Ode an Uwe

Alle Jahre wieder lässt uns unsere Waschmaschine im Stich. Während bei einem Mal ein Anstubsen reichte, war bei einem anderen Mal eine intensive Reinigung des „Ankers“ vonnöten. Das hatte Uwe damals in seiner Freizeit ganz selbstlos gemacht.

Während ich diese Zeilen schreibe, dreht sich die Trommel unserer Maschine wieder. Und das haben wir wieder Uwe zu verdanken. Letzten Sonntag, man war in perfekter Derby-Stimmung, wollte ich noch den Berg Wäsche abgetragen haben. Leider drehte sich wieder mal die Trommel nicht. Also Abends vorm ins Bett gehen dem guten Uwe eine Mail geschrieben, der auch prompt antwortete, nur leider war ich nach meiner Mail gleich ins Bett gegangen.

Also Montag morgen ihm die genaue Fehlermeldung geschickt. Danach kam erstmal keine Reaktion, weshalb ich ihm Dienstag morgen noch mal flehentlich anschrieb. Und Nachmittags stand er dann vor der Tür (natürlich mit einem vorherigen Telefonanruf). Wir haben es uns dann vor hinter der Waschmaschine gemütlich gemacht und während wir uns unterhielten, reinigte er das Spulensystem – also Ständer, Anker usw. – und klärte mich (mal wieder) über die regelmäßig nötige Reinigung einer Waschmaschine auf.

Und während ich also hier sitze und dem Uwe dankbar bin, schnurrt das Maschinchen fast wie neu.

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Eine Antwort to “Ode an Uwe”

  1. Ein Unglück kommt selten allein « Düstere-Grenze Says:

    […] solidarisch und verweigerte am Mittwoch ebenfalls jegliche Zusammenarbeit. Das Fehlerbild war das Übliche. Meine Reaktion auch…eine Mail an Uwe. Der fand im Lager keinen Ersatz und riet mir zu einem […]


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