Die Muppets

Eine wirklich schöne Erinnerung an die eigene Jugend. So lässt sich der Film wahrscheinlich am besten beschreiben. Dabei verzeiht man ihm so einige Schwächen.

Denn warum ein reicher Gonzo oder eine berühmte Miss Piggy nicht einfach ein Teil ihres Geldes nehmen, um damit die Muppet-Show zu retten, fragt man sich nicht wirklich, weil es hier um eine nicht zu komplexe Geschichte geht, in der Gut und Böse klar getrennt und das wichtigste die Freundschaft ist. Gemeinsam sind wir stark.

Und so begeistern „Die Muppets“ über 100 Minuten lang vor allem „ältere“ und ganz junge Semester (wie ein Kommentator bei der IMDB schon anmerkte). Schade für die Twens, die nicht das Glück hatten, mit der Muppet-Show aufgewachsen zu sein (wir hatten als Kinder ja nichts^^).

Der Film verpackt diesen Spirit verdammt gut. Wie damals geht es natürlich um einen Gaststar, jedoch treten im Film viele berühmte Größen des Show-Business auf. Und die Gags zünden ebenfalls, wirken so wie damals gerne auch mal aufgesetzt, ohne dabei ins Peinliche abzurutschen.

Und als besonderes Schmankerl gab es vorab noch einen „Toy Story“ Kurzfilm. 🙂

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Ich bin der Hass…kaspar

Gestern Abend ging es für Steffi und mich nach Oldenburg, wo wir zum zweiten Mal innerhalb von sieben Monaten Rene Marik live sehen wollten.

Hatten wir uns beim ersten Besuch im Vorfeld reichlich per youtube mit Eindrücken versorgt, so sind wir diesmal ganz unbefangen an das Event rangegangen. Und mit leichtem Hunger, da unser Frühstück beim Chinesen bereits mehrere Stunden zurücklag…

Erst umkurvten wir zweimal den Parkplatz, da wir keinen Imbiss vor der Weser-Ems-Halle ausmachen konnten. In Osterholz waren damals die Bratwurst- und Bretzelstände vor der Halle. Also vielleicht doch noch mal Richtung Innenstadt? So groß war dann der Hunger aber doch nicht, also sind wir wieder Richtung WE-Halle, wo wir erstmal 2,50€ für einen Parkplatz abdrücken durften. Man kann es auch übertreiben… 👿

Vor der Halle dann ein bekanntes Gesicht.

I: Ist das nicht Rene Marik?

S: Sieht glatt so aus.

I: Auf jeden ist er das.

Ein Türsteher rief der betreffenden Person dann hinterher.

T: Rene, komm hier mal rein.

Wow, wir haben ihn in Echt gesehen. 😕

Also zwei Meter von uns entfernt! Wenn ich noch in dem Alter wäre, wo ich Autogramme gejagt hätte, dann wäre DAS die Gelegenheit gewesen… 😉

Wie auch immer. In der WE-Halle waren die Stände zum Futtern aufgebaut. So ein Glück. Steffi holte sich eine Bretzel und ich eine Currybratwurst. Und ich muss sagen, die war das schlechteste an dem Abend. Das beste an der BratBockwurst war noch, dass sie in zu süßer Ketchupsauce mit Currypulver badete…

Um den Geschmack schnell wieder wegzubekommen, war ich also gezwungen, mich am Süßwarenstand noch einzudecken. 😉

Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch los und eine neu hinzugewonnene Person spielte eine mir wohl bekannte Titelmelodie aus einer Science-Fictionserie aus den Sechzigern. Wahrlich ein Professor!

Ja, ab jetzt kommen eher nur Insider, deshalb lasse ich es mal sein. Nur so viel: Der Maulwurf, er lebt noch. 🙂

Ach ja, und eine weitere Puppe ist hinzugekommen, der oben erwähnte Hasskaspar. Eine echt fiese miese Type, die das Programm von Rene Marik aber durchaus bereicherte. Genauso wie der Professor, der aber ein Mensch aus Fleisch und Blut ist.

Fazit: Wieder glühten mir Abends nach der Show die Hände vor Klatschen und in der oberen Bauchgegend schein ich ein Muskelkater zu haben.

Jetzt schaue ich erstmal bei myspace mir die Hasskasparbox an, um über Neuigkeiten von Rene Marik immer auf dem Laufenden zu sein.

Eins noch: Nach der Show sind Steffi und ich nach laaaaanger Überlegung noch zu Mäckes gefahren und haben beide erstmals die  Schließung einer McDonaldsfiliale live und in Farbe erlebt…

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Niveauvolle Fernsehunterhaltung

Was bin ich doch froh, dass es mich am 03. Februar, an einem Dienstagabend auf das Sofa, vor den Fernseher und zu Pro7 verschlagen hat. „Unser Star für Oslo“… noch ne Castingshow!

Muss das wirklich sein?? – JA!! ES MUSS!

Wurde es doch schon im Vorfeld als seriöser Gegenpart zu Bohlens Lästershow DSDS angekündigt, so hielt USFO 🙂 was es versprach. Gleich die erste Show begeisterte durch talentierte Jungmusiker & Charaktere. Und das wunderbarste war, es gab KEIN ewiges Castingvorgeplänkel. Das soll ja nun eigentlich dazu dienen, die Creme de la creme zu ermitteln, wobei ich da bei DSDS klar sagen muss: am Ziel vorbei geschossen – und das auch noch ganz bewusst.  Stefan Raab hat diese Aufgabe hervorragend gemeistert. Die 20 Kanditaten die es auf die Bühne und zur Performance mit Liveband geschafft hatten, hatten einiges auf dem Kasten.

Wie angenehm war es da, dass vor, während und nach den Auftritten kein „Scheiße“- Sparschwein, „Errate den Song Filmchen“ oder eingespielte Cliparts, Furzgeräusche etc. zum Einsatz gekommen sind, um Vorzeige-Lachfiguren noch lächerlicher erscheinen zu lassen.  Nein, in dieser Show geht es tatsächlich um Kunst. Die Kunst zu singen, interpretieren und performen. Und nicht die Kunst aus Scheiße Geld zu machen. Allerdings muss man der Fairness halber erwähnen, dass die gesammelten Eurostücke von Bohlen der Stiftung zur Rettung der Erdbebenopfer in Haiti gespendet werden. (immerhin 5.254 Euro und RTL in seiner unglaublichen Güte rundet auf 10.000 Euro auf)

Zurück zur Sache. Nächster Unterschied: Die Kanditaten sind erwachsen! Und nicht nur das, sie besitzen Charakter, sind eigene Persönlichkeiten und kein Machwerk der Fernsehproduktion. Die bekannten und teilweise unbekannten Lieder, bekommen durch jeden Musiker bei USFO eine ganz eigene Note und das gewisse Flair. Das Pimpen von Möchtegern-Charakteren ist überhaupt nicht notwendig. Keine kleinen Liebesgeschichten neben den Hauptakteuren, um den ein oder anderen „Unscheinbareren“ an Interesse gewinnen zu lassen. Diese Show ist sehenswert, so wie sie ist. Pur! Ohne „kostümierte“ Sänger (so wirken sie auf der DSDS Bühne) oder fliegende Jungdarsteller auf der Leinwand während des Auftritts.

OK, um über eine Show urteilen zu können, sollte man sie schon kennen. Von dieser Staffel DSDS kenn ich nur 15 Min. einer Mottoshow, doch die haben alles vereint, um mich innerlich schreien zu lassen. Ich bitte Euch, wer ernsthaft Sänger werden will, der geht doch nicht mit „Looking for freedom“ oder „Life is life“ auf die Bühne.  Diese Lieder hab ich bei so mancher Karaokeparty schon besser gehört. Doch eigentlich empfinde ich nur echtes Mitleid für die zur Show gestellten Kandiaten. Sie genießen mit ihrer jugendlichen Naivität (sind halt meist noch nicht mal 18) den Rummel und Trubel um ihre Person, doch eigentlich gehts dabei kein Stück um SIE. Die eine Hälfte der Zuschauer lächelt lacht über sie und geifert nach dem nächsten Patzer (oh? Einsatz verpasst), die andere Hälfte giert nach neuen Storys über die Zicken und Plüschis.

Umso entsetzter war ich da über die Aussage eines guten Bekannten. Und es handelt sich hierbei um einen intelligenten, weltkritischen und bodenständigen Menschen. „Ein Star für Oslo? Nee, so n‘ Scheiß guck ich nicht. – Is ja langweilig, gar nicht kommerziell! Aber von DSDS verpass ich keine Folge *lacht*“ Die Intelligenz spricht aus diesem Satz – er weiß genau worauf es die Bohlen / RTL Allianz abgesehen hat und trotzdem… tja trotzdem….

Und so gehts 7 Mio. Zuschauer. Wobei ich mal die gewagte These aufstellen möchte, dass wohl eher nur der geringere Teil der Zuschauer so ein Lebensniveau wie mein Bekannter hat. Unser Star für Oslo lockt leider weniger Zuschauer, im Schnitt 2,15 Mio. Und wie sagt Holger Kreymeier von Fernseh-Kritik.tv in seiner neuesten Ausgabe da so schön (sinngemäß): “ Da muss man sich dann nicht wundern nur noch Schmu vorgesetzt zu bekommen, wenn man ihn fordert“

Ich bin auf jeden Fall zu einem Eurovision Songcontest Zuschauer geworden und denke, dass von allen übriggebliebenen Kanditaten eine würdige Vertretung für Deutschland gewährleistet ist. (Obwohl natürlich auch ich meine Favoriten habe 🙂 Lena – unsere Nora Tschirner/Björk Mischung und Christian den Schmuddelrocker).

Eure Steffi

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