Nur ein Traum

Apropos Träume…

Heute Nacht hatte ich einen komischen Traum.

Gestern erzählte mir ein Bekannter, dass sein Vertrauen in die Frauenwelt durch ein „Riesenarschloch von Frau“ erschüttert wurde. Das musste ich irgendwie in meinem Traum verarbeitet haben, denn ich war mit meiner Version des „Riesenarschlochs von Frau“ verheiratet. Statt mit Steffi.
Das war aber nur temporär, denn in meinem Traum offenbarte sie mir, dass sie sich von mir trennen wollte. Sie hatte auch schon einen Trennungsplan, wie die Finanzen aufgeteilt werden sollte – das Guthaben von 5140 Euro wird durch zwei geteilt und einen gemeinsamen Sparplan über 100.000 (!) Euro würden wir zusammen aufnehmen (was keinen Sinn macht, wenn man sich trennen will, aber das hier ist mein Traum!). Sie wählte sich auch flugs per Konsole auf den Bankterminal, wo sie über die Kommandozeile die Aufträge entsprechend anpasste. Also ungefähr der technische Vorsprung, der gegeben war, als wir Mitte der Neunziger zusammen waren. Zeitlich lag der Traum jedoch ein paar Monate vor heute, also so im Januar, was auch den Euro erklärt.

Ach ja, hatte ich erwähnt, dass sie schwanger war?

Gut, dass ich nicht diese Frau geheiratet habe…

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Verschlafen

und bestraft worden…so fängt die Woche doch toll an.

Heute Nacht lag Steffi wach und weckte mich, beim Versuch umzuziehen, auf. So lagen wir dann beide wach und hörten der Katze bei ihren intensiven Putzbemühungen zu. Irgendwann verzog sich die Katze dann unters Bett um die bei der Putzaktion aufgenommen Haare hörbar wieder loszuwerden…verdammtes Katzenviech! Sofort sprangen wir beide auf, ich suchte die Blumenspritze und von beiden Seiten wurde Lucy zum Herauskommen überzeugt und im Arbeitszimmer, wo kein Teppich liegt, eingesperrt.

Bis der Körper wieder zur Ruhe kam, verging einige Zeit. Für Steffi zu viel Zeit. Sie stand auf, machte sich fertig und ging zur Arbeit. Ich döste wieder ein. Ohne zu bemerken, dass mein Wecker nicht an war. Weil ich den am Wochenende meistens ausschalte…

So verwundert es nicht, dass ich zwei Stunden zu spät aufwachte und etwas zügiger das Morgenprogramm gestaltete.

Und was war die Strafe fürs Verschlafen?

Nun ja. Ich habe geträumt. Und zwar, dass ich als Bundesligatrainer engagiert wurde. Was mich beim Träumen einerseits nervös machte, einen Haufen junger Männer – was sie in meinem Alter nun mal schon sind irgendwie – und auch etwas stolz. Stolz, weil ich im Westfalenstadion als Trainer ganz nah am Spielfeld stehen würde, wo nur die wenigsten je stehen werden.

Leider wäre ich im Westfalenstadion nur als Gasttrainer einmal in der Saison anwesend gewesen. Denn es war der Rivale Schlacke 04, der sich meine Dienste gesichert hatte und ich weiß immer noch nicht, warum in drei Teufels Namen ich dieses Engagement angenommen habe…

Und so lief dann mein Tag ab:

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Schlaflos in Delmenhorst

Die erste Nacht zu dritt war ganz schön anstrengend. Eigentlich sollte Lucy nicht ins Schlafzimmer. Aber eigentlich ist eigentlich kein Wort.

Nachdem wir jedesmal gerade weggedöst waren, schubberte der kleine Drache an der Tür. Und da unser Vermieter nicht wenig für diese Türen ausgegeben hat, stand bei uns sofort das P in den Augen und wir waren hellwach.

Also ließen wir sie nach anderthalb Stunden dann doch ins Schlafzimmer. 🙄

Dort wollte sie aber nicht mit uns schlafen, sondern ihre Neugier stillen und inspizierte das Zimmer ganz genau. Zur Not auch über unsere Köpfe hinweg. Und auch die Schränke strahlten eine gewisse Faszination aus, weshalb sie versuchte, mit ihrer Schubbertechnik die Türen zu öffnen. Weshalb wir wiederum in regelmäßigen Abständen wach wurden und ein lautes „Lucy, NEIN!“ in den Raum riefen. Falls der andere noch nicht wach war, jetzt war er es.

Nur noch mal zur Info:

Schubbern: Das intensive Benutzen der Pfoten ohne ausgefahrene Krallen an der Tür (oder ähnlichem) um sich Zugang zu verschaffen. Kommt kurz vorm Kratzen um dem Zugang mehr Gewicht zu verleihen.

So wundert es nicht, dass Steffi heute Nacht von zerkratzten Türen und ich von rumgerückten Schränken träumte…

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I had a dream

Oh man, was für eine Nacht. Unter den Eindrücken des Finaleinzugs der Bremer vergangenen Abend und des langen schneereichen Winters hatte ich gerade einen echt verrückten Traum.

Auf einem verschneiten und nur dürftig geräumten Hinterhofplatz wurde das DFB-Pokalfinale zwischen Werder Bremen und Rapid Wien (ich weiß! ;-)) vor nicht existenter Zuschauerkulisse ausgetragen. Spielball war eine ca. 2cm kleine leuchtend roter Gummikugel.

Ich wurde in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:0 eingewechselt und konnte nach kurzer Zeit mit einem Traumpass Pizarro freispielen, der dann zur 1:0 Führung einnetzte.

Leider glich Rapid Wien umgehend aus. Das Spiel wog hin und her und Frings gelang die erneute Führung für Werder Bremen, die die Österreicher im Anschluss erneut egalisierten. Dabei fiel mir auf, dass die Bremer Spielhälfte komplett geräumt war, was mich wütend machte. Ich motzte Frings derbe an, dass bei diesen Platzverhältnissen Werder schon 7:0 führen müsste und wir den Nachteil jetzt auf unserer Seite haben.

Aber wir kämpften und kurz vor Schluss gelang mir (wem sonst ;-)) das entscheidende 3:2. Jedenfalls glaube ich, dass es der entscheidende Treffer war, da ich unter dem Eindruck der jubelnden Masse dann aufgewacht bin.

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Versteckt entdeckt

Unglaublich!

Da hab ich doch gestern Nacht von einem Besuch bei einem alten Bekannten geträumt, dessen CDs ich durchwühle. Beim stöbern fiel mein Blick auf einen Bandnamen (CK & Jojo) und Titel (Brothers), den ich schon seit Jahren nicht mehr gehört habe und meinem Bekannten auch gleich mitteile.

„Dieses Lied hab ich sicherlich vor 11 Jahren mal gehört und danach nie wiedergefunden, weil ich den Bandnamen nicht kannte“

Am nächsten Morgen aufgewacht, für die Arbeit fertig gemacht und im Auto kam mir beiläufig der Gedanke: „Ach, du wolltest doch nacher noch bei YouTube nach der Band schauen“ – ein Geistesblitz – nee… echt, hatte ich wirklich davon geträumt?!?

Am Abend dann gleich YouTube durchwühlt, indem ich o.g. Daten eingegeben habe. Als Ergebnis bekam ich K-Ci & Jojo – All my life. Na, hör ich da doch mal rein.

Und tatsächlich – das war das Lied von vor 11 Jahren Ich konnts und kanns immer noch nicht glauben, in welchen Tiefen ich vergangene Nacht in meinem Unterbewusstsein gegraben haben muss.

Nun gut, „Brothers“ hab ich das Lied wohl getauft, weil es im Text vorkommt und um ehrlich zu sein, was mich damals an diesem Lied so fasziniert hat, hör ich nun nicht mehr. Aber schön schnulzig ist es allemal. Ein Lied vom Vater für die damals 5jährige Tochter. :o)

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