Ich bin…

Edna. Ja wirklich! Guckst Du:

Ich bin Edna!

Ich soll verrückt sein? Das kann sich doch nur um ein Mißverständnis handeln! Mein sprechender Stoffhase Harvey sieht das übrigens genauso… Finde auch du mit Dr. Marcels Ga-Ga-Test heraus, welcher Verrückte aus EDNA BRICHT AUS du bist!

Auf meinem Amazon-Wunschzettel stand „Edna bricht aus“ (Amazon-Partnerlink) ja schon länger. Nun, nicht so lange, wie es das Spiel schon gibt. Point&Click-Adventurespiele waren nie so mein Fall. Das lag meistens daran, dass diese entweder Sachen abschmettern („Das geht so nicht!“), die man machen will oder verdammt schwere Rätsel haben. Oder beides.

Doch Edna, so versprachen die Kritiken, sollte anders sein. Diese Kritiken bekam ich jedoch erst durch den Nachfolger „Harveys neue Augen“ (Amazon-Partnerlink) mit. Flugs landeten beide also auf meiner Wunschliste. Und zu Weihnachten bekam ich den ersten Teil, eben „Edna bricht aus“.
Es ist in der Tat ein wirklich geniales Spiel, mit zum Teil recht schweren Rätseln. Aber im Gegensatz zu manch anderen P&C-Spielen kann man mit jedem Gegenstand reden und diese geben dann Hinweise auf des Rätsels Lösung(en). Warum das Spiel jedoch keine Altersbeschränkung bekommen hat, ist mir ein Rätsel, dessen Lösung nur die USK weiß…aber wenn es nach mir geht, würde es diese Institutionen eh nicht geben.

Also das Spiel ist wirklich genial, die Dialoge wahnsinnig komisch, der Humor teilweise sehr schwarz (Humor muss wie Kaffee sein!^^) und es ist gespickt mit Anspielungen. Von denen ich meist nur die auf Filme verstanden habe, da ich ja sonst keine Adventure-Spiele ähm…spiele.

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Die Jugend von heute

Diese Jugend heutzutage…lungert den ganzen Tag am Pool rum. Spielen mit ihren Plastikkanonen. Hören laut Musik. Und haben nur dummes Zeug im Kopf.

Naja. Fast… 😉

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Rage-Comic, die zweite…

Aus aktuellem Anlass:

Wie es mir am Morgen danach geht, kann man sich ja denken. 😉

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Level up

Nachdem der Endgegner am 02.04. geschlagen war und die Speicherung des Zwischenstandes ein paar Wochen gedauert hat, geht es jetzt weiter zum nächsten Level. Gut, dass das Level zu zweit gespielt wird. Mit einer Mindestspieldauer von 18 Jahren ist das Level schließlich kein Kinderspiel. Aber noch haben wir ein paar Monate Zeit, um Herzchen zu sammeln.

Am 25.02.2012 geht es dann los.

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A-Team in Google Earth

*hach* Was liebe ich das Internet. Paul van Dinther, der schon Ships und Helicopters für Google Earth gebastelt hat, hat auch das A-Team für Google Earth ermöglicht. Dabei kann man in Form des Vans durch viele verschiedene Städte juckeln. Wobei die am meisten Spaß machen, wo viele 3D-Gebäude gezeichnet sind. Also die amerikanischen…aber auch Berlin ist vorhanden. Oder die Niagara-Fälle.

Ein Beispielvideo gibt es auch:

Und hier kann man es spielen. Ich bin dann mal raus.

Nachtrag: Fast vergessen. Gefunden im Google Earth Blog.

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Angrillen 2.0

Einige haben es vielleicht schon über Facebook mitgekriegt: Das Angrillen mit dem eigenen Gasgrill am Wochenende ist gut gelaufen. Die Gasflasche ist entgegen erster Befürchtungen nicht in die Luft gegangen und alle Beteiligten haben es gut überstanden. Von Bauchschmerzen wegen Überfressens mal nicht zu reden. 😉

Die Nacht von Freitag auf Samstag war nicht sehr lang gewesen. Das lag zum einen daran, dass wir beim 50. Geburtstag einer Kollegin am Vortag bis tief in die Nacht feierten und zum anderen daran, dass am Samstag pünktlich um 9:15 Uhr der McDonalds Junior Cup in Delmenhorst startete. Zumindest wurden ab genannter Uhrzeit die ersten Durchsagen über die Lautsprecher getätigt…es gibt nur zwei Wochenenden, wo es bei uns empfehlenswert ist, bei geschlossenem Fenster zu schlafen. Zu Pfingsten und beim McDonalds Junior Cup. Warum waren diese Wochenenden in diesem Jahr bloß hintereinander?

Da ich nun mal wach war, fing ich an, die Marinaden für das Fleisch vorzubereiten und dasselbige in derselbigen einzulegen. Da noch nicht ganz wach, passierte mir das eine oder andere Missgeschick. So zum Beispiel der Zahnstocherbehälter (nach oben hin offen), den ich erst unverschuldet von seinem Platz im Schrank verdrängte und dieser sich dazu entschloss, eine Mikadoeröffnung zu zelebrieren. Ich war über dieses spontane Spielangebot nicht so erfreut und sammelte die Zahnstocher einfach wieder auf und steckte sie zurück in den Behälter. Kurz bevor ich die letzten Zahnstocher zurückstopfte, bekam ich erneut das Angebot zum Mikadospielen, als die Zahnstocher in ihrem Behälter ein Anstupsen meines rechten Unterarms fehlinterpretierten und erneut aus ihrem Behältnis hinaushüpften und sich auf dem Küchenboden verteilten…wenigstens konnte ich über diese Aktion lachen…

Nach dem Frühstück verließ Steffi das Haus und überließ mir das Feld die Küche. Der Kartoffelsalat und das Tzatziki waren schnell gemacht, das Fleisch war auch fertig…es konnte die Hausarbeit beginnen. Da war Steffi auch schon wieder zurück und Jana auch bereits da.

Gegen 17:30 Uhr betraten dann Tim und Antje die Bühne das saubere Haus und das Grillen konnte beginnen. Unter fachkundigen Augen, also von Tims, wurde der Grill entzündet und das Fleisch seiner Bestimmung zugeführt. Die Mädels bekamen die erste Geschmacksprobe und Steffi war froh, mich geheiratet zu haben. Was wohl daran lag, dass ich das Fleisch eben selber marinierte, was leider viel zu wenig gemacht wird und stattdessen zu den Fertigpackungen von Discountern gegriffen wird…

Tim löste mich dann als Grillmeister ab und ich konnte mich höchstselbst von meinen Künsten überzeugen. Ich muss sagen, ich hätte mich auch geheiratet. 🙂

Danach ging dann der gesellige Teil los, nachdem beim Essen noch zufrieden vor sich hingekaut wurde. Es kam wieder Looping Louie (Amazon-Partnerlink) auf den Tisch, wo wir gespielt, gelacht, getrunken und uns unterhalten haben. Als das wechselhafte Wetter augenscheinlich gerade wieder eine bessere Phase offenbarte, zogen wir dann los zum Delmenhorster Stadtfest, um uns den längst fälligen Nachtisch in Form von Crepes einzuverleiben. Da dieses Jahr Sweety Glitter nicht anwesend waren, zogen wir es vor, auch nicht länger als nötig anwesend zu sein.

Zu Hause wurde dann bei einem Cuba Libre noch Stadt-Land-Fluss mit Jana gespielt, was aber nicht sonderlich effektiv war. Alkohol, Essen und Schlafmangel zeigte dann doch die üblichen Reaktionen auf die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem gewinnt bei Spielen in trauter Dreierrunde immer Steffi…

Und das war es schon mit Grillen?

Mitnichten. Nach dem Geburtstagsessen meines Großonkels, wo ganz überraschend mein angekündigter Bruder doch nicht erschien – sehr zum Leidwesen meines anderen Bruders und mir – und einer Spritztour nach Bremen *hüstel*, wurde am Abend noch mal der Grill angemacht und das restliche Fleisch vor dem Gefrierschrank gerettet. Während es hinter meinem Rücken so aussah:

sah es vor mir so aus:

Und lecker war es. 🙂

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O-Ton (20)

Das Pfingstwochenende haben wir zum Teil in Friesland verbracht. Nachdem der kleine Neo ins Bett verfrachtet wurde, ging der gesellige Teil des Abends los. Zuerst wurde Looping Louie ausgepackt und unter tränenreichem Lachen gespielt. Da gab es schon die ersten Anzeichen eines Zwerchfell-Muskelkaters.

Danach wurde Tabu gespielt. Hier geht es darum, einen Oberbegriff dem Partner zu erklären. Erschwerend kommt hinzu, dass fünf Begriffe dabei stehen, die nicht in der Erklärung verwendet werden dürfen.

Folgende Konstellation: Mädels gegen Jungs, ich kontrolliere Steffi. Falls sie einen Begriff verwendet, wird die Hupe getrötet die Tröte gehupt Alarm geschlagen.

Sie zieht die Karte und bekommt den Oberbegriff: Robin Hood.

Mit einem langgezogenen und sehnsüchtigem „ooooohhhhh“ sagt sie:

„Robin Hood“

Möööp! 🙂

Zur Erklärung: Sie dachte an Kevin Costners Rolle in Robin Hood, doch unter dem Einfluss des Alkohols vom Spiel zuvor rutschte ihr das Robin Hood heraus.

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Das Dilemma des Kegelsports

Wo fange ich bei dem Thema bloß an?

In meinen letzten Beiträgen über die Spieltage unserer SG bin ich ja schon manches Mal mit dem Thema abgedriftet und habe meinen Unmut über die eine oder andere Gegebenheit des Kegelsports Luft gemacht. Nach der Siegerehrung bei der Vereinsmeisterschaft bin ich geradezu aufgeschreckt und in mir wuchs der Wunsch, das Dilemma des Kegelsports noch einmal kompakt zusammenzufassen.

Mitleser des Blogs, die zugleich auch Kegelfreunde sind, sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren. Aber der folgende Beitrag richtet sich nicht nur an Kegelfreunde. Ich bin sicher, der eine oder andere Punkt trifft auch auf andere Sportarten zu.

Rückhalt

Der Rückhalt des Kegelsports bezieht sich auf wenige Personen, die den Großteil ihrer Freizeit dafür opfern. Der große Teil ist die Herde der Gewohnheit. Man kommt zum Trainingsabend, man lässt die Spiele am Sonntag über sich ergehen. Und nimmt vielleicht noch an Meisterschaften teil. Feierabend.

Besonders deutlich empfand ich das während der Siegerehrung der Vereinsmeister. Da waren tatsächlich zwei mal die Drittplatzierten gar nicht anwesend, obwohl sie an dem Tag gekegelt haben. Nach dem Motto „ich habe nicht damit gerechnet, dass ich noch Dritter werde“ ist man dann gegangen. In einem Falle war sogar der Sportwart eines mir sehr gut bekannten Vereins unter den Vermissten…Ein Trauerspiel.

Viele weitere Aktive glänzten durch Abwesenheit, statt der Ehrung beizuwohnen. Wenn jemand einen Hof zu bewirtschaften hat oder Sonntags zur Arbeit muss, dann kann ich das noch nachvollziehen. Aber die Alterstruktur des Kegelsport weist viele Rentner auf. Und denen ist dann Kaffee und Kuchen wichtiger.

Sicher kostet der Kegelsport auch Zeit. Aber das tut Sport im Generellen immer. Es lässt aber in meinen Augen ein Mindestmaß an Respekt anderen gegenüber vermissen, wenn man einer Ehrung nicht beiwohnt.

Und plötzlich bekam die Aussage des Fotografen des lokalen Blattes und einiger Organisatoren, zwecks Fotos nach der Ehrung noch da zu sein, einen Sinn. Ich dachte echt, die wollten mich verarschen. Natürlich bin ich da, ich hau doch nicht gleich danach ab. Schade das andere es schon vorher taten.

Jugendarbeit

Und was wird unserer handvoll Jugendlichen für ein Signal gegeben? In unserem Verein bin ich mit fast 35 Jahren der jüngste Kegler. Mein Bezug zu Jugendlichen im Teenager-Alter wird nicht unbedingt besser. In anderen Vereinen sieht das nicht besser aus. Je zwei geehrte B-Jugendliche (bis 14 Jahre) bei den Jungs und bei den Mädchen, keine A-Jugend (14-18 Jahre) und zwei Juniorinnen (18-21 Jahre), das wars. Das ist unser Nachwuchs 2010/2011.

Die zwei B-Jugendlichen Jungs, die keiner Trendsportart nachgehen, sondern kegeln…was sind die für Repressalien in der Schule und ihrem Freundeskreis ausgesetzt? Vergessen wir nicht, dass Kinder grausam sein können. Ich habe es doch selbst erlebt. Und von unseren Jugendlichen Anfang der Neunziger sind zwei (!) noch heute aktiv. Damals waren wir ca. 10-15 Jugendliche. Die Chancen, dass die am Sonntag geehrten Jugendlichen also noch 2025 aktiv sein werden, sind verschwindend gering. Vor allem wenn nicht mal die Alten als gutes Vorbild den Ehrungen beiwohnen.

Spielsystem

Ein einheitlicher Spielmodus ist nicht existent. Das liegt zum Teil daran, dass die Mannschaften auf Bundesliga-Niveau nicht einen Deut von ihrem Spielmodus abweichen wollen, während in den unteren Ligen die Mannschaften gar nicht mehr so viele Spieler haben, wie nötig wäre. Das Ergebnis? Kuddelmuddel von oben nach unten. Jede Liga hat ihre eigenen Regeln bezüglich Spielort, Mannschaftsgröße oder Wurfzahl.

Überblick gefällig?

1. Bundesliga

  • Heim- und Auswärtspiel
  • 6 Kegler je Mannschaft
  • 200 Wurf je Kegler

Verbandsoberliga (neu gegründet ab 2011/2012)

  • Spiel an neutralem Ort
  • 6 Kegler je Mannschaft
  • 120 Wurf je Kegler

Verbandsliga (neue Bestimmungen ab 2011/2012)

  • Spiel an neutralem Ort
  • 5 Kegler je Mannschaft
  • 120 Wurf je Kegler

Verbandsklasse (neue Bestimmungen ab 2011/2012)

  • Spiel an neutralem Ort
  • 4 Kegler je Mannschaft
  • 120 Wurf je Kegler

Kreisebene

  • Spiel an neutralem Ort
  • 4 Kegler je Mannschaft
  • 100 Wurf je Kegler

Und bei den Damen sieht es wieder ganz anders aus. Verglichen mit dem Fußball wäre es in etwa so, als wenn in der Bundesliga mit elf Mann ein Hin- und Rückspiel über 90 Minuten bestritten wird. Ab der vierten Liga dann mit elf Mann nur 75 Minuten, ab der Bezirksliga mit 9 Mann 75 Minuten und auf Kreisebene nur noch mit 7 Mann 60 Minuten gespielt wird. Im Kegelsport ist das Usus.

Dazu muss man sagen, dass es aus der Not geboren ist. Wenn die oben spielenden Mannschaften sich nicht bewegen und die Basis wegbricht, dann muss man sich den Gegebenheiten anpassen. Und das tut für gewöhnlich immer erst die Basis. Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis diese Erkenntnis auch bei den Bundesligamannschaften gereift ist.

Zukunft

Praktisch nicht vorhanden. Punkt. Auf die Frage von Steffi, wie lange ich denn noch Kegeln will, antwortete ich:

„S0lange ich noch lebe. Oder solange es noch den Kegelsport gibt.“

Ich gehe momentan davon aus, dass letztere Option eher eintrifft. Nach optimistischen Einschätzungen wird es den Verein, in dem ich jetzt kegel in zehn Jahren nicht mehr geben. Wie gesagt, ich bin mit fast 35 Jahren der mit Abstand jüngste. Alle anderen sind zum Teil deutlich über 50 Jahre. Schon jetzt bildet die Altersgruppe über 60 Jahre die größte Fraktion im Kegelsport. Der Nachwuchs ist mangels Attraktivität des Sports praktisch nicht vorhanden.

Attraktivität

Und wo wir gerade dabei sind. Bemühungen, den Kegelsport attraktiver nach außen darzustellen, verpufften nahezu ungehört. Einige Bahnbetreiber renovierten ihre Bahnen für teures Geld, um so dem miefigen Hinterzimmerimage zu entkommen. Mit bescheidenem Erfolg.

Ein Werbefeldzug, mit dem Spruch, dass Kegeln eine „umwerfende Sportart“ ist, wurde zum Waterloo.

Entsprechend kann man die Voreingenommenheit der Kegler verstehen, als vor einigen Tagen bei einem Pokalspiel ein Fernsehteam anwesend war. Nach einem denkbar knappen Ausgang des Pokalspiels wurde entsprechend gefeiert und die Kamera hielt voll drauf, als ein großes Glas Bier rumging. Die Befürchtung, dass ausgerechnet das über den Äther geht und den Kegelsport wieder in eine bestimmte Ecke rückt, sind groß. Die Beteuerungen des Fernsehteams, die Unterschiede zwischen Hobbykeglern und Sportkeglern herauszustellen, wirkten auf mich zwar glaubwürdig. Aber wissen wird man das erst am Tag der Ausstrahlung.

Fazit:

Es braucht schon ein Wunder, den Kegelsport wieder zu einem Breitensport avancieren zu lassen. Hoffnung darauf haben die realistischeren Zeitgenossen unter uns keine mehr. In Zeiten, wo der Individualsport im Vordergrund steht und nur Sportarten wie Fußball oder Handball als Teamsport gesellschaftsfähig sind, wird der Kegelsport immer mehr an den Rand gedrängt. Dazu kommt der teure Unterhalt von Kegelbahnen.

Sicher hat der Mitgliederschwund auch mit der gesellschaftlichen Entwicklung zu tun. Und ich meine nicht nur demoskopisch. Früher war es noch üblich, in Gesellschaft einer körperlichen Ertüchtigung nach zu gehen. Heute, in Zeiten der neoliberalen Wirtschaftssysteme, wird das Prinzip des Stärkeren gefördert. Einzelgängertum kontra Teamgeist. Was auch das verstärkte Aufkommen der individuellen Trendsportarten erklärt. Vergleicht mal, wie viele davon Mannschaftssportarten sind…

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Das war es zwischen den Tagen (4)

Und damit war der letzte Tag des Jahres erreicht. Feierten wir die letzten Jahre stets in Friesland, wo wir entweder mit Steffis Familie oder bei vermeintlichen Freunden feierten, wobei mir ersteres immer am liebsten war, so wurden wir dieses Jahr von Tim und Antje zur Silvesterparty eingeladen. Zusammen mit Tims Bruder Stefan und seiner Freundin Anna-Lena, sowie Tims Kumpel Robert mit seiner Freundin Anna-Lena.

Wer jetzt alles doppelt liest, ist nicht betrunken. Wir hatten tatsächlich zwei Stefans und zwei Anna-Lenas vor Ort. 😀

Tim schickte rechtzeitig eine Aufgabenverteilung rum. Wir waren die Mini-Frikadellen-Grüner Salat-Schnibbelgemüse-Fraktion.

Von Tim wurden wir sogar abgeholt, womit „nur“ noch das Problem der Rückfahrt bestand. An Silvester immer ein Riesenproblem…

Kurz nach unserer Ankunft kamen auch die Friesen. Und das große Fressen konnte beginnen. Besonders lecker war Tims Männerchili, aber auch der Tortillasalat, das Mousse au Chocolat, ach eigentlich alles. 🙂

Nach dem Schaffen der Grundlage konnte das Trinken beginnen. Antjes Orangenbowle war klasse, mehr als ein Becher war aber nicht meins, weil die Orangen es verdammt in sich hatten. Dann doch lieber Cuba Libre.

Essen? Check!

Getränke? Check!

Spiele? Auf gehts.

Es standen Activity, Tabu, Personenraten und Looping Louie zur Auswahl. Looping Louie? Verdammt, dass Spiel hatte wirklich Suchtfaktor. Ein bisschen abgewandelt (nach jeder verlorenen Runde wurde ein Schluck aus seinem Glas genommen) waren besonders die Männer nicht mehr davon abzubringen.

Steffi änderte den Namen in ihrer ganz speziellen Art (also unter Einfluß der Orangenbowle) um in Leo Loopi. Und ich bestellte noch am Neujahrsmorgen das Spiel Looping Louie bei Amazon (Partnerlink).

Um kurz nach elf sind wir mal kurz raus um ein paar Proberaketen zu starten und mit Wunderkerzen die Straße zu beleuchten.

Danach haben wir eine Runde Personenraten gespielt, bei der ich der Loser war. Warum? Weil ich Winnie Puuh war und auf diesen schwulen Bären nicht kam. Das war auch der Grund, weshalb ich meinem Neffen kein Winnie Puuh Besteck zur Taufe schenken wollte, sondern cooles Roboterbesteck.

Mitternacht war dann das normale Prozedere. Frohes Neujahr, Küsschen, mit Sekt anstoßen, rausgehen und dem Feuerwerk zuschauen.

Danach ging es wieder zum Spielen rein, Looping Louie sollte noch manche Runde drehen. Wir spielten Tabu, Activity-Männer gegen Frauen (Frauen gewannen) und Activity-Pärchen (das langweiligste Pärchen gewann…wir^^) und wieder Personenraten. Diesmal schaffte ich es als vorletzter immerhin auf meine Person zu kommen…Pumuckl…

Zwischendurch versuchte ich ab 20 nach 2 ein Taxi zu organisieren. Bei der Taxizentrale wo meine Mutter arbeitet, kam ich anfangs zwar noch durch, aber es hebte keiner ab. Bei der Taxizentrale wo ich nebenbei arbeite kam ich gar nicht erst durch. Da war bis nach drei Dauerbesetzt.

Später kam ich auch nicht mehr bei Mutterns Zentrale durch, aber bei meiner hatte ich plötzlich ein Freizeichen. Ein Kollege war dran und versprach mir, ein Taxi zu schicken. Ich könnte in zehn Minuten die Schuhe anziehen. Und tatsächlich, nach zwanzig Minuten stand das Taxi vor der Tür.

Damit nahm ein wirklich schöner Abend ein pünktliches Ende, da man ja aufhören soll, solange es noch Spaß macht. Und da die Müdigkeit manchen bereits übermannte…wer weiß, wie lange wir noch Spaß gehabt hätten. 😉

Um kurz vor vier waren wir von der besten Taxifirma der Welt zu Hause abgesetzt worden.

Morgens weckte mich Steffi um kurz nach elf, weil das Neujahrskonzert der Wiener Philarmoniker bereits begonnen hatte. Und so begann ich wie jedes Jahr das neue Jahr mit meiner persönlichen Tradition. 🙂

Das war es zwischen den Tagen (3)

Weihnachten lag hinter uns, einige Aufgaben jedoch noch vor uns.

Es ist spät am vorigen Abend geworden und so kam ich nicht richtig aus den Federn. Steffis Mutter musste wieder arbeiten, was bedeutet, dass es auch keinen Weckdienst und somit auch keinen Frühstücksdienst um 9 Uhr gab. Aufstehen mussten wir aber trotzdem, weil wir noch mit unserer zukünftigen Fotografin verabredet waren. Einer ehemaligen Mitschülerin von Steffi.

Wir trafen sie in Jever in einem Cafe und sie zeigte einige ihrer Fotografien. Vor allem aber ist sie ein sehr sympathischer Mensch, was uns die Zusage nicht schwer fallen ließ. Klar spielte auch der Freundschaftspreis eine Rolle, aber sie soll es schließlich auch nicht umsonst machen. 😉

Danach ging es zu Dany und Breiti, wo die Frauen an einem Hochzeitsalbum mehrfach gearbeitet haben und die Männer um Punkt vier das Bier aufmachten.

Abends wollten wir dann mit den Eltern von Steffi Skip-Bo
(Amazon-Partnerlink) spielen, was wir kurzfristig auf Dienstag verschoben, weil Achim fast seinen Skat-Abend vergessen hatte.

Dienstag wurde es endlich ruhiger. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, was wir den ganzen lieben Tag gemacht haben. Wahrscheinlich saß ich die ganze Zeit an meinem neuen Netbook während Steffi irgendwas mit ihrer Mutter gemacht hat. Und Achim? Der hat sich Abends mit einem Kumpel getroffen, während wir drei zu Dany und Breiti gefahren sind und Skip-Bo gespielt haben. Unnötig zu erwähnen, dass keine einzige Runde an mich ging…

Nachtrag: Dienstag Nachmittag waren wir auf der wieder freien Strecke nach Carolinensiel gefahren um Oma und Onkel noch zu besuchen. Asche auf mein Haupt. 😳

Steffi durfte dafür erstmals seit Heilig Abend wieder trinken, weil ihre Mutter sich für den Fahrdienst zur Verfügung stellte. Also beim Spieleabend versteht sich.^^

Mittwoch vormittag ging es dann wieder nach Hause, wo erstmal die ganzen Geschenke und Taschen hochgeschleppt werden mussten. Dann aufräumen, saubermachen, einkaufen, akklimatisieren. Der ganz normale Wahnsinn halt.

Donnerstag morgen wurde erstmal schön gefrühstückt, das heißt, wir hatten es vor. Das erste halbe Brötchen war gerade angekaut, da klingelte das Telefon. Oldenburger Vorwahl? Sollte das etwa das Krankenhaus sein?

Es war es, genauer die behandelnde Ärztin, bei der ich mich am Donnerstag melden sollte…

Wo ich denn bleiben würde?

Aber…aber…ich habe doch keinen Termin und würde im Laufe des Nachmittags kommen wollen, stammelte ich.

Nachmittags ist aber keiner mehr da und wenn ich keinen Termin habe, dann hätte ich mich darum kümmern müssen. Jetzt aber mal voran…

Der Ton war deutlich, also rein in die Klamotten und los. Bei der Patientenaufnahme kam ich sofort dran und las mir auch noch mal den Zettel durch, den ich im November bei der Voruntersuchung bekommen hatte. Darauf stand:

Rufen Sie einen Tag vorher noch mal an und erscheinen Sie am Aufnahmetag um 9 Uhr im Krankenhaus.

Ups, wer lesen kann, ist klar im Vorteil… 😳

Zum Glück wurde ich nicht bestraft und wurde zügig abgehandelt. Wohl auch, weil meine Ärztin pünktlich Feierabend machen wollte. 😉

Den Rest des Frühstücks konnten wir dann in Ruhe genießen…

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