Besuchszeit

Wenn alles gut gelaufen ist, dann sitzen wir jetzt am reich gedeckten Tisch und verzehren Teile eines Hähnchens, welches kurz zuvor noch in Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Oliven und Orangen gebadet hat.

Viel wichtiger als das was auf dem Tisch ist, sind jedoch die Personen, die um den Tisch herum sitzen. Denn nicht nur meine Eltern, denen ich das Gericht schon vor laaaaanger Zeit versprochen habe, sind anwesend. Nein, auch meine Cousine aus Amerika ist zu Besuch. Mitgebracht hat sie ihre Tochter Alisa und beide ihre Partner. Auf diesen Besuch freue ich mich schon richtig lange! Aber sowas von! 🙂

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The Million Dollar Quartet

Ich will hier ja nicht auf die Kacke hauen, oder so. Aber dort wo auf dem Bild Johnny Cash steht, standen mein liebes Mädel und ich vor ca. einem Jahr auch. Direkt vor diesem Bild, dass da mittlerweile hängt.

(Via This Is Not Porn)

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Ein Jahr ist schnell vorüber…

und da kein Regen fällt*, werte ich das mal als Zeichen für ein gutes Jahr, dass Steffi und ich mit dem heutigen Tag verheiratet sind.

Ein schönes Jahr, dass mit einem wunderschönen Urlaub nach Amerika begann und mit dem Geschenk des Lebens zuende ging. Und ich habe fast keine Sekunde bereut, diese Frau geheiratet zu haben.
Da wir zwei Hochzeitstage haben, konnten wir es flexibel handhaben, wann wir Essen gehen. Wir haben uns für gestern entschieden, weil Steffi heute bei ihrer Schwester war. Gegessen haben wir im Innside, dass zufällig auch im Cityfortwo-Heft vorhanden war.
Reserviert hatten wir ein paar Tage vorher, aber das war nicht nötig, denn wir hatten freie Platzwahl. Worauf wir bei der Reservierung aufmerksam gemacht wurden, war die kleine Karte, die am Sonntag Abend zur Verfügung steht. Kein Problem, da werden wir schon was finden. Was wir dann schnell herausgefunden haben, war der Umstand, dass die Speisekarte, die online zu besichtigen ist, von der Karte, die man dann in den Händen hält, stark abweicht. Um es mal vorsichtig zu formulieren. Die kleine Karte war dann eine Seite aus der Speisekarte, was kein Problem ist, wenn da nicht Bratwurstschnecke, Labskaus und Knipp als erstes gestanden hätte. Das hatte sich Steffi etwas anders vorgestellt und wenn sie gesagt hätte, „wir gehen ins El Mundo“, dann hätte ich das verstanden.
Wir blieben aber sitzen und entschieden uns für den Holzhafen-Burger (ich) und dem Putenbaguette. Und bereuten es überhaupt nicht, dageblieben zu sein. Das Essen passte perfekt zum Hochzeitstag, bzw. den auf die Hochzeit folgenden Flitterwochen. 😉

In der Zwischenzeit kämpfte mein Vater mit den Tücken der modernen Technik, hier in Form des Cooltwister, der dafür sorgt, dass abgekochtes Wasser abgekühlt wird, damit Babys nicht so lange auf ihr Fläschchen warten müssen. Sein Enkel ist aber nicht verhungert und schlief bei unserer Rückkehr friedlich in seinem Arm. Und weil er sich so lieb verhalten hat, durfte er es sich noch im Bett seiner Erzeuger gemütlich machen und mit seinen Eltern den Tatort schauen. Der gestern pünktlich zum 31. Geburtstag der Einstürzenden Neubauten als musikalische Untermalung Arbeiten von Rudolf Moser enthielt. Und die war besonders stimmungsvoll, wie ich fand. Und besonders interessant für Sash: Die Handlung spielt im Berliner Taxi-Umfeld. Naja…der Ermordete war Taxi-Unternehmer…

* Wer das Lied von der Münchener Freiheit kennt, weiß was gemeint ist. Wer es nicht kennt:

Solange man Träume noch leben kann

Apothekendienst

So ganz habe ich noch nicht mit dem letzten Jahr abgeschlossen. So einiges liegt hier noch rum, was ich gerne loswerden möchte.

Zum Beispiel die beiden Artikel von Pharmama, zu denen ich die Bilder beigesteuert habe (so ein bisschen Selbstbeweihräucherung tut mir auch gut^^):

Da wäre im Mai 2011 in Pharmamas‘ Rubrik „Apotheken in aller Welt“ mein Beitrag aus Mobile:

Apotheken in aller Welt, 109: Mobile, Alabama

Und meinen Beitrag vom 11. Dezember letzten Jahres (klingt jetzt länger her, als es wirklich ist…):

Apotheken in aller Welt, 191: Leipzig, Deutschland

Solltet Ihr von Pharmama vorher noch nicht gehört oder gelesen haben, dann schaut ruhig regelmäßig vorbei. Ein sehr informativer Blog.

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Amerika-Nachlese (letzter Teil)

Einen habe ich ja noch nachzureichen. Mein Liebling, aber auch nur, weil ich auf anzügliche Sprüche stehe:

Dazu das Urban Dictionary:

a phrase used to turn a simple comment into a sexual joke

 

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Frauenversteher

Nun ist Japan also Fußballweltmeister der Frauen geworden. Was mich freut, haben die Japaner mal bessere Nachrichten als das leidige Atomkraftthema (was dennoch nicht aus den Augen verloren werden sollte!).

Mir war das ja von Anfang klar, dass die Japaner Weltmeister werden würden. Lässt sich hinterher natürlich immer sagen und leider habe ich auch nicht darauf gewettet. Aber das liegt daran, dass ich mein Geld nicht für Wetten ausgebe (und in diesem Falle wieder einnehme…). Ich habe sogar den einen oder anderen Zeugen, dass ich mich bereits sehr früh auf ein Finale gegen die USA festgelegt habe.

Als ich dann gestern in der zweiten Halbzeit dazuschaltete und mir das Spiel so ansah, war ich mir meines Weltmeistertipps nicht mehr so sicher. Letztlich blieb es ja dann doch bei meiner Vorhersage. Was mich zu einem Frauen(fußball)versteher macht. Vielleicht werde ich ja zur nächsten WM (oder die EM, nutzt den Hype!) als Fußballexperte eingeladen. Ich bin bestimmt günstiger als manch Macho, der zufällig Fußball gespielt hat. Aber die Anfahrtskosten sollen schon drin sein. 😉

Japan also. Was mich angesichts mancher Statusmeldungen bei Facebook (via uiuiui) noch mehr freut. Was für mich wiederum ein guter Beweis ist, dass Nationalisten sehr beschränkt ist. Fahnen wedeln kann irgendwie jeder Vollhonk! Beim Denken wird es schon schwieriger…

Und wo wir gerade bei Frauenfußball sind. Die taz informiert darüber, dass die Interviews der Spielerinnen von den jeweiligen Beratern sehr stark beschnitten werden. So weit nichts ungewöhnliches. Das aber falsche Aussagen dazugedichtet werden ist schon ein starkes Stück. Siehe hier und hier.

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Kleine Amerika-Nachlese (5)

Und wenn wir gerade sowieso in New Orleans waren und den Tod zum Thema haben. Hier habe ich mich mutigerweise vor Baron Samedi fotografieren lassen.

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Kleine Amerika-Nachlese (4)

Das folgende Foto ist – natürlich – in New Orleans entstanden. Dort war das French Quarter Festival als wir vor Ort waren und somit Gelegenheit genug, lauter verrückter Dinge zu sehen.

Ich kannte New Orleans vorher nur von diesem James Bond Film und so passte es, dass mir ein Leichenwagen vor die Linse geriet.

Das Bild habe ich auch dem Bestatter geschickt (ja, der Stefan bin ich! ;-)).

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Kleine Amerika-Nachlese (2)

Was man hier über Amerika weiß, ist die Tatsache, dass die Amis viel Wert auf freie Meinungsäußerung legen. Das geht sogar so weit, dass dort die Rechten ihren braunen Scheiß ungestraft publizieren und auf die Straße tragen dürfen. Oder die fundamentalistischen Christen ihre Meinung über die gottlose Homosexualität und die besten Bestrafungen dafür auf Schildern schreiben und mit diesen Schildern rumlaufen dürfen, ohne das sich jemand daran stört.

Denn mal ehrlich: Klar habe ich was gegen das Nazipack, dass bei uns rechtzeitig zur Wahl in drei Meter Höhe ihre Freiheit nutzt um gegen die Freiheit von Menschen mit anderer Herkunft als Deutschland zu wettern und ihnen die Schuld für alles zu geben. Aber eine aufgeklärte Gesellschaft sollte doch darüber stehen, denn Spinner hat es überall. Der eine weiß auf den Tag genau, wann die Welt untergeht und der andere glaubt fest daran, dass in Deodorants Bestandteile sind, die in unser Gehirn eindringen um uns zu manipulieren.

Nun gut, unsere Gesellschaft ist genauso wenig aufgeklärt wie die amerikanische, was aber an dem zum Kapitalismus gehörenden Mediensystem liegt, dass die Pressefreiheit nicht mehr in dem Maße verdient hat, solange es wirtschaftliche Interessen mehr unterliegt als der freien Informationsaufklärung, die es eigentlich als vierte Gewalt im Staate haben sollte.

Aber ich schweife gerade irgendwie ab. Der Punkt ist, der Frau im folgenden Bild stimme ich im vollen Umfang zu:

Krebs ist Scheiße! Wie wahr!

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Kleine Amerika-Nachlese (1)

Ein paar Bilder aus den Flitterwochen in Amerika schwirren hier noch rum. Die konnte ich in den Beiträgen nicht unterbringen, wären aber zu schade, um sie unerwähnt zu lassen. Also starte ich eine Mini-Serie. Keine Angst Leute, nach vier, fünf Bildern ist schon Schluss damit. 😉

Das folgende Bild zeigt sehr schön, wie Amerikaner ihre Hausnummern verteilen. Bei uns kommt zwischen den Zahlen ja ein Buchstabe. So wohnen meine Eltern in der 21, deren Nachbarn in der 21a,b,c und d. Und das, obwohl daneben die 17 steht. Schon verrückt…

Die Amis sind da mathematisch weiter und machen es lieber so:

Ob die auch Drittel, Viertel oder Siebzehntel einsetzen ist mir nicht bekannt. 😉

 

 

 

 

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