Tue Gutes…

dann widerfährt Dir auch Gutes.

So oder so ähnlich wird es ja gerne von kirchlichen Kanzeln propagiert. Durch meine streng katholische Kindheit bin ich auch mit diesem Credo aufgewachsen. Eines der wenigen, die bei mir haften geblieben sind.

Zyniker würden jetzt entgegnen, dass Gutes zu tun verdammt wenig Rendite abwirft. Wegen meiner kann es auch ein Verlustgeschäft sein. Solange ich nicht ausgenutzt werde, verfahre ich bei jedem Menschen so.

Und es passiert auch gar nicht so selten, dass Menschen sich dafür bedanken. Selten jedoch in Form von Überraschungsgeschenken. So tat es Ulf (und Ilona). Heute flatterte per Post ein Paket von Amazon ins Haus.

„Nanu, Du hast doch gar nichts bestellt…oder leidest Du an Alzheimer und hast eine Bestellung vergessen?“

Das war mein erster Gedanke. Mein zweiter lag dann schon richtiger. Ulf schrieb in seinem Blog die Tage, dass Gutes tun gerne unterschätzt wird und ruft seine Leser dazu auf, einfach mal nett zu seinen Mitmenschen zu sein. Nicht nur in Form von Geschenken, sondern auch mal was freundliches sagen oder seine Hilfe anbieten.

Dem Ulf habe ich vor ein paar Wochen beim Umzug geholfen. Und dafür hat sich Ulf in Form eines Geschenkes bedankt. Was er eigentlich schon in Form eines Dankes in seinem Blog getan hat. Und ich mal Gelegenheit hatte, Ulf, Ilona und den Olli persönlich kennenzulernen, war die Mühe schon wert, aber gut… Ich will nicht undankbar sein. 😉

Hier also meine Auspackfotos:

Das Geschenk ist das von Ulf erst kürzlich besprochene Hörbuch „Mängelexemplar“ von Sarah Kuttner. Also er hat das in einem Beitrag beschrieben, nicht selbst gesprochen. Das hat Frau Kuttner selbst gemacht. 😉

So, jetzt habe ich mich schon viel zu laut und viel zu lang dafür bedankt, was Ulf gar nicht so recht ist. Deswegen schmeiße ich jetzt auch nur noch ein kleines Danke nach Münster hinterher.

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Umzugsinfo

Für Ulf und sachma:

(via Graphitti-Blog)

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Ehrlich währt am längsten

Es ist schon laaaange her, da half ich meinem Bruder bei seinem Umzug. Es spricht für mich, dass ich nach diesem Umzug hier nicht darauf eingegangen bin, sondern jegliche Kritik in analoger Form zeitnah an meinen Bruder richtete, wie er in seinem Blog auch schon am Rande andeutete.

Es spricht aber für ihn, dass er uns beim Umzug mit Pizza versorgte. Und es spricht für mich, dass ich meinem Bruder aus der Patsche half, weil er nicht genug Geld dabei hatte und die Rechnung übernahm. Na gut, es spricht nicht unbedingt für mich, weil es schließlich eine Selbstverständlichkeit ist, seinem Bruder zu helfen.

Es spricht wohl nicht für mich, dass ich diesem Umstand bereits vergessen hatte. 😳

Nun hat mein Bruder für seinen und dem notorisch rummuckenden PC meines Vaters eine Windows 7 Lizenz bestellt. (Ulf, bitte nicht weiterlesen. ;-)) Weil es günstig ist, hat er sie im Family Pack bestellt, was auch Sinn macht, denn die dritte Lizenz war dann für mich gedacht. Bleibt also alles in der Familie. 😉

Insgesamt hat er 150 Euronen ausgegeben, so viel wusste ich schon aus seinem Blogeintrag. Durch drei sind 50 Euro für jeden. Als wir dann am Freitag telefonierten, informierte er mich auch darüber und wartete mit folgender Rechnung auf (ich zitiere sinngemäß):

M: Für wie viel hast Du Katzenfutter gekauft?

I: Für zehn Euro.

M: Gut, ich bin Montag bei Papa und hole danach das Katzenfutter ab und bringe Dir die Lizenz. Dann kriege ich noch zehn Euro von Dir.

I: Zehn?

M: Ja, zehn Euro.

I: Nach meiner bescheidenen Rechnung wären es aber 40.

M: Wären es auch. Aber erinnerst Du Dich daran, dass Du mir beim Umzug geholfen hast?

I: Wie könnte ich DAS vergessen?

M: Erinnerst Du Dich auch daran, dass ich Euch für die Mithilfe Pizza ausgeben wollte?

I: Ja.

M: Erinnerst Du Dich auch daran, wer sie bezahlt hat?

I: Hmmm, wenn Du so fragst, tippe ich mal auf mich. Oh mein Gott, dass habe ich total vergessen.

M: Ich aber nicht und ich denke seitdem jeden Tag daran. *lacht*

I: Wow. Ich bin echt baff. Danke Markus.

Und ich war baff und bin es immer noch. Nicht das ich meinem Bruder nicht so viel Ehrlichkeit zugetraut hätte, ganz im Gegenteil. Aber es ist schon schön, wenn einem diese Ehrlichkeit auch mal entgegenschlägt. 🙂

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