dafür muss ich jetzt nicht alle paar Tage das Wasser nachfüllen. 🙂

Am Montag waren wir dann noch bei Möbel Buss, um unsere lang ersehnten Regalbretter zu kaufen. Für drei Bretter haben wir zwar mehr Geld ausgegeben, als wir vorhatten, aber dafür hängen sie jetzt und entschädigen mit ihrer Anwesenheit schon für den hohen Preis.

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