Ruhestörung

Ja, ich weiß, dass ich die letzten Tage das Blog sträflichst vernachlässigt habe. Aber das hatte auch einen sehr guten Grund.

Denn seit Freitag ist der neueste Teil von Civilization im Handel und um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich mir das Spiel bei Amazon (Partnerlink) vorbestellt. Und Freitag nach der Arbeit lag die Post auch schon auf dem Küchentisch. 🙂

Die Verpackung also aufgerissen, den Duft eines neuen Spiels kurz aufgenommen und genossen und dann die DVd zur Installation ins Laufwerk gelegt und los gehts. Wenn da nicht die lange Installationszeit gewesen wäre. Ich kam mir fast schon wie er hier vor:

Nach (gefühlten) zwei oder drei Stunden konnte es dann aber endlich losgehen. 😉

Der erste Eindruck war erwartungsgemäß sehr gut, kannte ich vieles doch schon aus Vorab-Meldungen und Trailern. Sonst beschäftige ich mich ja null mit irgendwelchen Spielen, aber ein neues Civilization lässt in mir schon ein gesteigertes Interesse für Computerspiele erwecken.

Irgendwann kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^) und da meine Augen zwei, drei Stunden später schon brannten – ich bin einfach schon aus der Übung – ging ich dann mal ins Bett.

Kurz nach dem Aufstehen und der lästigen Nahrungsaufnahme, bei der Steffi und ich jetzt „Die wilden Siebziger“ anschauen, juckte es aber schon wieder in den Fingern. Während der BVB gegen St. Pauli seine Erfolgsserie fortsetzte, machte ich eine kurze künstlerische Pause. In der Halbzeit des Spiels kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^). Gleich nach dem Abpfiff des Spiels ging das andere Spiel auch wieder weiter.

Irgendwann in der Nacht ging es dann wieder in dieses komische Ungetüm mit den vier Buchstaben. Aber auch nur, weil am Sonntag der erste Durchgang zur Vereinsmeisterschaft anstand. Eine lästige Pflicht, da ich meine Einzelergebnisse meist schon vorher mit einem Wort beschreiben kann: Unbefriedigend.

Dieses Mal war jedoch alles anders. Nach einem ausgiebigen Frühstücks und ausreichend Erkenntnisse über das Leben in den Siebzigern ging es ins DKZ, wo ich mit 44 Holz das viertbeste Ergebnis des gesamten Tages schob. Aber ich habe in den letzten Tagen auch viel von Jürgen Klopp gesagt. Denn das war der erste Durchgang. Und wie im Bobfahren hört man mit selbigen ja nicht auf, nur weil man nach der ersten Kurve eine gute Startzeit hingelegt hat. Ich habe also erstmal nichts erreicht damit.

Nach dem Kegeln ging es dann auch gleich wieder an den Computer zum Spielen, bis das Spiel seinen ersten Absturz am Wochenende hatte. Gerade lese ich, dass der erste Patch veröffentlicht wurde, was meinen Absturz aber nicht erklärt. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon starke Kopfschmerzen hatte – ich sag ja, ich bin aus der Übung – gingen Steffi und ich ins Bett.

Mein Fazit zum Spiel bis hierher:

Das stapelweise Angreifen ist (zum Glück) nicht mehr möglich. Hier muss man endlich auch mal die Möglichkeiten des Fernkampfes nutzen.
Die Diplomatie ist m.E. auch sehr verfeinert worden.
Dazu gefällt mir das Prinzip der Stadtstaaten sehr gut, weil sie eine weitere Möglichkeit des Handelns ermöglichen.
Ein wenig trauere ich um den Wegfall der Religionen, weil ich das schon einen wichtigen Aspekt finde. Dafür gibt es jetzt Sozialpolitiken, die durch hohe Kulturpunkte ausgebaut werden können. Hat man dann fünf Sozialpolitiken komplett ausgefüllt, kann das Utopia-Projekt angegangen werden. Da ich sehr expansiv spiele und viele Städte sich nachteilig für die Sozialpolitik (oder waren es die Kulturpunkte?) auswirken, habe ich das noch nicht geschafft.

Die Errungenschaften werden wieder ansprechender präsentiert, aber nichts gegen die Zweier-Version, als die Videos gezeigt wurden. Die haben mir persönlich noch am besten gefallen.

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Vielen Dank für die Blumen

Na gut, Blumen gab es nicht. Aber sonst war mein 34. Geburtstag sehr gelungen. Wenn ich den sportlichen Aspekt vernachlässige heißt das.

Aber fange ich von vorne an.

Am Samstag Abend kamen Antje und Tim, die mit Tikalein witziges Strategiespiel mitbrachten, was Steffi am Ende überlegen gewann. Danach ging es mit unserem „Traditionsspiel“ Ohne Furcht und Adelweiter – welches Antje gewann – um dann zum Schluss an der Wii zu landen.

Ein bißchen Bewegung schadet ja nicht und endlich durften auch mal die Männer gewinnen. Zumindest beim Bowlen. Die Partie Golf ging dann an Steffi, die einen neuen persönlichen Rekord holte.

Ja, und dann hatte ich auch schon Geburtstag. Antje und Tim waren so lieb und hatten sogar ein Geschenk dabei. Aber was heißt hier eins? Gleich zwei Geschenke durfte ich auspacken. Und wie es sich gehört, waren es Spiele um auch weiterhin schöne Spielabende gemeinsam zu verbringen. Einmal das sehr witzige und danach intensiv gespielte Ziegen kriegen, welches einen sehr hohen Suchtfaktor besitzt und eine Partie schnell durchgespielt ist. Und dann noch Einfach Genial, ebenfalls ein Spiel in dem es viel um Risiko geht.

Ich weiß jetzt gar nicht, wann die beiden aufbrachen. Ich weiß nur, dass ich morgens um kurz vor neun schon wieder auf war, da ja auch noch die Kreismeisterschaft anstand. Um zehn vor elf sollten mein Vater und ich auf der Bahn sein, um halb zehn war ich bereits im Hotel Goldenstedt, da ich meinen Kegelkollegen noch ein Frühstück ausgeben wollte. Die meisten aßen sehr zum Wohlwollen meines Portemonnaies zu Hause und so saßen nur mein Vater, Albert und ich, sowie später noch Rolf-Dieter am Tisch. Das Frühstück war super, die Brötchen knusprig und wenn ich mal keine Lust habe, Frühstück zu machen, weiß ich jetzt, wo es in der Nähe eine gute Alternative gibt.

Später stellte sich noch heraus, dass Albert nicht nur sein Frühstück selber bezahlte, sondern mir meins zum Geburtstag ebenfalls schenkte, so dass ich nur das Frühstück meines Vaters zahlen musste durfte. Hierfür noch mal ein riesiges Dankeschön an Albert. 🙂

Ich erwähnte ja eingangs, dass der Geburtstag in sportlicher Sicht nicht so zufriedenstellend war. Das fing nämlich beim Kegeln an. Dort wurstelten sich mein Vater und ich mehr schlecht als recht durch und kamen am Ende auf 16 Holz. Dabei waren es nicht die kleinen Hölzer sondern die fehlenden Achter, die uns jegliche Hoffnung raubten.

Nach meinem absovierten Schreibdienst ging es dann nach Hause, wo meine Liebste bereits mit dem Essen wartete. Ein Vier-Gänge Menü sollte dort aufgetischt werden und ich war sehr gespannt (und hungrig).

Als ersten Gang gab es eine „feurige Süßkartoffelsuppe“ mit Schinkenstreifen. Genial.

Danach Salat mit Garnelen, welche in Rosmarin, Knoblauch und Zitronen gebraten wurden. Hmjam.

Als Hauptgericht wurden grüne Bandnudeln mit Pilzen und Schweinefiletmedaillons gereicht. Lecker.

Und zum krönenden Abschluss gab es dann noch selbstgemachtes Tiramisu aus dem Glas. Herrlich.

Zwischendurch durfte ich auch noch Geschenke auspacken. Neben einem Gesundheitsnackenkopfkissen gab es noch von „Einstürzende Neubauten“ die „Palast der Republik“ live-DVD. Bei diesem Konzert war mein kleiner Bruder live dabei und sogar am Vortag im Chor zugegen. Von diesem Vortag habe ich als Supporter auch eine DVD bekommen. Die Konzert-DVD komplentiert jetzt das Wochenende. 🙂

Danach ging es mit dem sportlichen Desaster weiter. Eigentlich hoffte ich ja insgeheim, dass Borussia Dortmund mir ebenfalls ein Geschenk macht, aber dem war leider nicht so. Man ging in Stuttgart 1:4 unter. Da tröstet auch nicht die einhellige Meinung, dass der VfB drei Tore zu viel erzielte. Den Beitrag meines Bruders las ich übrigens als das 3:1 für Stuttgart fiel…

Dafür war mein Opa zugegen, der mir noch ein paar „soziale Zuwendungen“ in Form von Würstchen, Studentenfutter und After-Shave zukommen ließ.

Danach war Probeliegen auf dem Nackenkissen angesagt. 😉

Am Abend trudelten die letzten Telefonanrufe ein, in der Lindenstraße passierte auch nicht mehr viel und Steffi entschied sich für Harry Potter. Ich bekam noch eine Mail von meiner Cousine aus den USA, die mich über ihr Leben auf den aktuellen Stand brachte und vor allem wieder viel wissenswertes über unsere amerikanischen „Freunde“ enthielt.

Alles in allem ein (fast) rundum gelungener Geburtstag. Vielen lieben Dank dafür allen Beteiligten. 😀

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Noch zehn Tage

Heute in zehn Tagen ist mein 34. Geburtstag. Und damit meine Mutter nicht noch kurz vor knapp ein Geschenk einpacken muss, hier noch mal eine kurze Auflistung meiner Wünsche.
Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen
Grundwissen Psychologie
Was ist Soziologie?
Denkweisen und Grundbegriffe der Soziologie. Eine Einführung. (Campus »Studium«)
Das schon mal so als kurze Auswahl.

Vorteil: Es kann bereits eingepackt verschickt werden. 😉

Nachteil: Man muss tatsächlich übers Internet bestellen und kann nicht mal eben die ISBN beim Sohnemann anfragen.

Aber auch für meine Kollegen habe ich einen Link:
Gutschein für Amazon.de

Fehlt noch jemand? Natürlich meine Liebste.^^

Aber was könnte sie mir schenken? Sie bekocht mich schon am Sonntag und mit etwas Glück bindet sie sich eine Schleife um den Bauch. Könnte ich noch mehr wollen? Ich denke nicht.

Aber Steffis Familie fehlt ja noch. Da hätte ich tatsächlich noch einige Vorschläge:

Grand Theft Auto IV (Uncut)
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Miniausgabe
Endless Ocean
So, das muss jetzt erstmal reichen. Natürlich kann man sich auch untereinander absprechen, für den Fall, dass man es komplizierter gestalten will. 😉
Aber alles in allem ist das schon mal eine kleine Auswahl der Sachen, die ich gerne bis sehr gerne hätte.

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Party!!!

Am Samstag hatte Breiti zur LAN-Party eingeladen. Also PC und Monitor(e) eingepackt und ab ins Friesenland. Vorher wurde noch der 1:0-Sieg der Borussia gegen Freiburg und der hundertste Geburtstag eben dieser gefeiert. Damit überwintert die Borussia auf einem internationalen Platz. 🙂

Danach ging es zu den Neu-Eltern. Dort wurden gleich die Rechner aufgebaut, ein Netzwerk errichtet und die Spiele installiert. Die Frauen wollten eigentlich mit der Wii spielen, aber die Suche nach dem Supertalent war dann doch wichtiger. 😉

Als Klaus mit Bauchschmerzen eintraf, stellten wir zur Ernüchterung fest, dass der für Klaus vorbereitete Laptop CoD nicht startete… Allerdings sorgte die Ernüchterung nicht dafür, dass die „Bohnsopp“ so schnell die Blutbahn verließ, wie sie dieselbe betrat. Teufelszeug!

Somit blieb nur ein Dreier-Deathmatch, das zwar unterhaltsam, aber auf Dauer auch nicht prickelnd war. Klaus verzog sich recht schnell mit seinen Bauchschmerzen dahin, wo er hingehörte und wir ballerten daddelten noch bis halb eins. Dann überkam Breiti einen Hnag zur Bewegung und wollte sich mit der Wii beschäftigen, was angesichts der zwei Gläser Bohnsopp mehr schlecht als recht klappte. 😉

Wir kümmerten uns währenddessen um unseren Neffen, der jetzt sogar das Schreien für sich entdeckt hat. 🙂

Um drei war dann die „Party“ zu Ende, auch wenn der Ausdruck LAN-Party nicht so ganz passend war. LAN-Abend kommt dem näher. 😉

Aber hey, die Borussia wurde 100 Jahre alt und ich stieß bei jeder Gelegenheit darauf an. 😀

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Do you play skat?

Hehe, ich bin ja mal gespannt, wieviele Lüstlinge per Google bei mir landen, nur weil sie nicht wissen, wie ihre sexuelle Spielart richtig geschrieben wird. Vielleicht erwische ich aber auch einen Jazz-Liebhaber.

Dabei wollte ich eigentlich was ganz anderes schreiben.

Am Samstag war nämlich die Geburtstagsfeier meiner Eltern und mein Bruder Markus nahm sich den Besuch von Johann und Marlies, die Trauzeugen meiner Eltern, zum Anlass mal Skat zu lernen.

Während ich also den tollen Ergebnissen im Fußball huldigte (Skat lernen habe ich vor Jahren aufgegeben), versuchte Markus konzentriert, sich die Regeln des Skats einzuverleiben. Wenn ich seinen Gesichtsausdruck richtig interpretiere mit bescheidenem Erfolg. 😉

Nach ein paar Partien Bauernskat war die Kerze nicht das einzige Licht, das aufgehen sollte. Sogar ich habe es verstanden. 😉

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Neo Bilder

Hier tut sich momentan nicht viel, das gebe ich zu. Das liegt zum einen daran, dass nicht täglich Fußballer sterben. Tun sie wahrscheinlich, aber nicht in dem Maße, dass es die Medien ausschlachten könnten.

Zum anderen liegt es aber daran, dass Steffi und ich schwer damit beschäftigt waren, bei Super Mario Kart für die Wii sämtliche Pokal abzuräumen. Steffi hat es geschafft! 😉

Aber wir machen ja auch noch andere Sachen, wie z.B. unseren Neffen nebst Anhang zu besuchen. Am Samstag sind wir nach Friesland gefahren, um ihm seine Geschenke zu überbringen. Das schöne ist, dass er uns gleich zurückbeschenkt hat. Nämlich mit einem Lächeln auf unseren Lippen. Wie unschwer auf diesen Fotos zu erkennen ist (wir haben mittlerweile das Einverständnis der Eltern bekommen^^):

Steffi mit NeoStefan mit NeoNeo: 3,5 Stunden alt

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Eingelöst

Nach über einem Jahr war es gestern so weit. Der Gutschein, den ich eigentlich schon meinem Vater geschenkt hatte und er im Nachhinein doch verschmähte wurde eingelöst. Denn Media-Markt bot das Spiel „Super Mario Kart“ für die Wii zum Preis von 39 Euronen an.

Ich hätte es also für weniger als die Hälfte bekommen, womit ich die Höhe des Gutscheins letzten Endes doch verraten habe. Aber nur für diejenigen, die sich die Mühe machen, nachzurechnen und logisch die Sache zu betrachten. 😉

Das Spiel fand ich auch relativ schnell, aber an keiner der Verpackungen war ein Preis angebracht. War das Angebot überhaupt noch gültig? Lieber einen Mitarbeiter mal fragen. Der balancierte gerade 27 Wii-Spiele auf der rechten Hand. In die linke drückte ich ihm „SMK“, damit er mir den Preis mitteilen konnte. Das Einscannen war dann entsprechend mühselig für ihn, aber er bestätigte den Preis von 39 €uro. Allerdings mit dem Hinweis, dass ich mich beeilen soll. Das Angebot wäre nicht mehr gültig und es wäre auch nur eine Frage der Zeit, bis der Preis wieder hochgesetzt wird. Da „Age of Empires 3“ auch nicht wirklich günstig zu schießen war, machte ich mich flugs auf den Weg zur Kasse.

Und Freitag Abend wird zur Abwechslung mal kein „CS:S“ gezockt…

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