Weitere Gemeinsamkeiten

Ich hatte neulich erst eine Gemeinsamkeit zwischen mir und dem BVB gehabt. Wenn auch nicht so positiv für mich…

Wie dem auch sei, heute Abend kann ich freudestrahlend von der nächsten Gemeinsamkeit zwischen mir und dem BVB schreiben. Denn wir beide gehen in die neue Woche als (hier setzt jetzt Trommelwirbel ein…)

Moment….

noch ein bisschen…

Tabellenführer!

Während der BVB bereits am Freitag den Grundstein legte und dank des Sieges gegen Köln als Tabellenführer übernachten durfte und nach der Niederlage von Mainz gegen Hamburg (Danke HSV!) diese Führung sich jetzt länger hinzieht, so durfte ich nach meinem glänzenden Auftakt vor drei Wochen in der Vereinsmeisterschaft heute zum zweiten Durchgang antreten.

Noch nie hatte ich so stark angefangen bei einer Einzelmeisterschaft wie in dieser Saison. Dennoch wiegelte ich ab. Ähnlich wie Jürgen Klopp verwies ich auf einen starken Beginn, der jedoch gar nichts bedeutet, wenn man nicht so weitermacht und schließlich noch drei weitere Durchgänge zu spielen sind. Zumal die Konkurrenz auch Kegeln kann.

Heute also Durchgang zwei. Und während ich meine Erkältung trotz Rückfall weitestgehend überstanden habe, so wirkte ein Teil der Konkurrenz eher geschwächt. Trotzdem war ich sichtlich überrascht, dass ich nach dem heutigen Durchgang die Bahnen als Tabellenführer verließ. Ja, ich fühlte mich sogar deplatziert, weil ich mit der Situation so gar nicht zurecht kam. Dieses im Mittelpunkt stehen behagt mir ja so gar nicht…

Aber, ich freue mich. Jetzt wo ich hier im Lichtkegel der Schreibtischlampe sitze und diese Zeilen schreibe. Ich freue mich, dass Dortmund ganz oben steht. 🙂

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Es geht weiter

Da mich und Steffi die letzten Tage eine Erkältung etwas aus den Tritt brachten und die restliche freie Zeit neben Arbeiten mit Sport, Freunden oder anderen Terminen draufging, war es mal wieder etwas ruhiger die letzten Tage.

Aber nachdem ich schon angeschrieben und gefragt werde, wann es denn hier weiter geht, hiev ich mal meinen Hintern hoch, schmiere die Fingergelenke und leg mal los.

Puh, fühlt sich gut an.^^

Auch wenn es hier ruhig war, war dennoch viel los die Tage. Zum Beispiel hat mein Bruder sich jetzt Katzen angeschafft. Und da er es (und Sophie anscheinend auch^^) gerne übertreiben, haben sie sich nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei Katzen angeschafft. In seinem Blog zeigt er ein Video, wie die Meute gefüttert wird.

Aber Achtung, bei der Musikwahl hat er (oder Sophie?) deutlich daneben gegriffen und das Video fängt nach gefühlten zwei Minuten (in Wirklichkeit sind es sieben Sekunden) an, einschläfernd zu wirken. Außerdem sind die Katzen nicht so cool wie in diesem Video hier:

(Via nomnomnom)

 

Nachtrag: Wo wir gerade bei Katzen sind. Auch von Simons Katze gibt es ein neues Video.

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Tell me why I don’t like mondays !

Vorweg: „Arrrghhhh“ zu diesem heutigen Tag. Warum? Lies selbst:

Ein schöner Montag Morgen. Denkste! Der Wecker hat mal eben 30min eher geklingelt als sonst (weil ich ja höchst pünktlich im Büro sein wollte). Mein Körper allerdings sträubte sich gegen diese Erneuerung und deshalb hieß es noch 10 min dösen. Der liebe Verlobte hatte diesen morgen die Ruhe weg und stand nicht wie gewohnt vor mir auf, sondern erinnerte mich an mein Vorhaben mit leichten Stubsern. So was am frühen Morgen macht mich aggressiv. Nicht nur der Gedanke das mollige Bett verlassen zu müssen, nein, auch noch als Erste in das unterkühlte Badezimmer zu müssen…ein Graus. Nun gut, wat mut dat mut also raus aus den Federn ins kalte Bad und unter die Dusche. Später wenn Stefan aufgestanden ist, kurz nörgeln, dass ich nun doch die Heizung anhaben möchte, weils mir morgens einfach zu frisch ist. Aber nöö… der weigert sich vehement die Heizung vor Oktober anzustellen. Noch ein Punkt auf der „schlechten Laune Skala“.

Auf der Arbeit angekommen fing es gleich stressig an und verblieb den ganzen Tag in diesem Zustand. Der Montag ist eh immer sehr gedrängt, weil ich ab 14 Uhr zu SAP Vorbereitungen muss und vorher eigentlich mein Tagesgeschäft erledigt haben sollte. EIGENTLICH. Aber heute unmöglich. Kollegin im Urlaub und zu allem Überfluß gabs Riesenärger in der Produktion. Da ich in der Produktionsplanung arbeite schlägt sich sowas natürlich bis zu mir nieder. Fazit: Ein Haufen Arbeit und viel zu wenig Zeit. Die rinnt dir an solchen Tagen einfach durch die Finger. Und natürlich ist man ja nicht die Einzige, die an solch einem Tag und kurz vor der SAP Einführung im Stress ist. Da bekommt man dann schonmal einen Ranzer hier, ein blöden Kommentar da und zwischen all der „guten Laune“ wird dir noch preisgegeben, dass du dir im gesamten Oktober die Wochenenden abschminken kannst, weil wir den Samstag auch arbeiten müssen. Ich muss zugeben, dieser Tatsache hat mich erst im Nachhinein runtergezogen, im ersten Moment war ich eher froh, dass es jetzt einen Plan gibt, wie, wann und in welchem Ausmaß wir für die SAP Einführung unsere Tests durchführen. Und lieber ein bißchen zu viel, als andersrum.

Aber gut, der Arbeitstag war zu Ende und ich fix und fertig. Außerdem höchst unzufrieden, da ich es nicht leiden kann, mit dem Gefühl, mein Pensum nicht geschafft zu haben, nach Hause zu fahren. Warum ich nicht länger geblieben bin? Weil, und nun kommen wir zu dem schönen Teil des Montags, Antje und ich beschlossen haben, mal wieder im Volleyball aktiv zu werden. Sie hat auch einen wunderbaren Spaßverein gefunden, der sich nur noch zum Training trifft und an keinen Tunieren teilnimmt. Genau wie wirs gern haben. Ball daddeln zum Spaß und nicht auf bitter ernste Leistung.

Heute sollte unser erstes Schnuppertraining stattfinden. Doch als ich zu Hause war, sag ich ehrlich, hatte ich null komma nix Bock. Mein Kopf hat gebrummt, mein Bauch tat weh. Ich fühlte mich wirklich ausgepowert und wenn Antje nicht gewesen wäre, wär ich sicher nicht hingefahren. Zu allem Überfluß hab ich noch nicht mal Knieschoner. Also in provisorische Klamotten reingezwängt und Kontaklinsen ins Auge geprökelt. Und da war er wieder: Der Montag.

Das linke Auge ging schnell und schmerzlos. das rechte Augen hat mit mir gekämpft und es sah so aus als sollte ich den Kampf verlieren. Erst hab ichs nicht weit genug aufkriegen können, dann ist mir die Linse immer wieder auf dem Finger bappen geblieben und dann, als ich sie endlich drin hatte, brannte es wie Feuer. Es zwickte und zwackte und ich war völlig hilflos. Denn vor lauter Schmerzen (die Linse hatte sich mal schön in meinem Auge umgeklappt) hat mein rechtes Auge geweigert sich zu öffnen, blöder Schutzreflex. Somit kam ich nicht an die Linse ran und wurde nur noch saurer. 2 Gründe um zu Schreien und zu Weinen – naja, die Tränen liefen sowieso schon. Auch das Trösten vom Schatzi half da nix. Im Gegenteil es machte mich nur noch aggressiver von ihm meinem Rücken gestreichelt zu bekommen, während ich wie Karl Dall vorm Spiegel hing. Stefan trollte sich und ich riss mich zusammen und stemmte mit aller Gewalt das Auge auf und entfernte die Linse. Ein schöner Anblick der sich mir da im Spiegel bot. Bei der Augesröte denken die doch, ich wurd zu Hause noch geschlagen. Also tatsächlich musste ich mich dann zum Sport auch noch mit Make up abdecken. So, nu wurds aber auch Zeit. Tasche gepackt und runter die Treppen. Schuhe angezogen und rauf die Treppen: Natürlich die Sportschuhe vergessen.  Ab ins Auto und los.

Bei Antje angekommen wurde ich erstmal mit witzigen Junggesellinnenabschiedsfotos von der Einwegkamera überrascht. Fein fein. Meine Laune stieg, meine Lust auch. Ach was, ich hatte jetzt richtig Lust ein paar Bälle zu schmettern und so vielleicht auch ein wenig den Frust vom Tag rauszulassen. Hoch motiviert und so voll plötzlicher guter Laune sind wir zwei Hübschen (hihi – in unserem sportlichen Schlabberdress) dann zur Turnhalle.

An der Tür ein Zettel: „Hallo ihr Lieben. Training fällt aus. Schöne Woche euch. Eure Maren“

Na, das wird ja hoffentlich nicht für uns gedacht sein. Mit ein wenig Hoffnung in die Halle und was sehen wir. Tischtennis. Lang und schmutzig. Aber kein Volleyball. Ein netter Mann vom Tischtennis bestätigte unsere Vermutung und nahm uns auch die Hoffnung, dass wir auch nur zu Zweit ein paar Bälle schlagen durften. Das ist versicherungstechnisch nicht drin.

Große Enttäuschung! Riesen Enttäuschung! … ! 😦

Da hatten wir uns endlich mal aufgerafft und dann so was. Also alle Mann wieder zurück nach Hause, wo ich mir erstmal ne dicke Schüssel Schokomüsli und ne handvoll Brotchips reingezogen haben. Und nun schieb ich wieder Frust, weil ich mir das heute abtrainiert und nicht draufgefuttert hätte!

And that’s the reason why I don’t like Mondays! 😉

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Sch…land

Jetzt ist aus, schluss und vorbei. Eigentlich wollte ich mein negatives Geschreibsel auf morgen verlegen, wo alle mit einem Kater sich von ihrem Arzt krankschreiben lassen und sich eventuell auf mein Blog verirren. Aber eine aktuelle Begebenheit zwingt mich zu folgenden unpatriotischen anti-nationalen Zeilen.

Weil eine Sportmannschaft bei einer WM am Ende der Welt eine wesentlich schlechter spielende Mannschaft mit dem dazugehörigen Glück geschlagen hat, wird die Lindenstraße für einen rasierten Bazi, der ein paar Leute zu Gast hat und diese vor johlender Menge angrinst, wird die Lindenstraße, eines der wenigen Dinge für die man auf das doitsche Vaterland stolz sein darf, wird die Lindenstraße, deren Termin schon kurzfristig von 18:50 Uhr (DER Zeit, in der man bei mir nicht an der Tür klingeln sollte, weil ich nicht aufmache) auf 19:30 Uhr verschoben wurde, jetzt auf 5:00 Uhr morgens verschoben.

JA SEID IHR ALLE NOCH ZU RETTEN?!?

Glaubt die ARD denn wirklich, das die johlende grenzdebile Menge, die gerade hupend durch die Innenstädte fährt, sich Waldis WM-Klub anschaut?

Und überhaupt, diese angesprochene Menge, die ihre „Wir sind stolz auf Doitschland“-Euphorie derzeit zur Schau tragen, worauf seid ihr eigentlich stolz, wenn ihr an Euer Vaterland denkt? Auf seine „ruhmreiche“ Vergangenheit doch ganz sicher nicht. An der Gegenwart kann es auch nicht liegen. Also tobt Euch mal in den Kommentaren aus, ich würde echt gerne wissen, worauf man auf ein Land stolz sein kann, was andere Länder nicht haben sollen.

Ich habe nämlich gerade Zeit, es läuft ja nicht die Lindenstraße.

Und los.

Offener Brief (an Sky)

Sehr geehrter Herr Sullivan (Vorsitzender der Sky Deutschland AG),

neulich passierte es. Ich klickte aus Versehen auf ein Werbebanner Ihres Unternehmens, dass bei Kicker eingebunden war. Und wo ich schon mal da war auf der Homepage Ihres Unternehmens und von meiner Seite der Wille nach einem Sportpaket für das heimische Fernsehen vorhanden ist, dachte ich bei mir: „Schau Dir doch mal die Angebote an.“

Nun, von Angeboten in Zusammenhang mit Ihren Paketen zu sprechen, ist schon etwas paradox. Meine eigene Filmsammlung ist mittlerweile so groß, dass ich das Filmpaket, oder Sky Welt wie es bei Ihnen so schön heißt, nicht brauche. Aber das soll ich mitbestellen, wenn ich bei Ihnen Fußball schauen will. Und natürlich auch dafür mitbezahlen. Nicht sehr flexibel wie ich finde.

Doch das finde ich noch nicht mal das Schlimmste. Viel schlimmer sind die Preisvorstellungen Ihres Unternehmens (was genau genommen nicht Ihr Unternehmen ist, ich weiß…).  Für das Sky Welt Paket verlangen Sie 16,90 Euro. Will ich dazu ein Fußballpaket haben, soll ich 16 Euro draufzahlen. Und wenn dann noch das Sportpaket dazukommen soll, sind es nochmal zwölf Euro mehr. Insgesamt also 44,90 Euro. Im Monat. Das sind fast 540 Euro im Jahr. Mit Verlaub, aber das ist ca. ein halbes Monatsgehalt von mir (Circa ;-)).

Merken Sie was? Das ist zu teuer. Viel zu teuer. Ich verstehe ja, dass Ihr Unternehmen (und vor allem Ihre Aktionäre) auch Geld verdienen wollen. Aber wollen Sie nur an FDP-Wählern verdienen? Also an 3-4% der Bevölkerung. Oder wollen Sie richtig viel Geld verdienen? Dann hätte ich einen Tipp für Sie.

Bieten Sie Ihre Pakete

– flexibel

– und viel günstiger an.

Warum soll ich ein Paket nehmen müssen, was ich nicht brauche und auch nur selten nutzen würde? Somit fallen doch schon eine Reihe von potentiellen Kunden von vornherein weg. Und das kann ja wohl kaum im Interesse Ihres Unternehmens (und Ihrer Aktionäre) sein. Natürlich gibt es Kunden, die das Filmpaket haben und nutzen wollen. Aber eben nicht alle.

Und wie soll ich mir Ihre Pakete leisten bei den Preisvorstellungen? Und jetzt kommt ein ganz heißer Tipp, den sich auch gerne andere Unternehmen (z.B. die Deutsche Bahn und überhaupt viele öffentliche Nahverkehrsbetriebe) kopieren dürfen. Bieten Sie Ihre Pakete richtig günstig an. Ich werfe mal einen Betrag in den Raum: 4,95 Euro für das Fußballpaket. Meinetwegen werden dafür nicht mehr die Receiver gesponsert. Den Betrag hat man dann nach einem Vierteljahr eh wieder raus.

Wenn das Fußballpaket so günstig und ohne diesem leidigen Sky Welt Paket zu haben wäre, dann würde ich mit Freuden noch zum Sportpaket für 4,95 Euro mehr greifen.

Jetzt sagen Sie vielleicht: „Aber dann mache ich ja 35 Euro Minus im Monat!“

Da sage ich: „Falsch, Sie machen zehn Euro Plus im Monat!“

Denn ich bin potentieller Kunde, der nie auf die Idee kommen würde, so viel Geld auszugeben. Und ich bin nicht alleine. Es würden viele, sehr viele Menschen sich für den Preis einen Receiver kaufen, um Ihr Programm zu empfangen. Endlich könnten wir Männer uns gegenüber unseren Frauen durchsetzen.

Denn bei wirklich günstigen Preisen könnten wir uns unserer Leidenschaft hingeben. Und ich meine günstige Preise und nicht das, was die Werbung von Sky mir weiszumachen versucht. Über 30 Euro ist nicht günstig. Über 30 Euro ist teuer. Unverschämt teuer.
Also Herr Sullivan, schlagen Sie eine radikale Preisreduzierung vor. Setzen Sie das auch für die Bestandskunden um und erhöhen Sie für ein paar Monate Ihre Personal, denn die Leute werden Ihnen die Bude einrennen.

Oder Sie reihen sich ein in die Reihe der vielen gescheiterten Vorsitzenden von Sky und Premiere.

Schreiben Sie Geschichte oder Sie sind Geschichte.

Freundlichst

Stefan Praß

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