Simpel (1)

Eigentlich ist es gar nicht schwer, eine Spülmaschine einzuräumen, und so frage ich mich ernsthaft, wer zum Teufel Messer mit der Spitze nach oben in die Spülmaschine räumt… 😡

Aber auch hier weiß ich schon die Antwort. Dieselben, die niemals nicht die Spülmaschine ausräumen. So war ich es heute morgen in der Firma, der die Spülmaschine ausräumte und mir die Spitze eines Messer genau zwischen Fingernagel und Fingerrand regelrecht reinrammte… Aua. 😥

Also, vielen Dank an alle Falschherumspülmaschineneinräumer. 😐

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Die Welt ist klein…

Ich war nach einer abgeschlossenen Tour wieder auf dem Weg nach Hude und kam über Vielstedt rein.

Vielstedt? Da war doch mein Bruder und der erzählte über Funk, das dort die Hochzeit zuende ist. Vielleicht hast Du ja Glück und ist ja nur ein Schlenker zum Bauernhaus. So weit brauchte ich nicht, denn an der Straße stand schon winkenderweise mein potentieller Fahrgast. Er springt rein, und da schoss es mir sofort durch den Kopf: „Den kennste doch!? War der nicht mal der Mieter Deines Ex-Schwagers?“

Er wollte nach Hude, an der Kreuzung stand aber noch ein Pärchen. „Frag die doch mal, wo die hinwollen, vielleicht können wir die ja mitnehmen.“

Korrekte Einstellung, sie wollten nach Bookholzberg, was nun wirklich auf dem Weg liegt.

Also Hude war die erste Station, und ich fragte ihn direkt, ob er mal ‚An der Bäke‘ gewohnt hat. Und ob er zufällig Andreas heißt.

Zweimal ja. 😉

Dann bist Du sicher der ehemalige Mieter meines Ex-Schwagers.

Andreas hat mittlerweile selbst ein Haus gebaut, und lebt dort mit seiner Frau und seinem Mieter. 🙂

Sogar an den Namen seiner Frau konnte ich mich trotz meines miserablen Namensgedächtnis erinnern, was dafür spricht, das mir die beiden in positiver Erinnerung geblieben sind. 🙂

Lieb wie Andreas ist, drückte er mir an seinem Zielort 20 Euro in die Hand (Elf waren erst auf der Uhr) und verließ mich und das Pärchen mit den Worten:
„Damit solltet ihr auch nach Bookholzberg kommen, aber vergesst nicht das Trinkgeld.“

In Bookholzberg stand die Uhr bei 20,30€ und ich bekam einen Euro für den Rest und einen Schein über fünf Euro. „Reicht das als Trinkgeld?“

„Ja sicher!“

Danke Andreas. 😀

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Schisemanise

Es ist immer schade, wenn zwei „Großveranstaltungen“ an einem Tag sind. Gut ist es, wenn sie geographisch beianander liegen. So war in Hude ‚Italienische Nacht‘ und in Wüsting ‚Feuerwehrfete‘ oder so. So kommt es dann vor, das in Hude einer nur noch nach Wüsting will, weil in Hude ist ja voll scheiße und überhaupt kennt man mehr Leute in Wüsting.

Und umgekehrt, springt in Wüsting jemand rein und will nur noch nach Hude, weil in Wüsting ist ja voll scheiße und überhaupt kennt man mehr Leute in Hude.

Manchmal liebe ich diesen Job. 😉

Manchmal hasse ich ihn auch. 😐

In Wüsting springen mir drei Mädchen ins Taxi, typisch aufgebrezelt, wie halt die meisten ihres Alters so rumlaufen (gibt es eigentlich keine Individualität mehr?) und wollen nach Hude. Wüsting ist ja voll schisemanise (?) und hast Du die gesehen, wie die wieder aussah, und mit FlipFlops auf ner Fete, das geht ja gar nicht, ist die eigentlich nur schisemanise, und dieser Typ labert mich noch an, der ist doch total schisemanise, genau wie die dumme Kuh, total schisemanise, wie das ganze Kaff, gut das Hude nicht schisemanise ist, obwohl da ist sicher wieder der Spinner, der immer so cool rüberkommen will, aber eigentlich nur voll total schisemanise ist[…]

Ihr wisst wovon ich rede…;-)

Das beantwortet auch meine Frage nach Individualität, dafür bräuchte man die Fähigkeit zum Denken…

Mein rechter Fuß wurde immer schwerer und die Grenzen der Physik wurde gerade in den Kurven auf eine harte Probe gestellt. Dazu noch eine Litanei an Gebeten, mir jetzt bitte kein Reh aus dem Reiherholz zu schicken. Die sollen hier nur raus!

Am Ende der Fahrt war meine Libido auf dem Nullpunkt.

Kaum waren die Gören raus, steigt auch schon der nächste wieder ins Taxi.

„Nach Wüsting bitte, ich will hier nur weg!“

Ich liebe es. 😀

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Topfahrer

Ratet mal, welcher Fahrer in der letzten Nacht

– die höchste Bareinnahme hatte

– die höchste Gesamteinnahme hatte

– und wer am meisten abgegeben hatte

:mrgreen:

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Neubauten (2)

Ein von Erdkonglomerat schön gestaltetes Video zu Neubautens ‚Weil Weil Weil‘.

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Neubauten (1)

Ein von hexefoto gestaltetes Video mit wunderschönen Bildern und Einstürzende Neubauten als Musik.

‚Architektur ist Geiselnahme‘

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Zuvor bei Heroes

Wir sind immer noch fleissig dabei, die Heroes-Serie zu schauen. Nachdem in den ersten Wochen unsere Fingernägel doch arg gelitten haben, konnten sie sich in dieser Woche etwas regenerieren. Die letzten Folgen sind sogar richtig witzig, von einigen spannenden Momenten natürlich abgesehen.

Aber es gab auch überraschendes. So kam es am Mittwoch Abend, als wir gerade dabei waren die vierzehnte Folge zu konsumieren, in der 38. Minute zu folgender Situation:

Ich: Aaahhh! Stop! Zurück! Stop! Stop! Stop! *greift die Fernbedienung* Zurück! Zurück! Zurück!

Steffi: Was ist denn los?

Ich: Pass auf!

NCC-1701

Wenn ich jetzt täglich über 100-Leser hier hätte, würde ich daraus ein Ratespiel machen, aber ich verrate es gleich, für die handvoll Leser 😉

Steffi: Wegen dem Nummernschild?

Ich: Genau. Sagt Dir das irgendwas?

Steffi: Nein, sollte es?

Ich: Tja, das sollte es in der Tat, aber ich verzeihe Dir, weil Du (noch) kein Trekkie bist. NCC-1701 ist das Kennzeichen – Nein, die Registernummer (auch falsch, Registriernummer…) des Raumschiffs Enterprise.

Steffi: Wahnsinn! Du bist echt unglaublich, was Dir immer auffällt.

Ich: Immer? Das war das erste Mal das mir was auffällt.

Und ich hoffe nicht, das letzte Mal. 😉

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Wegkommen

Vor der Verabschiedung war meine Meinung ja dahingehend, so gegen zehn Uhr gen Heimat aufzubrechen. Und das wegen so was profanem wie einem Formel 1 Rennen. Nach der Verabschiedung (und immer noch vor dem Rennen 😉 ) war ich froh, bei der Verabschiedung gewesen zu sein.

Nicht, weil der Schloßplatz Köpenick so schön wäre, das ist er wohl, kein Zweifel. Sondern weil ich mit Norbie noch mal einen Heidenspaß hatte. Gott, was habe ich gelacht. Ich war sogar enttäuscht, als Rolf-Dieter gegen zwölf Uhr das Startsignal für den Heimweg gab. Aber er musste schließlich fahren und war damit der Einzige, der nicht zwischendurch nickern konnte. Tja, er hätte ja auch mich fahren lassen können. Ich kenne mich ja mit Mercedessen aus. 😉

Schloss Köpenick

Wie auch immer, ein schönes Wochenende war schnell zu Ende. Das Wetter hat trotz aller negativen Prognosen sich von der allerbesten Seite gezeigt, und Abends, ganz kurz vor der Lindenstraße, hat überraschenderweise Norbie durchgeklingelt und wir haben unsere Nummern getauscht. Soll ja schließlich nicht ein ganzes Jahr vergehen, bis wir uns wieder hören. 🙂

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Abkommen

Der Grundstein wurde bereits am Vortag gelegt, am Ende des Samstages stand es aber fest. Ich kegel nach Jahren der Einzelabstinenz wieder eine Vereinsmeisterschaft im Einzel. Wahrscheinlich das erste Mal seit zwölf Jahren.

Aber am Samstag wurde ja auch gekegelt. Fünf Durchgänge brauchten wir auf acht Bahnen, bis alle Kegler ihr Soll erfüllten. Viele blieben von eben diesem weit entfernt, darunter leider auch ich…

Zu unserem Glück aber mehrheitlich die Berliner, weshalb wir das vierte (?), vielleicht auch das dritte (kommt darauf an, wen man fragt 😉 ) Aufeinandertreffen mit der Eintracht/Dresdenia für uns entscheiden konnten.

Gastgeschenke wurden auch gemacht, Gastgebergeschenke ebenso. Die Stimmung war auf jeden Fall mal wieder sensationell. Wenn ich jetzt daran zurückdenke, kriege ich wieder Gänsehaut.

Gastgeschenke

Apropos Gänsehaut: Die Location, wo das ganze stattfindet, verpasst mir auch wieder eine Gänsehaut.

Hämmerlingstraße

Wie auch immer, nach meinem ganz persönlichen Pokal (danke Norbie) ging es zurück zum Hotel, kurz Duschen und dann wurden wir von den Berlinern höchstpersönlich zum ehemaligen Bundesgartenschaugelände in Berlin-Britz kutschiert.

BuGa-Park - See und Festkuppel

BuGa-Park - Brücke

BuGa-Park - Brücke

BuGa-Park - Im Hintergrund die ehemaligen RIAS-Türme

BuGa-Park - Galerie

BuGa-Park - Rotorkunstdingens

Von dort aus machten wir per Pedes den weiten Weg zur Toscana. 😉

Toscana

Mal abgesehen davon das die Kellner sehr viel Hektik versprühten und gerne auf italienisch fluchten, muss man auch ein Lob aussprechen. Es wurde keiner mit seiner Bestellung vergessen, übersehen oder verwechselt. Da habe ich schon ganz andere Sachen erlebt…

Gegen zehn wurde unsere Gesellschaft aufgelöst und Peter, mein Vater und ich wurden von Heinz und Rosi zum Hotel gebracht. Rosi amüsierte uns mit ihren Geschichten und die Stimmung war bei der Ankunft so gut, das sie spontan noch mit uns in den Ratskeller mitkamen. Dort saßen wir noch bis viertel nach elf, manche auch bedeutend länger. Aber bei mir ist der Lack langsam ab und Remmidemmi gehörte nicht zu meinen Aktionen an diesem Wochenende.

Dafür sollte ich am nächsten Tag der erste am Früstückstisch sein. 😉

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Ankommen

Ein Urlaubstag und ich stehe um halb sieben auf. Was reitet mich da bloß? Klare Sache: Ein Wochenende in Berlin.

Der Computer verabschiedete sich auch ganz lieb von mir, in dem die Grafikkarte abrauchte…

Um acht Uhr stand mein Vater vor der Tür, mein Bruder wurde noch mal angewiesen, mich über die aktuellen Fußballergebnisse auf dem Laufenden zu halten und dann ging es los.

Erstmal wurde unser Vereinsoldie Peter abgeholt, seines Zeichens Sport- und Kassenwart. Und dann ging es weiter nah Langwedel. Ich muss zugeben, ich wußte das es an der A27 liegt, mehr auch nicht. Aber wie ich dahin komme, das weiß ich. Und wer mich kennt, weiß wie sehr ich das hasse, wenn man mir bis ins kleinste Detail den Weg zeigt. (Bremer Kreuz. „Du musst hier runter.“) Danke Papa. 😉

An der Raststätte Langwedel haben wir dann mein Auto stehen lassen und sind bei unserem besten Kegler im Klub, Rolf-Dieter im Mercedes weitergefahren.

Platzwechsel

Da war es halb neun, um halb eins waren wir dann endlich da. Endlich wieder in Berlin. Erstmal raus und die Altstadt von Köpenick „kennenlernen“. Im Rathaus von Köpenick ging es runter in den Ratskeller und mit einem Köstritzer verstärkt.

Rathaus Köpenick

Nachdem sich mit einer „Currywurst“ (naja) verstärkt wurde, ging es an der Dahme durch das Dampfschiff inklusive noch einem Bier zurück zum Hotel. Es wurde ja des öfteren Regen prognostiziert. Kaum waren wir im Hotel, fing es an zu regnen. Aber kaum hatten wir die Äuglein wieder aufgemacht, strahlte uns die Berliner Sonne an. So muss es sein.

Um fünf ging es dan per S-Bahn Richtung Berliner City, genauer dem Alexanderplatz. Dort ist das Brauhaus Mitte, das mit eigenen Bier, selbst gebraut. Sowohl Pils, Dunkel als auch Weizen. Lecker. Mit Norbie hatte ich am Abend, wie jedes Jahr, am meisten Spaß.

Der Norbie und ich

Nach dem deftigen Essen und mehreren Bierchen war mir doch ein wenig nach Heimat. Auf der Karte stand Jever, wenn auch Alkoholfrei. Wer mich kennt, der ahnt es schon. Die Bestellung eskaliert.

Ich: Ein Jever, bitte.

Kellner: Jewa, okay.

I: Nein, Jever!

K: Jewa? Ja.

I: Nein, verdammt. JEVER!

K: Jewa? Oder was.

I: JEVER! DAS HEIßT JEVER!!!

Norbie kringelte sich vor Lachen, der Kellner verstand die Welt nicht mehr. Wie sagte Norbie so schön?

Was erlaubt sich so ein Jüngling wie ich, einem erfahrenen Kellner von Welt eines besseren zu belehren? Und hatte auch schon die Antwort genannt. Der arrogante Schnösel hat es nicht besser verdient.

Naja, kaputt vom Tage brachen wir weit vor zwölf auf. Schließlich sollte am nächsten Tag ja auch noch ein sportlicher Wettkampf stattfinden. Und da ich groß auftrumpfen wollte, ging es früh ins Bett.

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